HorrorFilme

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Hier stehen bei den Filmen auch die Handlungen dabei, wer nicht allzuviel vom Film vorher wissen will, lieber nicht durchlesen... Neu hinzugefügte Filme sind immer am Ende der Seite. Viel Spass :D

 

Stephen Kings Es

Erscheinungsjahr 1990

Handlung:

Die sieben Hauptfiguren (Bill Denbrough, Mike Hanlon, Ben Hanscom, Beverly Marsh, Stan Uris, Richie Tozier und Eddie Kaspbrak) sind zwölf Jahre alt, als sie sich 1960 (im Roman 1958) kennenlernen. Sie verbindet, dass jeder wegen seiner Andersartigkeit benachteiligt wird: Bill stottert, Mike ist schwarz, Ben ist übergewichtig, Beverly ist arm und wird von ihrem Vater misshandelt, Stan ist Jude, Richie ist hyperaktiv und Brillenträger und Eddie klein und von seiner Mutter kränklich gehalten. Sie nennen sich deshalb Klub der Verlierer. So schließen sie sich zusammen, da sie von den anderen Kindern nicht akzeptiert werden. Probleme bereitet ihnen vor allem Henry Bowers, ein 14-jähriger Junge, der gerne kleine Kinder verprügelt – doch in letzter Zeit verliert Henry langsam den Verstand und es bleibt nicht mehr nur bei Prügeleien.

Gleichzeitig verschwinden in der Stadt Kinder oder werden ermordet. Eines der Opfer war Bills jüngerer Bruder Georgie. Durch Berichte und mit Hilfe des Fotoalbums des jungen Mike Hanlon stellen die Kinder fest, dass alle 30 Jahre etwas Schlimmes in Derry passiert. Sie stellen sich dem Grauen und begegnen ihm in der Kanalisation von Derry. Dort, so haben sie herausgefunden, hat Es seine Behausung. Und das Schlimmste ist, dass Es die Gestalt der größten Angst der Person, die Es gerade überfällt, annehmen kann. Meist tritt Es aber in der Gestalt des Clowns Pennywise auf. Doch auch Henry folgt den Hauptfiguren mit seinen Prügelfreunden in die Kanalisation, dabei werden zuerst Henrys Freunde von Es getötet und letztlich scheint es so, dass auch Henry das Leben verliert.

In der Kanalisation verletzen sie Es und verschwinden in dem Glauben, Es getötet zu haben. Sie zerstreuen sich über die ganze Welt. Bill wird ein erfolgreicher Schriftsteller, Ben Architekt, Beverly Modedesignerin, Richie wird Komiker, Stan Unternehmensberater und Eddie leitet ein erfolgreiches Chauffeur-Unternehmen. Sie alle erinnern sich nicht an ihre Kindheit. Nur Mike ist in Derry geblieben und weitaus nicht so erfolgreich wie die anderen. Er ist Leiter der Stadtbibliothek.

Im Jahr 1990 (im Roman 1985) scheint Es wieder aufgetaucht zu sein. Mike Hanlon zögert zunächst, doch als in kurzer Zeit vier weitere Morde geschehen und er bei dem letzten Mord ein Foto von Georgie (Bills jüngerem Bruder) findet, ruft Mike alle seine Freunde an, damit sie Es endgültig besiegen können. Alle erscheinen, obwohl sie plötzlich von persönlichen Erinnerungsfragmenten geängstigt werden. Lediglich Stan Uris entzieht sich dem Treffen durch Selbstmord (indem er sich nach Mikes Anruf in der Badewanne die Pulsadern aufschneidet). Außerdem wird erklärt, dass Henry Bowers noch lebt, aber in einer Nervenanstalt eingesperrt ist, da er die Schuld für die Morde in Derry vor 30 Jahren auf sich genommen hatte. Dort sucht Es ihn nun wieder auf. In Gestalt eines toten früheren Freundes (welcher in der Kanalisation umgekommen war) bewegt Es Henry dazu, nach Derry zurückzukehren, um sich am ehemaligen Klub der Verlierer rächen zu können. Nach einem gemeinsamen Abend, an dem gefeiert und getrunken wird, und nach dem gemeinsamen Treffen in einem Hotel wollen sich die Freunde am nächsten Tag wieder auf den Weg in die Kanalisation aufmachen, um Es zu töten. Doch im Hotelzimmer wird Mike von Henry angefallen. Gerade noch rechtzeitig kann er von Ben und Eddie gerettet werden. Dabei wird Henry tödlich verletzt und Mike muss ins Krankenhaus. Nach dem Vorfall wollen die Freunde aufgeben, aber Bill bittet sie, genau wie vor 30 Jahren, ihm beizustehen. Zusammen suchen sie Es schließlich wieder in den Abwasserkanälen auf, wo Bills Bruder Georgie erneut mit dem Papierboot erscheint, welches die letzten fünf, der ehemals glücklichen Sieben, tiefer in die Kanalisation hineinführt. Dieses Boot führte einst Georgie in die Fänge von Pennywise. Kurz bevor sie durch eine kleine Tür in die Kammer von Es gehen, gesteht Eddie, dass er keine Menschen je so geliebt hat, wie die Gruppe. Gestärkt betreten die fünf eine Art Spinnenhöhle, in der auch Es erscheint. An der Decke hängen die Opfer der Kreatur in Spinnenweben und auch Es selbst erscheint in seiner womöglich wahren Form, als spinnenartiges Wesen. Sie besiegen es diesmal endgültig, weil Beverly einen der alten Ohrringe aus Silber in den Bauch der Kreatur schießt, es schwächt, sodass die Gruppe die Kreatur ausweiden und dem Ganzen ein Ende setzen kann. Eddie Kaspbrak allerdings verliert bei dem Unterfangen das Leben. Bill kann seine Frau, welche ebenfalls gefangengenommen und entführt wurde, zurück in die wirkliche Welt holen. Ben und Beverly heiraten und sie erwartet ein Kind von Ben.

Begotten

Erscheinungsjahr 1990

Handlung:

Zu Beginn des Films sieht man ein abgeschiedenes Haus, in dem ein in Roben gekleideter Gott lebt, der sich selbst ausweidet und dann stirbt. Aus dem toten Körper erhebt sich eine Frau, „Mutter Erde“, die den toten Gott wiedererweckt und sich mit seinem Samen selbst schwängert. Mutter Erde irrt daraufhin schwanger durch die Welt, bis sie schließlich ein Kind gebärt, das die Ausmaße eines ausgewachsenen Mannes hat.

Die nächste Szene scheint dann aus dem Zusammenhang gerissen. Man sieht eine Gruppe gesichtsloser Wesen, die in Kutten gekleidet an Nomaden erinnern. Sie foltern einen anderen Menschen, um ihn am Ende zu zerteilen.

Danach ist wieder Mutter Erde und ihr Sohn (auch als „Son of Earth“ oder „Flesh on Bone“ bezeichnet) zu sehen, wie sie auf einer Wiese liegen. Nach kurzer Zeit fängt ihr Kind an – ähnlich einem epileptischen Anfall – unkontrolliert zu zucken. Mutter Erde fesselt ihr Kind nun, indem sie ihm eine Schlinge um den Hals legt und mit ihm davonzieht. Die beiden gelangen in eine Art surreale Wüste, in der Blumen wachsen und Rohre ohne erkennbares Muster am Boden verlaufen. Hier treffen sie auf die Kuttenträger, die in der vorherigen Szene den Menschen getötet haben. Sie werden von diesen „Nomaden“ ebenfalls getötet und begraben. Nach der „Beerdigung“ verblühen alle Pflanzen und die Sonne geht unter. Am nächsten Morgen ist Mutter Erde plötzlich wieder mit ihrem angeleinten Sohn zu sehen. Beide begeben sich wieder in den Wald, der am Anfang des Films zu sehen ist.

 

Das Schweigen der Lämmer

Erscheinungsjahr 1991

Handlung:

Die junge FBI-Anwärterin Clarice Starling befindet sich noch in der Ausbildung, als sie an einem besonders schwierigen Fall mitarbeiten muss. Das FBI ist auf der Jagd nach einem Serienmörder, der von den Boulevard-Medien „Buffalo Bill“ getauft worden ist. Dieser hat bereits mehrere junge Frauen ermordet und Hautstücke der Opfer segmentartig abgezogen. Da die Ermittler unter Leitung von Jack Crawford keinen Schritt weiterkommen, entschließen sie sich zu einer ungewöhnlichen Taktik. Ausgerechnet der inhaftierte Serienmörder Hannibal Lecter, der mit Vorliebe die Innereien seiner Opfer verspeiste, soll ihnen bei der Aufklärung des aktuellen Falls helfen. Der Psychopath ist zwar einerseits hochgefährlich, hat aber als erfahrener Psychiater einen entscheidenden Vorteil gegenüber der Polizei. Er kann sich in die Gedanken des Täters hineinversetzen und seine nächsten Schritte erahnen.

Clarice besucht Hannibal in der von Dr. Frederick Chilton geleiteten Anstalt, dem Baltimore Forensic State Hospital. Dort wird Lecter in einer fensterlosen Zelle unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen gefangengehalten.

Der kannibalistische Mörder zeigt sich nach einigem Zögern kooperativ, stellt aber eine Bedingung. Für jede Information, die er Starling gibt, will er etwas Privates von ihr erfahren. Im Verlauf der in größeren Abständen mit Lecter geführten Gespräche wird deutlich, dass Clarice unter einem psychischen Trauma leidet. Als Kind hat sie ihren Vater verloren, der als Polizist bei einem Einsatz ums Leben kam. Danach lebte sie kurze Zeit auf dem Hof ihres Onkels, flüchtete aber. Denn dort gab es einen Schlachthof, und sie konnte es nicht ertragen, dass sie noch nicht einmal den Lämmern das Leben retten konnte. Nun hört Clarice die Lämmer manchmal immer noch „schreien“, wenn sie schlafen geht. Hannibal erkennt ihre Zwangslage und provoziert sie damit. Er unterstellt ihr, dass sie davon träume, mit der Verhaftung von „Buffalo Bill“ ihr Trauma zu überwinden, und dass dann die Lämmer anfangen zu schweigen. Im Verlauf der Gespräche zeigt sich, dass Lecter so etwas wie Sympathie für die aus kleinen Verhältnissen kommende, ehrgeizige und willensstarke FBI-Agentin empfindet.

Zwischen den beiden Protagonisten entwickelt sich ein psychologisches Duell auf hohem Niveau. Als Clarice bei der Sektion eines Mordopfers einen seltenen verpuppten Schmetterling (Acherontia) findet, der dort offensichtlich vom Täter platziert worden ist, weist Lecter sie darauf hin, dass der Täter die eigene Identität hasse, sich nach Verwandlung in etwas Schönes sehne und wahrscheinlich eine Frau werden möchte.

Nachdem die Tochter einer Senatorin entführt worden ist, behauptet Lecter wahrheitswidrig, er kenne den Täter. Er verlangt bessere Haftbedingungen und eine Verlegung aus dem Forensic State Hospital. Die Senatorin lässt ihn nach Memphis bringen und bietet ihm an, seine Haftbedingungen zu verbessern, wenn er bei der Ergreifung des Täters helfe. Lecter wird im Gerichtsgebäude Tennessee Courthouse unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen gefangengehalten. Dennoch gelingt ihm eine tollkühne Flucht, die zwei Polizisten, Mitarbeiter eines Notarztwagens und ein Tourist mit dem Leben bezahlen müssen. Lecter verschwindet unerkannt.

Clarice versucht mit Hilfe der Erinnerung an die Gespräche mit Lecter und einiger Notizen Lecters den Fall zu lösen. Lecter hat ihr mitgeteilt, dass der Mörder begehren würde. Sie schließt daraufhin, dass der Mörder begonnen habe, etwas zu begehren, was er täglich gesehen habe, und fährt nach Belvedere, Ohio. Als sie die Familie des ersten Mordopfers besucht, versteht sie das Mordmotiv: Der Mörder entführt korpulente Frauen, lässt sie eine Zeit lang hungern, ermordet sie und zieht ihnen die Haut ab. Aus dieser Haut näht er sich ein Kleid, welches er tragen kann, da er sich danach sehnt, eine Frau zu sein. Clarice trifft bei ihren weiteren Ermittlungen auf einen Mann namens Jack Gordon aus dem Bekanntenkreis des ersten Mordopfers. Dieser introvertierte Schmetterlingsfreund heißt mit wirklichem Namen Jame Gumb und entpuppt sich als „Buffalo Bill“. In seinem dunklen Keller, in dem sich der Mörder mit einem Nachtsichtgerät orientiert, kommt es zum Showdown. Starling erschießt ihn in Notwehr und befreit die Tochter der Senatorin, die in Gumbs Keller gefangengehalten wird.

Später macht Starling an der FBI-Akademie ihren Abschluss. Während der Abschlussfeier erhält sie einen überraschenden Anruf: Lecter meldet sich vom Flughafen der Karibikinsel Bimini, wo sein ehemaliger Gefängnisdirektor Dr. Frederick Chilton gerade eingetroffen ist. Er fragt Clarice, ob die Lämmer nun schweigen, und verabschiedet sich von ihr, während er den nervös und gehetzt wirkendenden Dr. Chilton aus der Ferne beobachtet, mit der Bemerkung „Zu gern würde ich mit Ihnen noch plaudern, aber ich habe ein Festessen mit einem alten Freund.“

 

Candyman’s Fluch

Erscheinungsjahr 1992

Handlung:

Die Doktorandin Helen Lyle stößt in Chicago bei ihren Recherchen über urbane Legenden auf die Geschichte des Candyman. Dieser war der Sohn eines ehemaligen schwarzen Sklaven, der nach dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg durch ein neuartiges Verfahren zur Herstellung von Schuhen zu Geld gekommen war. Der Sohn pflegte eine verbotene Liebe zu einem weißen Mädchen, und diese wurde schwanger. Ihr Vater ließ ihn schließlich grausam hinrichten: Eine Bande wurde auf ihn angesetzt und jagte ihn durch die Stadt, wobei dem Sohn mit einer rostigen Säge eine Hand abgesägt wurde. Nachdem man ihn mit Honig übergossen hatte, wurde er schließlich von hunderten Bienen zu Tode gestochen. Doch der Ermordete kehrte als Candyman von nun an in die Welt der Lebenden zurück: Wenn man sich vor einen Spiegel stellt und fünf Mal seinen Namen ausspricht, erscheint den Erzählungen nach der Candyman mit einem Haken anstelle seiner rechten Hand. Derjenige, der die Worte sprach, wird von ihm getötet. Helen probiert es aus, und infolgedessen geschehen mysteriöse Morde in ihrer Umgebung, für die nach Helens Meinung der Candyman verantwortlich ist. Jedoch glaubt ihr niemand; sie gerät in die Hände der Polizei, und nur der Candyman ist fähig, ihr zu helfen. Helen muss erkennen, dass nur sie selbst den Candyman stoppen kann. Dieser Versuch endet jedoch tragisch, da es kein Entkommen vor dem Fluch des Candyman gibt, und sie schließlich selbst zum Fluch wird. Sie jagt den Candyman; einige Bewohner eines Ghettos legen ein Feuer, woraufhin der Candyman in dem Feuer stirbt. Aus den Flammen rettet Helen ein Baby, stirbt dann jedoch ebenfalls, kehrt jedoch ein Jahr später ebenso wie der Candyman nach fünfmaligem Aufsagen ihres Namens vor einem Spiegel zurück.

 

Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt

Erscheinungsjahr 1999

Handlung:

Es sollte bloß ein harmloser Spaß sein, als sich Tom Witzky von seiner Schwägerin Lisa hypnotisieren lässt. Doch von diesem Zeitpunkt an ist nichts mehr, wie es einmal war: Tom wird von brutalen, schrecklichen Visionen geplagt, die zunächst keinen Sinn für ihn ergeben: ein abgebrochener Fingernagel, das schemenhafte Gesicht einer jungen Frau, der Selbstmord eines Nachbarjungen.

Je häufiger ihn die schrecklichen Bilder heimsuchen, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Wahn und Wirklichkeit. Doch als der Geist eines Mädchens bei ihm zu Hause auftaucht, erkennt er den Sinn der Stimmen aus der Zwischenwelt: Erst wenn er ihre vergrabene Leiche findet, wird die Seele des Mädchens sich zur Ruhe begeben können. Doch der Mörder des Mädchens, dem Tom bei seinen besessenen, übersinnlichen Nachforschungen immer näher kommt, wird auch für ihn zu einer Lebensbedrohung. Denn er findet heraus, dass sein Nachbar und ein Freund von ihm das Mädchen vergewaltigt und dann in seinem Haus eingemauert haben.

 

The Sixth Sense

Erscheinungsjahr 1999

Handlung:

Der Kinderpsychologe Dr. Malcolm Crowe feiert mit seiner Frau eine für ihn bedeutsame Auszeichnung. An diesem Abend wird er von Vincent Grey überrascht, einem ehemaligen Patienten, dem Crowe nicht helfen konnte. Sichtlich verzweifelt schießt er auf Dr. Crowe und begeht daraufhin Selbstmord.

Im darauf folgenden Jahr betreut Dr. Crowe den neunjährigen Cole. Er erinnert ihn an seinen früheren Patienten Grey. Der Junge scheint von großen Ängsten geplagt, die er niemandem anvertraut. Von seinen Klassenkameraden wird er als „Psycho“ bezeichnet und gemieden. Sogar sein Lehrer nennt ihn nach einem Streit so. Coles Mutter ist verzweifelt, und Dr. Crowe scheint dem Jungen nicht helfen zu können. Der Junge hat unterdessen mit einem Klassenkameraden Vereinbarungen getroffen, so zu tun, als sei er sein Freund, damit sich seine Mutter nicht um ihn sorgt. Cole wird zu einem Geburtstag eingeladen und erlebt dort eingesperrt in einem Kämmerlein etwas, was ihn ohnmächtig werden lässt. Im Krankenhaus sucht der Psychologe seinen Patienten auf und verspricht ihm, ihn nicht allein zu lassen. Cole verrät ihm dort sein Geheimnis: „Ich sehe tote Menschen. Die sind wütend. Die wissen nicht, dass sie tot sind.“ Zunächst glaubt Dr. Crowe ihm nicht.

Eines Abends arbeitet er noch einmal an dem Fall seines früheren Patienten Vincent Grey und bemerkt zufällig fremde Stimmen in einer Tonbandaufnahme, die er während einer Sitzung mit diesem Jungen gemacht hatte. Er begreift jetzt, dass Cole die Wahrheit gesagt hat und dass auch sein ehemaliger Patient Vincent tote Menschen gesehen oder gehört haben muss. Daraufhin rät er Cole, keine Angst mehr vor Toten zu haben, sondern ihnen zuzuhören und zu versuchen, ihnen zu helfen. Das gelingt Cole im Falle der kleinen Kyra, die nach langer Krankheit von ihrer Mutter heimlich vergiftet worden ist. Cole hilft dem toten Mädchen, den Fall für die Familienangehörigen aufzudecken und zugleich Kyra jüngere Schwester als mögliches Opfer des Münchhausen-Stellvertretersyndroms von seiten ihrer Mutter zu schützen. Von da an verändert sich sein Leben positiv.

Schon zu Beginn der Therapie des Jungen ist Dr. Crowes Beziehung zu seiner Frau verschlechtert, die beiden sprechen nicht mehr miteinander, sie leben unter einem Dach, jedoch faktisch getrennt. An ihrem Hochzeitstag trifft Dr. Crowe seine Frau im Restaurant, aber auch dort spricht sie kein Wort mit ihm. Dr. Crowe ist dadurch tief betrübt. Der Junge gibt ihm den Tipp, einen weiteren Versuch, mit seiner Frau zu sprechen, dann zu unternehmen, wenn diese gerade eingeschlafen sein sollte. Da es die Abschiedsszene ist, legt ihm der Psychologe nahe, dass auch er mit einem sehr wichtigen Menschen sprechen müsse. Daraufhin nimmt Cole sich ein Herz und erzählt seiner Mutter, dass er Tote sehen könne, dass ihre Mutter ihn manchmal besuchen komme und ihren Anhänger oft an sich nehme, weil sie ihn so gern habe. Zunächst glaubt die Mutter dem Jungen nicht, aber als er ihr sagt, dass die Oma ihre Frage vom Grab mit „Ja, jeden Tag!“ beantwortet habe, verändert sie ihre Haltung.

Nachdem Malcoms Frau beim Anschauen ihres Hochzeitsvideos eingeschlafen ist, versucht er noch einmal mit ihr zu sprechen. Während sie schläft, fällt ihr ein Ehering auf den Boden. Dr. Crowe sieht sich daraufhin seine Hand an und bemerkt, dass sein Ring nicht mehr am Finger steckt. Dadurch wird ihm klar, dass er selbst der Geist eines Toten ist, den nur Cole sehen kann. Er erkennt, dass der Schuss, den Vincent Grey auf ihn abgegeben hat, ihn getötet hat. Ihm wird jetzt auch klar, dass seine Frau einsam und voller Trauer ist, weil er sie durch seinen Tod zurückgelassen hat. Der Geist des Psychologen verlässt die schlafende Frau, er akzeptiert seinen Tod. Seine Aufgabe, Cole zu helfen, sieht er als erfüllt an.

 

Sleepy Hollow

Erscheinungsjahr 1999

Handlung:

Ichabod Crane ist Police Constable im New York des Jahres 1799. Aufgrund seiner ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden ist er jedoch seinen Vorgesetzten ein Dorn im Auge. Crane setzt bei der Aufklärung von Verbrechen auf neue Praktiken, wie zum Beispiel die Obduktion von Leichen. Nachdem er in einem Prozess die Meinung äußert, dass ein Angeklagter die Möglichkeit bekommen sollte, sich zu entlasten, und die noch immer angewandte Folter ein mittelalterliches Verfahren darstelle, wird er vom Richter kurzerhand nach Sleepy Hollow strafversetzt, offiziell um dort geheimnisvolle Morde aufzuklären. Inoffiziell geht sein Vorgesetzter davon aus, dass Crane in diesem Fall versagen und damit die offene Arroganz des jungen Ermittlers gebrochen wird.

In Sleepy Hollow angekommen, hört Crane eine höchst ungewöhnliche Geschichte: Ein hessischer Söldner, der im Dienste einer deutschen Prinzessin auf Seite der Briten im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gekämpft hat und letztendlich enthauptet wurde, soll wieder zum Leben erwacht sein und nun als kopfloser Reiter die Einwohner des Ortes scheinbar wahllos ermorden und ihre abgetrennten Köpfe mitnehmen. Crane, der nicht an übernatürliche Phänomene glaubt, ist zunächst der Meinung, dass er mit wissenschaftlichen Methoden eine logische Erklärung finden wird. Hilfe bei seinen Ermittlungen bekommt Crane zunächst nur von Katrina van Tassel, der schönen Tochter seines wohlhabenden Gastgebers, und vom jungen Masbath, dessen Vater ebenfalls ein Opfer des kopflosen Reiters wurde.

Sogar als er den ungewöhnlichen kopflosen Leichnam des toten Masbath sieht, ist Crane noch immer überzeugt, die Morde seien von einem Täter aus Fleisch und Blut begangen worden. Das ändert sich erst, als Bürgermeister Philipse vor seinen Augen von dem Reiter enthauptet wird. Nun beginnt Crane zu verstehen, dass die Unterwelt, an die er bis jetzt nicht geglaubt hat, doch existiert. Zusammen mit dem jungen Masbath und Katrina van Tassel beginnt er, sich auf die Suche nach dem Grab des Hessen zu machen. Dort finden sie jedoch nur sein Skelett, der Schädel fehlt. Crane stellt die Vermutung auf, dass die Person, die im Besitz seines Schädels ist, auch die Macht über ihn hat, und dass der Reiter so lange weiter morden wird, bis er seinen Kopf gefunden hat. Während der Ermittlungen Cranes häufen sich die Leichen in Sleepy Hollow. Schließlich vermutet er, dass Baltus van Tassel, Katrinas Vater, als Einziger die Macht über den Hessen hat. Dieser hätte auch ein Motiv, da das Vermögen der van Garretts – erste Opfer des Reiters und nahe Verwandte der van Tassels – an ihn fiele.

Katrina wendet sich wegen dieses Verdachts von Crane ab. In der Nacht jedoch, als alle Bewohner in der Kirche Zuflucht suchen, wird Baltus van Tassel von dem kopflosen Reiter mit einem Pfahl des Kirchenzauns durchbohrt und anschließend enthauptet. Daraufhin beschließt Crane, abzureisen. Er glaubt, dass Katrina für die Morde verantwortlich sei, will dies aus Liebe zu ihr jedoch nicht öffentlich aussprechen. Auf der Reise erkennt er jedoch, dass Katrina versuchte, die Dorfbewohner und ihn selbst mit Hexerei zu beschützen, woraufhin er beschließt, unverzüglich zurückzukehren.

Katrina wurde inzwischen von der Person entführt, die in Wirklichkeit den Schädel und somit die Macht über den Hessen besitzt: Lady Mary van Tassel, Katrinas Stiefmutter. Als sie noch ein Kind war, wurde ihre Familie von den Gutsherren van Garrett und van Tassel fallen gelassen und damit in die Armut getrieben. Voller Hass rächt sie sich nun mittels des kopflosen Reiters an den Gutsherren und Dorfbewohnern und versucht gleichzeitig, das Erbe der beiden reichen Familien an sich zu reißen, indem sie nun Katrina, als letzte Erbin vor ihr, vom Hessen ermorden lassen will.

Der junge Masbath und Crane können Katrina jedoch befreien und flüchten vor dem Reiter, worauf eine wilde Verfolgungsjagd durch den Wald beginnt. Schließlich gelingt es Crane, Lady van Tassel den Schädel des Enthaupteten abzunehmen. Er wirft ihn dem Hessen zu, der ihn sich zurück auf seine Schultern setzt. Daraufhin reißt dieser Lady van Tassel an sich und reitet mit ihr in die Unterwelt.

Schließlich verlässt Ichabod Sleepy Hollow und kehrt in Begleitung von Katrina und dem jungen Masbath nach New York zurück.

 

Pulse – Du bist tot, bevor Du stirbst

Erscheinungsjahr 2006

Handlung:

Mattie muss mit ansehen, wie ihr Freund Josh sich erst verändert und dann Selbstmord begeht. Sie und ihre Freunde bekommen weiterhin Nachrichten und E-Mails von seinem Computer mit dem Betreff „Help me“ („Hilf mir“). Nach dem Öffnen der Nachricht spielt sich ein Video ab, in denen man die Selbstmorde anderer mit ansehen kann. Mattie ist die einzige, die diese Nachrichten nicht öffnet, doch ihr Schock über den Selbstmord ihres Freundes verwandelt sich in Angst.

Sie und ihre Freunde versuchen den Computer aufzuspüren und stoßen auf Dexter, der Videos von Josh gefunden hat, in denen ansatzweise erklärt wird, was vor sich geht. Josh und sein Freund Zieglar haben mit einer Methode des Datentransfers experimentiert und öffneten damit eine Grenze zu den Toten. Die Toten kommen, wenn man irgendeine Art von kabellosen Netzen benutzt, zeigen sich als Schattengestalten, und wollen etwas was nur die Menschen haben – Leben. Sie saugen den Menschen den Lebenswillen aus, wenn man sie ansieht. Rotes Klebeband an Fenstern und Türen hält sie von der Wohnung fern. Die Menschen, deren Lebenswillen sie genommen haben, bekommen Blutergüsse, bis sie zu Staub zerfallen oder sich selber töten. Mattie und Dexter haben einen USB-Stick von Josh mit einem Virus gefunden, und versuchen damit den Server auszuschalten, jedoch kann sich das System wieder hochfahren.

Am Ende verlassen Mattie und Dexter die Stadt und Mattie spricht davon, dass ihr Lebenswille niemals stirbt und der der Toten auch nicht.

 

Dark Water – Dunkle Wasser

Erscheinungsjahr 2005

Handlung:

Die attraktive, psychisch labile Dahlia und ihre kleine Tochter Cecilia ziehen während der Scheidung von New York nach Roosevelt Island (N.Y.C); dort mieten sie eine heruntergekommene Wohnung in einer Massensiedlung. Auffallend ist, dass dort, obwohl eine sehr gute Schule nur zwei Blocks entfernt ist, keine Kinder wohnen, nur ein paar Jugendliche.

Schon während der Besichtigung der Wohnung 9-F läuft Cecilia davon und findet auf dem Dach einen „Hello Kitty“-Kinderrucksack – den sie beim mürrischen Hausmeister auf Drängen ihrer Mutter abgibt. Obwohl die Wohnung einen heruntergekommenen Eindruck macht, ziehen Mutter und Tochter ein. Doch schon nach wenigen Tagen häufen sich merkwürdige Ereignisse: Der Aufzug zeigt ein merkwürdiges Eigenleben und aus dem Wasserhahn kommt ein Haarbüschel. Dazu kommt, dass sich Cecilia eine imaginäre Freundin zulegt, wie in der Schule bemerkt wird. Dahlia wird immer öfter von Albträumen gequält, in denen sie vergeblich nach Versöhnung mit ihrer Mutter sucht.

Daneben geschehen in der Wohnung über ihnen merkwürdige Dinge – es wird getrampelt, und jemand dreht das Wasser auf, das bald darauf seinen Weg durch die Decke in die Wohnung findet. Schließlich fällt auf, dass die imaginäre Freundin Cecilias den gleichen Namen trägt wie das Kind der Vormieter der Wohnung 10-F – „Natasha“.

Dahlia erfährt, dass unklar ist, wo das Mädchen Natasha abgeblieben ist, da beide getrennt lebenden Elternteile annehmen, das Kind sei beim jeweils anderen. Dahlia zieht daraufhin den Schluss, das Kind müsse in der Wohnung 10-F zurückgeblieben sein und dort einen tödlichen Unfall gehabt haben. Sie findet die Leiche des Mädchens im Wasserspeicher auf dem Dach des Hauses.

Dennoch gibt der Geist Natashas keine Ruhe, im Gegenteil, er bedrängt Cecilia in der Schule und die Mutter zu Hause.

Unterdessen hat Dahlia Vertrauen zu ihrem Anwalt Platzer gefasst, der ihr allerdings auch nicht mehr helfen kann, als es zum großen Zusammenbruch kommt. Cecilia badet; plötzlich sitzt Natasha mit in der Wanne und beginnt, Cecilia zu ertränken. Natasha setzt den ganzen Raum unter Wasser. Um ihre Tochter zu retten, bietet sich Dahlia Natasha als neue Mutter an und verspricht, für immer mit ihr im Haus zu leben. Dahlia ertrinkt schließlich im Badezimmer. Cecilia trägt von diesem Erlebnis einen Schock davon und wird von ihrem Vater aufgenommen. Als sie ein letztes Mal das Haus betritt, um ihre Sachen zu holen, begegnet sie im Fahrstuhl dem Geist ihrer Mutter, der ihr verspricht, immer für sie da zu sein.

 

Darkness

Erscheinungsjahr 2002

Handlung:

Eine US-amerikanische Familie zieht in ein Haus in Spanien, in dessen Nähe 40 Jahre zuvor im Zusammenhang mit religiösen Ritualen sechs Kinder verschollen sind. Mark leidet seit dem Umzug unter mentalen Störungen, weswegen er medizinisch behandelt wird. Sein Sohn Paul ist überzeugt, in seinem Schlafzimmer seien übernatürliche Kräfte aktiv.

Marks Tochter Regina erfährt, dass das Haus so entworfen wurde, um die übernatürliche Wirkung der alle 40 Jahre anzutreffenden Konstellation der Himmelskörper zu verstärken. Es ist noch ein Tod eines Kindes notwendig, damit die Rituale vollbracht werden. Regina und der mit ihr befreundete Carlos versuchen, ihren Bruder zu retten.

Die Familie befindet sich im Haus als die Sonnenfinsternis anfängt. Mark erstickt, obwohl Regina versucht, seine Atemwege zu befreien. Sie geht nach oben zu ihrem Bruder. Währenddessen erscheinen Reginas Mutter die Geister ihrer Kinder, die sie auffordern, die Flamme des Ofens – die das einzige Licht in der Küche gibt – auszumachen. Gleichzeitig erscheint den Kindern auf der ersten Etage des Hauses der Geist ihrer Mutter, der will, dass sie die Lampe ausschalten. Sie hören nicht darauf; der Geist verwandelt sich in ein unheimliches Wesen, das flieht. Die Mutter macht jedoch den Ofen aus.

Die Kinder fliehen durch ein Fenster und werden von Carlos abgeholt. Kurz daraufhin fährt Carlos mit seinem Auto vor das Haus. Er kommt hinein und sucht nach Regina; die Haustür schließt sich von alleine hinter ihm. Regina fragt den vermeintlichen Carlos, ob es aufgehört habe. Er verneint es, als das Auto sich einem dunklen Tunnel nähert.

 

FearDotCom

Erscheinungsjahr 2002

Handlung:

In New York City stirbt ein alter Mann mit blutenden Augen auf einem Untergrund-Bahnhof. In seinen Händen hält er ein Exemplar eines Buches, in dem der Autor Frank Bryant die Behauptung aufstellt, dass sich negative Energien in Computernetzwerken verselbstständigen können. Auf Grund der blutenden Augen geht die Polizei zuerst von einer Virenerkrankung aus. Darum bekommt Detective Mike Reilly Unterstützung von Terry Huston vom Department of Health. Schnell stellen sie fest, dass der Mann nicht an einer Virenerkrankung gestorben ist. Kaum ist die Obduktion abgeschlossen, gibt es weitere Opfer, die ebenfalls mit blutenden Augen sterben. Durch einen Vergleich der Computerfestplatten der Opfer erfahren Mike und Terry, dass die Opfer eines gemeinsam haben: Alle starben innerhalb von 48 Stunden, nachdem sie die Website feardotcom.com aufgerufen hatten. Terry vermutet dahinter seine Nemesis Alistair Pratt, einen verrückten Arzt, der bereits vorher durch Snuff-Websites auffiel, jedoch nie aufgespürt werden konnte.

Da sie keine anderen Anhaltspunkte haben, sieht sich Mike die Website an. Er leidet kurz darauf unter Wahnvorstellungen und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Terry entscheidet sich nun ebenfalls, die Website zu besuchen und kommt der Lösung auf die Schliche. Die Website wird gar nicht von Alistair gehostet, sondern von Jeannine, einem seiner Opfer, die als Geist das Internet heimsucht. Terry birgt nach Hinweisen ihrer Mutter ihre Leiche, doch der Geist gibt dennoch keine Ruhe. Zusammen mit Mike, der aus dem Krankenhaus floh, lassen sie die Leiche obduzieren und finden so (auf einem verschluckten Zettel) einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des Doktors. Dort angekommen, wird Mike schwer verletzt. Er kann trotzdem auf die Website feardotcom.com zugreifen, und der Geist tötet Alistair. Mike stirbt danach in Terrys Armen.

 

The Ring

Erscheinungsjahr 2002 (vom 1. Teil, mittlerweile gibt es 3 Teile von der Amerikanischen Version)

Handlung:

Rachel Keller ist eine junge Journalistin, die es mit einem äußerst mysteriösen Fall zu tun bekommt. Ihre Nichte Katie ist auf unerklärliche Weise durch einen plötzlichen Herzstillstand zu Tode gekommen. Auf ihrem Begräbnis gerät Rachel zufällig in ein Gespräch zwischen Mitschülern von Katie, in dem sie von einem Videoband erfährt, das angeblich jeden seiner Betrachter nach sieben Tagen tötet. Auch erfährt Rachel, dass Katie genau eine Woche vor ihrem Tod mit drei Freunden einen Wochenendurlaub in einem Feriendorf gemacht hat und dass jeder dieser Freunde ebenfalls unter rätselhaften Umständen gestorben ist. Da dieser Fall ihr besonderes Interesse erregt, beschließt sie, Nachforschungen anzustellen.

Sie sucht die Hotelanlage auf, in der Katie und ihre Freunde residiert haben, wo sie bereits am Empfang in der Videosammlung auf eine unbeschriftete und hüllenlose Videokassette stößt. Instinktiv nimmt sie die Kassette in ihre Hütte mit und sieht sich den Inhalt an. Das Video besteht aus scheinbar sinnlosen sowie teilweise surrealen und albtraumhaften Szenen, die keinerlei Zusammenhang zu haben scheinen. Als es endet, klingelt das Telefon und eine Stimme sagt nur: „Sieben Tage“. Rachel schließt daraus, dass auch ihr nur mehr sieben Tage zu leben bleiben.

Im Laufe der folgenden Woche versucht Rachel fieberhaft, den Ursprung des Videos zu ermitteln. Sie nimmt es in ihren Gewahrsam und zeigt es zunächst ihrem Ex-Freund Noah, dem Vater ihres Sohnes Aidan, der Fotograf und Filmexperte ist. Dieser veranlasst Rachel, eine Kopie des Videos zu machen, um es sich anschließend genauer anzusehen. Dabei entdeckt er, dass weder das Originalband noch die Kopie des Videos einen relevanten Timecode aufweisen, was er zunächst nicht näher erklären kann. Rachel sucht Becca auf, die ehemals beste Freundin von Katie. Becca war in jener Nacht, in der Katie starb, anwesend und befindet sich seither unter Aufsicht in der Psychiatrie. Sie redet kaum ein Wort mit Rachel, doch scheint sie über deren Situation, nur noch wenige Tage zu leben zu haben, Bescheid zu wissen.

Rachel begibt sich in ein Videolabor, um die Kopie des Bandes genauer zu analysieren. Dabei stößt sie auf eine zweite darauf enthaltene Spur, die einen Leuchtturm auf einer hoch gelegenen Insel zeigt. Mit diesem Anhaltspunkt macht sie sich in der Bibliothek und im Internet auf die Suche nach dem Leuchtturm, von dem sie schließlich herausfindet, dass er auf einer Insel namens „Moesko Island“ steht. In diesem Zusammenhang entdeckt sie auch ein Bild mit jener Frau, die ebenfalls auf dem Video zu sehen ist. Der Name der Frau ist Anna Morgan, was Rachel zu weiteren Recherchen darüber anspornt. Sie findet heraus, dass Anna Morgan eine leidenschaftliche Pferdezüchterin war und an Reitturnieren teilnahm. Doch dann seien ihre Pferde allesamt wahnsinnig geworden, ins Meer gelaufen und dort ertrunken.

Auf Moesko Island angekommen erfahren sie, dass Anna schon seit 24 Jahren tot ist, aber eine Adoptiv-Tochter namens Samara hatte. Diese war auf der Insel gefürchtet, da sie über unnatürliche Kräfte verfügt haben soll und offensichtlich die Urheberin des tödlichen Videos ist. Aus diesem Grund muss Rachel sie finden – zumal sich auch Aidan mittlerweile das Video angesehen hat und darüber hinaus auf übernatürliche Weise mit einem „kleinen Mädchen“ in telepathischer Verbindung zu stehen scheint. Auf dem Gut von Annas verwitwetem Mann entdeckt Rachel weitere Elemente aus dem Video. Als sie ihn auf das Thema anspricht, weist er sie aus dem Haus. Rachel sucht daraufhin die örtliche Ärztin auf, von der sie erfährt, dass Anna Morgan, kurze Zeit, nachdem sie Samara adoptiert hatte, begann, sie aufzusuchen und ihr von grauenvollen Visionen zu erzählen, woraufhin Anna in eine Nervenklinik eingewiesen wurde.

Rachel sucht am folgenden Abend erneut Richard Morgan auf, der allerdings nicht anzutreffen ist, obwohl die Haustür offen steht. Sie entdeckt ein Videoband mit einer Aufschrift, das sie sich sogleich ansieht. Darauf sind Therapie-Sitzungen mit Samara zu sehen, aus denen für Rachel hervorgeht, dass Samara sich von ihrer Mutter geliebt, von ihrem Vater jedoch gehasst fühlte. Als Richard Morgan auftaucht, verliert er die Fassung und nimmt sich im Badezimmer mit Stromschlägen das Leben. In diesem Moment trifft Noah ein, der zusammen mit Rachel in den Stall geht, wo sie auf eine Art Zimmer im Dachgewölbe stoßen, in das Richard Morgan Samara sperrte, als Anna in die Nervenklinik kam. Hinter der Tapete befindet sich das eingebrannte Muster eines Baumes, der Rachel bekannt vorkommt und sie zurück zum Fundort des Videos führt – der Blockhütte im Feriendorf „Shelter Mountain Inn“.

Noah und Rachel entdecken einen alten Brunnen unter dem Holzboden, in den Anna Samara vor Jahren hineinstieß, bevor sie Suizid beging. Allerdings wusste Anna nicht, dass Samara – trotz vorherigem Erstickungsversuch – noch lebte und erst nach sieben Tagen in dem Brunnen starb. Da Rachel trotz Ablauf ihrer Frist noch lebt, scheint der Fluch durch die Bergung der Leiche gebannt zu sein. Das Gegenteil zeigt sich, als Noah am nächsten Tag von der Leiche Samaras heimgesucht und getötet wird. Verzweifelt überlegt Rachel, warum nur Noah und nicht auch sie gestorben ist. Sie findet den Grund in der Kopie des Videobandes, die sie für Noah angefertigt hatte, und reimt sich zusammen, dass Samara nur Aufmerksamkeit will und der Fluch aufgehoben wird, sobald das Opfer eine Kopie des Bandes macht und weitergibt. In der letzten Szene des Filmes sieht man Aidan mithilfe seiner Mutter eine Kopie des Bandes machen, was auch ihn vom Fluch erlösen soll.

 

Signs – Zeichen

Erscheinungsjahr 2002

Handlung:

Der ehemalige Pfarrer Graham Hess lebt nach dem Unfalltod seiner Frau, durch den er seinen Glauben an Gott verloren hat, mit seinen zwei Kindern Morgan und Bo und seinem Bruder Merrill auf einer Farm. Merrill, ein gescheiterter Baseballspieler, ist nach dem Unfall zu seinem Bruder gezogen, um sich um ihn zu kümmern. Bo leidet unter einer Zwangsstörung und verteilt zahllose volle Wassergläser im Haus; Morgan ist Asthmatiker.

Eines Morgens entdeckt Graham einen 200 Meter großen Kornkreis in einem seiner Felder. In der Folge geschehen weitere mysteriöse Dinge: Der Hund der Familie greift Grahams Kinder an, Fremde treiben sich anscheinend auf der Farm herum, über den ganzen Globus verstreut tauchen weitere Kornkreise auf, und über bedeutenden Großstädten werden helle Lichter entdeckt. Immer mehr wird deutlich, dass Aliens eine Invasion der Erde planen.

Graham, Merrill und die beiden Kinder befürchten angesichts der seltsamen Ereignisse einen Angriff auf ihre Farm. Ray Reddy, der Verursacher des Verkehrsunfalls, durch den Grahams Frau gestorben war, erzählt Graham, er halte eines der Aliens in der Speisekammer seines Hauses gefangen und vermute, dass sie Wasser scheuen würden. Daraufhin fährt er an einen See. Graham begibt sich in Reddys Haus, kommt mit einem Außerirdischen durch den Türspalt der Speisekammer in Kontakt und kann seinem Gegner zwei Finger abschneiden, nachdem dieser versucht hat, nach ihm zu fassen. Als er nach Hause zurückgekehrt ist, entscheiden sich alle nach einigem Hin und Her, dass sie sich im Haus verschanzen und Türen sowie Fenster mit Brettern vernageln. Als die Außerirdischen jedoch ins Haus eindringen, bleibt der Familie nur noch die Flucht in den Keller.

Als der nächste Morgen anbricht, hört Merrill im Radio, dass die Aliens auf dem Rückzug sind. Nun wagen sie sich aus ihrer Zuflucht heraus, wollen Morgan sein dringend benötigtes Asthma-Medikament besorgen und rechnen damit, dass die Invasion überstanden sei. Doch eines der Aliens hat sich im Haus versteckt und ergreift Morgan. Es ist dasselbe, dem Graham zwei Finger abgetrennt hatte. Das Alien sprüht Morgan ein Giftgas ins Gesicht, wird jedoch kurz darauf von Merrill mit einem Baseballschläger angegriffen und durch das von Bo überall im Haus verteilte Wasser – die tödliche Schwäche der Aliens – getötet. Morgan überlebt, da sein Asthma das Eindringen des Giftgases in seine Lungen verhindert hat.

Graham erkennt nun, dass alle Schicksalsschläge, die seiner Familie widerfahren sind, nur Teil einer göttlichen Vorsehung waren, gewinnt seinen Glauben an Gott zurück und wird in Folge wieder Pfarrer.

 

The Call (Japanische Version)

Erscheinungsdatum: 2006

Handlung:

Nach der Beerdigung ihrer Freundin Rina trifft sich Yoko mit fünf befreundeten Studenten in einem Restaurant. Als Yoko und Yumi auf die Toilette gehen, klingelt plötzlich Yokos Handy mit einer anderen Melodie als üblich. Sie verpasst den Anruf, sieht dann aber, dass sie von ihrer eigenen Nummer angerufen wurde und der Anruf zwei Tage in der Zukunft getätigt wurde. Als sie ihre Mailbox abhört, hört sie ihre eigene Stimme und sich selbst schreien. Sie glaubt an einen Scherz und beachtet dies nicht weiter. Zwei Tage später, zu exakt demselben Zeitpunkt, an dem der Anruf getätigt wurde, telefoniert Yoko mit Yumi und benutzt genau dieselben Worte, die sie auf ihrer Mailbox gehört hatte. Kurz darauf wird sie von einer unsichtbaren Macht von einer Brücke vor einen Zug gestoßen.

Yumi, die seit ihrer Kindheit von ihrer tyrannischen Mutter misshandelt wurde und seitdem unter diversen Phobien leidet, erfährt bei der anschließenden Beerdigung, dass Yoko nach Rina bereits das zweite Opfer einer unheimlichen Mordserie wurde, die sich über den Nummernspeicher des jeweils letzten Opfers weiterverbreitet. Als innerhalb weniger Tage drei weitere Studenten nach gleichem Schema ermordet werden, beschließt Yumi gemeinsam mit Hiroshi, dem Bruder des ersten Opfers Ritsuko, das Geheimnis der tödlichen Anrufe zu ergründen. Ihre Ermittlungen führen in eine psychologische Kinderklinik, in der einst Ritsuko als Krankenschwester arbeitete und einem Fall des Münchhausen-Stellvertretersyndroms nachging. Sie verdächtigte eine gewisse Marie Mizunuma ihre Kinder bewusst durch medizinische Behandlungen zu schädigen.

Im weiteren Verlauf der Handlung erhält auch Yumi eine solche Nachricht mit besagter Todeswarnung, die sie schließlich in einen stillgelegten Trakt des Kinderkrankenhauses führt. Spätestens jetzt verschmelzen Wirklichkeit und Wahrnehmung. Yumi gelingt es mit Hilfe von Hiroshi ihren Todeszeitpunkt zu überstehen. Anschließend finden sie den entstellten und halbverwesten Körper der fürsorglichen Marie Mizunuma, die jedoch nicht ihre Kinder misshandelte, sondern ebenfalls unter ihrer zehnjährigen Tochter Mimiko zu leiden hatte, die ständig ihre jüngere Schwester malträtierte. Am Ende des Films entdeckt Hiroshi, dass Mimiko in Wahrheit jene Anrufe vom Handy ihrer toten Mutter tätigte und verantwortlich für den Tod der jungen Studenten ist. Ihr letztes Opfer wird vermutlich Yumi, die ihrerseits – getrieben vom Geist Mimikos – Hiroshi mit einem Messer attackiert.

 

Ein tödlicher Anruf (Amerikanische Version von The Call)

Erscheinungsjahr 2008

Handlung:

Beth Raymond erlebt, dass vier Personen aus ihrem näheren Umkreis Anrufe bekommen, in denen ihnen der jeweilige Zeitpunkt des Todes mitgeteilt wird. Der Anruf wird jeweils kurz nach dem Todeszeitpunkt der zuletzt Verstorbenen von deren Handy getätigt. Danach sterben sie zur angegebenen Zeit. Beth wendet sich an die Polizei. Die meisten Polizisten halten sie jedoch für geistig verwirrt. Einzig der Polizeiermittler Jack Andrews, dessen Schwester die Zweite in der Todesreihe gewesen ist, glaubt ihr.

Raymond und Andrews erforschen gemeinsam die Hintergründe der Ereignisse und erfahren, dass alles bei einer Altenpflegerin mit zwei Töchtern angefangen hat. Sie durchsuchen ihr Haus und finden zunächst heraus, dass die Mutter ihre jüngste Tochter scheinbar verletzte, um Aufmerksamkeit zu bekommen (siehe Münchhausen-Stellvertretersyndrom).

Als Beth dann angerufen wird, haben sie nur wenig Zeit, um das Rätsel zu lösen, und sie durchsuchen ein abgebranntes Krankenhaus, in dem die Altenpflegerin angeblich umgekommen ist. Im Krankenhaus nähert sich Beths Todeszeitpunkt. Beth und Jack werden getrennt.

Als Beth durch den Lüftungskanal kriecht, findet sie die Leiche der Altenpflegerin. Die Leiche erwacht zum Leben, verfolgt Beth und erwischt sie schließlich. Als Beth die vorhergesagten letzten Worte vor ihrem Tod spricht, „schützt“ die Leiche plötzlich Beth, und so überlebt sie.

Als Beth und Jack wieder aus dem abgebrannten Krankenhaus gehen und sich vorerst trennen, bekommt Jack von einem Kollegen die Nachricht, dass Beths Handy wieder einen Todesanruf bekommen hätte, der auf 23 Uhr angesetzt war.

Jack besucht die Pflegeeltern der überlebenden Tochter der Krankenpflegerin, die seit dem Brand nichts mehr gesprochen hat. Durch eine Nannycam in ihrem Teddybär erfahren sie, dass die ältere Tochter, Ellie, die Verletzungen zugefügt hat. Als die Mutter dies erfuhr, sperrte sie Ellie ein. In diesem Moment jedoch erlitt diese einen Asthmaanfall. Im Sterben benutzte Ellie ihr Handy, zu diesem Zeitpunkt waren alle Faktoren der zukünftig Todgeweihten neben ihr in ihrem Zimmer (Tausendfüßer, vernarbte Zombiepuppen, der Teddy, der die „Todesmusik“ abspielt).

Als sich Jack das Video fertig angesehen hat, kommt die jüngere Tochter ins Zimmer und redet erstmals wieder und sagt, dass ihre Schwester ihr zwar wehgetan hätte, jedoch immer Bonbons geschenkt hätte. Die Bonbons, der letzte Faktor (jedem Opfer fällt eines aus dem Mund), lassen Jack begreifen, und er fährt zu Beth.

Als er bei ihr angelangt ist, klopft es an der Tür, Jack schaut durch den Spion und wird durch ein Messer, das sich durch sein Auge ins Hirn bohrt, getötet. Die Tür öffnet sich, und der Geist Ellies tritt ein. Als Ellie Beth töten will, erscheint der Geist ihrer Mutter hinter ihr und verbannt sie zurück ins Handy.

Als letztes sieht man, wie eine neue Nummer ins Handy getippt wird. Beth steht geschockt und verzweifelt daneben; sie begreift, dass sie zwar überlebt, jedoch die Kette unaufhaltsam weitergeführt wird.

 

Dead End

Erscheinungsjahr 2003

Handlung:

Wie jedes Jahr seit 20 Jahren sind Frank und Laura Harrington gemeinsam mit ihren Kindern Richard und Marion sowie Marions Freund Brad am Weihnachtsabend auf dem Weg zum gemeinsamen Weihnachtsfest bei Lauras Mutter. Frank entschließt sich spontan, eine Abkürzung zu nehmen, zum ersten Mal seit 20 Jahren. Als er kurz am Steuer einnickt, entgehen alle nur knapp einem Unfall.

Bald darauf sehen sie auf der Straße eine orientierungslos umherirrende, ganz in Weiß gekleidete Frau mit einem Baby auf dem Arm. Sie wollen sie mit zu einer Waldhütte nehmen, welche sie vor einiger Zeit mit dem Wagen passiert haben. Da im Wagen nicht genügend Sitzgelegenheiten vorhanden sind, bietet Marion der Frau ihren Platz im Auto an und geht zu Fuß zur Hütte zurück. Diese Gelegenheit nutzt sie, um ihre Gedanken frei zu machen. Sie ist schwanger von Brad, liebt ihn allerdings nicht mehr und will sich eigentlich von ihm trennen. Währenddessen erzählt Brad der Frau, dass er Marion am Abend einen Heiratsantrag machen will.

An der Hütte angekommen, gehen Frank und Laura hilfesuchend hinein; Richard verschwindet im Wald, um seine Lust zu befriedigen. Als Brad mit der mysteriösen Frau alleine im Wagen ist, stellt sich heraus, dass das Baby tot ist. Kurz darauf sind beide verschwunden. Doch dann taucht aus der Dunkelheit der Nacht ein 1951er Cadillac-Leichenwagen auf, in welchem Brad zu sehen ist, wie er verzweifelt gegen die Heckscheibe klopft. Marion sieht den Wagen als einzige, als sie gerade bei der Hütte ankommt, und benachrichtigt ihre Eltern. Doch als die Harringtons dem Leichenwagen hinterherfahren, verschwindet dieser so plötzlich, wie er aufgetaucht ist. Wenig später finden sie Brads total zerfetzte Leiche mitten auf der Straße, worauf Marion einen Schock bekommt und apathisch wird.

Verzweifelt versuchen die verbliebenen Familienmitglieder, dem Alptraum zu entkommen. Doch die Zeit scheint stillzustehen, weder die Nacht noch die Straße scheinen ein Ende zu haben. Das einzig regelmäßig Wiederkehrende sind Schilder, die eine Ortschaft namens Marcott ankündigen.

Bei einem weiteren Stopp erzählt Marion von ihrer Schwangerschaft und Richard erwähnt, dass er Gras raucht. Während Marion mit ihren Eltern diskutiert, verschwindet Richard im Wald, um einen Joint zu rauchen. Dort begegnet er der weiß gekleideten Frau und es kommt zu einer Kussszene, bei der die Frau Richards Unterlippe abbeißt, er ihr aber wie in Trance in totaler Liebe verfallen ist. Danach fährt wieder der Leichenwagen vorbei. Die Familienmitglieder sehen dieses Mal Richard hinter der Heckscheibe. Die Verfolgung schlägt auch jetzt wieder fehl und sie finden nur den verbrannten Körper des Jungen auf der Straße. Beim Anblick ihres Sohnes dreht Laura durch und sie beschließen, Richard ins Auto zu laden, da dieser nicht einfach so zurückgelassen werden könne.

Marion, die sich mittlerweile wieder gefangen hat, kann jedoch nicht verhindern, dass ihre Mutter sich im Wahn aus dem fahrenden Wagen stürzt. An diese Stelle zurückgekehrt, stellen Frank und Marion fest, dass Laura verschwunden ist und sich der Leichenwagen wieder nähert. Frank schießt mit einer Schrotflinte, eigentlich eines der Weihnachtsgeschenke für die Verwandten, auf das Fahrzeug. Dieses hält daraufhin an und fährt wieder zurück. Plötzlich erscheint Laura, sie hat den Sturz scheinbar unverletzt überstanden. Allerdings stirbt sie in den Armen ihres Mannes aufgrund einer offenen Schädelverletzung am Hinterkopf. Nachdem sie die Leiche von Laura in den Wagen geladen haben, fahren Frank und Marion weiter, in der Hoffnung, endlich den Ort zu erreichen, der auf Schildern immer angekündigt wird.

Nach einer Weile halten sie an und entscheiden sich, ihren Weg zu Fuß fortzusetzen. Sie gehen mitten durch den Wald, gelangen jedoch, ohne die Straße überquert zu haben, unerklärlicherweise von der entgegengesetzten Straßenseite her wieder zum Auto zurück. Sie entschließen sich, wieder mit dem Wagen weiterzufahren. Als beide plötzlich erneut an der Waldhütte vorbeikommen, bei der sie Brad mit der Frau kurzzeitig alleine im Auto gelassen hatten, macht Frank kehrt. Er stürmt wütend ins Haus und geht danach zurück zum Auto, wo er Marion bei einem Streit bewusstlos schlägt und dann auf die Rückbank neben seine tote Frau legt. Anschließend läuft er in den Wald, weil er die Frau in Weiß zwischen den Bäumen zu sehen glaubt, und gibt mehrere Schüsse ab. Man hört eine Messerklinge und darauf folgt Stille. Marion kommt wieder zu sich. Sie hört Stimmen und nimmt Gestalten wahr, die das parkende Auto umkreisen. Sie setzt sich ans Steuer und fährt los. Kurze Zeit später ist der Benzintank leer. Sie steigt aus und trifft unerwartet wieder auf die endlose Straße, wo sich auch der Handtascheninhalt befindet, den ihre Mutter Laura nach dem Sturz aus dem Auto hinterlassen hat. Als plötzlich Blut auf Marion tropft, blickt sie nach oben und sieht in den Ästen Franks Leiche. Sie läuft alleine weiter die Straße entlang, bis sie auf vier Leichensäcke stößt, die auf der Straße aufgereiht liegen. Sie schaut in einen davon und findet darin ihren toten Vater. Der Leichenwagen erscheint erneut.

Als Marion fliehen will, steht die Frau in Weiß vor ihr, die ihr sagt, der Leichenwagen sei nicht wegen Marion hier. Die Frau steigt ein und fährt davon. Als der Wagen in der Nacht verschwindet, rast ein weiteres Auto hupend auf Marion zu, in welchem man Familie Harrington sieht.

Plötzlich wacht Marion im Krankenhaus auf und erfährt, dass ihre Familie bei einem Autounfall umgekommen ist, als ihr Vater kurz am Steuer einnickte. Im anderen Wagen saß eine junge Frau mit ihrem Baby, auch sie starben. Marion und ihr ungeborenes Baby haben den Unfall als einzige überlebt.

Der Traum, welchen Marion gehabt zu haben scheint, war ihr gewonnener Todeskampf. Die Ortschaft, die sich auf den immer wiederkehrenden Schildern ankündigte, war der Nachname der Ärztin, die Marion behandelte. Der Leichenwagen war das Fahrzeug, das als erstes am Unfallort eintraf und Hilfe brachte. Der Fahrer des Leichenwagens erklärt, ein "Sammler" zu sein – womit angedeutet wird, dass er der personifizierte Tod ist. In der letzten Szene vor dem Abspann nimmt er die Ärztin in seinem Wagen mit.

Kurz nachdem der Abspann beginnt, wird noch eine kurze Szene gezeigt, wie zwei Straßenarbeiter die Scherben von dem Unfall zusammenkehren und einen Zettel finden, den Frank während der Fahrt geschrieben hat. Darauf hat er notiert, was er tun möchte, wenn er das Ganze überlebt: 1) Einen Atari-Computer kaufen 2) Der coolste Großvater aller Zeiten sein. Das Finden dieses Zettels hebt den zuvor suggerierten Eindruck, das alles sei nur ein Traum gewesen, insofern wieder auf.

 

Der Fluch von Darkness Falls

Erscheinungsjahr 2003

Handlung:

Am 24. Dezember 1803 wurde Matilda Schultz in dem australischen Fischerdorf Fairy Port geboren. Sie zog in die USA und Matilda arbeitete als eine einfache Angestellte in einem Backwarengeschäft. In jungen Jahren heiratete sie den gutaussehenden Fischer Sonny Dixon, der jedoch bei einem Schiffsunglück ums Leben kam. Matildas einzige Freude bestand nun darin, den Kindern des Ortes kleine Kuchen und andere Süßigkeiten zu schenken, wenn diese einen Zahn verloren. Als ein Feuer in Matildas Haus ihr Gesicht entstellte, wagte sie sich nur noch nachts und mit einer Porzellanmaske aus dem Haus, wodurch sie von ihren Mitbürgern immer skeptischer beäugt wurde. Im September 1841 verschwanden eines Nachmittages zwei Jungen. Unerklärlicherweise machte man die wunderliche Matilda dafür verantwortlich. Ein wütender Mob jagte sie nachts aus ihrem Haus und erhängte sie an einem Baum. Noch bevor die Nacht vorbei war, tauchten die vermissten Kinder wieder auf, die sich lediglich im Wald verirrt hatten. Die Bewohner von Fairy Port mussten ihren Irrtum einsehen, doch der Lynchmord an der unschuldigen Witwe Matilda Dixon begründete den Fluch. Seit 150 Jahren tötet in Darkness Falls der Geist der Matilda Dixon in der Dunkelheit kleine Kinder, sobald sie ihren letzten Milchzahn verlieren. Sie wollte ebenfalls Kyle Walsh töten, stattdessen tötete sie jedoch seine Mutter. Kyle wird für die Tötung verantwortlich gemacht und in eine Nervenheilanstalt eingeliefert.

Zwölf Jahre später ist Walsh aus der psychiatrischen Klinik entlassen. Den Horror der Nacht, in der seine Mutter getötet wurde, hat er nie vergessen. Er erfährt, dass der Geist Michael Greene, den jüngeren Bruder seiner Jugendfreundin Caitlin Greene, bedroht. In Darkness Falls angekommen, wird er von einigen primitiven Bewohnern angefeindet. Außerdem gerät er schnell unter Mordverdacht, als ein Kneipenschläger von Matilda getötet wird. Michael soll einer medizinischen Behandlung unterzogen werden, während er in eine Dunkelkammer gesteckt wird. Kyle verhindert es, wird aber kurz darauf festgenommen und im Polizeirevier eingesperrt. Unter den Polizisten gilt er als gemeingefährlicher Verrückter. Der Geist verursacht einen Stromausfall in der Stadt, dann tötet er auf der Polizeiwache zahlreiche Polizisten. Kyle und einer der Polizisten entkommen. Sie retten Caitlin und Michael aus dem Krankenhaus, in dem Matilda einige Ärzte und Krankenschwestern tötet.

Der Showdown findet in einem Leuchtturm statt, in dem sich Kyle, Caitlin, Michael und ein Polizist verstecken. Sie hoffen darauf, dass sie im Licht für den Geist unangreifbar sind. Der benzinangetriebene Stromgenerator des Leuchtturms stellt sich als defekt heraus, und während der Reparatur tötet Matilda den Polizisten. Sie greift Kyle und will ihn bereits töten, aber Kyle wehrt sich. Die Benzininstallation explodiert, und sie wird im Feuer vernichtet.

 

Saw

Erscheinungsjahr 2004 (1. Teil, mittlerweile gibt es bald 8Teile von Saw 2017)

Handlung:

Der Arzt Dr. Lawrence Gordon und der Fotograf Adam Stanheight wachen in einem heruntergekommenen Waschraum auf. Sie sind in gegenüberliegenden Ecken festgekettet. Zwischen ihnen liegt ein blutüberströmter Mann, der sich anscheinend erschossen hat. Beide können sich zunächst nicht erklären, wie sie in diese Situation geraten sind. Sie finden jedoch nach und nach Hinweise, die ihnen einen möglichen Ausweg aufzeigen. Zudem kommt allmählich ihr Erinnerungsvermögen zurück. Dem Zuschauer wird dabei die Situation in Rückblenden erläutert.

Es stellt sich heraus, dass sie sich in der Gewalt eines psychopathischen Serienmörders befinden, der als Jigsaw (dt. „Stichsäge/Puzzle“; engl. Jigsaw puzzle, „Puzzlespiel“) bekannt ist. Dieser bringt seine Opfer jeweils in lebensbedrohliche Situationen und verwendet meist mechanische Einrichtungen, um seine Opfer zu foltern. Ihren drohenden Tod können die Opfer nur abwenden, indem sie sich selbst oder andere körperlich – unter anderem tödlich – verletzen. Sie werden dabei von Jigsaw beobachtet.

Durch einen Hinweis Jigsaws entdecken Lawrence und Adam in einem Spülkasten zwei Sägen. Nähere Anweisungen für den Gebrauch der Sägen erhalten sie nicht. Lawrence findet jedoch heraus, dass die Sägen nicht geeignet sind, die Ketten zu durchtrennen. Die einzige Möglichkeit, sich mit Hilfe der Sägen zu befreien, besteht somit darin, sich selbst den angeketteten Fuß abzutrennen. Lawrence, dessen Familie von Jigsaw ebenfalls entführt wurde, wird deren Überleben versprochen, vorausgesetzt dass er Adam tötet. Adam hingegen bekommt lediglich den Hinweis, dass er sich selbst beim Sterben zusehen müsse, es sei denn, er unternehme „etwas dagegen“. Der Versuch, den Killer durch eine vorgetäuschte Vergiftung Adams durch Lawrence zu überlisten, schlägt fehl, und die vorgegebene Zeit läuft ab.

Lawrence, über ein Mobiltelefon mit seiner Familie verbunden, hört Schüsse und Schreie. In Panik sägt er sich nun doch den eigenen Fuß ab, um sich zu befreien. Er kommt an die Pistole des blutüberströmten Mannes und verletzt damit Adam schwer, offenbar in der Absicht, ihn zu töten. Er weiß jedoch nicht, dass es seiner Frau gelungen ist, sich und ihre Tochter aus der Gewalt des Kidnappers zu befreien. Bei dem Kidnapper handelt es sich um Zep Hindle, einen Pfleger aus dem Krankenhaus, in dem auch Lawrence arbeitet. Zep taucht nun im Kellerverlies auf, wird aber von Adam mit dem Deckel des Spülkastens getötet.

Lawrence verspricht Adam, Hilfe zu holen. Stark blutend kriecht er aus dem Raum; seine Erfolgsaussichten scheinen zweifelhaft. Es stellt sich heraus, dass Zep auch nur ein Opfer des wahren „Jigsaw-Mörders“ ist: Zep wurde von Jigsaw vergiftet und gezwungen, die Entführung von Adam, Lawrence und dessen Familie zu arrangieren. In diesem Moment steht der vermeintliche Selbstmörder auf, der die ganze Zeit in der Mitte des Raumes lag und scheinbar tot war: er ist der wahre Entführer und Mörder namens Jigsaw („Puzzlemörder“).

Unter der Maske dieses blutüberströmten Mannes kommt ein älterer Mann zum Vorschein, den der Zuschauer als einen Krebspatienten von Dr. Lawrence Gordon aus einer Rückblende erkennt; Jigsaw leidet tatsächlich an Krebs. Als er aufsteht, nimmt Adam die Pistole vom Boden auf und versucht, ihn zu erschießen, doch Jigsaw kommt ihm zuvor. Er versetzt Adam einen elektrischen Schlag mit dem Elektroschocker, den er auch schon benutzt hatte, um die vorgetäuschte Vergiftung auffliegen zu lassen. Jigsaw verlässt den Raum mit den Worten „Das Spiel ist aus“ und lässt Adam angekettet und schreiend zurück.

In einer in Rückblenden über den Film verteilten Nebenhandlung sind die Polizisten Tapp und Sing dem Mörder auf der Spur. Als sie versuchen, ihn zu verhaften, setzt er ein weiteres Opfer einer lebensbedrohlichen Situation aus. Sie müssen daher zuerst versuchen, das Opfer zu befreien. Dieses Opfer ist an einen Stuhl gefesselt, und Bohrer drohen von beiden Seiten seinen Schädel zu durchbohren. Um es zu befreien, muss Sing unter vielen Schlüsseln an einem Schlüsselbund den richtigen herausfinden. Er schafft es nicht in der vorgegebenen Zeit, kann aber die Bohrer mit Pistolenschüssen zerstören. Daraufhin wird Tapp von Jigsaw schwer verletzt. Sing gerät in eine Falle und wird erschossen.

Tapp, obwohl körperlich und psychisch ein Wrack, versucht weiter, den Mörder zu fassen. Da er Lawrence verdächtigt, beobachtet er dessen Wohnung und verfolgt einen Teil der Geiselnahme mit.

Es werden zudem einige der früheren Taten des Killers gezeigt. Das Motiv ist dabei stets, den Opfern die Verfehlungen vor Augen zu führen, die sie nach Ansicht des Psychopathen begangen haben. Durch die Qualen, die sie sich selbst zufügen müssen, um ihr Leben zu retten, sollen sie nach der Vorstellung des Täters ihr Leben wieder schätzen lernen.

Die heroinsüchtige Amanda findet sich gefesselt mit einer Apparatur wieder, die nach Ablauf einer Frist ihren Kiefer und somit auch ihren Kopf zerreißen wird. Um an den Schlüssel zu gelangen, muss sie den Magen eines weiteren Opfers aufschneiden, das zwar unter Drogen steht, aber noch am Leben ist. Amanda folgt den Anweisungen Jigsaws, um nicht selber getötet zu werden und ist das einzige der früheren Opfer, das überlebt.

Ein weiteres Opfer, Paul, hat vor einiger Zeit einen Selbstmordversuch durch Aufschneiden der Pulsadern unternommen. Er wacht in einem Raum auf, der mit NATO-Draht (eine Art Stacheldraht) durchzogen ist. Um sich zu befreien, muss er einen Weg hindurch finden, bevor sich der einzige Ausgang, eine Luke an der Decke, schließt. Er stirbt jedoch bei dem Versuch.

Ein Mann namens Mark wacht in einem dunklen Raum auf, dessen Wände voller Zahlenkombinationen sind. In der Mitte befinden sich ein Tresor und eine brennende Kerze. Sein Körper ist mit einer hochentzündlichen Substanz eingeschmiert. Zudem erfährt er, dass er ein langsam wirkendes Gift in seinem Körper trägt. Um an das Gegengift im Tresor zu gelangen, muss er mit der Kerze barfuß durch Scherben zur Wand gehen, an der die Zahlenkombination zum Öffnen des Tresors steht. Die Kerze brennt in Marks Hand jedoch ab und lässt ihn in Flammen aufgehen.

Bei diesem Opfer hatte die Polizei eine Stiftlampe am Tatort gefunden, mit Fingerabdrücken von Lawrence daran, weshalb die Polizei ihn ursprünglich fälschlicherweise als Verdächtigen vernahm und er so von den Taten von Jigsaw wusste. Der wahre Täter, also Jigsaw konnte letztlich entkommen.

 

Godsend

Erscheinungsjahr 2004

Handlung:

Nach dem Unfalltod ihres Sohnes Adam, welcher sich einen Tag nach seinem achten Geburtstag ereignet, werden die Eltern, Paul und Jessie Duncan, von Dr. Richard Wells vom "Godsend Institute" aufgesucht. Dieser behauptet, ihren Sohn klonen zu können. Sie nehmen das Angebot des Professors an, doch da dieses Verfahren illegal ist, verlassen sie die Stadt und brechen alle Kontakte ab, um es zu vertuschen.

Die Befruchtung gelingt. Der wiedergeborene Adam feiert seinen achten Geburtstag, unwissend von den Dingen, die passiert sind. Er hat immer wieder Albträume und Horrorvisionen, in denen er einen Jungen in einer Schule sieht. Adam wird daraufhin alarmierend gewalttätig und die Situation eskaliert, als er einen Mitschüler in einem Bach ertränkt. Adams Vater ist nun auf der Suche nach Dr. Wells, um mit ihm über den schlechten Verlauf des Eingriffs zu sprechen. Im Laufe des Films wird dargestellt, dass Dr. Wells für die Reproduktion von Adam die DNS seines eigenen, toten Sohnes Zachary Clark hinzugefügt hat. Daraus folgt, dass Adam eine gespaltene Persönlichkeit hat: Adam Duncan und Zachary Clark. Paul Duncan findet durch Nachforschung über die Schule aus Adams Träumen und im Gespräch mit Zachary Clarks Kindermädchen heraus, dass Zachary die Schule in Brand gesteckt, seine Mutter getötet und dann in seinem Zimmer weitergespielt hat. Er ist in dem Feuer, das er gelegt hat, umgekommen. Paul stellt Dr. Wells in einer Kirche zur Rede und wird von diesem niedergeschlagen. Adam und seine Mutter sind derweilen zuhause, wo Adam Fotos seines Originals findet. Als Zacharys martialische Seite in ihm zum Vorschein kommt, läuft er davon. Jessie folgt ihm in den Wald, in dem eine alte, verlassene Hütte steht. Bevor Adam seine Mutter mit Hilfe einer Axt erschlagen kann, wie Zachary dies bei seiner eigenen Mutter getan hat, erscheint Paul und hält ihn in der letzten Sekunde auf.

Sechs Monate später sieht man den untergetauchten Dr. Wells Zeitungen lesen, in denen über sein Verschwinden geschrieben wird, und Todesanzeigen nach seinem Namen durchsuchend. Derweilen ziehen die Duncans in ein neues Haus. Dort hat Adam anscheinend nach langer Zeit wieder eine Horrorvision, wobei er von Zachary in seinen Wandschrank gezogen wird. Der Film endet, als Paul und Adam das Zimmer verlassen.

 

Der Fluch – The Grudge

Erscheinungsjahr 2004 (1.Teil, gibt 3 Teile insgesammt)

Handlung:

(Zum Zwecke der Verständlichkeit wird die Handlung nicht in der Reihenfolge der Erzählung, sondern chronologisch wiedergegeben.)

Kayako Saeki ist unglücklich verheiratet mit ihrem Mann Takeo. Sie entwickelt eine Besessenheit für einen Collegeprofessor namens Peter Kirk, welcher in Tokio an einer Universität arbeitet. Peter ist, im Gegensatz zu Kayako, glücklich verheiratet, aber sie verfolgt ihn trotz allem, schreibt ihm Liebesbriefe und führt ein Tagebuch, in dem sie ihre Liebe zu ihm protokolliert. Eines Tages entdeckt ihr Mann das Tagebuch und tötet Kayako, indem er ihr das Genick bricht, und in seiner Wut ertränkt er anschließend seinen Sohn Toshio und dessen Katze in der Badewanne, danach nimmt er sich selbst das Leben. Durch diesen brutalen Vorgang entsteht in dem Haus ein Fluch, der Kayako, Toshio und die Katze zu einem untoten Dasein verdammt, in welchem sie jeden töten, der das Haus betritt, in dem sie gestorben sind. Peter möchte herausfinden, wer ihm Liebesbriefe schreibt, und betritt nach dem Mord als erster das Haus. Er entdeckt das Tagebuch, findet die Leiche von Kayako und ihrem Mann und flüchtet in Panik aus dem Haus. Am nächsten Tag begeht er vor den Augen seiner Frau Selbstmord, indem er sich von dem Balkon der gemeinsamen Wohnung stürzt.

Drei Jahre später zieht die amerikanische Familie Williams in das Haus ein, die nichts von den Vorfällen und dem Fluch ahnt, der auf dem Haus lastet. Emma, die Großmutter der Familie, ist pflegebedürftig, und deshalb wird ein Pflegeinstitut zur Unterstützung hinzugezogen. Durch den Fluch wird bis auf Emma die gesamte Familie getötet, und auch die Pflegekraft Yoko wird vom Fluch heimgesucht.

Da Yoko am nächsten Tag nicht zur Arbeit erscheint, bekommt die Austauschstudentin Karen von dem Chef des Institutes, Alex, den Auftrag, sich um Emma Williams zu kümmern. Im Haus begegnet sie dem Geist von Toshio, welcher anscheinend von Emma in einen Wandschrank eingesperrt wurde. Als sie sich um Emma kümmern will, offenbart sich Karen der Geist von Kayako. Dieser tötet Emma und lässt Karen im Schock zurück. Alex sieht am Abend dann nach dem Rechten, findet Karen und die tote Emma vor und ruft die Polizei mit dem Detective Nakagawa, welcher auf dem Dachboden die Leichen von Emmas Sohn und dessen Frau findet.

Nachdem sich Karen im Krankenhaus von ihrem Schock erholt hat, versucht sie herauszufinden, was in dem Haus passiert ist. Sie findet heraus, dass in dem Haus das Drama um die Familie Saeki stattgefunden hat und dass sich am nächsten Tag Peter Kirk das Leben genommen hat. Daraufhin versucht Karen bei Peters Witwe die Hintergründe herauszubekommen, und bemerkt, dass auf jedem Foto, auf dem Peter und seine Frau abgebildet sind, Kayako im Hintergrund zu sehen ist. Allmählich begreift sie, was passiert ist.

Nakagawa wird sich über den Fluch in dem Haus und seine Situation klar, dass auch er dem Fluch zum Opfer fallen wird. Er beschließt, das Haus abzubrennen, wird dann aber von Takeo in der Badewanne ertränkt.

Als Karen wieder zu Hause eintrifft, stellt sie fest, dass ihr Freund Doug sie in dem Haus suchen will. Panisch vor Angst rennt Karen zu dem Haus, um zu verhindern, dass er dem Fluch zum Opfer fällt, doch sie kommt zu spät. Im Haus offenbart sich ihr dann die ganze Geschichte der Tragödie, und Kayako tötet Doug. Daraufhin setzt Karen das Haus mit den Benzinkanistern von Nakagawa in Brand. Doch das Haus wird gerettet und der Film endet damit, dass Karen im Leichenschauhaus bei der Besichtigung der Leiche von Doug abermals auf Kayako trifft. Sie stehen Rücken an Rücken und der Geist der Ermordeten lässt ein, vorerst, letztes Mal seine schaurigen Knackgeräusche ertönen.

 

Amityville Horror

Erscheinungsjahr 2005 (gibt viele Versionen von dem Film, mir hat diese am meisten zugesagt)

Handlung:

In der Nacht des 13. November 1974, Ocean Avenue 112 (mittlerweile umbenannt in Ocean Avenue 108) in Amityville, Long Island: Der älteste Sohn der DeFeos, Ronald DeFeo Jr., erschießt seine Eltern in deren Schlafzimmer, geht dann zu den Kindern ins Zimmer und tötet auch sie mit einem Gewehr. Da er die kleine Jodie zuerst nicht im Bett vorfindet, geht er zum Wandschrank, wo sie sich versteckt hat, und erschießt schließlich auch sie.

Ein Jahr später, im November 1975, kaufen George und Kathy Lutz das Haus zu einem sehr günstigen Preis und ziehen kurz darauf mit ihren drei Kindern ein. Doch das Glück währt nicht sehr lange, weil mysteriöse Vorfälle die Harmonie der Familie trüben. Chelsea, die Jüngste der Familie, redet mit dem Geist von Jodie DeFeo, doch niemand will ihr glauben, und George bekommt beängstigende Visionen, verändert sich zunehmend und zieht schließlich in den Keller. Im Traum durchbricht George eine Wand und findet einen versteckten Folterkeller. Dabei wird durch fürchterliche Visionen klar, dass in dem Haus einmal ein satanistischer Missionar gelebt hat, der Indianer folterte und opferte. Georges Zustand verschlechtert sich weiter, bis er im Affekt den Hund der Familie mit der Axt tötet, weil er ihn als Dämon gesehen hat. Auch vor seiner Familie machen diese Wahnvorstellungen nicht halt, bis er schließlich auch auf die Kinder losgeht. Stimmen in seinem Kopf befehlen ihm immer wieder, sie zu fangen und zu töten. Die Sache eskaliert, als George versucht, seine Frau zu ertränken und mit der Motorschraube seines Bootes zu töten. Doch sie kann sich befreien und aus dem Wasser retten.

Am 28. Tag jedoch verliert George teilweise den Verstand und läuft Amok. Dabei geht er mit seiner Axt auf Billy, den ältesten Spross der Familie, los. Zwischendurch hat er jedoch klare Momente und bittet darum, selbst getötet zu werden, da er sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Doch seiner Frau Kathy gelingt es, George zu überwältigen. Sie schleifen ihn nun zum Boot und flüchten, so schnell es geht, mit der gesamten Familie aus dem Einflussbereich des Hauses. Am nächsten Morgen ist George wieder normal, und alles scheint überstanden zu sein. Im Haus jedoch scheinen die Geister und Dämonen immer noch keine Ruhe zu finden.

 

Boogeyman – Der schwarze Mann

Erscheinungsjahr 2005 (1.Teil, gibt 3 Teile insgesammt)

Handlung:

Tim Jensen hat einen guten Job als Journalist und unterhält eine Beziehung mit Jessica. Als er ein Kind war, wurde sein Vater von dem Boogeyman in den Wandschrank gezerrt. Seitdem ist Jensen traumatisiert. Er verbrachte einige Zeit in einer psychiatrischen Anstalt.

Jensens Mutter stirbt, worauf er in den Heimatort zurückkehrt. Er trifft dort Kate Houghton, mit der er in der Schule befreundet war. Eine Psychologin gibt ihm den Rat, etwas Zeit im einstigen Elternhaus zu verbringen, was ihm helfen sollte, seine Angstzustände zu überwinden. Am Ende stellt sich heraus, dass sich der Boogeyman von menschlichen Ängsten ernährt. Jensen überwindet seine Furcht, wodurch er ihn besiegt.

 

Der Fluch der Betsy Bell

Erscheinungsjahr 2005

Handlung:

Der Film beginnt in der Gegenwart im 21. Jahrhundert. Ein Mädchen rennt in Panik durch einen Wald. Sie erreicht ein Haus, stürmt hinein und schließt die Haustür hinter sich. Offenbar wird sie verfolgt, doch man kann nicht erkennen, von wem. Im Haus nimmt sie einen Brieföffner, um sich zu verteidigen, und schließt sich in ihr Zimmer ein. Darauf beginnt es von außen heftig an der Tür zu rütteln. Das Mädchen schreit und erwacht, scheinbar war es nur ein Traum. Die von ihrem Mann geschiedene Mutter des Mädchens versucht, sie zu beruhigen, und findet in ihrem Zimmer eine alte Puppe und eine Mappe voller alter Dokumente, die das Mädchen auf dem Dachboden gefunden hatte. Die Mutter hatte ihr verboten, auf den Dachboden zu gehen, und nimmt beide Sachen mit sich. In der Mappe befinden sich ein Tagebuch und ein Briefumschlag, auf dem Die Wahrheit unserer Familien-Geschichte steht. Sie öffnet den Umschlag und beginnt den Brief zu lesen, der vom November 1848 datiert ist. Nun beginnt eine Rückblende ins 19. Jahrhundert.

Red River, Tennessee im Jahre 1817: John Bell wird in einer kirchlichen Gerichtsverhandlung beschuldigt, das Land von Kate Batts geraubt zu haben. Diese erhielt von John Bell ein Darlehen von 100 Dollar, sowie dessen Sklaven Samuel für die Nutzung ihres Landstücks. Da sie die Raten nicht mehr zahlen konnte, hatte sie das Besitzrecht auf das Land verwirkt, und so fiel es John Bell zu. Dieser hatte jedoch 20 Prozent Zinsen von ihr verlangt, was Wucher ist und gegen das kirchliche Recht verstößt. Deswegen erhält Kate Batts nun ihr Land zurück, auf die Erträge aus der Nutzung (John Bell hatte deren Bäume gefällt und verkauft) muss sie jedoch verzichten. Die Bäuerin Kate Batts, die im Ort als Hexe verschrien ist, schwört John Bell nach der Verhandlung, dass er und seine Familie dafür noch büßen werden.

Frühjahr 1818: Von nun an passieren unerklärliche Ereignisse bei der Familie Bell. Es beginnt mit Geräuschen um das Haus und aus den Zimmern. Ein schwarzer Wolf erscheint mehrmals und verschwindet wieder ohne Spur. Tochter Betsy sieht ein junges Mädchen, das nicht existiert, sie hat furchtbare Albträume, und nachts wird sie von einem unsichtbaren Wesen besucht, das sie angreift. Später richtet der Geist seine Attacken auch auf den Vater John Bell, und der Geist beginnt zu sprechen. In einem Sack findet man die mit Blut befleckte Kleidung von Betsy. John Bell ist verzweifelt und sucht Kate Batts auf, der er eine Pistole in die Hand drückt mit der Bitte, allem ein Ende zu machen. Sie weigert sich jedoch, ihn zu erschießen, und erklärt ihm, dass nicht sie ihn verflucht habe, sondern er dies selbst gemacht hat. Er geht in den Wald, will sich selbst erschießen und drückt ab, die Pistole feuert jedoch keinen Schuss ab.

Als die Stimme des Geistes mit Betsy spricht, erkennt diese die Wahrheit: Der Geist wurde von ihr selbst geschaffen, aus der Vereinigung des Bösen mit ihrer Unschuld, als ihr eigener Vater sie vergewaltigte. Ein Teil ihrer Seele starb, als ihr Vater ihr die Unschuld nahm. Der Geist soll sie an das verdrängte Ereignis erinnern und sie rächen. Den aufgetauchten Sack mit der mit Blut befleckten Kleidung von Betsy hatte ihr Vater nach seiner Tat auf dem Grundstück verschwinden lassen. Auch zu Betsys Mutter spricht der Geist, und sie erkennt daraufhin ebenso die Tat ihres Mannes.

In der Nacht geht Betsy zu ihrem Vater und verabreicht ihm Gift, woraufhin er stirbt. Ihre Mutter beobachtet dies, aber schreitet nicht ein. Der Geist in der Form des kleinen Mädchens, das nur Betsy sehen kann, verwandelt sich nun von seinem furchtbaren Antlitz in die normale Betsy. Befreit löst sich der Geist auf und verschwindet.

Zurück im 21. Jahrhundert: Die Mutter verabschiedet ihre Tochter, die nun vom getrennt lebenden Vater im Wagen abgeholt wird. Nachdem die Mutter ins Haus zurückgeht, erscheint ihr plötzlich selbst der Geist von Betsy mit der blutbefleckten Kleidung im Schritt, von dem sie zuvor gelesen hatte. Der Geist teilt ihr mit, dass sie ihre Tochter retten muss. Die Mutter rennt aus dem Haus und sieht nur noch deren ängstliches Gesicht im Wagen ihres Vaters vorbeifahren. Sie versucht, dem Wagen hinterherzurennen, und die Tür des Hauses schließt sich wie von selbst.

 

The Eye

Erscheinungsjahr 2008

Handlung:

Die Musikerin Sydney Wells ist seit ihrem fünften Lebensjahr blind. Nach einer Keratoplastik, bei der ihr die Hornhaut einer Toten eingesetzt wird, kann sie wieder sehen. Anschließend wird sie durch Visionen geplagt, in denen sie unter anderem Tote sieht oder sich an anderen Orten befindet. Ihre Angehörigen denken, sie sei geistig labil. Auch ihr behandelnder Arzt Dr. Paul Faulkner ist zunächst skeptisch und sieht den Grund ihres Verhaltens in einem postoperativen Schockzustand. Wells vermutet einen Zusammenhang zwischen den Visionen und ihrem neuen Organ und sucht den Spender der Hornhaut, die bei ihr eingesetzt wurde. Sie findet mit Hilfe Dr. Faulkners heraus, dass die Augen früher Ana Christina Martinez gehörten. Zusammen fahren sie nach Mexiko, wo sie mit der Mutter von Martinez sprechen, die kurz darauf einen Herzanfall erleidet, den sie nicht überlebt. Wells sieht in ihren Visionen, dass Martinez nach einem Großbrand Selbstmord beging – aufgrund der Vorwürfe an sich selbst, sie habe die vielen Opfer nicht gerettet.

Auf dem Rückweg in die USA kommt es an der Grenze zu einem Stau. Hier begegnet sie einem Mädchen, welches in ihren Visionen verbrennt, sowie einem Tanklaster mit der Zahl 106 – ihre nächtlichen Visionen begannen immer um 1:06 Uhr – und versteht, dass sich das Unglück ihrer Visionen erst ereignen wird. Noch bevor ein vor der Polizei Flüchtiger mit seinem Wagen in den Tanklaster steuert und einen Brand auslöst, kann Sydney alle Menschen in der unmittelbaren Umgebung dazu bringen, die Gefahrenzone zu verlassen. Sie selbst sucht im letzten Moment hinter einem Auto Deckung. Die Druckwelle der folgenden Explosion zerstört die Fensterscheibe des Autos, wobei zahlreiche kleine Glassplitter ihr Gesicht treffen. Als sie auf einer Trage durchs Krankenhaus gerollt wird, kann sie die Sanitäter über sich noch unscharf erkennen. Die letzte Szene offenbart dann aber, dass sie durch die Glassplitter wieder erblindet ist, es ihr nun aber wieder besser geht.

 

Fragile

Erscheinungsjahr 2005

Handlung:

Amy Nicholls soll nach einem traumatischen Erlebnis als Nachtschwester im Krankenhaus Mercy Falls auf der Isle of Wight arbeiten. Das baufällige Hospital steht kurz vor der Schließung und ist nur wegen Überbelastung nach einem Zugunglück überhaupt noch in Betrieb. Amys Kollegin Helen Perez stellt ihr die letzten verbliebenen Patienten (acht Kinder) vor. Besonders geheimnisvoll ist das unter Mukoviszidose leidende Waisenkind Maggie. Das Mädchen spricht von einer Charlotte, auch „das mechanische Mädchen“ genannt, die im seit 1959 verlassenen zweiten Stock spuken soll.

Eines Tages bleibt Amy mit dem jungen Patienten Simon, der auf mysteriöse Weise eine doppelte Oberschenkel-Fraktur erlitt, im Aufzug stecken. Hausmeister Roy kann ihr nicht helfen. Kurz darauf erfährt Amy von Maggie, dass ihre Vorgängerin Susan, mit der sie befreundet war, aus Angst gekündigt hat. Als Amy Susan zuhause besuchen will, erfährt sie, dass die Krankenschwester soeben bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam.

Nachdem die Kinder im Krankenhaus einen Dornröschen-Zeichentrickfilm von 1959 gesehen haben, redet Maggie mit Amy über einen Kuss aus Liebe. Während des Gesprächs sieht Amy in einem leeren Bett plötzlich etwas unter der Bettdecke atmen und gerät daraufhin in Panik. Der Stationsarzt versucht sie zu beruhigen, indem er ihr einredet, dass ihr Trauma solche Halluzinationen auslösen kann.

Später spricht die junge Krankenschwester mit zwei alten Krankenschwestern über Verbindungen ins Jenseits. Diese erzählen ihr, dass Susan spirituell begabt war und wohl geahnt hat, dass etwas in diesem Krankenhaus ist, was diese Welt nicht verlassen will oder kann. Sie meinen, es gebe Wesen, die immer in der Nähe dessen bleiben wollen, was sie lieben. Diese könnten von Menschen gesehen werden, die ihrem eigenen Tode nahe sind. Nebenbei erhält sie von einem autistischen Jungen ein Schmetterlingsbild.

Als Roy versucht, die Würfel, mit denen Maggie mit Charlotte kommuniziert, einzupacken, fordern die Würfel von ihm „nicht anfassen“, und er wird augenscheinlich durch das mechanische Mädchen umgebracht.

Amy will unbedingt das Geheimnis um Charlotte lüften und wagt sich in die zweite Etage. Dort findet sie in einem mit Schmetterlingen dekorierten Raum ein altes Foto von einem Mädchen im Rollstuhl und einer Krankenschwester sowie einen Film, der dieses Mädchen bei der Behandlung der Osteogenesis imperfecta zeigt. Amy erzählt dem Stationsarzt Robert, dass sie das „mechanische Mädchen“ gesehen hat und überredet ihn dazu, in den Akten nach dieser Charlotte zu suchen. Auch wenn er nicht ganz überzeugt davon ist, ordnet er die sofortige Flucht an.

Als Amy Hilfe holt, erfährt sie von der alten Krankenschwester, dass das „Glasmädchen“ damals eigentlich auf dem Weg der Besserung war, dann jedoch seltsamerweise einen Rückfall erlitt. Kurz darauf stellte sich heraus, dass ihre damalige persönliche Krankenschwester dem Mädchen die Knochen gebrochen und das Kind ermordet hatte. Anschließend stürzte die Schwester sich mit dem Gestell des Mädchens in den Aufzugschacht. Sie war so besessen von dem Kind, dass sie es einfach nicht ertragen konnte, von ihr getrennt zu werden.

Robert findet während dessen eine Akte, aus der hervorgeht, dass das Mädchen Mandy hieß. Charlotte war der Name der Krankenschwester.

Während die anderen fliehen, ist Maggie nochmal nach oben gegangen, um ihre verlorene Kuscheldecke zu holen. Amy läuft ihr nach, um sie vor Charlottes Geist zu retten, aber Maggie stirbt in ihren Armen. Amy selbst entgeht dem Tod im letzten Moment – durch einen Kuss aus Liebe von Maggie. Nachdem Amy mit Robert und den ehemaligen Schwestern gesprochen hat, wird ein alter Mann im Krankenhaus von einem Arzt an Amys Zimmer vorbeigeschoben. Man schaut durch seine Augen und erfährt, dass Maggie bei dieser auf dem Bett sitzt. Dabei hört man nochmal die Worte der ehemaligen Schwestern.

 

Das Omen

Erscheinungsjahr 2006 (gibt es ältere und neue Versionen und mehrere Teile)

Handlung:

Als sein Kind bei der Geburt stirbt, nimmt der amerikanische Diplomat Robert Thorn auf Anraten des Spitalpfarrers in Rom ein verwaistes Neugeborenes als sein Baby an, dessen Mutter zur selben Zeit wie sein eigenes bei der Entbindung verstorben sein soll. Seine Frau Katherine lässt er im Glauben, es sei ihr leiblicher Sohn. Bald darauf wird Robert Thorn als Botschafter nach London berufen. Damien wächst dort wohlbehütet auf, es häufen sich jedoch die Anzeichen, dass mit ihm etwas nicht stimmt. Seine Mutter geht sogar soweit anzunehmen, er sei nicht ihr Sohn.

Damiens Kindermädchen springt an seinem Geburtstag während der Gartenfeier vom Dach des Anwesens und erhängt sich dabei, nachdem sie verkündet hat, sie würde dies für Damien tun. Die neu eingestellte Nanny Mrs. Baylock gibt sich übermäßig fürsorglich. Weitere Auffälligkeiten häufen sich: kaum kommt Damien in die Nähe von Kirchen, verhält er sich sehr mysteriös und aggressiv. Beim Besuch im Zoo sind die Tiere in seiner Nähe stark verängstigt. Dennoch verschließt Robert Thorn weiterhin die Augen vor diesen Anzeichen, selbst als der Priester Brennan auftaucht und behauptet, Damien sei der personifizierte Antichrist. Die mysteriösen Todesfälle halten an, so wird der Priester Brennan durch eine sich nach einem Blitzeinschlag vom Dach einer Kirche lösende und herabstürzende Eisenstange durchbohrt. Kurz zuvor hatte er Robert Thorn vor einer vermeintlichen Gefahr für seine erneut schwangere Frau Katherine gewarnt.

Der Presse-Fotograf Keith Jennings tritt an Robert Thorn heran, um ihm Anomalien auf Fotografien zu zeigen, die er bei der Geburtstagsfeier und dem Besuch des Priesters geschossen hat. So sind den Bildern artefaktartige Lichtreflexe zu entnehmen, die sich bei dem Kindermädchen wie ein Strick um ihren Hals legen und den Priester wie ein Speer zu durchbohren scheinen. Auf einem Selbstporträt Jennings' entdeckt dieser bei sich ähnliche Artefakte und befürchtet das nächste Todesopfer zu werden.

Nachdem Katherine Thorn unter Beteiligung von Damien verunglückt und dabei schwer verletzt wird, machen sich Thorn und Jennings gemeinsam auf den Weg nach Rom, um mehr über das mysteriöse Kind in Erfahrung zu bringen. Als sie feststellen, dass das Krankenhaus kurz nach Damiens Geburt abgebrannt ist, suchen sie in einem abgelegenen Kloster den ehemaligen, durch den Brand schwer entstellten Spitalpfarrer auf, der sie zu einem alten Friedhof schickt. Dort entdecken sie das Grab von Damiens angeblicher Mutter, in dem sich das Skelett eines Schakals befindet. In einem anderen Grab stoßen sie auf den Leichnam von Robert Thorns wahrem Sohn, dessen Schädelverletzungen seine Ermordung belegen.

Zur selben Zeit bringt Mrs. Baylock im Krankenhaus in London Katherine Thorn um. Als Robert Thorn vom Tod seiner Frau erfährt, begibt er sich - wie zuvor von Priester Brennan geraten - mit Keith Jennings nach Megiddo, um dort Carl Bugenhagen zu treffen. Dieser erklärt ihnen einen Ritus, wie Damien auf dem Altar einer Kirche mit sieben Messern getötet werden muss, um dadurch die Macht des Antichristen zu brechen. Thorn ergreift angewidert die Flucht, ändert jedoch seine Meinung, als die Vorsehung sich erfüllt und der Fotograf Jennings bei einem scheinbaren Unfall enthauptet wird.

Robert Thorn kehrt nach London zurück und entdeckt voller Entsetzen unter dem Haupthaar von Damien das von Bugenhagen prophezeite Muttermal in Form der Zahl 666. Bei dem Versuch, Damien aus seinem Kinderbett in eine Kirche zu verschleppen, nimmt die Polizei die Verfolgung auf, nachdem Mrs. Baylock von Robert Thorn überfahren wurde. Gerade als er Damien auf dem Altar den tödlichen Stoß versetzen will, wird er in letzter Sekunde von einem Einsatztrupp erschossen. Er erhält ein Staatsbegräbnis, bei welchem auch der Präsident der Vereinigten Staaten, der Taufpate von Thorn, anwesend ist. Damien steht neben ihm, hält seine Hand und dreht sich in der Schlussszene hintergründig lächelnd um.

 

Silent Hill

Erscheinungsjahr 2006 (gibt es mittlerweile 3 Teile)

Handlung:

Rose und Christopher DaSilva sorgen sich um ihre kleine Adoptivtochter Sharon. Diese ist notorische Schlafwandlerin. Überdies neigt sie dazu, während des Schlafwandelns immer wieder den Namen einer Stadt namens „Silent Hill“ auszusprechen. Auch malt Sharon wiederholt merkwürdige Bilder, die sie regelmäßig kurz darauf mit schwarzer Farbe überkritzelt.

Als Rose herausfindet, dass es Silent Hill tatsächlich gibt, beschließt sie gegen den Willen Christophers, mit Sharon zu dieser Stadt zu fahren, zumal mittlerweile weder Medikamente noch Therapien wirklich weiterhelfen. Christopher versucht zwar, durch Kreditkartensperrung Rose zur Umkehr zu zwingen, doch vergebens. Kurz vor Silent Hill wird Rose von der Polizistin Cybil Bennett angehalten, da diese irrtümlich glaubt, Rose habe Sharon entführt. Da Rose jedoch einen Wegweiser nach Silent Hill direkt vor sich sieht, ignoriert sie die Polizistin und fährt davon. Es gibt eine Verfolgungsjagd, die jedoch plötzlich endet, als Rose mit ihrem Fahrzeug ausweichen muss, da mitten auf der Straße eine Gestalt erscheint, die ihrer Tochter Sharon gleicht. Das Fahrzeug gerät ins Schleudern und prallt gegen eine Leitplanke; Rose wird bewusstlos. Als sie wieder aufwacht, befindet sie sich in Silent Hill und Sharon ist verschwunden.

In Silent Hill regnet es Asche, es herrscht dichter Nebel und die Straßen sind menschenleer. Rings um die Stadt herum klafft eine Schlucht. Gelegentlich ertönen Alarmsirenen und es wird unnatürlich schnell Nacht. Immer wieder sieht Rose eine kindliche Gestalt, in der sie ihre Tochter zu erkennen glaubt, die vor ihr wegläuft, und folgt ihr. Gemeinsam mit der Polizistin Cybil erkundet sie die Stadt, die tagsüber mit Asche bedeckt ist und nachts von Monstern heimgesucht wird.

In der Zwischenzeit fährt Christopher ebenfalls nach Silent Hill, wo er an einer Straßensperre auf Officer Thomas Gucci trifft. Sie durchsuchen die Stadt, die ohne Ascheregen und Nebel erscheint, treffen aber niemanden an. Christopher meint jedoch, die Gegenwart seiner Frau spüren zu können. Er stiehlt in der Nacht Polizeiakten und findet ein Foto von Alessa Gillespie, die wie Sharon aussieht. Er bedrängt die Ordensschwester eines Waisenhauses, aus dem die DaSilvas Sharon adoptiert hatten, um Antworten auf seine Fragen zur Herkunft seiner Tochter zu erhalten. Officer Gucci verhaftet Christopher und bringt ihn dazu, nach Hause zurückzukehren.

Rose und Cybil fliehen, als es erneut dunkel wird, in die örtliche Kirche, die von einer Gruppe Menschen als Unterschlupf benutzt wird. Sie werden von der Anführerin Christabella zunächst in das Gebäude geführt, in dem ein Dämon hausen soll, dann aber beschuldigt, Hexen zu sein, als Christabella das Foto von Sharon und die Ähnlichkeit zu Alessa in Roses Amulett sieht. Cybil ermöglicht Rose die Flucht, wird selbst aber von Christabellas Schergen niedergeschlagen. Rose gelangt schließlich in die Kammer des Bösen. Dort wird sie über die Vergangenheit von Silent Hill aufgeklärt. Die Stadt wurde vor dreißig Jahren bei einem verheerenden Großbrand zerstört. Damals beherrschte eine fanatische Sekte die Stadt, die Frauen und Mädchen verbrannte, welche die Sektenführerin Christabella als angebliche Hexen identifiziert hatte. Eines ihrer Opfer war die kleine Alessa. Alessa konnte zwar gerettet werden, blieb jedoch schrecklich entstellt. Im Krankenhaus manifestierten sich Alessas Schmerz und Rachegedanken in Form eines dämonischen Doppelgängers. Dieser erschuf für sie eine „Parallelwelt“, in der die Sekte nun gefangen ist. Das verbliebene Gute in Alessa wiederum manifestierte sich in einem Säugling, der vor dem Waisenhaus abgelegt und später von den DaSilvas aufgenommen wurde.

Der Dämon will sich an Christabella rächen, kann aber die Kirche nicht allein betreten. Er überredet Rose, ihn zu Christabella zu bringen, und nistet sich in Roses Körper ein. Rose geht nun in die Kirche, wo es zum Showdown kommt. Rose sieht, dass Christabella die Polizistin Cybil bei lebendigem Leibe verbrannt hat. Sie will auch Sharon, die von Alessas Mutter Dahlia versteckt gehalten war, aber von der Sekte gefunden wurde, auf dieselbe Weise hinrichten lassen. Rose stellt Christabella zur Rede und wird von ihr niedergestochen, aber vom Dämon geheilt. Ihr Blut öffnet ein Portal, aus dem Alessa erscheint, die mittels Stacheldraht alle Menschen in der Kirche niedermetzelt, besonders grausam rächt sie sich an Christabella. Rose, Sharon und Dahlia werden verschont.

Rose kann endlich Sharon in die Arme schließen und Silent Hill verlassen. Als sie zu Hause ankommen, ist dieses, wie auch der gesamte Heimweg, von Nebel umhüllt, wie er auch in Silent Hill existierte. Überblenden zeigen, dass Christopher sich ebenfalls in dem Haus befindet, jedoch die beiden nicht sehen kann und umgekehrt. Lediglich deren Präsenz scheint er kurz wahrzunehmen (wie auch in Silent Hill zuvor).

An dieser Stelle zeigt sich, dass Rose und Sharon die Parallelwelt, in der sie die Sekte antrafen, niemals verlassen haben, und auch das Fahrzeug der beiden ist in der realen Welt nicht sichtbar. Und während beide sich in dem Haus umsehen, schließt Christopher die – aus seiner Sicht – von Geisterhand geöffnete Haustür.

 

Dead Silence

Erscheinungsjahr 2007

Handlung:

 

Jamie Ashen und seine Frau Lisa bekommen ein mysteriöses Paket ohne Absenderadresse zugeschickt, mit einer Bauchrednerpuppe namens „Billy“ darin. Sie fragen sich, wer das Paket geschickt haben könnte. Dann erinnert Lisa sich an einige Verse, die sie als Kind gehört hat, über eine Bauchrednerin namens Mary Shaw.

Jamie kümmert sich nicht weiter darum und holt etwas zu essen. Als er wiederkommt, findet er Lisa tot im Bett auf, mit herausgerissener Zunge. Billy liegt auf dem Boden neben ihr. Detective Lipton verdächtigt Ashen des Mordes, muss ihn aber wegen fehlender Beweise gehen lassen. Zuhause überprüft Jamie nochmal das Paket und findet heraus, dass die Puppe zum Repertoire der Bauchrednerin Mary Shaw aus seiner Heimatstadt Ravens Fair stammt.

Jamie reist nach Ravens Fair, damit er sich um Lisas Beerdigung kümmern kann und fragt außerdem seinen entfremdeten Vater Edward, was er über Mary Shaw weiß. Dieser sitzt nach einem Schlaganfall im Rollstuhl und hat eine neue Ehefrau, Ella, die sich um ihn kümmert. Edward und Ella erzählen von den Kinderversen, die von Mary Shaws Vorlieben erzählen, ihren Opfern die Zunge herauszureißen. Jamie verlässt das Haus und warnt Ella vor der Kaltherzigkeit seines Vaters. Nach der Beerdigung von Lisa findet Jamie einen alten Friedhof, auf dem er das Grab von Mary Shaw sowie all ihrer Puppen findet. Marion, die senile Frau des Leichenbestatters, warnt ihn vor der Gefahr, die von Shaws Puppen ausgeht, und Jamie glaubt, dass es am besten sei, wenn er Billy in sein Grab zurücklegte. Dies tut er und findet die Puppe am selben Abend wieder in seinem Motelzimmer, neben Detective Lipton, der Jamie gefolgt ist, um sicherzugehen, dass er nicht flüchtet, da er immer noch an dessen Schuld am Mord an Lisa glaubt. Jamie erzählt ihm von den Kinderversen, doch Lipton zeigt sich unbeeindruckt und beschlagnahmt die Puppe. Am nächsten Morgen stiehlt Jamie die Puppe von Detective Lipton und bringt sie zum Leichenbestatter Henry Walken, der ihm nun alles über Mary Shaw erzählt.

Shaw war in ihrer Kindheit eine erfolgreiche Bauchrednerin, die die Ambitionen hatte, die perfekte Puppe herzustellen. Eines Nachts rief bei einem Auftritt ein Junge namens Michael dazwischen, dass er ihre Lippenbewegung sehen kann. Mary konterte, indem sie die Puppe und sich selbst gleichzeitig reden ließ und erstaunte damit das gesamte Publikum. Kurz darauf verschwand der Junge und wurde nie gefunden. Man beschuldigte Mary Shaw, und die Familie Ashen tötete sie, indem sie ihr die Zunge herausriss. Ihr letzter Wunsch war es, selbst in eine Puppe umgebaut zu werden und mit ihren 101 Puppen zusammen begraben zu werden. Henry, als kleiner Junge, ging in die Leichenhalle seines Vaters und stieß aus Versehen den Sarg um. Mary Shaw erhob sich und kam auf Henry zu, der nur überleben konnte, indem er sich den Mund zuhielt, um nicht zu schreien; Mary kann ihre Opfer nur töten, wenn sie schreien. Henrys Vater kam kurz darauf in den Raum und fand seinen Sohn kauernd in der Ecke und Shaws Leichnam auf den Boden liegend.

Jamie untersucht das alte Theater, in dem früher Shaws Aufführungen stattfanden, und findet deren Umkleideraum mitsamt ihren Plänen zum Bau der perfekten Puppe. Jamie sucht erneut seinen Vater auf, welcher ihm erzählt, dass der vermisste Junge damals Jamies Großonkel war. Er erzählt außerdem, dass die Familie Shaw tötete, indem sie sie zwang zu schreien und ihr dann die Zunge rausschnitten. Die Ehefrauen, Kinder und Kindeskinder der Familie ereilte daraufhin dasselbe Schicksal. Edward erzählt weiterhin, dass Shaw zurückkommen werde, um sich auch ihn und Jamie zu holen. Als Jamie gehen will, läuft er Lipton in die Arme, der erzählt, dass alle Puppen vom Friedhof verschwunden seien. Gleichzeitig erhält Jamie einen Anruf von Henry, der ihn bittet, noch einmal zum Theater zu kommen. Henry wurde allerdings zuvor in seinem Haus von Mary Shaw getötet. Jamie macht sich auf den Weg und Lipton folgt ihm. Dort angekommen bemerken sie ein verstecktes Hinterzimmer, wo sie die Leiche von Michael Ashen finden, der wie eine Marionette an Fäden aufgehängt wurde. Außerdem steht ihnen gegenüber eine Wand mit den 100 Puppen, aufgereiht in Vitrinen. Plötzlich beginnt eine der Puppen, von Mary Shaw besessen, zu sprechen. Sie erzählt, dass sie diejenigen zum Schweigen bringen möchte, die sie zum Schweigen brachten, und dass sie Lisa tötete, weil sie schwanger gewesen sei und einen Nachkömmling der Familie in sich getragen habe.

Shaw erscheint hinter der Puppe, aber Lipton schießt auf sie. Als sie beginnt, in ihre anderen Puppen einzudringen, verbrennen Lipton und Jamie diese und fliehen, verfolgt von Shaw. Als der Steg, über den sie flüchten, auseinanderbricht, tötet Shaw Lipton während des Falles, als er schreit. Jamie klettert wieder hoch, wird oben von Shaw überrascht und fällt erschrocken aber ohne zu schreien nach unten, hinein in die überfluteten Kostümräume, von wo aus er nach draußen schwimmt und das brennende Theater hinter sich zurücklässt, wo die Puppen und die Bedrohung durch Mary Shaw ihr Ende finden.

Doch Jamie fällt ein, dass Billy noch da ist. Er fährt zu Henry, um ihn zu zerstören, findet ihn dort aber nur tot auf, während Marion ihm erzählt, dass dessen Vater kam, um die Puppe zu holen. Jamie fährt also zum Haus seines Vaters und findet im Obergeschoss Billy. Als Mary Shaw wieder erscheint, wirft Jamie die Puppe ins Feuer, kurz bevor sie ihn angreifen kann. Danach findet Jamie seinen Vater im Rollstuhl sitzend mit leerem Blick. Er betrachtet ihn genau und bemerkt, dass sein kompletter Rücken ausgehöhlt ist und er wie eine Bauchrednerpuppe zurechtgebaut ist. Er sieht nun, dass Ella die ganze Zeit seinen Vater als Puppe benutzt hat, um Jamie zu locken, und dass sie die perfekte Puppe ist, die Shaw bauen wollte. Ella taucht hinter ihm auf, wird von Shaw besessen und greift Jamie an. Dieser muss nun vor Schreck doch schreien und wird getötet, indem ihm die Zunge herausgerissen wird. Der Film endet mit Mary Shaw, die ein Fotoalbum durchschaut mit Bildern ihrer Opfer, die zu Bauchrednerpuppen zurechtgemacht wurden.

 

Hannibal

Erscheinungsjahr 2001 (Erscheinungdatum sind bei den 4 Teilen nicht die Reihenfolge, wenn man sie nach der Handlung schauen will muss man zuerst Hanibal Rising dann Schweigen der Lämmer dann Der Rote Drachen und am Ende Hannibal schauen)

Handlung:

Clarice Starling konnte beim FBI keine Karriere machen; sie wird ständig vom verheirateten Regierungsbeamten Paul Krendler bedrängt, den sie einst als Liebhaber abblitzen ließ. Zudem wird sie für den Tod mehrerer Polizisten beim von ihr geleiteten Versuch der Verhaftung einer Drogenhändlerin verantwortlich gemacht.

Etwa zehn Jahre nach seiner Flucht lebt Hannibal Lecter als Museumskurator der Capponi-Bibliothek unter dem falschen Namen Dr. Fell in Florenz. Der italienische Kommissar Rinaldo Pazzi, ein Nachkomme der Familie Pazzi, soll das rätselhafte Verschwinden seines Vorgängers aufklären. Er wird auf Hannibal Lecter alias Dr. Fell aufmerksam und stellt fest, dass eines seiner früheren Opfer eine hohe Belohnung auf ihn ausgesetzt hat: Mason Verger, der entstellte schwerreiche Erbe eines Viehbarons, das einzige Opfer, welches Lecters sadistische Eskapaden überlebt hat. Dr. Lecter hatte Verger, seines Zeichens praktizierender Sado-Masochist, einst unter Drogen gesetzt und ihn dann überredet, sich das Gesicht abzuschälen und es buchstäblich an die Hunde zu verfüttern.

Der Kommissar denunziert Lecter bei Vergers Vertrauensleuten in der Schweiz. Verger schickt seine Schergen, um Lecter gefangen nehmen zu lassen und ihn an Wildschweine zu verfüttern. Lecter kann einen der Männer töten. Er überwältigt Pazzi im Palazzo Vecchio und will die Szene auf einem alten Gemälde inszenieren, auf dem einer der Ahnen des Kommissars wegen der Beteiligung an der Pazzi-Verschwörung vor der Fassade des Palastes erhängt wurde. Mit gepflegter Höflichkeit fragt Lecter den Kommissar, ob dieser die Innereien drinnen behalten möchte oder – wie auf dem Gemälde – mit aufgeschlitztem Bauch gehängt werden soll. Lecter wartet allerdings nicht auf die Antwort, entscheidet sich für die zweite Variante, erhängt Pazzi und verlässt die Stadt.

In den USA kommt es zum Showdown – Lecter wird von den Helfern Vergers entführt. Starling rettet Lecter das Leben, wird dabei aber selbst schwer verletzt. Verger wird von seinem Leibarzt in die Grube der Wildschweine gestoßen, wozu ihn Lecter anstiftet. Lecter nimmt Starling mit sich und pflegt sie gesund. Sie wird zu einem Festessen eingeladen, bei dem Paul Krendler, unter Drogen gesetzt und mit geöffneter Schädeldecke, Teile seines eigenen Gehirns verspeist. Starling gelingt es, das FBI zu benachrichtigen, und sie kettet Lecter mit Handschellen an sich. Um rechtzeitig zu entkommen, hackt sich Lecter die eigene Hand ab – und lässt Starling am Leben.

In der letzten Szene sieht man ihn in einem Flugzeug, vor sich eine selbst mitgebrachte Zwischenmahlzeit (die u. a. auch aus einem Schälchen mit Gehirnteilen besteht). Während er einem neugierigen Kind einen Löffel mit Gehirn zum Kosten reicht, meint er, dass es im Leben darauf ankomme, immer wieder neue Dinge auszuprobieren.

 

The Messengers

Erscheinungsjahr 2007

Handlung:

Zu Beginn der Handlung wird die Ermordung einer Frau und ihrer Kinder durch einen unbekannten Täter in einem amerikanischen Landhaus gezeigt. Fünf Jahre später zieht der arbeitslose Roy Solomon mit seiner Familie aus der Großstadt Chicago aufs Land, da er sich viel von der gekauften Sonnenblumenfarm verspricht. Seine Tochter Jess ist nicht sehr begeistert und fühlt sich von ihren Eltern nicht verstanden. Ihr kleiner Bruder Ben ist der Einzige, dem sie sich nahe fühlt, vor allem, da sie sich für schuldig daran hält, dass er nicht mehr spricht. Sie hatte angetrunken einen Autounfall verursacht, der Ben traumatisiert hat. Doch dann geschehen seltsame Dinge in dem alten Haus; so lässt sich die geheimnisvolle Kellertür nicht öffnen.

Jess versucht, mehr über das alte Haus herauszufinden. Sie erfährt, dass ihr Bruder mysteriöse Gestalten – die Messengers – sehen kann. Auch ihrer Mutter kommen Dinge in dem Haus unheimlich vor, z.B. ein Fleck an der Wand, der immer wieder erscheint. Doch als Jess von einem der Messenger angegriffen wird, den sie zuvor verfolgt hat, glauben ihre Eltern, sie habe sich selbst verletzt, um Aufmerksamkeit zu erregen. Nach einiger Zeit jedoch sieht ihre Mutter auch einen Messenger. John Burwell, der Helfer auf der Farm, wird währenddessen von Raben angegriffen. In Panik hat er die Vision, dass seine Frau ihn verlassen will. Zu diesem Zeitpunkt erfährt der Zuschauer, dass John Burwell eigentlich John Rollins heißt, es handelt sich um den Mann, der fünf Jahre zuvor in dem Haus seine Frau und seine Kinder getötet hatte, weil diese ihn verlassen wollten. In seinem Wahn greift John Jess’ Mutter an, die schließlich vor ihm in den Keller flieht. Jess, die in der Stadt einen Freund getroffen hat, sieht dort in einer Zeitung ein Foto des gesuchten Mörders John Rollins und erkennt in ihm den Helfer ihres Vaters. Tief beunruhigt fährt sie, begleitet von dem Freund, zur Farm zurück. Dieser wird dort von John niedergeschlagen, während Jess zu ihrer Mutter und ihrem Bruder in den Keller fliehen kann. Im Keller zerschlägt sie alle Lampen, damit John sie nicht entdeckt.

Plötzlich taucht der nichts ahnende Familienvater Roy auf. Auch er wird von John schwer verletzt. John entdeckt Jess, er spricht sie mit dem Namen seiner – von ihm ermordeten – Tochter Lindsay an und will sie erstechen. Doch in dem Moment tut sich der Boden auf, und die Messengers – seine tote Familie – ziehen John zu sich nach unten. Aus dem Loch erscheint Johns Hand und zieht Jess an einem Bein hinterher. Doch der verletzte Roy greift im letzten Moment ein und zieht zusammen mit seiner Frau Jess aus dem Loch im Boden. John verschwindet.

Nun endlich glauben die Eltern ihrer Tochter. Die Messengers aber lassen nun dem Haus seinen Frieden, da sie ja nun bekommen haben, was sie wollten – Rache an ihrem Mörder.

 

Das Waisenhaus

Erscheinungsjahr 2007

Handlung:

Im Spanien der Gegenwart erwerben die 37-jährige Laura und ihr Mann Carlos, ein Arzt, ein abseits gelegenes Waisenhaus, in dem Laura vor 30 Jahren als Kind lebte, und spielen mit dem Gedanken, es wieder in Betrieb zu nehmen. Ihr adoptierter Sohn Simón weiß weder von seiner Adoption, noch ist ihm klar, dass er HIV-positiv ist. Für sein Alter nicht unüblich, hat Simón, der oft bei Laura im Bett schläft, zwei imaginäre Freunde. In der rustikalen Villa lernt er bald sechs neue, wesentlich besorgniserregendere imaginäre Freunde kennen. An der Küste liegt ein stillgelegter Leuchtturm. Simón liest in diesen Tagen die Geschichte von Peter Pan, dem Jungen, der nie erwachsen wird, und behauptet, dass auch er selbst nie erwachsen würde, genau wie seine neuen Freunde.

Eine greise Sozialarbeiterin namens Benigna wird vorstellig, die mit ihrer Akte über Simón aufdringlich wird. Laura verweist sie des Hauses. Am selben Abend hört sie Geräusche aus dem Garten, wo sich die alte Frau im Schuppen versteckt hat. Sie wird von Laura gefunden und flieht. Als Laura und Carlos Anzeige erstatten wollen, stellen sie fest, dass im Ort keine Sozialarbeiterin namens Benigna registriert ist. Auch gelingt es der Polizei in den folgenden Monaten nicht, die Frau aufzuspüren.

Simón erzählt Laura, dass er mit seinen Fantasiefreunden eine Schnitzeljagd veranstaltet. Ziel des Spieles sei es, einen von den anderen versteckten „Schatz“ zu finden, woraufhin man einen Wunsch freihabe. Zusammen mit seiner Mutter folgt er den von seinen Freunden ausgelegten Spuren, die schließlich zu der Schublade führen, in der sich die Unterlagen über Simón befinden. Simón behauptet, von der Adoption und der tödlichen Erkrankung von Tomás, einem seiner neuen Freunde, erfahren zu haben, was seine Mutter nicht glaubt, und nennt sie eine Lügnerin.

Als das Ehepaar am nächsten Tag die Eröffnung des Waisenhauses im Garten feiert, möchte Laura Simón aus seinem Zimmer zum Feiern holen, doch der weigert sich, da er seiner Mutter vorher noch das „kleine Haus“ von Tomás zeigen möchte. Der kurze Streit endet mit einer Ohrfeige für Simón, der daraufhin in seinem Zimmer bleibt. Als Laura später nach Simón schauen will, ist er nicht aufzufinden. Ein Kind mit einem Kartoffelsack über dem Kopf, und einem blauen Kittel, auf den Tomás gestickt ist, erscheint im Flur. Im Glauben, es sei Simón, will Laura ihm den Sack vom Kopf ziehen, doch das Kind sperrt sie im Badezimmer ein und verschwindet.

Simón wird trotz fieberhafter Suche im Haus und beim Leuchtturm weiterhin vermisst. Laura beginnt eine Art Spuken wahrzunehmen: Sie hört Geräusche wie Klopfen und Poltern und ist überzeugt, die Anwesenheit fremder Wesen zu spüren. Vor einer Selbsthilfegruppe behauptet sie, dass Simón noch lebe und nur von seinen Fantasiefreunden entführt sei.

In der Stadt – inzwischen sind 6 Monate vergangen – erkennt Laura an einem Fußgängerüberweg die mysteriöse Sozialarbeiterin, die einen Kinderwagen schiebt, wieder und ruft nach ihr. Als diese sich umdreht und zögert, wird sie von einem Rettungswagen überfahren. Carlos’ Reanimierungsversuche sind zwecklos. Im Kinderwagen findet Laura nur eine Puppe. Als die Polizei die Wohnung der Toten durchsucht, stellt sie Dokumente sicher, die belegen, dass Benigna vor vielen Jahren in dem Waisenhaus gearbeitet und dort heimlich ihren missgebildeten Sohn Tomás herangezogen hat, der stets einen Sack über dem Gesicht trug. Zu der Zeit, als Laura das Waisenhaus verließ, spielten die Kinder dem entstellten Tomás einen Streich: Sie trieben ihn bei Ebbe in die Höhle bei dem Leuchtturm und nahmen ihm den Sack vom Kopf, um zu sehen, ob er sich trauen würde, herauszukommen. Tomás, der in der Höhle blieb, ertrank mit der Flut.

Laura ist verzweifelt. Neun Monate nach dem Verschwinden ihres Sohnes nimmt sie Kontakt zu einem Medium namens Aurora und (Pseudo-)Wissenschaftlern auf, die in ihrem Haus eine Séance durchführen. Es gelingt dem Medium nicht, Simón aufzuspüren und der zunehmend genervte Carlos verweist sie des Hauses. Aurora rät Laura, auf ihre innere Stimme zu hören und erzählt ihr, dass dem Tod nahe Menschen durchaus die Fähigkeit hätten, Geister zu sehen.

Laura, zunehmend besessen, Simón zu finden, entdeckt unter einem Fensterbrett die Puppen der fünf Kinder, die damals mit ihr im Waisenhaus lebten, und folgt den Spuren einer neuen Schnitzeljagd, die sie zu einem abgeschraubten Türknauf führen. Auf der Suche nach der dazu passenden Tür findet sie in einem verbauten Ofen im Schuppen die Gebeine der fünf Kinder. Die Polizei ist überzeugt, dass Benigna damals Rache an den Spielkameraden ihres Sohnes geübt hat. Carlos möchte nach all diesen Vorfällen aus dem Haus wegziehen, doch Laura, die nicht akzeptieren kann, dass Simón tot ist, fühlt sich fast am Ende ihrer Suche angelangt. Sie überredet ihn, sie noch zwei Tage allein im Haus zurückzulassen.

Nach Carlos’ Abreise beginnt sie das Waisenhaus wie in früheren Zeiten einzurichten, um die damaligen Insassen heraufzubeschwören: Sie montiert die Betten im alten Schlafsaal, errichtet eine Vogelscheuche, deckt den Tisch, zieht das Kleid einer Kinderpflegerin an und schlägt die Glocke, was jedoch keinen Erfolg bringt. Erst als sie anfängt, mit den Geistern Ochs am Berg zu spielen, erscheinen die Kinder und führen sie in eine Besenkammer, woraufhin sie wieder verschwinden. Als Laura den vor Tagen gefundenen Türknauf in ein Loch steckt, lässt sich eine bisher unbemerkte Tür öffnen, die in einen Keller führt. Dort war der geheime Unterschlupf des entstellten Tomás, wovon auch zahlreiche Kinderzeichnungen und Fotos zeugen.

Sie findet ihren Sohn unversehrt und lebendig in Tomás’ ehemaligem Bett liegend und nimmt ihn in den Arm. Als das Haus zu dröhnen beginnt und vom Erdgeschoss her Kinderstimmen erklingen, fleht sie Simón an, nicht an die Geister zu glauben und ruhig zu bleiben. Durch dieses verzweifelte Leugnen endet der Spuk plötzlich und Laura steht allein im Halbdunkeln. Der Raum ist nun verfallen, das Laken, in das Simón vorher eingewickelt war, gleitet ihr aus der Hand. Als ihr auffällt, dass das Treppengeländer an einer Stelle gebrochen ist, entdeckt sie einen schon mumifizierten Kinderkörper auf dem Boden unter der Treppe, mit Tomás’ Sack auf dem Kopf. Laura wird klar, was geschehen ist: Mit dem „kleinen Haus“ war der Keller gemeint, Simón hatte sich im Keller versteckt. Bei der Suche nach ihm hatte sie selbst aus Versehen die Tür mit Rohren aus der Besenkammer verkeilt. Das in der Nacht darauf gehörte Klopfen war das Trommeln ihres eingesperrten Sohnes, der laute Knall, als das Geländer unter ihm zusammenbrach. Ihr Sohn ist schon seit mehr als neun Monaten tot.

Sie trägt Simons Leichnam in den Schlafsaal, setzt sich mit ihm ans Fenster und nimmt eine hohe Dosis Beruhigungstabletten ein. Sie wünscht sich, ihren Sohn zurückzuhaben, und nickt kurz ein. Als sie wieder aufblickt, sitzen sämtliche Waisenkinder im Zimmer in ihren Betten. Auch Tomás befindet sich unter ihnen, allerdings ohne Maske. Hinter Laura flammt der Leuchtturm auf, die Waisenkinder und Tomás gesellen sich lächelnd zu ihr. Simón, wieder lebendig, fragt, ob er aufwachen darf. Die wie Wendy Darling erwachsen gewordene Laura verspricht, bei den Kindern zu bleiben.

Zum Schluss sieht man Carlos den Tod von Laura, Simón und den Waisenkindern betrauern. Im Haus selbst findet Carlos das Amulett, welches er seiner Frau geliehen hatte mit der Bedingung, sie solle es zurückgeben, wenn Simón wieder aufgetaucht sei. Er lächelt zuletzt, als die Türen sich wie von Geisterhand öffnen, nachdem er das Amulett aufgehoben hat.

 

Zimmer 1408

Erscheinungsjahr 2007

Handlung:

Der Schriftsteller Mike Enslin lebt getrennt von seiner Ehefrau Lily. Er hat nach dem Tod seiner Tochter Katie mehrere Bücher über angeblich übernatürliche Phänomene geschrieben und diese dabei widerlegt. Als Teil seiner Recherchen für ein weiteres Buch will er im Zimmer 1408 des Dolphin Hotels in New York City übernachten, in dem bereits 56 Hotelgäste zu Tode gekommen sind. Der Hotelmanager Gerald Olin versucht, ihm dies auszureden. Trotz der Warnung, dass kein Gast, der dieses Zimmer je bezogen hat, länger als eine Stunde dort überlebt hat, und Olin den Raum nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen reinigen lässt, bezieht Mike das Zimmer 1408. Er selbst glaubt, dass die Warnungen des Managers nicht ernstzunehmen seien und nur die Angst verstärken sollen.

Anfangs wirkt das Zimmer 1408 so normal und gewöhnlich, dass Mike scherzhaft von der „Banalität des Bösen“ auf sein mitgeführtes Diktiergerät spricht. Blümchentapeten, ein alter Schrank, ein antikes Badezimmer, eine kaputte Klimaanlage. Nichts, das auf ein besonders grauenerregendes Zimmer hinweist. Den ersten Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt, erhält er, nachdem er eine Weile aus dem Fenster gesehen hat und beim Zurückblicken sieht, dass das Bett, das er zuvor benutzt hat, frisch gemacht ist, und dass auch das Badezimmer wieder einen völlig unbenutzten Eindruck macht, so als ob innerhalb eines Wimpernschlages ein Zimmermädchen alles bereinigt hätte. Der Eindruck verstärkt sich, als das Radio neben dem Bett von selbst zu spielen beginnt. Mike denkt, dass es ein Scherz sei, um die Angst in ihm zu schüren. Selbst als der Radiowecker plötzlich einen Countdown anzeigt, der ihm genau eine Stunde gibt, glaubt er noch daran, dass alles nur ein schlechter Scherz sei. Nach und nach häufen sich jedoch merkwürdige Vorfälle, die Mike mit seinen eigenen innersten Ängsten konfrontieren. Unter anderem trifft er in dem Zimmer seinen toten Vater und seine tote Tochter. In Rückblenden, die er selbst in dem Zimmer erlebt, erfährt man, dass Mikes Tochter an einer schweren Krankheit starb, woran auch die Ehe zu seiner Frau Lily zerbrach. Ihm wird mehr und mehr klar, dass er durch seine Bücher und seine Art vielen Menschen die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod genommen hat.

Er versucht, aus dem Zimmer zu fliehen, aber durch einen abbrechenden Schlüssel und blockierende, sehr stabile Türen wird er nun immer wieder daran gehindert, das Zimmer zu verlassen. Auch ein Versuch, über das Fenstersims in das Nachbarzimmer zu gelangen, scheitert, denn auf mysteriöse Art hat Zimmer 1408 plötzlich das einzige Fenster an dieser Hauswand.

Nach einigen weiteren beängstigenden Vorfällen in dem Zimmer kommt es zu einer unerklärlichen Wasserflutung des Zimmers. Mike ertrinkt scheinbar und erwacht dann wie zu Beginn der Handlung wieder an einem Strand, an dem er früher einmal einen Surfunfall hatte. Allem Anschein nach sind die Vorfälle im Hotelzimmer nur ein Traum während seiner Bewusstlosigkeit gewesen. Seine Ehefrau Lily ist aus New York zu ihm gekommen, um ihn im Krankenhaus zu besuchen. Die Erlebnisse aus dem Zimmer schreibt er nieder, nachdem er aus dem Krankenhaus entlassen worden ist. Er erlebt einige Déjà-vus in Form von plötzlich auftauchenden Personen, die sich im Zimmer 1408 das Leben nahmen oder im Hotel arbeiteten, aber er verdrängt diese. Er geht zum Postamt, um die fertige Geschichte abzuschicken, aber dort reißen die in dem Schalterraum anwesenden Handwerker den ganzen Raum ein, und Mike muss entsetzt feststellen, dass er sich doch noch immer im Zimmer 1408 des Dolphin Hotels befindet, das sich ihm nun völlig ausgebrannt präsentiert.

Hier hört er die Stimme seiner toten Tochter, die er zuerst als Einbildung abtut. Als er sie jedoch sieht, nimmt er sie in den Arm und verspricht ihr, da sie sich sehr fürchtet, sie nicht mehr allein zu lassen. Während er sie umarmt, stirbt sie zum zweiten Mal. Daraufhin ist Mike am Boden zerstört und fleht darum, sie nicht noch ein zweites Mal gehen lassen zu müssen. Nun ist die Zeit auf dem Radiowecker abgelaufen.

Das Zimmer verwandelt sich und sieht wieder aus wie zu dem Zeitpunkt, als Mike es bezog. Auf dem Wecker sind erneut 60 Minuten zu erkennen, die Sekunde für Sekunde ablaufen. Daraufhin klingelt das Telefon. Mike fragt, weshalb man ihn nicht einfach umbringe. Die Frauenstimme am anderen Ende antwortet ihm, dass jeder Gast im Dolphin seinen freien Willen habe und entscheiden könne, ob er die 60 Minuten immer und immer wieder erleben wolle, oder ob er das „Express-Check-Out-System“ nutzen möchte (was Selbstmord bedeuten würde). Mike antwortet, dass er nicht auf „ihre Art“ auschecken werde. Er will es nicht wie seine Vorgänger machen, denn er stellt fest, dass er immer ein Egoist war und nun etwas für andere tun will. Aus dem Cognac, den er von Olin geschenkt bekommen hat, und einem Bandana, das er sich zuvor um eine Schnittwunde an der Hand gewickelt hatte, baut Mike einen Molotowcocktail und setzt das Hotelzimmer in Brand.

Lily, die er während der Zeit im Hotelzimmer über das Internet erreichen konnte, ist gerade auf dem Weg zu dem Hotel, als das Feuer ausbricht. Sie sorgt dafür, dass Mike aus dem Zimmer befreit wird. Im Krankenhaus sagt sie ihm, dass seine Erlebnisse und sein Treffen mit Katie nur Einbildung gewesen sei. Die beiden kommen wieder zusammen. In der letzten Szene sieht man, wie Lily eine Kiste mit Überresten aus dem verbrannten Hotelzimmer entsorgen will. Mike aber will das Diktiergerät behalten. Er spielt es ab, wobei Katies Stimme zu hören ist, die zu Mike spricht. Lily hört dies ebenfalls und ist sprachlos und schockiert. Man kann ihr ansehen, dass sie Mike nun glaubt, dass er auf ihre Tochter getroffen ist – im Zimmer 1408.

 

Shutter – Sie sehen dich

Erscheinungsjahr 2008

Handlung:

Ben und Jane aus New York City haben gerade geheiratet. Kurz nach ihrer Hochzeit fliegen beide nach Japan, wo der Berufsfotograf Ben einen neuen Auftrag erhalten hat. In Japan angekommen, fahren sie mit dem Auto zu einer abgelegenen Hütte in der Nähe des Fuji, um vorab ihre verkürzten Flitterwochen zu verbringen. Dabei erscheint bei Dunkelheit plötzlich eine junge Frau auf der Fahrbahn, die trotz Schneefall nur ein leichtes Kleid trägt. Jane kann ihr nicht ausweichen und überfährt sie mit dem Wagen. Als beide nachsehen, ist die Frau jedoch verschwunden und auch die Polizei kann keine Spuren entdecken. Ben hat seit dem Unfall Schmerzen im Nackenbereich.

Bei Bens Auftraggeber in Tokio bekommt das Paar eine Wohnung direkt über Bens neuem Fotostudio mit Dunkelkammer. Als sie ihre Fotos aus den Flitterwochen entwickelt haben, zeigen sich darauf seltsame weiße Schlieren, die später auch auf Bens beruflichen Fotos zu sehen sind. Als Jane später die junge Frau vom Unfall mit einem Totenkopfgesicht im Fenster der U-Bahn von Tokio erscheint, glaubt sie nicht mehr, dass sie sich den Unfall nur eingebildet hat, doch Ben will davon nichts wissen und wiegelt ab.

Jane versucht das Rätsel nun allein zu lösen. Als sie Bens Bilder nochmal durchsieht, bemerkt sie, dass alle Schlieren auf das 17. Stockwerk eines Hochhauses zeigen. Dort findet sie in einem Büro das Foto der Frau und ihren Namen Megumi Tanaka, sowie den Hinweis darauf, dass Ben der Fotograf war. Damit konfrontiert gibt Ben zu, dass er die Frau gekannt habe. Er hatte mit ihr bei einem früheren Aufenthalt in Japan eine Beziehung, sie dann aber eines Tages verlassen.

Bens ehemalige Arbeitskollegen und Freunde Adam und Bruno werden ebenso von Megumi heimgesucht. Adam stirbt, nachdem ihm das Auge herausgerissen wurde, und Bruno begeht Selbstmord, indem er aus dem Fenster springt. Ben und Jane suchen Megumis Haus auf, dort entdecken sie, dass Megumi schon lange tot ist und sich mit Kaliumcyanid das Leben genommen hatte. Die Leiche erhält nun eine ordentliche Bestattungszeremonie und wird eingeäschert. Ben und Jane glauben nun, dass damit alles vorbei sei und fliegen zurück nach New York City.

Dort entdeckt Jane auf Fotos, die noch vor ihrer Abreise gemacht wurden, wieder Hinweise von Megumi, die sie zu einer Kamera in einem Koffer von Ben führen. Als sie sich die Fotos von der Speicherkarte ansieht, findet sie dort eine Reihe Bilder, die zeigen, wie Megumi von Adam und Bruno körperlich bedrängt wird. Als sie Ben damit konfrontiert, gesteht er ihr, dass die drei Freunde vorhatten, von Megumi kompromittierende Fotos zu machen, nachdem sie ihr heimlich Schlaftabletten verabreicht haben, um Megumi erpressbar zu machen. Adam und Bruno seien dann aber weiter gegangen und hätten sie vergewaltigt, wobei Ben tatenlos zugesehen habe.

Jane ist entsetzt und erklärt, dass sie mit so jemandem nicht leben wolle und verlässt Ben. Ben macht nun in der ganzen Wohnung Fotos, um herauszufinden, wo sich der Geist von Megumi nun aufhält. Als er keine Hinweise findet und die Kamera auf den Boden wirft, macht diese ein Foto von Ben. Auf diesem ist zu sehen, dass Megumi offenbar schon die ganze Zeit auf den Schultern von Ben sitzt, was nun auch seine ständigen Nackenschmerzen, die gebeugte Haltung und sein ungewöhnlich hohes Gewicht erklärt.

Um Megumi endgültig loszuwerden, versetzt er sich Stromschläge am Hals. Er überlebt diese mit schweren Verletzungen. Im Krankenhaus sitzt er nun regungslos und nach vorne gebeugt auf seinem Bett. Als die Tür aufschwingt, spiegelt sich Ben darin und man sieht, wie Megumi sich immer noch an ihm festhält.

 

Das Bildnis des Dorian Gray

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Dorian Gray, ein unverdorbener Jüngling, tritt ins Leben des viktorianischen London ein. Als sein Freund, der Maler Basil Hallward, ein Porträt von ihm fertigt, verspricht er leichtfertig, alles, sogar seine Seele, geben zu wollen, wenn er immer so jugendlich schön bleiben könnte. Tatsächlich verändert er sich von da an nicht mehr, sogar die Narben der in der Kindheit erlittenen Misshandlung sind verschwunden. Der ausschweifende Lebensstil, zu dem ihn sein Gönner Lord Henry Wotton verführt, verändert sein Aussehen genauso wenig wie die Verbrechen, die er bald begeht. Das Porträt aber, das Dorian inzwischen auf dem verschlossenen Dachboden verborgen hält, zeigt sein frühzeitig verlebtes Aussehen mit allen Verletzungen. Das erste Opfer seiner Jugendlichkeit wird seine Geliebte, die Theaterschauspielerin Sibyl Vane. Nachdem er sie verstößt, begeht die von ihm Schwangere Selbstmord. Ihren Bruder Jim, der Dorian deshalb angreift und würgt, lässt Henry in ein Irrenhaus sperren. Nachdem Dorian seinem Freund Basil das Geheimnis offenbart hat, ermordet er Basil und versenkt dessen Leiche in der Themse.

Nach einer Weltreise, während der er sich weiter den Ausschweifungen hingibt, kehrt er desillusioniert, aber äußerlich unverändert nach London zurück. Er lernt Henry Wottons Tochter Emily kennen, in die er sich verliebt. Der Genusssucht überdrüssig, versucht Dorian einen Neuanfang, doch alte Gewohnheiten und alte Feinde verhindern dies. Selbst Henry ist ihm nicht mehr wohlgesinnt. Jim, aus dem Irrenhaus entlassen, erkennt Dorian wieder. Bei der ersten Begegnung kann Dorian sich mit Verweis auf sein jugendliches Aussehen herausreden, doch verliert er dabei das Zigarettenetui mit seinem eingravierten Namen. Bei der nächsten Begegnung schießt Jim auf ihn. Dorian kann in die Londoner Untergrundbahn flüchten, wo Jim von einem Zug überrollt wird. Dorian läuft zu Emily und findet dort Trost. Henry lehnt die Verbindung seiner Tochter jedoch ab. Nachdem er auf einem alten Foto Veränderungen an dem Porträt entdeckt, versucht er das Geheimnis des Dorian Gray zu ergründen.

Da Dorian und Emily nach Amerika auswandern wollen, nutzt er eine Abschiedsparty, um sich ins Haus von Dorian zu schleichen. Er findet das Gemälde, wird jedoch von Dorian gestellt. Beim anschließenden Kampf entdeckt Henry den blutverkrusteten Schal von Basil. Es gelingt ihm, während des Kampfes das Bild zu enthüllen, es zeigt das verlebte, zu abschreckender Hässlichkeit verfallene, von Maden zerfressene Gesicht von Dorian. Henry zündet das Porträt an, sperrt Dorian ein und öffnet zusätzlich eine Gasleitung. Dorian zersticht sein Abbild und stirbt in den Flammen, während sich sein Aussehen langsam in das des Bildnisses verändert, das Bild jedoch wieder den ursprünglichen jungen Dorian Gray zeigt.

 

Drag Me to Hell

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Die Bankangestellte Christine Brown hofft, die freigewordene Stelle des stellvertretenden Filialleiters zu bekommen. Ihr Vorgesetzter Mr. Jacks macht Christine jedoch klar, dass es noch einen weiteren Kandidaten gebe und zudem ein stellvertretender Filialleiter auch harte Entscheidungen zu treffen habe. Sie überreicht ihrem Verlobten eine seltene Quarter-Münze, welche dieser in einen Umschlag kuvertiert. An diesem Tag spricht eine von Christines Kunden vor, Mrs. Sylvia Ganush, eine alte, unheimliche Zigeunerin, die um eine Fristverlängerung wegen eines fälligen Kredits bittet. Christine versucht, diesen Aufschub bei ihrem Vorgesetzten durchzusetzen. Mr. Jacks überlässt allerdings ihr die Entscheidung, verbunden mit dem Hinweis, dass dies eine „harte Entscheidung“ sei. Christine versteht den Hinweis und teilt Mrs. Ganush mit, dass ein Aufschub leider nicht in Frage kommt. Diese fleht Christine an und bedrängt sie, ihr doch noch den Aufschub zu geben. Christine gerät daraufhin in Panik und ruft den Sicherheitsdienst, der Mrs. Ganush nach draußen begleitet.

Abends im Parkhaus wird Christine in ihrem Auto von Mrs. Ganush überfallen. Es kommt zu einem längeren Kampf; am Ende reißt ihr die Zigeunerin einen Knopf von der Jacke, zischt einige Worte an diesen und gibt ihr den Knopf zurück. Dabei prophezeit sie Christine, dass bald sie diejenige sein werde, die sie anflehen wird. Später am Abend besucht Christine mit ihrem Freund, dem Universitätsprofessor Clay Dalton, den Wahrsager Rham Jas und lässt sich von diesem die Zukunft vorhersagen. Er scheint etwas Schreckliches zu sehen, möchte aber nicht näher darauf eingehen.

Später am Abend wird Christine in ihrem Haus noch einmal angegriffen. Diesmal ist es aber nicht die Zigeunerin, sondern etwas Körperloses. Nachdem sich am nächsten Tag in der Bank einige beängstigende Dinge ereignen, will Christine Mrs. Ganush besuchen, um sie um Verzeihung zu bitten. Jedoch muss sie vorort feststellen, dass diese in der vergangenen Nacht verstorben ist. Daraufhin sucht Christine noch einmal den Wahrsager Rham Jas auf. Er erklärt ihr, dass Lamia, ein mächtiger Dämon, sie drei Tage lang bedrohen und angreifen wird, bevor er sie dann in die Hölle mitnimmt. Die Zigeunerin hat offenbar den abgerissenen Knopf verflucht und den Fluch auf Christine gelenkt, indem sie ihr den Knopf wiedergab. Eine Möglichkeit, den Fluch zu brechen, könnte ein Tieropfer sein; dies besänftigt Lamia aber nicht immer. Christine entschließt sich, dem Rat zu folgen und opfert, nachdem sie ein weiteres Mal von Lamia angegriffen wurde, schweren Herzens ihre Katze.

Da die Angriffe aber weitergehen, rät ihr Rham Jas, die Hilfe des Mediums Shaun San Dena zu erbitten. San Dena hatte vor circa vierzig Jahren schon einmal versucht, einen Lamia-Fluch zu brechen – allerdings erfolglos. Auch jetzt gelingt es ihr bei der Séance nicht, den Dämon zu töten, sie kann ihn nur kurzfristig vertreiben, stirbt dabei allerdings. Rham Jas weist Christine darauf hin, dass sie jetzt nur noch eine Möglichkeit hat: Sie muss den verfluchten Gegenstand – also den Knopf – verschenken, dadurch wird auch der Fluch an die entsprechende Person weitergegeben. Rham Jas verschließt den Knopf sicherheitshalber nun in einem Kuvert. Nach ausführlichen Recherchen eröffnet sich für Christine die Option, den Fluch auch an Verstorbene zu offerieren und sie beschließt, der verstorbenen Mrs. Ganush den Knopf zu schenken und den Fluch damit auf den Urheber zurückzulenken. Nachdem sie die Leiche auf dem Friedhof ausgegraben hat und ihr den Umschlag mit dem Knopf in den Mund gesteckt hat, scheint der Fluch gebrochen.

Am nächsten Morgen erfährt Christine telefonisch von ihrem Vorgesetzten, dass sie die Stelle als stellvertretende Filialleiterin erhalten wird. Später trifft sie sich mit Clay am Bahnhof, um mit ihm zu verreisen. Clay überreicht Christine den Umschlag mit dem Knopf. Sie hatte ihn auf der Rückfahrt von der Séance mit dem sich noch immer im PKW ihres Verlobten befindlichen Umschlags mit der Sammlermünze verwechselt und somit der Leiche anstelle des Knopfes die Münze offeriert. Christine erkennt voller Schrecken, dass der Fluch nicht weitergegeben wurde und fällt in Panik auf das Gleisbett. Clay versucht sie von den Schienen zu ziehen und vor dem herannahenden Zug zu retten, doch in diesem Augenblick öffnet sich der Boden unter Christine und Lamias Arme zerren sie vor Clays entsetzten Augen in die Hölle.

 

Fall 39

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Der Schreibtisch der engagierten Sozialarbeiterin Emily Jenkins ist voller Arbeit, und es landet eine weitere Akte auf dem Tisch, der „Fall 39“. Zuerst führt Emily eine Routineuntersuchung strikt nach Protokoll durch: bei einem Besuch der Eheleute Sullivan, den Eltern der zehnjährigen Lillith. Emily hilft Familien in Not oder Eltern, die mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert sind. Bei diesen Besuchen muss sie entscheiden, ob Maßnahmen eingeleitet werden müssen.

Vor Ort trifft sie auf das Ehepaar, wobei der Vater kein Wort mit der Sozialarbeiterin wechselt, sondern die Antworten über seine Frau weitergeben lässt, die sie zuvor von ihm ins Ohr geflüstert bekommt. Lillith macht einen verstörten Eindruck, wirkt seelisch verängstigt, ihr Körper zeigt äußerlich keine Spuren von Gewalt oder Missbrauch. Nach diesem Besuch lässt Emily aber der Fall nicht mehr los. Sie ahnt, dass dort mehr vorgeht als auf den ersten Blick ersichtlich. Bei einer Vorladung der Familie in die Amtsräume des Jugendamtes will sie der Sache auf den Grund gehen. Unter vier Augen teilt Lillith Emily mit, dass ihre Eltern sie umbringen wollen, wiederholt ihre Aussage aber nicht vor dem Vorgesetzten von Emily. Anschließend darf Familie Sullivan wieder nach Hause – ohne weitere Auflagen.

Als Emily nachts von Lillith verängstigt angerufen wird, fährt diese sofort zum Haus der Sullivans und kann dort mit Hilfe eines befreundeten Polizisten, Detective Mike Barron, eindringen. Lillith wird von ihren Eltern in den Backofen gesperrt, um sie zu töten, was Emily und Mike verhindern können. Anschließend werden die Eltern in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen. Emily sucht für Lillith anschließend eine Pflegefamilie, doch das junge Mädchen hat mittlerweile einen persönlichen Bezug zu Emily aufgebaut und möchte deshalb bei ihr leben. Die Sozialarbeiterin, die Job und Privates immer trennt und sich der Verantwortung nicht gewachsen sieht, willigt dann doch ein.

Anschließend kehrt sie zu dem Elternhaus von Lillith zurück und geht dort auf Spurensuche. Dort findet sie Kreuze, Bibeln, Schlösser an der Innenseite des elterlichen Schlafzimmers und ein im Keller ausgehobenes Grab. Dadurch kommen Emily erste Zweifel, ob die getroffene Entscheidung, das Haus zu besuchen, die richtige war. Der Junge Diego, ein weiterer Fall von Emily, ermordet nach einem Anruf aus ihrem Haus seine Eltern. Lillith bringt in Erfahrung, dass Emilys Freund Doug durch ein Kindheitserlebnis Angst vor Hornissen hat. Nach einem nächtlichen Anruf durchlebt er alptraumhafte Visionen, bei denen ihm vermeintlich Hornissen aus Ohren, Augen und Mund schlüpfen, bis er in Panik verfällt und sich im Badezimmer selbst tötet.

Emily bekommt Angst vor Lillith und besucht deren Eltern. Dabei erfährt sie von dem Vater, dass das kleine Mädchen ein Dämon ist. Der Vater rät Emily, den Dämon umzubringen, wobei dies nur in einem der wenigen Momente gelingen könne, wenn Lillith schlafe. Kurz darauf stirbt die Mutter, als sie halluziniert, in Flammen aufzugehen; der Vater greift einen Insassen an und tötet sich schließlich selbst; Detective Barron wird abends von dem Mädchen angerufen und erschießt sich selbst. In dieser Nacht mischt Emily Lillith ein Schlafmittel in den Tee; nachdem diese eingeschlafen ist, zündet sie das Haus an. Als die Feuerwehr eintrifft, steht die kleine Lillith aber neben ihr. Die Polizei eskortiert die beiden zu einem Schlafplatz, doch Emily verlässt mit ihrem Auto die Route und macht Lillith Angst, als sie auf einen Truck zusteuert. Statt mit ihm zusammenzuprallen, verschwindet der Truck, den Lillith ihr suggeriert hat. Emily steuert den nahegelegenen Hafen an, wo sie das Auto ins Wasser fährt, so dass es versinkt. Nach einem Kampf mit dem Dämon kann sich Emily aus dem sinkenden Fahrzeug retten, und Lillith sinkt mit dem Fahrzeug in die Tiefe.

 

Der Fluch der 2 Schwestern

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Zu Anfang des Films befindet sich Anna Ivers in einer psychiatrischen Klinik. Sie spricht mit ihrem Therapeuten über einen Traum, der immer wiederkehrt, in dem sie sich mit ihrem Freund Matt auf einem Strandfest befindet. Als dieser zu weit geht, flüchtet Anna und findet im Wald eine Mädchenleiche. Sie rennt zurück zum Haus, aber irgendetwas ist anders. Plötzlich explodiert das Bootshaus, in dem ihre kranke Mutter Lilian untergekommen war. Diese kommt darin um.

Anna wird nach einem Suizidversuch in eine Klinik eingewiesen. Als sie wieder entlassen wird, holt sie ihr Vater Steve ab und bringt sie nach Hause, wo Steve mittlerweile mit Rachel Summers, der früheren Pflegerin ihrer kranken Mutter zusammenwohnt. Hier trifft sie auch ihre Schwester Alex wieder.

Annas Freund Matt macht Andeutungen; er wisse, was in der Nacht des Brandes vorgefallen sei, der zum Tod ihrer Mutter geführt hat. Fortan reift in Anna, die immer wieder von Tagträumen und Visionen heimgesucht wird, der Verdacht, dass Rachel den Brand gelegt hat. Der Verdacht erhärtet sich, als ihr Freund Matt angeblich bei einem Unfall auf dem See ums Leben kommt. Auf Matts Beerdigung sieht Anna wieder das Mädchen aus ihrem Traum, das sie zu der Stelle führt, wo sie mit ihren zwei Brüdern begraben ist.

Anna und Alex recherchieren und finden heraus, dass Rachel Summers nicht ihr wirklicher Name ist. Zudem finden sie Berichte über einen Mord an drei Kindern, den Kindern aus Annas Visionen. Damals verliebte sich das Kindermädchen Mildred Kemp in ihren Chef, einen verheirateten Mann, dessen Frau verstarb. Es wird berichtet, dass Mildred Kemp immer noch nicht ins Gefängnis gebracht werden konnte. Auf einem Foto trägt die Mutter der drei Kinder dieselbe Perlenkette, die auch Rachel immer trägt.

Anna fühlt sich zunehmend von Rachel bedroht. Als Steve eine Geschäftsreise antreten muss, eskaliert die Situation und Anna und Alex werden von Rachel mit einer Injektion betäubt. Als Anna wieder aufwacht, sieht sie eine lange Blutspur. Sie folgt ihr hinaus zur Mülltonne, in der sie die tote Rachel findet. Plötzlich taucht Alex auf und erklärt Anna, dass sie keine andere Wahl gehabt habe. Die beiden Schwestern umarmen sich. Da kommt Steven nach Hause. Anna erklärt ihm, dass Rachel nicht die war, für die er sie gehalten habe, da es nie Eintragungen über eine Rachel Summers gab, dass Rachel ihre Mutter umgebracht hat und dass Alex nun Rachel umgebracht hat, um das Schlimmste zu verhindern. Annas Vater offenbart ihr daraufhin, dass Alex in jener Brandnacht gemeinsam mit ihrer Mutter umgekommen sei. Plötzlich steht nur noch Anna da. Sie sieht sich selbst mit dem blutverschmierten Messer in der Hand in einer spiegelnden Fensterscheibe und rennt zum Bootshaus.

Sie erinnert sich, was in der Brandnacht wirklich geschehen ist: Anna war vorzeitig von der Strandparty nach Hause gekommen und hatte ihren Vater beim Geschlechtsverkehr mit Rachel entdeckt. Geschockt und außer sich vor Wut rannte sie ins Bootshaus und holte eine Kanne Benzin aus dem dortigen Tank. Sie traf dort auf Alex, mit der sie in Streit geriet. Anna verließ das Bootshaus und nach ihr auch Alex. Als diese die Tür zuschlug, fiel eine Kerze auf den Boden und entzündete aus dem Tank herausgetropftes Benzin. In dem Moment als Alex ins Bootshaus zurückkehrte, weil ihre dort liegende Mutter nach ihr gerufen hatte, kam es zur Explosion, die Anna mit ansehen musste.

Anna hatte sich die Anwesenheit ihrer Schwester nach ihrer Rückkehr aus der Klinik nur eingebildet. Es wird gezeigt, dass Anna für den Tod von Matt und Rachel verantwortlich ist - sie stieß Matt von einer Klippe, als er ihr offenbarte, dass er Kenntnis von den Ereignissen jener Nacht hatte.

Anna wird am nächsten Tag wieder zurück in die Klinik gebracht. Dort trifft sie ihre Zimmernachbarin wieder. Diese hält eine Perlenkette in der Hand und schließt ihre Tür. Auf dem Türschild steht der Name Mildred Kemp.

 

Gonger – Das Böse vergisst nie

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Altbrunnstedt, Nordfriesland im Jahr 1942: Die abergläubischen Dorfbewohner sehen in einem kleinen Jungen namens Eric das personifizierte Böse und betrachten ihn als „Kind des Satans“. Um den Sonderling zu bannen, planen die Bürger eine gemeinschaftlich begangene Straftat. Vier gleichaltrige Spielkameraden locken daraufhin den ahnungslosen Eric ins Watt, um ihn der Flut zu überlassen. Der Plan geht auf und ihr Opfer kommt ums Leben. Die sterblichen Überreste bahrt man anschließend in einer Krypta unterhalb einer Kirche auf. Im Laufe der Jahre wird das Gotteshaus umgesiedelt, an gleicher Stelle entsteht eine Bibliothek.

In der Gegenwart kehrt der verwaiste und komplexbeladene 27-jährige Philipp Hansen nach 15 Jahren Abwesenheit nach Altbrunnstedt zurück, um den Nachlass seines verstorbenen Großvaters zu regeln. In dem beschaulichen Dörfchen, seiner Heimatgemeinde, will er ein geerbtes Herrenhaus schnellstmöglich verkaufen; einige Formalitäten zwingen ihn allerdings zu einem mehrtägigen Verbleib. Philipp nutzt diese Zeit zur Begegnung mit alten Jugendfreunden. Neben den Brüdern Martin und Pelle, trifft er alsbald auf Eike und die attraktive Helma. Letztere leidet unter seltsamen Tagträumen, die von der Wiederkehr eines kleinen Jungen mit verbundenen Augen handeln, der einst im Watt seinem Schicksal überlassen wurde. Sie ist überzeugt, dass der kleine Junge ein Gonger sei. Gleichzeitig fürchtet sie um die Sicherheit ihres Schulfreundes Eike, da sich dessen Tod in ihren Visionen ankündigt. Zunächst glaubt niemand an diese Vorhersage.

Schon bald mehren sich mysteriöse Vorfälle und Eike verstirbt unter mysteriösen Umständen. Gewarnt durch dessen plötzliches Ableben beginnen Philipp und Helma zunächst getrennt voneinander mit Ermittlungen. Weitere Todesfälle schließen sich an. Philipp wird dabei auch mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Schließlich stoßen beide auf Beweise, die in Zusammenhang mit der Legende stehen. Ihre Vorfahren haben einst den Tod des kleinen Jungen verschuldet. Eric, ihr wehrloses Opfer, ist nun nach Jahren als Gonger zurückgekehrt, um die Enkel seiner Mörder heimzusuchen und zu bestrafen.

Währenddessen stellt Philipp Bürgermeister Schwarz zur Rede, den er inzwischen als Mörder seiner Eltern ausfindig macht. Durch eine List gelingt es ihm, das skrupellose Gemeinde-Oberhaupt zu überführen. Wenig später wird Schwarz das letzte Opfer des Gongers. In einem offenen Ende besiegt Philipp in einem surrealen Szenario seine Ängste aus Kindheitstagen und bannt augenscheinlich den Fluch des Gongers, den er vormals mit seiner Wiederkehr auslöste. Philipp und Helma betrachten in Harmonie die beunruhigende Reinkarnation Erics, der mit seiner Äußerung, dass er wieder zurück sei, neue Befürchtungen aufkeimen lässt.

 

Das Haus der Dämonen

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Der junge Matt Campbell leidet an Krebs. Die kostspielige Therapie im fernen Connecticut treibt dessen Familie an den Rand des Ruins. Zudem haben die anstrengenden Autofahrten negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand des Jugendlichen; die Anreise zehrt außerdem an den Kräften von Mutter Sara. Daher beschließt diese mit Ehemann Peter, einem trockenen Alkoholiker, ein günstiges Haus in der Nähe des Krankenhauses zu mieten. Wenig später quartiert sich Sara – ohne sich mit ihrem Gatten abzusprechen – in einem viktorianischen Bau ein, einem ehemaligen Bestattungsinstitut. Die neuen Mieter ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass das ehrwürdige Gebäude eine düstere Vergangenheit hat.

Im Keller praktizierte einst ein Leichenbestatter namens Aickman machtvolle Séancen, um mit präparierten Leichen – die im Haus versteckt und so der letzten Ruhestätte entzogen wurden – und einem Assistenten als Medium Kontakt zum Jenseits herzustellen. Als der wahnsinnige Aickman geladenen Gästen seine Fähigkeiten präsentierte, nutzten die Toten das Medium Jonah, um sich in Gestalt von Geistern des lästigen Bestatters zu entledigen. Später töteten sie auch Jonah. Unglücklicherweise fanden die gequälten Seelen der Verstorbenen nicht die erhoffte letzte Ruhe.

Derweil beginnt Matt in der ersten Nacht im neuen Domizil unheimliche Dinge wahrzunehmen. Der Teenager spürt die Gegenwart von Geistern, denen er anfangs keine Bedeutung beimisst, da seine Behandlung mit Medikamentengaben begleitet wird, die halluzinogene Nebenwirkungen auslösen können. Als am nächsten Tag Familienoberhaupt Peter mit Matts jüngerem Bruder Billy und dessen Cousinen Mary und Wendy eintreffen, werden auch die übrigen Angehörigen von gruseligen Visionen geplagt. Dennoch obliegt es dem sensiblen Schwerkranken, die sonderbaren Vorkommnisse zu ergründen. Als Todgeweihter ist er besonders empfänglich für übersinnliche Wahrnehmungen. Bald stößt er im Keller des Gebäudes auf die besagte Leichenhalle, später noch auf alte Fotos des ehemaligen Eigentümers. Mit Hilfe seiner Cousine Wendy und eines ebenfalls krebskranken Geistlichen recherchiert er mühselig die Vergangenheit des Hauses. Irgendwann ergründet er die Ursache für das dämonische Treiben. Am Ende des Films befreit Matt die in den Wänden eingeschlossenen Toten in einem alles zerstörenden Feuerinferno. Dabei wird der Krebspatient selbst tödlich verletzt, aber reanimiert. Im Abspann erfährt der Zuschauer, dass der junge Mann später vollständig geheilt wird.

 

Orphan – Das Waisenkind

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Katherine „Kate“ und John Coleman erwarten ihr drittes Kind. Als bei Katherine die Wehen einsetzen, fahren sie ins Krankenhaus. Auf dem Weg zur Entbindungsstation erzählt Katherine einer Krankenschwester, dass sie das Kind Jessica nennen wollen. Doch es kommt wider Erwarten zu einer Totgeburt, die Katherine völlig aus der Bahn wirft. Sie verfällt dem Alkoholismus und verliert dadurch ihre Arbeitsstelle an der Yale-Universität. Zudem wird sie von Albträumen heimgesucht. Aber als durch ihre Schuld ihre jüngste Tochter Maxine, die von allen „Max“ genannt wird, bei einem Badeunfall im nahe gelegenen See fast ertrinkt und von John gerettet werden muss, da Katherine aufgrund des Alkohols nicht entsprechend reagieren kann, beschließt sie, mit dem Trinken aufzuhören. Durch all diese Umstände ist Katherine nun regelmäßig Patientin bei Dr. Browning, einer Psychologin.

Um den Schmerz über den Kindsverlust zu kompensieren, beschließen die Colemans circa zwei Jahre später, eine Waise aus einem katholischen Waisenhaus zu adoptieren. Während Katherine unsicher die spielenden Kinder im Erdgeschoss beobachtet, trifft John im ersten Stock auf die aus Russland stammende neunjährige Esther, die dort vor sich hin singend ein Bild malt. John ist aufgrund der Offenheit des Mädchens ihm gegenüber sofort von ihr fasziniert. Während eines kurzen Gespräches mit Katherine bekennt Esther offen, dass sie mit den anderen Kindern nicht so richtig etwas anzufangen wisse und dass sie eben „anders als die anderen“ sei. Man kommt mit Schwester Abigail überein, dass Esther in drei Wochen zu den Colemans ziehen soll. Die Nonne merkt noch an, dass Esther für ihr Alter schon sehr reif sei und sich zwar prinzessinnenhaft benehme, aber ansonsten ein höfliches und hochintelligentes Mädchen sei.

Wie vereinbart holen die Colemans Esther drei Wochen später vom Waisenhaus ab und sie erfährt, dass sie nun zwei Geschwister haben wird: Den 13-jährigen Daniel „Danny“ und die 6-jährige Maxine, die von Geburt an nahezu gehörlos ist. Noch im Auto der Colemans beginnt Esther die Gebärdensprache zu erlernen. Als sie in Esthers neuem Zuhause ankommen, erwarten sie bereits die Großmutter, Barbara Coleman, und Maxine. Letztere schließt Esther sofort in ihr Herz. Reservierter steht ihr Daniel gegenüber, der Esther deutlich seine Abneigung spüren lässt.

Als Daniel eines Tages mit seinem Paint-Ball-Gewehr im Wald spielt, schießt er auch bewusst auf eine Taube. Da kommen Maxine und Esther hinzu. Letztere fordert Daniel nun auf, dem Leiden der Taube ein Ende zu setzen und sie zu töten. Er weigert sich jedoch und so nimmt Esther einen Stein und erschlägt die Taube.

Da sich Esther immer sehr altmodisch kleidet, wird sie in der Schule direkt zur Außenseiterin. Vor allem ihre Klassenkameradin Brenda hat es auf sie abgesehen und schikaniert Esther von nun an jeden Tag. Aus Rache für die Hänseleien in der Schule stößt sie Brenda die Rutsche hinunter, sodass sich diese den Knöchel bricht. Maxine hat die Tat auf dem Spielplatz beobachtet, deckt aber Esther am Abend aus emotionaler Verbundenheit. Daniel beleidigt Esther jedoch während des Abendessens und weigert sich, sich dafür bei ihr zu entschuldigen. Er erklärt seinen Eltern gegenüber, es sei wohl besser, wenn Esther wieder ins Waisenhaus zurückginge.

Da Daniel sich weiterhin weigert, sich bei Esther zu entschuldigen, verbietet John seinem Sohn einen weiteren Aufenthalt im Baumhaus und verschließt es mit einem Vorhängeschloss. Allerdings legt Esther auch zuhause schon recht bald merkwürdige Verhaltensweisen an den Tag: Sie schleicht durch das Haus und schließt entgegen allen Gewohnheiten der Familie das Badezimmer ab. Auch fügt sie sich nicht ins Familienleben ein und malt für ihr Alter sehr erwachsene Bilder. Esther wird mit der Zeit immer bedrohlicher und aggressiver, beginnt einen gegen den anderen auszuspielen und für ihre Zwecke einzunehmen. Nachdem Katherine ihrer Adoptivtochter angeboten hat, sie am Klavier zu unterrichten, überrascht sie Esther eines Nachmittages, wie sie Tschaikowski perfekt und völlig fehlerfrei spielt. Katherine ist schockiert und beginnt damit, Esther mehr und mehr zu misstrauen.

Etwa eine Woche später ruft Schwester Abigail Katherine an, als diese mit Esther und Maxine beim Einkaufen ist. Sie braucht für einen Bericht Esthers Zahnabdruck. Gleichzeitig möchte sie sich aber auch erkundigen, wie sich Esther in die neue Familie eingelebt hat und natürlich kommt dabei auch Brendas Unfall zur Sprache. Als Katherine der Leiterin des Waisenhauses gesteht, dass sie mehr über Esthers Vergangenheit erfahren will, stimmt diese zu, darüber Nachforschungen anzustellen. Nach diesem Gespräch schlägt Katherine am Abend Esther vor, ein gemeinsames Tagebuch zu führen. Dafür überlässt sie Esther ihr altes Tagebuch. Beide gehen gemeinsam zu Jessicas Grab, das sich im Gewächshaus befindet. Esther bewundert die weißen Rosen, die auf dem Grab stehen. Daraufhin bemerkt Katherine, dass, solange die Rosen auf dem Grab wüchsen, Jessica in der Familie weiterlebe.

Was Katherine Coleman jedoch nicht weiß: Esther und Maxine haben das Gespräch im Kaufhaus belauscht. Daher beginnt Esther nun gezielt, Konflikte innerhalb der Familie zu schüren. Dadurch wird die durch die frühere Alkoholabhängigkeit Katherines ohnehin schon instabile Ehe der Colemans weiter belastet. Da taucht wider Erwarten Schwester Abigail bei den Colemans auf und berichtet besorgt über einige Unklarheiten in Esthers Vergangenheit. Esther hätte wohl außerdem die Gabe, Unglücke anzuziehen und sie erwähnt ein paar Vorkommnisse aus dem Zusammenleben mit Esther. Katherine und John kommen schließlich damit überein, mit Esther die befreundete Psychologin Dr. Browning aufzusuchen.

Esther, die das Gespräch belauscht hat, beschließt nun, Schwester Abigail mit Hilfe von Maxine zu töten. In Johns Arbeitszimmer lässt Esther Maxine den Schlüssel zum Baumhaus suchen. Diese findet gleich einen ganzen Schlüsselbund, an dem sich auch der Schlüssel zum Tresor befindet. Esther öffnet ihn und sieht darin einen Revolver. Esther nimmt ihn an sich und entfernt vier Patronen aus der Revolverkammer. Sie lässt die Trommel mit der letzten sich darin befindenden Patrone einmal herumlaufen, hält Maxine den Revolver an den Kopf und fragt sie sodann: „Willst du spielen?“ Maxine schüttelt verängstigt den Kopf und erhält von Esther die gefühlsarme Reaktion: „Später vielleicht.“ Nun begeben sich die beiden zur nahegelegenen Brücke, um Schwester Abigail aufzulauern. Als diese mit ihrem Wagen gerade die Brücke passiert, schubst Esther die kleine Maxine kaltblütig auf die Fahrbahn und nimmt dabei in Kauf, dass diese von Schwester Abigail überfahren wird. Sie kann aber gerade noch ausweichen und bleibt im Schnee stecken.

Nachdem sie sich von ihrem Schrecken erholt hat, steigt sie aus und läuft zu Maxine, die weinend am Straßenrand liegt. Vor den Augen der kleinen Maxine erschlägt Esther nun Schwester Abigail kaltblütig mit einem Hammer. Die völlig eingeschüchterte Maxine muss nun helfen, die Leiche verschwinden zu lassen. Das blutbefleckte Kleid und den Hammer verstecken beide in Daniels Baumhaus. „Du hast mich hereingelegt!“ beschwert sich dort die entsetzte Maxine bei Esther. Diese erklärt ihr, dass sie Schwester Abigail töten musste, da diese sie aus der Familie entfernen wollte. Schließlich fragt Esther Maxine noch, ob diese vorhat, den Mord an Schwester Abigail weiterzuerzählen, woraufhin diese nur den Kopf schüttelt.

Als beide das Baumhaus wieder verlassen, werden sie von Daniel beobachtet. Nachts taucht Esther bei ihm im Zimmer auf und droht, ihm den Penis abzuschneiden, falls er seine Beobachtung weitererzählen sollte.

Am nächsten Tag fährt Katherine Daniel und Maxine in die Schule. Dort angekommen befragt sie ihre Kinder, ob irgendwelche Schwierigkeiten mit Esther bestünden. Als Daniel und Maxine dies verneinen, ist Katherine sichtlich erstaunt, weil sie weiß, dass sich Esther und ihr Sohn nicht ausstehen können. Am Nachmittag ist dann Esthers Termin bei Dr. Browning. Doch das Mädchen spielt die Colemans geschickt gegen die Psychologin aus und nach diesem Besuch kriselt es in der Ehe der Colemans wie nie zuvor. Esther beginnt nun gezielt, Katherine als unfähig darzustellen und versucht, sie wieder in die Alkoholabhängigkeit zu treiben. Dafür riskiert sie erneut bewusst das Leben von Maxine, denn als kurze Zeit später die Kinder von Katherine im Auto zur Schule gefahren werden, löst Esther die Handbremse des Wagens, sodass er mit Maxine rückwärts die Straße hinunter rollt. Katherine verdächtigt nun offen Esther, den Wagen manipuliert zu haben, was diese aber entschieden abstreitet. Maxine beginnt, ihre Erlebnisse mit Esther in selbst gemalten Bildern festzuhalten, da sie sich nicht traut, ihren Eltern davon zu berichten. Esther hatte ihr kurz vorher noch einmal gedroht, sie würde ihre Mutter erschießen, wenn Maxine etwas über die Sache mit der Nonne erzähle.

Eines Tages hat Esther ihren Zahnarzt-Termin, weigert sich jedoch, ihn wahrzunehmen. John und Esther kommen überein, den Termin auf einen anderen Tag zu verlegen und stattdessen unten im Wohnzimmer gemeinsam zu zeichnen. Dort unterhalten sich beide. „Ich glaube, Mami mag mich nicht besonders“, sagt Esther dabei zu John. Dieser erwidert: „Sie liebt dich. Mach Mami doch mal eine Freude.“ Als am Abend Katherine nach Hause kommt, verkündet Esther ihr eine große Überraschung. Dann zeigt sie Katherine einen großen Strauß weißer Rosen, die sich vorher auf dem Grab von Jessica befunden hatten. Katherine ist vor Wut außer sich, schlägt Esther, reißt ihr die Blumen aus der Hand und hält sie am Arm fest. Bei dem Versuch, sich aus dem Griff zu befreien, verdreht sich Esther den Arm. Esther läuft weinend auf ihr Zimmer, John und Katherine streiten sich in der Küche. Infolgedessen verlässt Katherine das gemeinsame Haus.

In der Nacht schleicht sich Esther in den Keller und bricht sich dort selbst den Arm, indem sie ihn in einen Schraubstock einspannt. Zurück in ihrem Zimmer ruft Esther John herbei und kann ihn überzeugen, dass Katherine für die Verletzung verantwortlich sei. Als diese wieder nach Hause kommt, entwickelt sich ein heftiger Streit zwischen den Eheleuten, der darin gipfelt, dass John seine Frau des Schlafzimmers verweist und stattdessen Esther erlaubt, mit ihm im Ehebett zu schlafen. Nach diesem Streit fährt Katherine völlig aufgelöst und ziellos mit dem Wagen umher. Erst bei einem Drugstore bleibt sie stehen und kauft sich zwei Flaschen Wein. Als sie nach Hause kommt, schläft die Familie schon und so sitzt sie allein im Wohnzimmer und hat bereits eine Flasche geöffnet. Letztendlich schüttet sie den Wein jedoch unberührt in der Küche in den Abfluss, die andere Flasche versteckt sie.

Ein paar Tage später haben die Colemans Besuch von Dr. Browning. Diese rät Katherine zu einer offiziellen Entziehungskur in einem Sanatorium. Katherine ist außer sich und verweigert eine Therapie mit den Worten, dass sie sich selbst helfen könne. Als Antwort darauf kündigt John an, er werde Katherine verlassen und nach der Scheidung die Kinder für sich beanspruchen, sollte sie nicht mit der Entziehungskur einverstanden sein. Er beschuldigt seine Frau, in den Alkoholismus zurückgefallen zu sein, da die Kinder im Haus die versteckte Weinflasche gefunden hätten. Katherine entgegnet ihm, dass es wohl eher Esther gewesen sei, die die Flaschen entdeckt habe. Sie vermutet, dass Esther das Versteck aus ihrem alten Tagebuch erfahren haben könnte, welches sie ihr überlassen hat. Sie beginnt nun gezielt, nachdem sie sich Esthers Bibel bemächtigt hat, Nachforschungen über Esthers Vergangenheit anzustellen. Diese Nachforschungen Katherines führen schließlich zu einer psychiatrischen Klinik in Estland, dem Saarne Institut. Katherine entlarvt die wenigen Dokumente als Fälschungen und findet somit heraus, dass keinerlei reale Unterlagen über Esther existieren.

Eines Abends sucht Daniel Maxine in ihrem Kinderzimmer auf und befragt sie über den Vorfall auf dem Spielplatz, den Tod von Schwester Abigail und die Sache mit dem Wagen. Maxine weigert sich jedoch darüber zu sprechen. Stattdessen zeigt sie Daniel nun ihre Bilder. Auf dessen Frage, ob Esther für alles verantwortlich sei, nickt sie und beschreibt ihrem Bruder auch, wo Esther die Beweise versteckt hat. Daniel beschließt, gegen Esther vorzugehen, doch diese hat ihn und Maxine belauscht.

Am nächsten Morgen bricht Daniel zum Baumhaus auf, um Esther des Mordes zu überführen, welche ihm jedoch unauffällig gefolgt ist. Sie treibt Daniel in eine Ecke des Baumhauses, vergießt Benzin und steckt es in Brand. Danach schließt sie Daniel im Baumhaus ein. Dieser kann sich zwar durch ein Fenster retten, stürzt jedoch in die Tiefe. Da Daniel den Sturz überlebt, versucht Esther ihn mit einem Stein zu erschlagen, woran Maxine sie aber hindern kann, indem sie sich ihr in den Rücken wirft.

Katherine Coleman unterhält sich derweil mit ihrer Schwiegermutter Barbara, sieht vom Küchenfenster aus den Brand und eilt Daniel zu Hilfe. Im Krankenhaus wird er in ein künstliches Koma versetzt. Die gesamte Familie Coleman befindet sich am Abend im Krankenhaus. Esther erbittet von der Großmutter Geld, um sich etwas zu trinken zu kaufen. In Wirklichkeit schleicht sie sich in Daniels Krankenzimmer und versucht, ihn nach dem missglückten Brandanschlag mit seinem Kissen zu ersticken. Als sie von ihm ablässt, ist Daniel klinisch tot. Die herbeigeeilten Ärzte können ihn jedoch ins Leben zurückholen. Als Esther mit einer Flasche zur Familie zurückkommt, fängt sie sich von Katherine eine Ohrfeige ein. Katherine beschuldigt Esther offen, ihren Sohn Daniel ermorden zu wollen. Die Ärzte verabreichen Katherine ein Beruhigungsmittel und behalten sie über Nacht im Krankenhaus. John fährt mit den Kindern nach Hause zurück.

Im Krankenhaus erhält Katherine einen Anruf von Dr. Värava, dem Leiter des estnischen Saarne-Instituts. Er bestätigt ihren Verdacht, dass Esther eine falsche Identität vortäuscht. Esther heißt mit richtigem Namen Leena Klammer, ist eine bereits 33 Jahre alte Frau und war zudem als hochgefährliche, psychopathische Mörderin wegen mindestens siebenfachem Mordes im Saarne-Institut eingewiesen. Durch die Hormonstörung Hypophyseninsuffizienz, die das Wachstum hemmt, hat Esther das Aussehen eines Kindes. Vor einem Jahr gelang ihr die Flucht aus dem Institut und sie tauchte im Ausland unter. Anschließend ließ sie sich wiederholt von Familien adoptieren und versuchte anschließend, die Ehemänner zu verführen. Wurde sie abgewiesen, löschte Esther aus Rache hierfür die gesamte Familie aus. Schockiert wird Katherine klar, dass ihre Familie sich somit bereits während des gesamten Aufenthalts von Esther in ihrem Haus in extrem großer Lebensgefahr befunden hat. Dr. Värava gibt ihr außerdem mit auf den Weg, dass, sofern es sich bei Esther tatsächlich um Leena Klammer handelt, ihr nicht mehr viel Zeit bleibt, um ihre Familie zu retten.

Nachdem Katherine die Wahrheit über Esther erfahren hat, ist ihr klar, was diese von Anfang an vorhatte. Sie fährt nach Hause und ruft während der Fahrt die Polizei an. In der Zwischenzeit betrinkt sich John im Wohnzimmer, als plötzlich Esther auftaucht. Aufreizend gekleidet und geschminkt beginnt sie nun John zu verführen. Dieser weigert sich jedoch mit ihr Sex zu haben, da er Esthers Vorgeschichte nicht kennt und so nur ein Kind in ihr sieht. Esther zieht sich völlig enttäuscht in ihr Zimmer zurück und hat dort einen Wutanfall. Esther zerstört die Stromleitungen des Hauses und ersticht sodann John im Flur. Anschließend geht sie in sein Büro und holt sich den Revolver aus dem Tresor.

Die kleine Maxine, die aufgewacht ist und die Leiche ihres Vaters sieht, versteckt sich vor Esther im Gewächshaus. In der Zwischenzeit kommt Katherine nach Hause zurück und entdeckt ihren toten Ehemann. Esther beginnt, Katherine durch das Haus zu jagen und es gelingt ihr, sie im Badezimmer anzuschießen. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kommt es am überfrorenen See, der sich in der Nähe des Hauses befindet, zwischen den beiden zum großen Showdown. Katherine und Esther brechen während des Kampfes in den See ein und Esther bricht sich schließlich das Genick, nachdem sie von Katherine mit einem Fußtritt am Kopf getroffen wurde.

 

The Unborn

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Als junge Frau wird die Studentin Casey von beängstigenden Träumen und Visionen verfolgt. Als sie auf Veränderungen ihrer Augenfarbe hingewiesen wird, erfährt sie von einem Arzt, dass diese Veränderung bei einigen Zwillingen auftritt. Nachdem ihr Vater zugibt, dass sie einen Zwillingsbruder hatte, der jedoch schon vor der Geburt im Mutterleib verstorben war, beginnt sie Nachforschungen zu betreiben.

Nach einiger Zeit trifft sie ihre Großmutter, welche sich vorerst nicht zu erkennen gibt, ihr jedoch später hilft, diese Visionen zu begreifen. Die Großmutter erzählt Casey von damaligen Experimenten in Auschwitz bei Zwillingsgeschwistern. Zu dieser Zeit ergriff ein Dibbuk ihren Bruder, der seither menschliche Körper sucht, um durch Spiegel in die Dimension der Menschen einzutreten und idealerweise Caseys Körper bevorzugt. Zu dieser Zeit weiß sie aber noch nicht warum und wie.

Casey befreit sich nach einiger Zeit durch ein exorzistisches Ritual, das viele Opfer – so auch das Leben ihres Freundes – fordert, von diesem Dämon.

In der Schlussszene begreift sie, dass sie die ganze Zeit über schwanger war und der Dämon über sie geboren werden wollte.

 

 

The Unborn

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Die kleine Sally zieht mit ihrem Vater Alex Hirst und dessen neuer Freundin Kim in ein altes Haus in Rhode Island. Kim bemüht sich, sich mit der Tochter ihres Freundes anzufreunden und das Vertrauen von Sally zu gewinnen. Doch die Kleine ist wenig an einer Freundschaft zu Kim interessiert und verbringt lieber alleine Zeit auf dem Dachboden ihres neuen Zuhauses.

Auf dem Dachboden hört Sally immer wieder unheimliche Stimmen hinter einem Kamin. Schließlich hört die eingeschüchterte Sally auf das Flehen der Stimmen und befreit unbeabsichtigt eine Horde wilder Kobolde. Sehr schnell merkt Sally, dass die seltsamen Kreaturen boshaft sind und es auf das kleine Mädchen abgesehen haben. Die hässlichen, furchteinflößenden Biester quälen Sally, erst psychisch doch schon bald greifen sie sie auch körperlich an.

Als Sally in ihrem Umfeld nach Hilfe sucht, schenkt ihr und ihrer Kobold-Geschichte keiner der Erwachsenen Glauben. Nur Sally scheint die Wesen, die mittlerweile durch das ganze Haus tollen, zu sehen und ist ganz auf sich selbst gestellt. Sie muss den Kampf gegen die kleinen Giftzwerge alleine aufnehmen und verhindern, dass die teuflischen Kobolde sie zu einer der ihren machen...

 

Insidious

Erscheinungsjahr 2010 (1. Teil, gibt mittlerweile 3 bald 4 Teile 2017)

Handlung:

Josh Lambert und seine Frau Renai haben für sich und ihre drei Kinder ein Einfamilienhaus bezogen, doch schon bald nach dem Einzug passieren mysteriöse Dinge. Sie hören Schritte auf dem Dachboden und Stimmen aus dem Babyfon. Als ihr Sohn Dalton von einer Leiter auf dem Dachboden stürzt und unerklärlicherweise in ein tiefes Koma fällt, glauben die Lamberts immer mehr, dass das Haus verflucht ist.

Nach weiteren schrecklichen Ereignissen, wie blutigen Handabdrücken auf Daltons Bett, zieht die Familie in eine andere Behausung, um den mysteriösen Geschehnissen entgehen zu können. Da aber bereits nach kurzer Zeit im neuen Haus ähnlich seltsame Dinge vor sich gehen, ersuchen sie bei dem Medium Elise, einer Bekannten von Joshs Mutter Lorraine, um Hilfe. Elise durchschreitet das Haus und sieht über dem Bett von Dalton eine schreckliche, schwarze Gestalt mit rotem Gesicht hängen. Sie ist sich nun sicher, dass nicht das Haus, sondern vielmehr der kleine Sohn der Lamberts – Dalton – der Grund für die Phänomene ist.

Elise erklärt, dass Daltons Geist die Fähigkeit hat, per Astralreise in eine Parallelwelt zu entschwinden. In dieser Parallelwelt habe er einen Dämon auf sich aufmerksam gemacht, der nun versuche, sich Daltons Körper zu bemächtigen. Sie vermutet, dass Daltons Geist in der Parallelwelt gefangen gehalten wird und nicht mehr in seinen Körper zurückkehren kann, was sie als Ursache für sein medizinisch nicht erklärbares Koma ansieht. Daltons Vater Josh erfährt, dass er in seiner Kindheit ebenfalls die Parallelwelt besuchte. Außerdem habe er sich vor einer alten Frau gefürchtet. Joshs Mutter Lorraine hielt diese alte Frau für Einbildung, doch auf mehreren Fotos aus dieser Zeit ist sie neben Josh zu sehen. Josh erinnert sich schließlich und erkennt, dass diese Vorfälle der Grund sind, weshalb er sich seither nicht mehr gerne fotografieren lässt. Elise hat ihm damals geholfen, von diesen Ängsten los zu kommen. Die Fähigkeit zur Astralreise scheint Josh an Dalton vererbt zu haben.

Daraufhin versucht Elise in einer Séance Kontakt mit Daltons Geist aufzunehmen. Es gelingt ihr, jedoch macht sie dabei auch die Wesen auf sich aufmerksam, die Daltons Geist gefangen halten. Elise berichtet Josh, dass es nur eine Möglichkeit gibt, Dalton den Weg zurück in seinen Körper zu ermöglichen: Josh muss selbst in die Parallelwelt gehen, um Daltons Geist zu finden und ihm bei der Rückkehr zu helfen. Josh stimmt zu: Er findet seinen Sohn und schafft es nach einer hektischen Flucht und einem Kampf mit den bösen Mächten, Dalton in die Realität zurückzuholen.

Nachdem Josh und sein Sohn wieder in der realen Welt angekommen sind, kümmern sich Lorraine und Renai um Dalton, während sich Josh und Elise in einem Nebenzimmer aufhalten. Während eines Gesprächs zwischen Elise und Josh überkommt Elise ein ungutes Gefühl, worauf sie reflexartig ein Foto von Josh macht. Daraufhin wird Josh wütend und erwürgt Elise. Renai hört Schreie, kommt ins Zimmer und stellt fest, dass Elise tot ist. Sie sucht nach Josh, kann ihn aber nicht finden. Sie findet die Kamera und sieht das Foto, das Elise gemacht hat. Dort ist nicht Josh, sondern die alte Frau abgebildet, vor der sich ihr Ehemann als Kind so fürchtete. Sie erkennt, dass nicht Josh, sondern die alte Frau im Körper von Josh steckt. In der letzten Szene erscheint Josh und greift Renai von hinten an die Schulter.

 

Julia’s Eyes

Erscheinungsjahr 2010

Handlung:

Bei einem ihrer seltenen Besuche findet Julia ihre Zwillingsschwester Sara erhängt im Keller. Sara litt unter einer Degenerationskrankheit, die sie ihr Augenlicht kostete. Offenbar hat sie dies nicht verkraftet und sich in einem depressiven Anfall umgebracht. Julia, die ebenfalls unter der Krankheit leidet, die bei ihr noch nicht so weit fortgeschritten ist, will nicht an diese von der Polizei und Isaac, ihrem besorgten Gatten, vertretene Theorie glauben; sie fürchtet insgeheim, wie ihre Schwester zu enden, sollte auch sie erblinden.

Deshalb durchsucht Julia die Hinterlassenschaften der Schwester und findet Hinweise auf eine kürzlich unternommene Reise. Von Isaac widerwillig begleitet, setzt sie sich auf Saras Spur und entdeckt, dass diese mit einem Mann zusammen war, an dessen Gesicht oder Gestalt sich seltsamerweise niemand erinnern kann. Ein alter Mann warnt vor den „Schatten“, die so unauffällig geworden sind, dass sie von ihren Mitmenschen nicht mehr wahrgenommen werden und quasi unsichtbar auch gegen das Gesetz verstoßen können.

Saras „Schatten“ wird auf Julia aufmerksam und beginnt sie zu verfolgen. Die Polizei glaubt ihr nicht, und Isaac vermutet eine Täuschung: Durch den Schock beginnt Julia rapide zu erblinden. Auf ihre Augen kann sie sich kaum noch verlassen, und dann steht sie allein da: Auch Isaac baumelt tot in Saras Keller. Die Polizei ermittelt, dass er seit Monaten ein Verhältnis mit Sara unterhielt, und hält Isaac für ihren Reisebegleiter. Jetzt soll er aus Scham und Liebeskummer Selbstmord begangen haben.

Die verzweifelte Julia unterzieht sich einer Hornhauttransplantation, um wieder sehen und ihre Nachforschungen fortsetzen zu können. Auf diese Gelegenheit hat der „Schatten“ gewartet. Die blinde und mit der Blindheit nicht vertraute Julia ist ein ideales Opfer, an das sich der irrsinnige aber schlaue Täter ebenso geschickt wie heimtückisch heranmachen kann …

 

Let Me In

Erscheinungsjahr 2010

Handlung:

März 1983: Ein Krankenwagen rast im Polizeikonvoi über die verschneiten Straßen. Im Inneren des Wagens kämpfen die Ärzte um das Leben eines Mannes, der schwerste Verätzungen im Gesicht davongetragen hat.

Im Krankenhaus führt ein Polizeikommissar mit dem geheimnisvollen Patienten einen Monolog. Eine Krankenschwester unterrichtet ihn darüber, dass im Eingangsbereich des Krankenhauses ein kleines Mädchen nach dem Patienten gefragt habe. Der Kommissar erfährt, dass das Mädchen, welches sich als Tochter des Mannes vorgestellt hatte, das Krankenhaus bereits wieder verlassen habe. Wenig später stellt die Stationsschwester fest, dass es dem rätselhaften Patienten augenscheinlich gelungen ist, sich aus dem Fenster in den Tod zu stürzen. Am Krankenbett findet der Kommissar die Abschiedsworte „I'm sorry, Abby“ („Abby, es tut mir leid“). Nun folgt eine Rückblende, welche die vergangenen vierzehn Tage beschreibt.

Der schüchterne zwölfjährige Owen wohnt zusammen mit seiner streng religiösen und alkoholabhängigen Mutter im obersten Stockwerk eines Mehrfamilienhauses in Los Alamos, New Mexico. Er leidet unter der Tatsache, dass sich seine Eltern scheiden lassen wollen. Auch in der Schule ist Owen nicht sehr beliebt. Vielmehr ist er das erklärte Ziel von Kenny und seinen Kumpanen, die ihn tagtäglich misshandeln oder verprügeln. Anstatt sich zu wehren, zieht sich der Junge abends in seine Traumwelt zurück, in der er vor allem Rache an Kenny nimmt. Auch beobachtet Owen gern mit seinem Fernrohr die Nachbarschaft.

Owen sieht eines Abends dabei zu, wie ein etwa gleichaltriges Mädchen und ein älterer Mann, den er für den Vater des Kindes hält, in die leerstehende Nachbarwohnung einziehen. Ihm fällt auf, dass das Mädchen trotz der winterlichen Minustemperaturen barfuß durch den Schnee läuft und sommerlich gekleidet ist. Zudem trägt der ältere Herr eine seltsame große Holzkiste bei sich. Hocherfreut über die neuen Nachbarn beginnt Owen, die beiden durch die Wände zu belauschen. Die Fenster der Nachbarwohnung sind fortan mit alten Zeitungen und Decken verdunkelt. Am nächsten Abend tötet der Mann aus der Wohnung nebenan einen Menschen, indem er diesen in einen Wald verschleppt und in einen Plastikkanister ausbluten lässt (durch einen Sturz einen Teil des Bluts jedoch wieder verliert). Nachdem der Mörder in seine Wohnung zurückgekehrt ist, belauscht Owen durch die Wand einen heftigen Streit. Eine männliche Stimme, welche offensichtlich zu dem älteren Herrn gehört, wird von einer bedrohlichen und unheimlich verzerrten Stimme dominiert, welche Owen nicht zuordnen kann.

Am nächsten Abend lernt Owen auf dem Spielplatz das Mädchen kennen, die sich als Abby vorstellt. Während des nun folgenden Gesprächs erwähnt Abby einige merkwürdige Dinge. Ihr Alter beschreibt sie als „mehr oder weniger zwölf Jahre“. Und als Owen sie auf ihre nackten Füße anspricht, entgegnet sie, dass sie eigentlich nie friere. Owens Interesse scheint Abby unangenehm zu sein und sie äußert sehr direkt, dass sie keine Freunde sein können. Auf Owens Frage nach dem Warum lässt sie ihn mit den Worten „Weil es nun einmal so ist.“ stehen. Es kommt dennoch fast jeden Abend zu weiteren Begegnungen der beiden; Owen ist von dem seltsamen Mädchen bald mehr als fasziniert. Am darauffolgenden Abend tötet Abby den Jogger aus dem gegenüberliegenden Nachbarhaus in der Nähe des Spielplatzes und trinkt dessen Blut. Als sie nach Hause kommt, belauscht Owen einen erneuten Streit zwischen ihr und ihrem vermeintlichen Vater, der daraufhin fluchend das Haus verlässt und sich anschließend um die Beseitigung der von Abby achtlos zurückgelassenen Leiche kümmert.

Owen wird in der Schule von Kenny verprügelt und an der Wange verletzt. Als er Abby wiedersieht, spricht sie ihn auf seine Verletzung an und Owen gesteht ihr, regelmäßig verprügelt zu werden. Das Mädchen fordert ihn auf, sich zu wehren, und falls dies nicht helfen würde, stünde sie ihm bei. Als er Zweifel äußert, erklärt sie ihm, viel stärker zu sein, als er denke. Am selben Abend beginnen sie, sich durch die Wand mit Morsezeichen zu verständigen. Während eines Spaziergangs durch die winterliche Stadt fragt Abby Owen, ob er sie gern habe und auch mit ihr befreundet sein könnte, wenn sie gar kein Mädchen wäre. Trotz seiner Verwunderung über diese Fragen bejaht er sie. Die Freundschaft zwischen den beiden wird dadurch gefestigt und auf dem Nachhauseweg fragt Owen Abby aus.

Als Abby zurück in ihre Wohnung kommt, packt der ältere Herr seinen Rucksack, um erneut auf Beutezug zu gehen. Bevor er aufbricht, bittet er Abby eindringlich, sich nicht mehr mit Owen zu treffen. Sein darauffolgender Versuch, einen Menschen in seine Gewalt zu bringen, schlägt fehl und er wird in einen schweren Unfall verwickelt. Um unerkannt zu bleiben, überschüttet er sich daraufhin selbst mit Säure und wird in ein Krankenhaus eingeliefert. Abby verfolgt derweil zu Hause im Radio den Bericht über einen Unfall, wird hellhörig, als von einer Säure gesprochen wird, und begibt sich zum Krankenhaus. Dort angekommen, gibt sie sich als Tochter des Schwerstverletzten aus und erfährt am Empfang, in welchem Stockwerk ihr vermeintlicher Vater liegt. Danach verlässt sie das Krankenhaus, um an der Fassade hochzuklettern. Durch das Zimmerfenster sieht sie den Mann und macht sich durch ein Klopfen bemerkbar. Er erhebt sich aus dem Bett und öffnet das Fenster. Abby fordert ihn auf, sie hereinzubitten, jedoch kann er durch den Säureschaden nicht mehr sprechen. So bietet er dem Mädchen sein Blut an. Abby beißt ihn in den Hals und trinkt von ihm. Daraufhin stürzt er sich in die Tiefe und stirbt.

Abby kehrt nach Hause zurück und sucht Trost bei Owen, indem sie sich von ihm durch sein Zimmerfenster hineinbitten lässt. Im Halbschlaf erlaubt er ihr, das Zimmer zu betreten, und sie legt sich zu ihm ins Bett, nachdem sie ihn gebeten hatte, sich nicht zu ihr umzudrehen, da um ihren Mund noch Blut sichtbar ist. Auf Owens schlaftrunkene Frage, wie sie von außen an sein Kinderzimmerfenster gekommen sei, erwidert Abby, sie sei geflogen. Am nächsten Morgen findet Owen eine rätselhafte Nachricht von ihr, in der sie ein leicht abgewandeltes Zitat aus Romeo und Julia anführt: „Bleiben bedeutet Sterben, gehen jedoch Leben.“ Die wahre Bedeutung dieser Worte versteht Owen jedoch nicht. In der Schule wehrt Owen erstmals eine Attacke seitens Kennys und dessen Freunden ab, die ihn beim Eislaufausflug der Schule (in dessen Verlauf auch die im Eis gefrorene Leiche des Joggers entdeckt wird) in ein Wasserloch werfen wollen, indem er Kenny mit einer Eisenstange schlägt und damit schwer am Ohr verletzt. Daraufhin erhält Owen einen vorübergehenden Schulverweis. Am Abend berichtet er Abby stolz von den Ereignissen und bietet ihr eine Blutsbrüderschaft an. Ohne eine Vorwarnung schneidet er sich mit seinem Taschenmesser in den Daumen. Zu seinem Entsetzen fällt Abby daraufhin auf die Knie und leckt sein Blut vom Boden. Als sie wieder aufschaut, leuchten ihre Augen wie die eines Raubtieres. Um dem Drang zu widerstehen, Owen zu beißen, stürmt sie durch den Keller auf den Innenhof und befällt stattdessen Svenja, die Nachbarin aus dem gegenüberliegenden Haus. Doch bevor Abby die junge Frau töten kann, wird sie von deren Freund Larry abgelenkt und ergreift die Flucht.

Owen ist entsetzt, als er das wahre Wesen Abbys erkennt. Nachdem er sich wieder beruhigt hat, besucht er Abby in deren Wohnung, um von ihr zu erfahren, ob sie ein Vampir sei. Abby gibt zu, dass sie zum Leben Blut benötigt und sie bereits seit längerer Zeit zwölf Jahre alt sei. Ferner erfährt Owen, dass ihr (verstorbener) Begleiter nicht ihr Vater, sondern ein früherer Freund von ihr sei. Sie zeigt Owen alte Fotografien, auf denen er den Mann als Kind neben Abby erkennt. Erschrocken will Owen augenblicklich die Wohnung verlassen, doch Abby versperrt ihm den Weg. Erst als er sie angsterfüllt fragt, ob sie auch ihm etwas antun würde, gibt sie den Weg frei.

Im Krankenhaus berichtet Nachbar Larry der Polizei von den Geschehnissen und lenkt deren Aufmerksamkeit auf Abby, die er als Svenjas Angreiferin erkannt hat. Derweil wacht Svenja auf; sie ist zum Vampir geworden. Als die Krankenschwester die Vorhänge des Zimmers aufzieht und ein Sonnenstrahl Svenja erfasst, steht sie in kürzester Zeit in Flammen. Die ihr zu Hilfe eilende Krankenschwester fängt ebenfalls Feuer und beide sterben einen qualvollen Tod.

Etwas später klopft Abby an Owens Wohnungstür. Als der Junge öffnet, bittet sie ihn, sie hereinzulassen. Doch Owen weigert sich nun, eine persönliche Einladung auszusprechen, und verlangt von dem Mädchen, es solle die Wohnung so betreten. Doch in der Mitte des Wohnzimmers erleidet Abby einen Krampfanfall und beginnt am ganzen Körper stark zu bluten. Owen spricht nun aus Sorge um sie die Einladung nachträglich aus und fragt sie anschließend, ob sie hätte sterben können. Abby gibt zu, darauf gehofft zu haben, dass er dies nicht zulassen würde. Als Owens Mutter heimkehrt, flieht Abby unbemerkt zurück in ihre Wohnung. Während seine Mutter schläft, schleicht Owen sich mitten in der Nacht zu Abby.

Am späten Vormittag erwacht Owen auf dem Fußboden von Abbys Kinderzimmer, wo er übernachtet hatte. Er findet eine weitere Nachricht von Abby, die besagt, dass sie im Badezimmer sei und er diesem fernbleiben solle. Doch wenig später erscheint der Kommissar (der zu Anfang des Films im Krankenhaus ermittelte und bereits zuvor einmal vor der Wohnung stand, von Abby jedoch nicht hereingelassen wurde) erneut vor der Wohnungstür und verschafft sich schließlich gewaltsam den Zutritt. Owen versteckt sich erfolgreich vor dem Polizisten, der jedoch Abbys Nachricht findet und das Mädchen unter mehreren Decken in der Badewanne entdeckt. Als er eine Ecke des abgedeckten Fensters löst, trifft Abby ein Lichtstrahl und sie erwacht. Das Mädchen fällt den Polizisten im rasenden Zorn an. In seinem Todeskampf bittet der Polizist Owen noch um Hilfe. Doch dieser schließt stumm die Zimmertür. Nachdem sie den Polizisten getötet hat, muss Abby eiligst die Stadt verlassen und verabschiedet sich mit einem Kuss von Owen. Am Abend beobachtet er von seinem Fenster aus, wie sie mit wenigen Habseligkeiten in ein Taxi steigt und davonfährt.

Später am Abend ist Owen mit seiner Klasse im Schwimmbad der Schule. Durch einen Trick gelingt es Kenny und seinen Kumpanen, Owen ungehindert aufzulauern, um sich für Kennys Verletzung zu rächen. Dessen älterer Bruder Jimmy hat nun die Kontrolle über die Bande übernommen und bedroht Owen mit dessen eigenem Taschenmesser: Sollte es ihm gelingen, drei Minuten unter Wasser zu bleiben, würde Jimmy ihm nur die Wange aufschneiden; falls er aber früher auftauche, würde er ihm ein Auge ausstechen. Jimmy drückt Owen minutenlang mit dem Kopf unter Wasser und selbst Kenny wird die Sache unheimlich. Er beschwört seinen Bruder, von Owen abzulassen, doch dieser weigert sich. Owen droht zu ertrinken, als er das Splittern eines Fensterglases und grauenhafte Schreie hört. Langsam beginnt sich das Wasser um ihn rot zu färben und ein abgerissener Kopf treibt an dem Jungen vorbei. Owen begreift, dass Abby erschienen ist: Sie hat ihr Versprechen eingelöst und Jimmy, Kenny und die anderen getötet. Schwer atmend taucht Owen aus dem Wasser auf und die blutverschmierte Abby hilft ihm aus dem Schwimmbecken.

Am nächsten Morgen verlässt Owen die Stadt mit der Bahn. Der Schaffner wundert sich bei der Kontrolle der Fahrscheine über die große Kiste, welche Owen dabei hat. Nachdem er das Abteil wieder verlassen hat, klopft es leise aus der Kiste, was von Owen lächelnd erwidert wird.

 

The Silent House

Erscheinungsjahr 2010

Handlung:

Laura und ihr Vater wollen das leer stehende Haus ihres Bekannten Wilson renovieren, da dieser es verkaufen möchte. Um gleich am nächsten Tag mit den Arbeiten beginnen zu können, verbringen sie eine Nacht in dem Haus. Da alle Fenster vernagelt sind, ist es im Haus selbst zur Tageszeit sehr dunkel. Wilson weist die beiden an, das Obergeschoss nicht zu betreten, da der Boden einsturzgefährdet sei.

Zunächst findet Laura in einem Raum ein plötzlich angeschaltetes Radio, welches sie ausschaltet. Schon nach kurzer Zeit hört Laura jedoch wiederholt ein polterndes Geräusch aus dem Obergeschoss. Ihr Vater geht der Ursache nach. Folglich hört Laura Kampfgeräusche und ist zugleich besorgt. Kurz darauf findet sie ihren toten Vater gefesselt in einem Raum des Untergeschosses. Da sie seine Leiche umarmt, ist ihre Kleidung fortan blutverschmiert.

Sie versucht, aus dem Haus zu fliehen, doch die Türen wurden verschlossen. Mit einer Sichel und einer Lampe bewaffnet irrt sie durch das Haus, um einen Weg nach draußen zu finden. Als sie das Wohnzimmer erneut betritt, liegt ihr toter Vater nicht wie zuvor auf dem Boden sondern in dem Sessel, in dem er zuvor geschlafen hatte. Auf ihm hat man eine seltsame Puppe platziert.

Erneut spielt eine Melodie aus einem Radio, dieses Mal jedoch aus dem Obergeschoss. Erst jetzt steigt auch Laura über die Treppe ins Obergeschoss, wo sie an der Wand eine Blutspur findet und auch dieses Radio ausschaltet. Als sie Schritte hört, versteckt sie sich unter einem Tisch und schaltet ihre Lampe aus. Eine unbekannte Person mit einem Messer und einer Lampe betritt suchend den Raum, scheinbar bemerkt sie Laura jedoch nicht und verschwindet wieder. Erst jetzt findet Laura den Schlüssel zur Haustür. Sie rennt die Treppe hinab und hört, dass sie jemand verfolgt. Dennoch gelingt es ihr, die Haustüre aufzusperren und aus dem Haus zu fliehen.

Nachdem sie panisch durch das Waldstück vor dem Haus geirrt ist, kommt sie auf dem Waldweg zu stehen. Im Hintergrund nähert sich der Verfolger mit einer Lampe. In diesem Moment wird sie beinahe von dem Eigentümer Wilson überfahren, der mitternachts aus unbekannten Gründen auf dem Weg zum Haus war. Die Lampe des Verfolgers erlischt sofort. Obwohl Laura mit Blut überschmiert ist und sie Wilson mitteilt, dass sie angegriffen worden sind, scheint dieser den Ernst der Lage nicht zu erkennen und besteht trotz Lauras Einwänden darauf, im Haus nach dem Angreifer zu suchen.

Die beiden betreten das Haus. Als Laura gesteht, dass ihr Vater im Obergeschoss angegriffen wurde, macht Wilson ihr Vorwürfe, da sie seine Anweisung dieses auf keinen Fall zu betreten missachtet haben. Wenig später verschwindet Wilson durch eine Tür und Lauras Lampe erlischt. Nur mithilfe eines analogen Fotoapparats kann sie den Raum durch das Auslösen des Blitzes für je einen Augenblick beleuchten. Bei einem der Fotos sieht sie ein Mädchen mit heftigen Augenringen in einem weißen Kleid. Beim letzten Bild stürzt ein junger Mann mit einem Messer auf sie zu.

Laura springt auf und flüchtet unverletzt ins nächste Zimmer, welches gut beleuchtet ist. In einem Kinderwagen und an einer Wand findet sie Bilder von Wilson mit einer leicht bekleideten Frau.

Dann steigt sie wieder ins Untergeschoss hinab, wo sie Wilson findet. Dieser ist ebenfalls gefesselt und liegt schwer verletzt am Boden. Laura beugt sich über Wilson und die beiden küssen sich. Danach führen sie ein kurzes Gespräch: Wilson gesteht Laura zunächst, dass er sie liebe und dass er sie und ihren Vater nur gerufen habe, um sie zu sehen. Dahingegen weist Laura Wilson darauf hin, dass sie seine Fotos im Obergeschoss gefunden habe und fragt ihn: „Vermisst du sie? Möchtest du ihr etwas sagen? Sie ist gerade hier.“ Im Spiegel ist kurz erneut das Mädchen im weißen Kleid mit den heftigen Augenringen zu sehen, welches sich scheinbar auch im Raum befindet. Laura wird während des Gespräches zunehmend aggressiv und schreit Wilson an. Schließlich sagt sie nur noch: „Ihr habt mein Baby getötet. Du wirst so sterben wie mein Vater.“. Daraufhin schleift sie Wilson ins Wohnzimmer und wuchtet ihn auf den Stuhl, in dem ihr Vater geschlafen hatte, nachdem sie seine Leiche auf dem Boden platziert hat. Hiernach legt sie die seltsame Puppe, welche zuvor auf ihrem Vater lag auf Wilson und tötet ihn mit einer Sichel.

 

The Ward

Erscheinungsjahr 2010

Handlung:

Nachdem sie ein abgelegenes Haus angezündet hat, wird Kristen völlig verstört und ohne jegliche Erinnerung an die Zeit vor dem Brand ins North Bend Hospital eingeliefert. Dort trifft sie in der Psychiatrie auf vier weitere verwirrte Frauen: Sarah, Iris, Emily und Zoey. Die Behandlung durch Dr. Stringer bleibt zunächst bei allen ohne Erfolg: So sieht Kristen nachts den Geist eines toten Mädchens, das eine Patientin nach der anderen tötet. Auch Kristen wird vermehrt von dem toten Mädchen angegriffen, bzw. daran gehindert, die Klinik zu verlassen.

Mit der Zeit findet Kristen heraus, dass vor ihr auch eine Alice in der Klinik lebte. Sie war niemals beliebt bei Sarah, Iris, Emily, Zoey und den anderen Mitbewohnern. Alice wurde deswegen von den anderen getötet und rächt sich nun als Geist bei den Verbliebenen. Schließlich werden alle bis auf Kristen von Alice getötet. Kristen gelingt es zunächst, Alice zu verletzen und zu fliehen. Sie läuft zu Dr. Stringer, um endgültig die Wahrheit über Alice und ihren Tod zu erfahren. Dr. Stringer erklärt ihr daraufhin, dass sie in Wirklichkeit Alice sei: Alice wurde als junges Mädchen entführt und über zwei Monate im Keller des Hauses, das sie später angezündet hat, festgehalten und misshandelt. Sie entwickelte daraufhin eine gespaltene Persönlichkeit (Sarah, Iris, Emily, Zoey, Tammy und Kristen). Diese versuchten dominant zu werden und Alice komplett auszulöschen.

All ihre Erlebnisse waren nur in ihrem Geist, da ihre wahre Persönlichkeit versuchte, die anderen wieder zu verdrängen. Letztlich wird auch Kristen von Alice getötet und Dr. Stringer erklärt einige Tage später Alice und ihren Eltern, dass sie die Klinik bald verlassen könne. Der Film endet mit Alice, die ihr Zimmer ausräumt, aber schließlich von ihrer ehemaligen und immer noch dominanten Persönlichkeit Kristen erneut attackiert wird und somit einen Rückfall erleidet.

 

The Awakening

Erscheinungsjahr 2011

Handlung:

1921: England ist nach dem Ersten Weltkrieg von Verlust und Trauer überwältigt. Viele Menschen nehmen übernatürliche Phänomene wahr. Die Wissenschaftlerin Florence Cathcart, deren Geliebter im Krieg gefallen ist, hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Phänomene als Tricks und Betrügereien zu entlarven.

Auf Bitte des Geschichtslehrers Robert Mallory reist Florence in ein Internat in Cumbria, um den mysteriösen Tod des Schülers Walter Portman aufzuklären. Der Tod soll mit einer Geistererscheinung zusammenhängen. Wegen der anbrechenden Ferien reisen die Schüler am nächsten Tag heim. Nur Florence, Robert, die Haushälterin Maud und der Schüler Tom bleiben im Internat. Tom erzählt Florence, seine Eltern lebten in Indien, daher können sie ihn in den Ferien nicht abholen. Florence schließt den ernsten, freundlichen Jungen sofort ins Herz.

Obwohl sich für den Tod Walter Portmans bald eine natürliche Erklärung findet, hat Florence zunehmend selbst Geistererscheinungen und bleibt daher im Haus, um der Sache auf den Grund zu gehen. Überall im Internat stellt sie selbstauslösende Kameras, Magnetfeldsensoren und andere Messgeräte auf. Dabei stößt sie an unterschiedlichen Stellen auf ein rätselhaftes Puppenhaus, in dem Szenen aufgebaut sind, die sie unmittelbar zuvor erlebt hat oder gerade erlebt. Als sie am See ihre heruntergefallenen Zigaretten aufsammeln will, wird sie auf unerklärliche Weise ins Wasser gezogen.

Die verängstigte Florence sucht bei Robert Schutz, und sie verlieben sich. Edward Judd, der schon länger einen Groll auf Robert hegt, beobachtet sie beim Liebesspiel und versucht darauf, Florence im Wald zu vergewaltigen. Im Kampf tötet sie Judd mit der eigenen Waffe und bittet Robert, Tom nichts davon zu erzählen, worauf Robert erstaunt zurückfragt, welchen Tom sie meine, momentan sei doch überhaupt kein Kind im Internat.

Rückblende: Das Internat war früher ein Wohnhaus, in dem Florence mit ihren Eltern lebte. Zum Haushalt gehörten noch die Haushälterin Maud und Tom, der uneheliche Sohn des Vaters mit der Haushälterin, der etwa im gleichen Alter war wie Florence. Die Kinder waren eng befreundet. Das führte zum Zerwürfnis der Eltern. Im Streit erschoss der Vater seine Frau und wollte auch Florence erschießen, die sich jedoch zusammen mit Tom verkroch, so dass der Schuss des Vaters Tom tötete. Dann erschoss der Vater sich selbst. Diese Erlebnisse hatte Florence vollkommen verdrängt. Sie hatte geglaubt, in Kenia geboren zu sein; der frühe Tod ihrer Eltern sowie eine Narbe an ihrer Schulter wurden mit einem Löwenangriff erklärt.

Tom spukt seither als Geist durch das Haus und leidet unter seiner Einsamkeit. Sein gutmütiger Charakter hat nicht die Absicht, andere zu erschrecken, aber für die Einsamsten unter den Schülern wurde er wegen der Gefühlsverbindung wahrnehmbar. Außenseiter Walter Portman starb, weil er infolge einer solchen Wahrnehmung einen tödlichen Asthmaanfall erlitt.

Maud hat nun Florence in der Absicht in ihr Elternhaus geholt, Toms sehnlichsten Wunsch zu erfüllen, wieder mit Florence zusammen zu sein. Sobald Tom Florence anhand des Puppenhauses an ihre eigene Vergangenheit erinnert hat, vergiftet Maud Florence und dazu sich selbst. Maud stirbt, Florence wird im letzten Moment von Tom gerettet und kann sich zuvor auch noch liebevoll von ihm verabschieden.

Der Film lässt alternativ die Interpretation zu, dass Florence ebenfalls ein Geist ist. Der Regisseur bestätigt diese Möglichkeit; für ihn und Rebecca Hall habe Florence aber überlebt.

 

Hidden - Die Angst holt dich ein

Erscheinungsdatum 2015

Handlung:

Ray und Claire haben sich gemeinsam mit ihrer siebenjährigen Tochter Zoe vor 301 Tagen unter die Erde zurückgezogen, nachdem eine verheerende Katastrophe die Welt für immer veränderte. In den langen Monaten haben sie versucht, ihr Betonverließ in ein bewohnbares Zuhause zu verwandeln, an den guten Erinnerungen der Vergangenheit festzuhalten und nicht die Hoffnung aufzugeben, dass sie irgendwann wieder ein normales Leben führen können. Vor allem aber ist es ihnen gelungen, sich vor dem rätselhaften, furchterregenden Etwas, das über der Erdoberfläche lauert, zu verstecken und sich vor dem schweren Atmen und dröhnenden Schritten, die die Nacht erfüllen, in Acht zu nehmen – bis jetzt. Das bösartige Etwas ist auf sie aufmerksam geworden und die Familie kann sich nun nirgendwo mehr in Sicherheit wiegen.

 

The Rite – Das Ritual

Erscheinungsjahr 2011

Handlung:

In der Familie der Kovaks ist es Tradition, dass die männlichen Nachkommen entweder Bestatter oder Priester werden. Michaels Vater arbeitet in den USA als Bestatter und versucht bereits in frühen Jahren, seinen Sohn in seine Fußstapfen treten zu lassen. So scheut er sich beispielsweise nicht, seinen Sohn zu sich zu rufen, als er seine früh verstorbene Ehefrau selbst für die Beerdigung herrichtet. Michael entscheidet sich letztlich gegen den Beruf des Bestatters und für ein Studium der Theologie und steht kurz vor seinem Abschluss.

Michael selbst zweifelt jedoch an seinem Glauben und versucht aus dem Seminar auszutreten. Sein Betreuer möchte dies jedoch umgehen und schickt den Seminaristen daher nach Rom. Dort soll er ein Seminar besuchen, um künftig einen Exorzismus durchführen zu können. Pater Xavier, der Leiter des Seminars, stellt Michael dem Jesuiten Pater Lucas vor, einem sehr erfahrenen Exorzisten. Lucas wird Michaels Lehrmeister. Er ist gerade dabei, einer jungen 16-jährigen und schwangeren Frau einen Dämon auszutreiben. Michael soll ihm dabei helfen. Doch er zweifelt, ob die Frau wirklich von einem Dämon besessen ist. Er glaubt, dass sie vielmehr an einer psychischen Störung leidet, als er herausfindet, dass der eigene Vater die Tochter vergewaltigt hat. Doch bei den Teufelsaustreibungen erwähnt der Dämon immer wieder Worte und Sätze, die nur Michael kennen kann.

Zwischen den Sitzungen schaut er sich in Rom um und freundet er sich mit der Journalistin Angelina an. Sie will einen Artikel über Exorzismus schreiben, doch Pater Lucas weigert sich, mit ihr zu sprechen. Sie hofft, über den jungen Seminaristen einen Zugang zu Lucas zu erhalten.

Bei einer weiteren Teufelsaustreibung verlässt der Dämon den Körper der jungen Frau und bemächtigt sich Pater Lucas’. Michaels Vater stirbt, er wird jedoch daran gehindert, nach Amerika zu reisen. Nach dem Tod seines Vaters beginnt Michael zu halluzinieren und sucht Beistand bei Angelina. Pater Lucas zeigt Anzeichen von Besessenheit und bittet Michael in einem klaren Moment, ihn zu fesseln und den Dämon auszutreiben. Während des Exorzismus versucht der Dämon, auch Michaels und Angelinas Seelen zu korrumpieren. Michael, der bis jetzt an seinem Glauben zweifelte, beginnt jedoch an den Teufel zu glauben und findet damit seinen Glauben wieder. Schließlich kann er so den Namen des Dämon Baal erfahren und ihn austreiben.

Schließlich kehrt Michael nach Amerika zurück und wird Priester. Angelina hat ihren Artikel über Exorzismen verfasst und man sieht Michael, wie er einer Frau die Beichte abnimmt.

 

Devil Inside

Erscheinungsjahr 2012

Handlung:

Devil Inside zeigt, wie eine Frau in eine Reihe von Exorzismen gerät, während sie versucht herauszufinden, was mit ihrer Mutter geschah. Diese hatte 20 Jahre zuvor drei Menschen ermordet, anscheinend unter Einfluss eines Dämons.

 

Die Frau in Schwarz

Erscheinungsjahr 2012 (1.Teil, gibt insgesammt 2 Teile zurzeit 2017)

Handlung:

Großbritannien im Zeitalter Eduards VII.: Der junge Anwalt Arthur Kipps ist seit dem Tod seiner Frau, die bei der Geburt des gemeinsamen Sohnes starb, vom Gram zerfressen. Er wird von seiner Kanzlei beauftragt, den Nachlass der verstorbenen Alice Drablow zu regeln. Hierzu muss er die Papiere in deren verlassenem Herrenhaus, dem Eel Marsh House, bearbeiten. Da der Witwer in seiner Kanzlei inzwischen als verzichtbar gilt, nimmt er diesen ungeliebten Auftrag an. Er begibt sich mit dem Zug in das abgelegene Küstendorf Crythin Gifford, sein inzwischen vierjähriger Sohn und dessen Kindermädchen sollen vier Tage später nachreisen.

Als er im Dorf ankommt, verhalten sich die Dorfbewohner ihm gegenüber ablehnend und feindselig und wollen ihn zur raschen Abreise bewegen. Nur wenige, wie der wohlhabende Sam Daily, verhalten sich ihm gegenüber freundlich. Das Herrenhaus befindet sich auf einer Anhöhe im Watt und ist nur bei Ebbe erreichbar. Während Kipps die Papiere im Eel Marsh House durchgeht, erblickt er mehrmals die Frau in Schwarz und wird Zeuge weiterer bedrückender Ereignisse. Als er dies im örtlichen Polizeirevier, vor einem sichtlich verzweifelten Beamten, berichtet, bringen zwei kleine Jungen ihre Schwester in das Revier. Diese hat Lauge getrunken und stirbt vor seinen Augen.

Bei weiteren Nachforschungen kommt Kipps allmählich hinter das Geheimnis der Familie Drablow. Alice hatte ihre psychisch labile Schwester Jennet seinerzeit entmündigen lassen, deren Sohn Nathaniel adoptiert und jeden weiteren Kontakt zwischen Mutter und Kind unterbunden. Der Junge kam dann später bei einem Unfall in den Marschen ums Leben, wobei seine Leiche nicht geborgen werden konnte. Jennet beging daraufhin Selbstmord, indem sie sich im Kinderzimmer erhängte. In einem Abschiedsbrief schwor sie, niemals zu vergeben, dass man ihr Kind hatte sterben lassen. Seitdem wird sie immer wieder als schwarz gekleidete Frau im und um das Eel Marsh House herum gesehen.

Als Kipps mitansehen muss, wie sich ein Mädchen selbst verbrennt und dabei die Frau in Schwarz im Raum steht, wird ihm bewusst, dass schon viele Kinder des Dorfes Opfer der Rache des Geistes von Jennet wurden. Jedes Mal, wenn sie von jemandem erblickt wird, sei es in der Villa oder auch flüchtig in den Marschen oder auf der Straße, verleitet sie Kinder des Dorfes dazu, sich auf grausame Weise umzubringen. Auch der Sohn von Sam Daily starb vor Jahren auf diese Weise, als die Frau in Schwarz ihn dazu zwang, sich im Meer zu ertränken. Doch anders als die Dorfbewohner hält Daily die Frau in Schwarz zunächst weiterhin für einen Aberglauben. Erst als er selber im Haus die Stimme seines toten Sohnes hört, ändert er seine Ansicht.

Kipps und Daily bergen den Leichnam des Kindes Jennets aus den Marschen und setzen es im Sarg seiner Mutter bei, in der Hoffnung, dies würde ihrem Geist Ruhe geben. Doch als Kipps am Bahnhof seinen Sohn Joseph in Empfang nimmt, verleitet die Frau in Schwarz Joseph dazu, auf die Gleise zu treten, kurz bevor der Zug nach London kommt. Beim Versuch, seinen Sohn zu retten, kommt auch Kipps ums Leben, jedoch werden die beiden dadurch mit der Mutter Josephs wieder vereint. Voller Entsetzen starrt Daily währenddessen durch die Fenster des Zuges und erblickt die Geister der getöteten Kinder sowie die Frau in Schwarz.

 

Sinister

Erscheinungsjahr 2012 (1.Teil, gibt mittlerweile 3Teile 2017)

Handlung:

Der von finanziellen Problemen geplagte Schriftsteller Ellison Oswalt zieht mit seiner Frau und Kindern in ein kleineres Haus, in dem vor einiger Zeit eine Familie auf ungeklärte Weise ums Leben kam. Ellison versucht, anhand dieses ungeklärten Verbrechens einen neuen Bestseller zu schreiben, um wieder Geld in die Kasse zu bringen.

Kurz nach dem Einzug findet er auf dem Dachboden des Hauses eine Kiste, in der ein Super-8-Projektor und dazugehörige Filme mit Beschriftungen sind. Auf allen diesen Filmen sind zuerst heimliche Aufnahmen von Familien, jeweils mit zwei Kindern, Mutter und Vater, danach ist zu sehen, wie diese auf grausame Weise ermordet werden – bis auf jeweils eins der Kinder. Bei seinen Recherchen, bei denen ihm später ein Deputy hilft, stößt er auf eine mysteriöse Gestalt mit einer Maske, die in jedem Film auftaucht. Ebenfalls ist in jedem Film ein okkultes Zeichen zu sehen. Nachdem der helfende Deputy ihm sagt, er solle einen Professor über die Zeichen befragen, findet Oswalt heraus, dass diese zu einem alten heidnischen Kult gehören. Dieser Kult betet einen sumerischen Dämon namens Bughuul an, der sich von Kinderseelen ernährt. Hat man diesen Dämon einmal gesehen, kann man ihm nicht mehr entfliehen. Des Weiteren lebt dieser Dämon wohl in den Bildern und Aufzeichnungen, in denen er erscheint. Ellison findet den Super-8-Projektor mehrmals laufend in der Nacht vor, obwohl er diesen weggeschlossen hatte; er hört Schritte auf dem Dachboden, findet eine Schlange auf dem Dachboden, einen Hund im Garten und die Nachtängste seines Sohnes treten wieder vermehrt auf.

Als er eines nachts auf den Dachboden schaut, sieht er dort mehrere Kinder, die sich einen der Mordfälle anschauen. Sie drehen sich um, legen den Finger auf ihre Lippen und die unheimliche Gestalt erscheint plötzlich vor Oswalts Gesicht. Nachdem sich dieser so erschreckt, dass er vom Dachboden stürzt, verbrennt er den Super-8-Projektor und die Filme und flieht mit seiner Familie noch in derselben Nacht in sein altes Haus, welches er noch nicht verkauft hatte.

Dort findet Oswalt auf dem Dachboden eine Kiste mit jenen Filmen und dem Super-8-Projektor vor, die er verbrannt hatte. Bei einem Telefongespräch mit dem Deputy erfährt er, dass jede der ermordeten Familien zuvor in einem Haus gelebt hatte, in der zuvor eine der anderen Familien ermordet wurde und nun auch Ellison und seine Familie von einem dieser Häuser umgezogen sind. Nachdem Ellison dies hört, legt er auf und nimmt einen Schluck Kaffee, von dem er jedoch bewusstlos umfällt, da seine Tochter diesen mit Schlafmittel versetzt hat. Nachdem Oswalt aufwacht, sieht man, wie er, seine Frau und sein Sohn gefesselt auf dem Boden liegen und seine Tochter sie mit einer Super-8-Kamera filmt. Sie tötet ihn, ihre Mutter und ihren Bruder mit einer Axt. In den letzten Aufnahmen sieht man, wie die mysteriöse Gestalt aus den Filmen die Tochter in den laufenden Film von den Morden an Ellison und seiner Frau trägt.

 

Conjuring – Die Heimsuchung

Erscheinungsjahr 2013 (1Teil, dieses Jahr kommt der 3. Teil raus 2017)

Handlung:

1971 ziehen Carolyn und Roger Perron mit ihren fünf Töchtern in ein altes Farmhaus in Harrisville in Rhode Island. Zunächst verläuft der Einzug reibungslos, obwohl sich der Hund der Familie weigert, das Haus zu betreten, und eine der Töchter einen vernagelten Kellerzugang findet.

Am nächsten Morgen erwacht Carolyn mit einem unerklärlichen Bluterguss. Außerdem wird der Hund tot aufgefunden. Während der nächsten Tage treten verschiedene paranormale Aktivitäten auf. Diese finden ihren ersten Höhepunkt in einer Nacht, während Roger nicht zu Hause ist: Carolyn wird im Keller eingesperrt und begegnet einem kindlichen Geist. Zur gleichen Zeit greift ein Geist in Gestalt einer älteren Frau eine der Töchter an.

Carolyn nimmt Kontakt mit den bekannten Ermittlern für paranormale Vorkommnisse, Lorraine und Ed Warren, auf. Die Warrens führen eine Untersuchung durch und befinden, dass das Haus eines Exorzismus bedarf. Dieser könne jedoch nicht ohne weitere Anhaltspunkte und ohne die Autorisierung durch die katholische Kirche geschehen.

Bei der Untersuchung des Hauses entdecken Ed und Lorraine, dass das Haus einst einer der Hexerei beschuldigten Frau namens Bathsheba gehörte. Sie hatte sich erhängt, nachdem sie alle verflucht hatte, die sich in Zukunft ihren Grund und Boden aneignen würden. Darüber hinaus entdecken die Ermittler Berichte über diverse Morde und Suizide in Häusern, die seitdem auf dem Grundstück errichtet wurden.

Ed und Lorraine kehren in Begleitung ihres Assistenten und eines Polizisten zu dem Haus zurück, um die zur Durchführung des Exorzismus geforderten weiteren Beweise zu sammeln. Hierzu wird das gesamte Haus mit Kameras, Tonaufnahmeequipment und Lichtschranken präpariert. In dieser Nacht schlafwandelt eine der Töchter in das Zimmer ihrer Schwester und enthüllt einen geheimen Durchgang hinter einem Kleiderschrank. Lorraine betritt den Weg und bricht durch die Bodenbretter in den Keller durch. Dort sieht sie die Geister von Müttern, die Bathsheba dazu gebracht hat, ihre eigenen Kinder zu töten.

Lorraine und Ed tragen ihre Ermittlungsergebnisse einem befreundeten Priester vor, um den Exorzismus zu erwirken, während die Familie in einem Hotel Zuflucht sucht. Jedoch ist Carolyn bereits besessen und fährt zu dem Haus zurück, zwei ihrer Töchter bei sich im Wagen. Ed und Lorraine eilen zurück zum Haus, wo sie Carolyn finden, die sich soeben anschickt, April, eine ihrer Töchter, zu erstechen. Nachdem Carolyn mit Hilfe aller Beteiligten überwältigt werden kann, entschließt sich Ed, den Exorzismus selbst durchzuführen, da der Priester nicht rechtzeitig eintreffen könne. Carolyn kann jedoch entkommen und versucht erneut, April zu töten. Lorraine gelingt es, die besessene Carolyn davon abzuhalten, ihre Tochter umzubringen, indem sie sie an ein besonderes Erlebnis mit ihrer Familie erinnert. Hierdurch kann Ed den Exorzismus erfolgreich beenden und somit Carolyn und ihre Töchter retten.

 

Der Babadook

Erscheinungsjahr 2014

Handlung:

Die alleinerziehende Mutter und frühere Kinderbuchautorin Amelia Vanek arbeitet als Altenpflegerin. Sie hat den sechs Jahre zurückliegenden Tod ihres Mannes noch immer nicht überwunden. Dieser starb am Tag der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes Samuel bei einem Verkehrsunfall, als er Amelia ins Krankenhaus bringen wollte. Dieses Trauma reißt sie hin und her; zum einen liebt sie ihren Sohn, zum anderen macht sie ihn für den Tod seines Vaters mitverantwortlich. Sie kann daher auch körperliche Nähe nur bis zu einem gewissen Grad ertragen. Samuel gilt als Sonderling und bereitet ihr Sorgen, da er immer ausspricht, was er denkt. Auch seine qualvollen Albträume von einem Monster, das ihn und seine Mutter umbringen will, beunruhigen sie.

Auch aufgrund seiner beängstigenden Träume baut Samuel sich Waffen. Als er wieder einmal eine solche mit in die Schule nimmt, kommt es zum Eklat und Amelia nimmt ihn von der Schule. Zuhause finden sie ein ihr unbekanntes Buch mit einer alten Schauergeschichte, die den Titel „Mister Babadook“ trägt. Diese kündigt an, dass der Babadook zu Besuch kommen würde und man ihn dann nicht mehr loswerde. Nach und nach geschehen unheimliche Dinge: Geräusche sind zu hören und Mutter wie Sohn werden von Visionen und Ängsten geplagt. Samuel betont immer wieder, es sei der Babadook, aber er werde seine Mutter beschützen. Diese glaubt immer mehr an eine psychische Erkrankung ihres Sohnes, vor allem als Samuel auf dem Kindergeburtstag, zu dem ihre Schwester eingeladen hat, seiner Cousine im Streit die Nase bricht, nachdem diese ihn mit dem Tod des Vaters aufgezogen hat. Auf dem Heimweg im Auto erleidet Samuel einen epileptischen Anfall. Amelia, die mit den Nerven am Ende ist, vertraut sich einem Arzt an und bekommt Schlafmittel verschrieben.

Diese führen jedoch zu keiner Linderung, sondern verstärken ihre Visionen. Langsam glaubt sie ihrem Sohn und will das Buch loswerden, doch dies gelingt ihr nicht. Nach und nach nimmt der Babadook von ihr Besitz. In ihrer Fantasie sieht sie sich wieder vereint mit ihrem toten Ehemann, wenn sie Samuel tötet. Sie versucht gegen ihre ambivalenten Gefühle anzukämpfen, was ihr aber nicht mehr gelingt. Samuel nimmt den Kampf mit seiner Mutter auf. Er weiß, dass Babadook von ihr Besitz ergriffen hat und sie nicht mehr Herrin ihrer Sinne ist. Es gelingt ihm, zu ihrem wahren Ich durchzudringen. Gemeinsam schaffen sie es, Babadook aus dem Körper der Mutter zu entfernen und im Keller des Hauses zu bannen, wo sie ihn gefangen halten. Samuel und Amelia haben sich durch das Erlebte neu gefunden und können auch mit dem Trauma um den Tod des Ehemanns und Vaters abschließen.

 

Der letzte Exorzismus

Erscheinungsjahr 2010

Handlung:

Der Film ist im Stil einer scheinbaren Dokumentation (Mockumentary) gedreht. Reverend Cotton Marcus, ein evangelikaler Prediger und Pfarrer aus Baton Rouge, der unter anderem auch Exorzismen durchführt, geht zunehmend auf Distanz zu seiner von Manipulation der Gläubigen geprägten Arbeit. Nachdem es in jüngster Zeit bei Exorzismen seiner Kollegen zu einigen Todesfällen gekommen ist, vor allem zum Tod eines Jungen, der ihn an seinen eigenen Sohn erinnert, entscheidet er sich, einen letzten Exorzismus durchzuführen und zur Aufklärung des Publikums zu filmen, wie ein Exorzist mit zahlreichen kleinen technischen Tricks scheinbare Reaktionen von Geistern simuliert.

Er macht sich mit einem Aufnahmeteam, bestehend aus einer Regisseurin und einem Kameramann, auf zu einer abgelegenen Farm in einer verarmten Gegend in Louisiana, in der die 16-jährige Nell Sweetzer zusammen mit ihrem strenggläubigen, aber alkoholkranken Vater Louis und ihrem Bruder Caleb seit dem Tod der Mutter fast isoliert von der Außenwelt lebt. Auf der Farm sind zahlreiche Tiere brutal getötet worden und Nell, die von einem Dämon besessen sein soll, soll die Täterin gewesen sein. Der Vater hatte Cotton per Brief gebeten, einen Exorzismus an ihr durchzuführen.

Cotton führt den Exorzismus wie geplant mit seinen kleinen Tricks durch und glaubt, mit der inszenierten Austreibung die Familie von dem Irrglauben an einen Dämon namens Abalam befreit zu haben. Er gibt dem Vater, den er als das eigentliche Problem ansieht, ein paar Ratschläge für ein besseres, alkoholfreies Leben und verabschiedet sich. Das Team steuert ein Motel an, in dem Nell nachts plötzlich völlig verstört auftaucht.

Cotton bringt Nell in ein Krankenhaus, da er sie nun für psychiatrisch behandlungsbedürftig hält. Die Ärzte stellen jedoch fest, dass Nell in bester gesundheitlicher Verfassung sei. Am nächsten Morgen bringt Louis sie heim und kettet sie an, da sie ihrem Bruder das Gesicht mit einem Messer aufgeschlitzt hat. Während Louis Caleb ins Krankenhaus bringt, bleibt Cotton mit seinem Team im Haus, sie inspizieren es und befreien Nell. Nachts hören sie den Schrei eines Babys. Sie finden Nell im Flur vor, die in einer Trance in das Badezimmer läuft und eine Puppe in der Badewanne „ertränkt“. Die Crew findet auch eine Zeichnung einer blutigen, toten Katze. Nell stiehlt die Kamera, als das Team schläft, und erschlägt damit eine Katze und erhebt die Kamera auch über Cotton, um ihn zu erschlagen, was das Team verhindert. Das Team entdeckt zwei weitere Zeichnungen: Auf der einen ist Cotton zu sehen, der mit seinem Kruzifix gegen eine riesige Flamme ankämpft, auf der anderen sind alle drei Teammitglieder ermordet: die Regisseurin mit einer Axt zerstückelt, der Kameramann geköpft und Cotton von den Flammen verschlungen.

Als Louis heimkommt, hört er eine Nachricht des Krankenhauses auf seiner Mailbox ab, dass Nell schwanger ist. Cotton wirft ihm Inzest vor, den er bestreitet; Nell sei auf jeden Fall Jungfrau, der Dämon habe sie geschwängert. Es kommt zu einem Streit, in dem Cotton eine sofortige Psychotherapie anstelle eines weiteren Exorzismus fordert. Louis fordert daraufhin Marcus auf, sein Grundstück zu verlassen. Nell macht sich durch neuen Lärm bemerkbar, und bei Cottons Versuch, sie zu beruhigen, schlitzt sie ihm mit einem Messer die Hand auf.

Das Team will sich entfernen, doch Nell greift sich Cotton und sie ringen miteinander. Louis greift darauf die Kämpfenden mit einem Gewehr an und der Kampf verlagert sich ins Haus. Um Louis davon abzubringen, seine Tochter zu töten, willigt Cotton schließlich ein, einen zweiten Exorzismus durchzuführen. Bei dem Exorzismus meldet sich der Dämon sehr heftig, lässt sie ihren Körper extrem verbiegen und sich zwei Finger brechen und spricht durch sie zu Cotton. Als sie ihm einen „blowing Job“ anbietet, meint er, dass sie doch nicht besessen sei, da der Ausdruck nicht stimmt. Daraufhin bricht Nell zusammen und behauptet, Sex mit einem Jungen namens Logan gehabt zu haben. Ihre Gewalttätigkeiten seien aus Scham vor der Schwangerschaft zustande gekommen. Das Team macht Logan ausfindig, der kein Interesse an Mädchen hat, weil er schwul ist.

In Nells für sie selbst völlig sinnloser Lüge glaubt Cotton nun doch den Teufel zu erkennen, der auch Prinz der Lügen genannt wird. Das Team kehrt erneut zur Farm zurück und findet sie verlassen und die Wände mit zahlreichen dämonischen und satanischen Zeichen bemalt vor. Sie schauen sich in der Umgebung der Farm um und finden ein riesiges Feuer und eine Gruppe obskur gekleideter Okkultisten, darunter auch den Pfarrer der Familie, Pastor Manley. Louis ist an einem Pfahl gefesselt, Nell auf dem Rücken liegend an einen Altar in der Mitte der Versammlung. Nell gebärt plötzlich ein nichtmenschliches Wesen, das Manley in das Feuer wirft, das sich daraufhin heftig ausbreitet und die dämonischen Stimmen lauter werden lässt. In diesem Moment kehrt bei Cotton der christliche Glaube zurück und er rennt mit seinem Kruzifix in der Hand auf das Feuer zu, um das Böse zu bekämpfen. Die beiden anderen Teammitglieder werden entdeckt und genau in der Art wie auf der Zeichnung ermordet; der Kameramann wird von Nells Bruder umgebracht. Die Kamera fällt zu Boden und der Film bricht ab.

 

Mama

Erscheinungsjahr 2013

Handlung:

Im Zuge der Finanzkrise 2008 tötet ein Geschäftsmann namens Jeffrey seine Ehefrau und seine Geschäftspartner. Er flieht mit beiden Töchtern, wobei er in einem Wald einen Verkehrsunfall verursacht. Die zu diesem Zeitpunkt dreijährige Victoria und ihre einjährige Schwester Lilly überleben, ebenso ihr Vater. Sie begeben sich in eine abgeschiedene Hütte. Jeffrey entzündet ein Feuer im Kamin, dann will er seine Kinder erschießen. Als er abzudrücken versucht, wird er von einer schattenhaften Gestalt in die Luft gehoben und mit seiner eigenen Krawatte erwürgt. Victoria, die sich umgedreht hatte, kann nichts erkennen, weil sie ihre bei dem Unfall beschädigte Brille abgenommen hatte. Während die Kinder verängstigt vor dem Feuer im Kamin kauern, wirft ihnen die schattenhafte Gestalt eine Kirsche hin.

Fünf Jahre später werden sie in verwildertem Zustand von zwei Männern gefunden, die ihr Onkel Lucas vor Jahren mit der Suche beauftragt hatte. Die Mädchen werden in eine Wohlfahrtsklinik gebracht, die von Dr. Gerald Dreyfuss geleitet wird. Dreyfuss versichert Lucas und seiner Lebensgefährtin Annabel, ihren Sorgerechtsantrag gegen die Großtante der Mädchen, Jean Podolski, zu unterstützen. Er ist von den Bildern fasziniert, die die Mädchen von einem mysteriösen Charakter namens „Mama“ angefertigt haben, mit welchem sie reden und spielen.

Während eines intimen Moments zwischen Lucas und Annabel eines Nachts, wird Annabel von einer schattenhaften Gestalt im Türrahmen des Schlafzimmers verängstigt. Als Lucas diesem Vorfall auf den Grund gehen will, wird er von Mama attackiert und fällt in einen komatösen Zustand. Annabel, nicht mit den Mädchen verwandt, muss sich nun alleine um diese kümmern, wobei Mamas Besuche weitergehen. Während Annabel bei Victoria Fortschritte macht, steht ihr Lilly weiterhin feindselig gegenüber. Alarmiert durch Albträume und einer Warnung über „Mamas Eifersucht“, bittet Annabel Dr. Dreyfuss um weitere Nachforschungen.

Dr. Dreyfuss glaubt erst, dass Mama eine Erfindung von Victoria sei, er argwöhnt anfänglich, dass „Mama“ ein Alter Ego von Victoria sein könnte, den das Mädchen erschuf, weil es in den einsamen Jahren die Mutterrolle übernehmen musste. Jedoch untermauern seine Nachforschungen Victorias Geschichte, dass Mama eine verstörte Mutter ist, die von ihrem Kind getrennt wurde. Er bringt die Geschichte von Edith Brennan ans Licht, einer Psychiatrie-Patientin, die im 19. Jahrhundert lebte. In einem forensischen Lagerhaus findet Dreyfuss eine Schachtel mit Überresten eines Säuglings und hat seine erste Begegnung mit Mama während einer Sitzung mit Victoria.

Annabel hat unterdessen einen Albtraum von Mamas Vergangenheit: Mama, sprich: Edith Brennan, sollte wegen einer Geisteskrankheit in einer Psychiatrie untergebracht werden, der Säugling wurde ihr von Nonnen weggenommen. Edith konnte sich jedoch befreien, sie erstach die Mutter Oberin und rannte mit ihrem Kind weg. Auf ihrer Flucht gelangte sie an eine hohe Klippe. Eingekesselt, sprang Edith aus Verzweiflung von der Klippe. Während des Sturzes wurde das Kind durch den Aufprall auf einen Ast erschlagen, während Mama ins Wasser fiel und ertrank. Annabel schlussfolgert, dass Mama nie erfahren hat, was mit ihrem Kind passiert ist und sich seitdem auf der Suche nach diesem befindet. In Victoria und Lilly sieht sie offensichtlich einen Ersatz. Lucas kommt wieder zu Bewusstsein, nachdem er eine verstörende Vision von seinem toten Bruder Jeffrey gehabt hat, der ihm erzählt, er solle in die Hütte im Wald gehen. Annabel und die Mädchen werden unterdessen von Jean besucht. Diese versucht, Annabel wegen Kindesmissbrauch anzuzeigen, nachdem sie einige Blessuren an den Mädchen entdeckt hat. Während Victoria Annabel immer mehr vertraut und sich ihr annähert, bevorzugt Lilly die Nähe Mamas.

Dr. Dreyfuss sucht die Waldhütte auf, um die Existenz Mamas zu beweisen. Bei dem Versuch, sie zu fotografieren, wird er von ihr umgebracht. Nachdem Annabel bemerkt hat, dass er vermisst wird, stiehlt sie die Akten der Mädchen aus Dreyfuss’ Büro. Sie kommt zu dem Schluss, dass Edith und Mama dieselbe Person sind. Währenddessen verlässt Lucas das Krankenhaus, um sich auf die Suche nach der Hütte zu machen. Nachdem Victoria Annabel ihr Vertrauen gezeigt hat, werden Annabel und die Mädchen von der eifersüchtigen Mama angegriffen. Unterdessen betritt Tante Jean das Haus, um den angeblichen Kindesmissbrauch zu dokumentieren. Mama übernimmt den Körper von Tante Jean, überwältigt Annabel und entkommt mit den Mädchen. Als Annabel wieder zu Bewusstsein kommt, greift sie sich die Kiste mit den Überresten von Mamas Kind und begibt sich in den Wald, wo sie auf Lucas trifft.

Das Paar erspäht die Mädchen auf einer nahen Klippe, wo Mama (die Jean umgebracht hat) sich darauf vorbereitet, ihren Selbstmord noch einmal zu durchleben und Victoria und Lilly dabei mit hinab in die Tiefe zu reißen. Als Lucas dazwischen gehen will, wird er durch Mamas übernatürliche Kräfte bewusstlos geschlagen. Annabel bietet Mama die Überreste ihres leiblichen Kindes an und Mamas aufgewühlte Seele durchläuft eine friedvolle Transformation, wodurch sie zu ihrer menschlichen Form zurückfindet. In diesem Moment ruft Lilly nach ihr und Mama verwandelt sich erneut in ihre bösartige Form und greift an. Die Überreste ihres leiblichen Kindes wirft sie über die Klippe. Nach einem verzweifelten Kampf gelingt es Annabel, sich an Victoria zu klammern und diese festzuhalten. Als Mama erneut auf Annabel losgeht, stellt sich Victoria dazwischen und gesteht Mama, dass sie Annabel mehr liebt. Dann verabschiedet sich Victoria von Lilly. Mama umhüllt sich und Lilly mit einer Art Kokon und springt von der Klippe. Hierbei trifft sie auf denselben Ast, der im 19. Jahrhundert ihr Kind getötet hat. Beim Einschlag verwandeln sich Mama und Lilly in einen Schwarm Motten. Während Victoria Annabel und Lucas umarmt, landet ein blau-schwarzer Schmetterling auf ihrer Hand, in dem sie Lilly erkennt.

 

Der Exorzist

Erscheinungsjahr 1973 (1.Teil gibt 3 insgesammt 2017)

Handlung:

Auf einer nordirakischen Ausgrabungsstätte entdeckt der kranke Jesuitenpater Lankester Merrin eine Dämonenfigur, den Pazuzu.

Während er darüber mit einem Kollegen in einem Museum redet, bleibt eine Pendeluhr stehen. Beunruhigt kehrt Merrin nach Georgetown zurück, einem Stadtbezirk von Washington, D.C. Der ebenfalls in Georgetown lebende Jesuitenpater Damien Karras leidet darunter, dass seine greise Mutter einsam in einem verwahrlosten Mietshaus in New York lebt und er sie nicht überreden kann, in ein Seniorenheim zu gehen. Als sie von ihrem Bruder in eine armselige Irrenanstalt gebracht wird und bald darauf stirbt, macht Karras sich noch größere Vorwürfe. Er zweifelt an Gott und will sich von seinen Pflichten als psychiatrischer Berater der Georgetown University entbinden lassen. Zur selben Zeit stößt ein anderer Priester in der Kirche auf eine geschändete Marienstatue.

Die Filmschauspielerin Chris MacNeil ist für Dreharbeiten von Hollywood nach Washington, D.C. gekommen und hat ihre 12-jährige Tochter Regan dabei. In der Stadtvilla, die sie in Georgetown bewohnen, werden sie von dem Kindermädchen Sharon Spencer und den Hausangestellten Karl und Willie Engstrom umsorgt. Chris ist geschieden. Mit dem Regisseur Burke Dennings sei sie nur befreundet, erklärt sie ihrer Tochter, als diese schon glaubt, sie bekomme einen Stiefvater. Nachts hört Chris Geräusche vom Dachboden und lässt Karl dort Fallen aufstellen, weil sie davon ausgeht, dass es sich um Ratten handelt. Aber es wird kein Ungeziefer gefunden.

Während einer medizinischen Untersuchung bei Dr. Klein flucht Regan und sagt, er solle „seine Finger von ihrer gottverdammten Fotze lassen“. Als Dr. Klein darüber mit Chris redet, kann sie es sich kaum vorstellen, denn sie kennt Regan nur als wohlerzogenes und liebenswürdiges Mädchen. Dr. Klein verschreibt Regan Ritalin gegen Hyperaktivität. Die Verhaltensstörungen verstärken sich dennoch: Regan wird immer aggressiver und ausfallender. Dr. Klein vermutet, dass die 12-jährige an einer Anomalie des Schläfenlappens leidet, aber Röntgenaufnahmen ergeben keinen Befund. Von der Konsultation eines Psychiaters rät Dr. Klein ab, stattdessen nimmt er weitere Untersuchungen des Gehirns vor.

Eines Abends hat Chris Freunde und Kollegen eingeladen. Plötzlich taucht Regan im Nachthemd auf, uriniert vor den Gästen auf den Teppich, und prophezeit einem Astronauten mit den Worten: „Du wirst da oben sterben“ den Tod. Regans Zustand verschlimmert sich immer mehr, und als Chris eines Abends nach Hause kommt, findet sie Regan allein in ihrem Schlafzimmer bei geöffnetem Fenster vor. Kurz danach kehrt das Kindermädchen Sharon zurück, das auf Regan aufpassen sollte, und erklärt ihre Abwesenheit damit, Medikamente für Regan besorgt zu haben, während Regisseur Dennings, der sich zufällig im Haus aufgehalten habe, bei Regan geblieben sei. Dieser ist jedoch nicht im Haus. Chris und Sharon erhalten kurz darauf die Nachricht, dass seine Leiche am Fuße einer Steintreppe unterhalb von Regans Zimmerfenster gefunden wurde. Polizei-Lieutenant William F. Kinderman vom Morddezernat untersucht den Fall und findet es merkwürdig, dass Dennings’ Kopf um 180 Grad verdreht ist. Weil er annimmt, dass Dennings aus Regans Zimmerfenster stürzte, befragt er Chris MacNeil. Doch die Schauspielerin ist völlig davon überzeugt, dass der mit ihr befreundete Regisseur nicht in Regans Zimmer war. Mit eigenen Augen sieht Chris, wie das Bett, in dem ihre Tochter liegt, von unsichtbaren Kräften herumgerüttelt wird. Dr. Klein versucht das zunächst mit Spasmen des Mädchens zu erklären, aber Chris hat das Vertrauen zu ihm verloren. Weitere Ärzte und schließlich auch ein Psychiater werden hinzugezogen. Alle Untersuchungen und Beratungen bleiben ergebnislos.

Da schlägt einer der Ärzte vor, es mit Exorzismus zu versuchen. Dies sei zwar eine fragwürdige Methode und habe nichts mit den von der Kirche behaupteten Vorgängen zu tun, aber hin und wieder könne so eine Teufelsaustreibung durch die suggestive Wirkung psychosomatische Störungen beseitigen. In ihrer Verzweiflung und Angst um ihre Tochter wendet sich Chris an Damien Karras. Sie ist inzwischen davon überzeugt, dass Regan in ihrer Besessenheit Dennings umgebracht hat. Der Jesuit weigert sich zunächst, das aus dem Mittelalter stammende Ritual überhaupt in Betracht zu ziehen, aber Chris drängt ihn, sich ihre inzwischen auf dem Bett festgebundene, schrecklich verunstaltete, blasphemische, obszöne, schreiende, geifernde und sich windende Tochter Regan anzusehen. Durch mehrere Besuche kommt der unter Glaubenszweifeln leidende Geistliche zu der Überzeugung, dass Regan tatsächlich von einem Dämon besessen ist. Bischof Michael erlaubt den Exorzismus unter der Bedingung, dass er von einem erfahrenen Pater wie Lankester Merrin vorgenommen wird und Karras nur als Assistent mitwirkt. Die beiden Jesuiten beginnen mit der Teufelsaustreibung.

Als Karras nach kurzer Abwesenheit wieder in Regans Zimmer zurückkommt, findet er Merrin tot vor. Mit den Worten: „Nimm mich!“ fällt er wütend über die Besessene her, der Dämon springt auf ihn über und der Exorzist stürzt sich durch das Fenster auf die Steintreppe. Karras erhält in der Stunde seines Todes die Absolution von Pater Dyer, der ihm die Beichte abnimmt. Regan ist vom Bösen befreit und wieder ein liebenswürdiges Mädchen.

 

A Nightmare on Elm Street

Erscheinungsjahr 2010 (Neuverfilmung war 2010, von der alten Version gibts mehrere Teile 2017)

Handlung:

Der Jugendliche Dean Russel schläft ein, während er an einem Tisch im Springwood Diner sitzt. In seinem Traum begegnet er einem von schrecklichen Verbrennungen entstellten Mann, der einen rot-grün gestreiften Sweater und einen mit Klingen besetzten Handschuh trägt. Seine Mitschülerin Kris beobachtet Dean, wie er immer wieder ruft: „Du bist nicht echt“. Dean hat ein Messer in der Hand, mit dem er sich vermeintlich selbst die Kehle aufschlitzt. Tatsächlich wird ihm die Kehle von dem Killer im Traum durchgeschnitten.

Auf Deans Beerdigung sieht Kris ein Foto von ihm und sich selbst als Kinder, jedoch kann sie sich nicht erinnern, Dean bereits vor der High-School gekannt zu haben. Kurz darauf wird auch sie in ihren Träumen von dem unheimlichen Mann mit den Brandwunden attackiert und weigert sich daraufhin, wieder zu schlafen, aus Angst, dass sie in ihren Träumen getötet werden könnte. Sie schläft in Gesellschaft ihres Exfreundes Jesse ein. Kris denkt, sie würde nach einer kurzen Hetzjagd wieder aufwachen, wird aber kurz darauf von der Alptraumgestalt getötet. Über und über mit Kris’ Blut befleckt, läuft Jesse zu Nancy und versucht ihr zu erzählen, was passiert ist. Dabei erfährt er, dass auch Nancy Alpträume von demselben Mann hat, sie kennt auch seinen Namen: Freddy.

Jesse wird des Mordes an Kris verdächtigt, verhaftet und kurz darauf von Freddy ermordet, nachdem er in seiner Gefängniszelle eingeschlafen ist. Nach dem Tod ihrer Freunde beginnt Nancy zu recherchieren, welche Gemeinsamkeiten sie mit den anderen in der Vergangenheit verbunden hat, und stellt dabei fest, dass sie alle dieselbe Vorschule besucht hatten, in der es, so erfährt sie von ihrer Mutter, einen Gärtner namens Fred Krueger gegeben hat, der sich an einer ganzen Reihe von Kindern vergangen hat, und, dass Nancy sein Lieblingsopfer war. Ihre Mutter erzählt ihr weiter, dass Krueger untergetaucht war, ehe man ihn verhaften konnte.

Während eines kurzen Schlafes erfährt Quentin im Traum, was wirklich mit Freddy Krueger passiert ist: Die aufgebrachten Eltern der missbrauchten Kinder haben ihn aufgespürt und bei lebendigem Leib verbrannt, ohne dass seine Schuld eindeutig bewiesen worden war. Nancy und Quentin beschließen nun, zu ihrer alten Schule zurückzukehren, um ihre verdrängten traumatischen Erinnerungen wieder wachzurufen und um die Wahrheit über Krueger herauszufinden. Unterwegs schläft Nancy ein und wird von Freddy angegriffen. Als sie aufschreckt, stellt sie fest, dass sie ein Stoffstück aus Kruegers Pullover aus der Traumwelt mit in die Realität gebracht hat.

Quentin bringt Nancy ins Krankenhaus, um die Wunden behandeln zu lassen, die Freddy ihr am Arm zugefügt hat. Sie fliehen aber, bevor die Ärztin Nancy ruhigstellen kann. Quentin stiehlt Spritzen gefüllt mit künstlichem Adrenalin. Quentin versucht sich mit den gestohlenen Adrenalinpräparaten wachzuhalten, während Nancy diese ablehnt. Kurze Zeit sieht es aus, als wären beide eingeschlafen, denn Freddy erscheint vor dem Auto, in dem die beiden sitzen, und verursacht einen Unfall. Schleppend erreichen sie die Schule, und beiden fällt es schwer, Traumwelt von Realität zu trennen. Zusammen entdecken Quentin und Nancy Kruegers geheimes „Spielzimmer“ mit seinem „Zauberkäfig“, was beweist, dass das Alptraummonster zu Lebzeiten tatsächlich die Kinder, unter anderem sexuell, missbraucht hat.

Nancy scheint nun zu wissen, was sie tun muss: Sie will einschlafen, um Freddy in ihre Welt zu holen. Jedoch schläft Quentin ebenfalls ein und wird im Traum von Freddy verwundet. Währenddessen kämpft Nancy mit Freddy, der ihr erklärt, dass es für ihren Freund nicht möglich sei, sie zu wecken, da sie bereits mehr als übernächtigt ist. Der stark verletzte Quentin setzt Nancy daraufhin als letzte Möglichkeit, sie aus Freddys Gewalt zu befreien, eine mit künstlichem Adrenalin gefüllte Spritze. Dadurch gelingt es Nancy, Freddy mit in die Realität zu nehmen, in der auch er verwundbar ist. Nach einem heftigen Kampf gelingt es ihr, erst Freddys Hand samt Handschuh abzutrennen und danach ihm die Kehle durchzuschneiden. Nancy brennt seinen Leichnam, den Raum und damit auch die gesamte Schule nieder. Jedoch sagt einer der später eintreffenden Feuerwehrmänner, dass keine Leiche gefunden worden sei.

Wieder zu Hause, rät ihre Mutter Nancy, endlich etwas zu schlafen. Plötzlich erscheint Krueger im Spiegel und tötet ihre Mutter, ehe er ihren Körper zu sich in den Spiegel zerrt und Nancy selbst schreiend zurückbleibt.

 

Halloween

Erscheinungsjahr 1978 (gibt insgesammt 10 Teile)

Handlung:

In der Halloweennacht 1963 tötet der sechsjährige Michael Myers seine 17-jährige Schwester Judith in ihrem Haus in Haddonfield in Illinois mit einem Küchenmesser, woraufhin er ins Smith’s Grove Warren County Sanatorium eingeliefert wird. Dort gelangt er in die Obhut des Psychiaters Dr. Sam Loomis. Loomis entdeckt hinter dem starren Blick des kleinen Jungen eine enorme Menge an Zorn und bezeichnet ihn in der Folge als „böse“. In einem Gespräch mit Sheriff Leigh Brackett sagt er zudem: „Ich habe acht Jahre lang versucht, mit ihm Kontakt zu bekommen, dann nochmal sieben Jahre, um zu verhindern, dass er jemals wieder auf freien Fuß gesetzt wird. Ich wusste zu gut, was sich hinter diesen Augen verbirgt, das absolut … Böse.“

Im Alter von 21 Jahren entkommt Myers am Vortag zu Halloween aus dem Smith’s Grove und kehrt nach Haddonfield zurück, wohin er von Loomis verfolgt wird. In Haddonfield beginnt Myers, die junge Laurie Strode zu observieren. Laurie sieht mehrfach einen Mann mit einer weißen Maske, der sie durch die Fenster ihres Klassenzimmers und ihres Schlafzimmers beobachtet und hinter einem Busch verschwindet, während sie nach Hause geht. Während die Wahl der Person im ersten Film als rein zufällig erscheint, erfährt man im zweiten Teil, dass Laurie Strode und Michael Myers Geschwister sind.

Später trifft Laurie ihre Freundin Annie Brackett, die am Halloweenabend Babysitterin des Mädchens Lindsey Wallace ist, während Laurie im Haus gegenüber Babysitterin des kleinen Tommy Doyle sein wird. Nachdem Annie ihren Freund überreden konnte, den Abend mit ihr zu verbringen, schickt sie Lindsey zu Laurie ins Haus der Doyles. Sie kehrt daraufhin zum Wallacehaus zurück und steigt in ihren Wagen. Myers, der sich auf dem Rücksitz befindet, stranguliert sie und trägt ihre Leiche ins Haus. Dabei wird er von Tommy Doyle beobachtet, der ihn für den „Schwarzen Mann“ hält. Laurie ignoriert seine Befürchtungen und glaubt, er wolle Lindsey Angst einjagen, woraufhin sie die Kinder ins Bett schickt. Später ermordet Michael Myers auch Lauries andere Freundin Lynda Van Der Klok und deren Freund Bob Simms, die sich in das leere Wallacehaus zurückgezogen hatten, um miteinander zu schlafen.

Laurie ist besorgt, nachdem sie einen merkwürdigen Anruf bekommen hat, von dem sie glaubt, er sei von Annie gewesen. Allerdings ist es Lynda, die versucht zu schreien, während sie von Myers mit dem Telefonkabel stranguliert wird. Um zu erfahren, was passiert ist, überquert Laurie die Straße und schaut sich im Haus der Familie Wallace um, wobei sie die Leichen ihrer drei Freunde und den vermissten Grabstein von Michael Myers’ Schwester Judith entdeckt. Sie wird im Haus von Michael Myers angegriffen, erleidet dabei eine Schnittverletzung am linken Oberarm und kann sich in das Haus der Doyles retten. Michael verfolgt sie, dringt in das Haus ein und attackiert sie erneut. Laurie sticht Myers eine Stricknadel in den Hals, einen eisernen Kleiderbügel ins Auge und ein Messer in die Brust. Statt verletzt liegen zu bleiben, erhebt sich Michael Myers stets von neuem und setzt seine Jagd auf Laurie fort. Gleichzeitig sieht Loomis, der auf der Suche nach Myers durch die Straßen Haddonfields geht, die beiden Kinder schreiend aus dem Haus laufen. Er kommt Laurie zu Hilfe und schießt sechsmal auf Myers, der daraufhin vom Balkon fällt und aus dem ersten Stock in die Tiefe stürzt. Als Loomis hinunter auf Myers’ Körper schauen möchte, ist dieser verschwunden.

 

Freitag der 13.

Erscheinungsjahr 1980 (insgesammt 12 Teile)

Handlung:

1958 werden zwei jugendliche Aufseher im Ferienlager Camp Crystal Lake von einem unbekannten Täter getötet. Daraufhin wird das Lager geschlossen.

Zwanzig Jahre später hat Steve Christy das heruntergekommene Camp übernommen. Zahlreichen Warnungen aus der Bevölkerung zum Trotz möchte er mit einer Gruppe von jugendlichen Aufsehern das Ferienlager für die Sommersaison herrichten. In den vergangenen Jahren soll ein Unbekannter immer wieder eine Neueröffnung durch Vergiften des Trinkwassers oder Brandstiftung verhindert haben. Auch Annie gehört zu den jungen Leuten, die auf dem Weg nach Camp Crystal Lake sind. In einer nahen Kleinstadt wird sie allerdings vor den Gefahren des Camps gewarnt. Nachdem sie die Hälfte der verbleibenden Strecke von einem Lastwagenfahrer, der im Ort Pause gemacht hatte, mitgenommen worden ist, fährt sie in einem weiteren Auto mit. Dessen Fahrer, der für den Zuschauer nicht sichtbar ist, ermordet sie.

Im Camp sind der Leiter Steve Christy und sieben Mitstreiter unterdessen schon mit der Instandsetzung der Einrichtung beschäftigt. Als es dunkel wird, beginnt der unbekannte Mörder, die Aufseher zu isolieren, und tötet einen nach dem anderen mit unterschiedlichen Waffen. Nur Alice, eine der Aufseherinnen, wird misstrauisch. Als sie ihren Freund Bill auf Schreie und erloschene Lichter im Camp aufmerksam macht, finden die beiden eine blutverschmierte Axt in einem der Betten. Die beiden bemerken, dass weder das Telefon noch die Autos im Camp funktionieren. Als alle Lichter erlöschen, versucht Bill, den Generator des Camps wieder zu starten, wird dabei aber ebenfalls ermordet. Verstört flieht Alice in das Haupthaus des Camps. Als sie ein Auto kommen hört, läuft sie ihm und einer vermeintlichen Rettung entgegen. Die ältere Frau, die aus dem Auto aussteigt, heißt Mrs. Voorhees und gibt sich als Bekannte des Campbesitzers Steve aus. Sie versucht, Alice zu beruhigen.

Es stellt sich heraus, dass ihr Sohn Jason im Jahr vor den ersten Morden im Camp war und im See ertrunken ist. Die Schuld dafür gibt sie den Aufsehern, die ihn nicht im Auge gehabt hätten. Aus diesem Grunde nimmt sie jetzt an den Aufsehern Rache für ihren Sohn und versucht, eine Neueröffnung des Camps zu verhindern. Immer wieder sagt sie mit einer Kinderstimme den Satz: „Töte sie, Mami, töte sie!“ Alice kann vor der Frau flüchten, diese verfolgt sie. Schließlich kann Alice Mrs. Voorhees mit einer Machete enthaupten.

In einer Traumsequenz der bereits im Krankenhaus versorgten Alice kommt das Grauen noch einmal zurück: Sie flüchtet nach der Enthauptung ihrer Verfolgerin in einem Boot auf den See. Als sie verstört dasitzt, taucht plötzlich ein entstellter Junge (anscheinend der seither im Wasser des Sees liegende Jason) auf und zieht sie in die Tiefe.

 

Chucky – Die Mörderpuppe

Erscheinungsjahr 1988 (1. Teil, es gibt 3 Teile insgesammt und dieses Jahr soll noch einer kommen 2017)

Handlung:

Der Serienkiller Charles Lee Ray wird auf der Flucht von dem Polizisten Mike angeschossen und flüchtet schwerst verletzt in einen Spielzeugladen. Doch er denkt nicht daran zu sterben, sondern will weiter morden. So vollzieht er ein magisches Ritual, das ein Gewitter mit Blitz und Donner heraufbeschwört, den Laden zerstört und ihn scheinbar tötet.

Der kleine Andy Barclay erhält zu seinem sechsten Geburtstag eine „Good-Guy“-Puppe von seiner Mutter. Er ahnt nicht, dass in dieser Puppe der Geist des Killers weiterlebt, den dieser kurz vor seinem gewaltsamen Tod in diese Puppe transferiert hat.

In der Nacht nach Andys Geburtstag wird „Chucky“ aktiv – die Puppe ermordet Andys Babysitter, indem er ihr mit einem Spielzeug-Zimmermannshammer aufs Auge schlägt, woraufhin sie aus einem Fenster im fünften Stock stürzt. In einem Gespräch mit seiner Mutter berichtet Andy ihr, Chucky habe ihm erzählt, sein richtiger Name sei Charles Lee Ray. Zudem äußert er sehr abfällige Dinge über seinen ermordeten Babysitter, die Chucky ihm gesagt haben soll. Andys Mutter ist sehr verärgert darüber und glaubt ihm natürlich nicht. Am nächsten Tag machen sich Chucky und Andy gemeinsam auf den Weg zu dem Versteck von Chuckys Komplizen Eddy Caputo. Dieser wird durch eine von Chucky herbeigeführte Gasexplosion ermordet.

Für die Morde wird Andy verantwortlich gemacht, der dies jedoch auf seine Puppe schiebt. Seiner Mutter wird vorerst das Sorgerecht entzogen und Andy kommt unter psychiatrische Aufsicht.

Als Andys Mutter zuhause feststellt, dass in die Puppe noch keine Batterien eingelegt waren und sie trotzdem funktioniert hat, wird sie von Chucky angegriffen. Allerdings kann sie sich zur Wehr setzen und Chucky flieht. Sie versucht den Polizisten Mike davon zu überzeugen, dass der Geist des Ermordeten nun in der Puppe weiterlebt. Aber erst, als auch er von Chucky angegriffen wird, glaubt er ihr. Beide wollen gemeinsam einen Mann aufsuchen, den Charles Lee Ray im Gefängnis kennengelernt und der ihm die Voodookünste beigebracht hat, die ihn dazu befähigt haben, seinen Geist in die Puppe zu transferieren.

Weil Chucky sich bei seinem Angriff auf Mike eine blutende Schusswunde zugezogen hat, sucht er seinen Lehrer ebenfalls auf. Er erfährt, dass er langsam menschlich wird und wenn er sich nicht bald weiter transferiert, für immer in dem Puppenkörper bleiben muss. Jedoch kann er sich nur in den Körper der Person transferieren, der er sich zuerst offenbart hat, wobei es sich um den kleinen Andy handelt. Chucky ermordet seinen ehemaligen Meister mittels einer Voodoopuppe. Andys Mutter und Mike kommen zu spät. Kurz bevor Rays Meister stirbt, warnt er die beiden noch.

Als Andy in der Anstalt, in der er sich unter Aufsicht befindet, sieht, dass Chucky gekommen ist, um ihn zu holen, wird er panisch und flieht. Dabei kommt der Anstaltsarzt, der die Aufsicht über Andy empfohlen hat, durch Elektroschocks, die ihm Chucky versetzt, ums Leben.

Andy flüchtet nach Hause, um sich vor Chucky zu verstecken. Chucky gelingt es, durch den Schornstein in das Haus einzudringen und Andy mit einem Baseballschläger zu überwältigen. Kurz bevor Chucky seine Seele in Andys Körper transferieren kann, wird er von Mike und Andys Mutter daran gehindert. Chucky kann fliehen und versteckt sich in einem Kleiderschrank.

Bei der Suche nach Chucky wird Mike von ihm überrascht und bewusstlos geschlagen. Andys Mutter gelingt es aber, Chucky in den Kamin zu werfen, und als Andy ein brennendes Streichholz hinterher wirft, geht die Puppe in Flammen auf. Im Glauben, damit Chucky getötet zu haben, helfen sie nun dem verletzten Mike. Als Andy auffällt, dass die Überreste der Puppe verschwunden sind, taucht Chucky überraschend hinter ihm auf und versucht ihn zu fassen. Seine Mutter kommt ihm zu Hilfe und schießt mit Mikes Pistole mehrmals auf Chucky. Dabei werden die („Körper“-)Teile der Puppe über den ganzen Raum verteilt.

Als schließlich die Polizei eintrifft, erklärt Mike seinen Kollegen, was passiert ist. Er weist sie an, die Teile der Puppe nicht zu berühren. Einer der Polizisten hebt aber den Kopf der Puppe auf und trägt ihn zu Mike. In diesem Moment stürmt der Körper der Puppe ins Zimmer. Mike schießt ihm ins Herz und tötet ihn damit endgültig.

 

Oculus – Das Böse ist in dir

Erscheinungsjahr 2013

Handlung:

Elf Jahre hat Tim Russell in einer Heilanstalt verbringen müssen. Als Kind hatte er in Notwehr den wahnsinnig gewordenen Vater erschossen, um sich und seine ältere Schwester Kaylie zu retten. Auch die Mutter hatte den Verstand verloren und war vom Vater umgebracht worden.

Kaylie hat stets zu ihrem Bruder gehalten und nimmt ihn auf, als Tim aus der Anstalt entlassen wird. Freilich treibt nicht nur Geschwisterliebe sie um: Kaylie will Rache. Ihre Eltern waren nicht geisteskrank, sondern besessen. Vater Alan hatte für das damals neu bezogene Haus einen antiken Spiegel erworben, hinter dessen Glas ein Dämon lauert. Die Kreatur nährt sich von der Lebenskraft ihrer Opfer, die es geschickt in ihren Bann zu ziehen weiß. Seit Jahrhunderten hinterlässt sie eine Spur grausig geendeter Spiegel-Besitzer; das kostbare Stück kommt auf diese Weise durch Erbschaft oder Verkauf in immer neue Haushalte, wo der Dämon sein böses Spiel fortsetzt.

Während Tim die Erinnerung an die Nacht der Tragödie verdrängt hat, blieb Kaylie genug Zeit, sich auf eine neue Konfrontation mit dem Wesen vorzubereiten. Sie hat sich den Spiegel verschafft und in das leerstehende Elternhaus gebracht. Kameras sollen die Existenz der jenseitigen Präsenz dokumentieren, Fallen sie hindern, zum Gegenangriff überzugehen.

Zwar weigert sich Tim zunächst, Kaylies Version der Ereignisse Glauben zu schenken. Er wird eines Schlechteren belehrt, als die Schwester ihm aufgezeichnete Beweise für Aktivitäten vorspielt, für die Tim jede Erinnerung fehlt: Die Kreatur manipuliert die Wahrnehmung seiner Opfer, täuscht sie, lockt sie in die eigenen Fallen.

Kaylie war überzeugt, jedes Manöver des Dämons vorab berücksichtigt zu haben. Nun erkennt sie zu ihrem Entsetzen, dass sie ihren Meister gefunden hat: Die Kreatur nimmt die Herausforderung an und ‚spielt‘ mit – bis zur bitteren Konsequenz …

 

Annabelle

Erscheinungsjahr 2014

Handlung:

1970 im Westen der USA: Mia und John Gordon erwarten ihr erstes Kind. Ein Geschenk soll Mia noch glücklicher machen, als sie ohnehin schon ist: Mit einer Porzellanpuppe vervollständigt John Mias Puppensammlung. Eines Nachts tauchen Satanisten im Viertel auf, in dem die Gordons wohnen. Zunächst richten sie ein Blutbad bei den Nachbarn an, anschließend brechen sie in das Haus von Mia und John ein. Nach einem vermeintlichen Tötungsversuch liegt Mia schwer verletzt im Haus, während Polizisten die beiden Angreifer einholen. Den ersten Angreifer können sie erschießen, den zweiten, eine junge Frau, umstellen sie, nachdem diese Selbstmord begangen hat und in ihren Armen die neue Puppe hält. Nach diesem Vorfall hütet Mia, die den Vorfall ebenso wie ihr ungeborenes Kind überlebt hat, das Bett und versucht, sich irgendwie abzulenken. Sie hat dennoch das Gefühl, nicht alleine zu sein. Elektrische Geräte laufen, ohne dass sie jemand angeschaltet hätte, und ein unerklärlicher Brand bricht im Haus aus.

Glücklicherweise kommt wenige Wochen später Mias Baby Lea gesund zur Welt. Mit einem Umzug wollen sie alle negativen Erlebnisse, die sie im alten Haus hatten, hinter sich lassen. Verblüfft stellen sie in ihrem neuen Zuhause fest, dass die Puppe, die John zuletzt mitbrachte, sich in einem der Umzugskartons befindet. John hatte sie eigentlich auf Mias Wunsch hin in den Müll geworfen. Mia setzt sie zu den anderen, und schon beginnen sich die mysteriösen Vorkommnisse aus ihrem vorherigen Zuhause zu wiederholen. Mia sieht Personen durch die Wohnung geistern, wenn ihr Mann außer Haus ist. Zudem werden Mia und Lea von Geistern angegriffen. Mia beginnt mit Recherchen zum Überfall auf ihr ehemaliges Haus. Wie sich herausstellt, war die weibliche Täterin eine junge, geistig verwirrte Frau namens Annabelle, die versucht hatte, einen Dämon heraufzubeschwören. Weitere Hinweise findet Mia in einem Buch aus einer Bücherei: Der Dämon, der heraufbeschworen wurde, ist in die Puppe gefahren und trachtet nach der Seele eines unschuldigen Wesens, das sich ihm anbietet bzw. angeboten wird. Schockiert muss die junge Frau feststellen, dass der Dämon es auf die Seele ihres Kindes Lea abgesehen hat.

In ihrer Not bittet das Ehepaar Pater Perez um Rat. Dieser schlägt zunächst vor, die unheilvolle Puppe außer Haus zu bringen. Beim Versuch, die Puppe an einen heiligen Ort, seine Kirche, zu bringen, wird Pater Perez durch die Luft geschleudert und schwer verletzt. John eilt daraufhin zu ihm ins Krankenhaus.

Die Geister beginnen erneut, im Apartment der Gordons zu wüten, als Mia mit ihrer Nachbarin Evelyn allein dort ist. Dann verschwindet Baby Lea. Der Dämon treibt Mia in den Wahnsinn und lässt sie glauben, in ihrem Wahn Lea erschlagen zu haben. Als sie nur noch ein nervliches Wrack ist, fleht sie den Dämon an, ihr das Kind wiederzugeben, doch dieser will im Gegenzug Mias Leben. Nervlich am Ende ist Mia bereit, ihr Leben für das ihrer Tochter zu opfern. Der heimkehrende John kann sie nur knapp davon abhalten, aus dem Fenster zu springen. Stattdessen springt Evelyn in die Tiefe, in der Hoffnung, der Dämon gäbe danach Ruhe.

Die Puppe verschwindet nach Evelyns Selbstmord. Der Zuschauer erfährt aber, dass sie nach kurzer Zeit in einem Antiquitätengeschäft zum Kauf angeboten wird. Eine ältere Dame taucht auf und fragt den Verkäufer nach einem passenden Geschenk für ihre Tochter, die gerade einen Job als Krankenschwester anfing.

 

Devil’s Due – Teufelsbrut

Erscheinungsdatum: 2014

Handlung:

Zach McCall und seine Frau Samantha sind frisch verheiratet. Verliebt bis über beide Ohren brechen sie zu ihrer Hochzeitsreise nach Santo Domingo auf, um ein paar romantische Tage zu zweit zu verbringen. Um die Eindrücke und Emotionen für die Nachwelt zu erhalten, dokumentiert Zach die Geschehnisse mittels einer Handkamera. Doch nach einer mysteriösen Nacht, an deren Geschehnisse sich beide hinterher nicht mehr so recht erinnern können, ist alles anders und das Paar sieht sich nach der Rückkehr aus den Flitterwochen mit einer Schwangerschaft konfrontiert, die wesentlich schneller voranschreitet als normal. Auch sonst häufen sich im Umfeld von Zach und Samantha die mysteriösen Ereignisse. Und so entsteht ein furchtbarer Verdacht: Im Mutterbauch wächst etwas Böses heran…

 

Erlöse uns von dem Bösen

Erscheinungsjahr 2014

Handlung:

Der Film beginnt im Jahr 2010 mit einem Feuergefecht in der irakischen Provinz Diyala. Drei Soldaten entdecken eine unterirdische Höhle. Als das Licht ihrer Lampen ausfällt und ihre Helmkamera ein schwarzes Bild anzeigt, hört man Schreie.

Im Jahr 2013 untersucht der Polizist Ralph Sarchie mit seinem Partner Butler eine Reihe von Verbrechen. In einer Gasse wird ein totes Baby gefunden. Dann fahren sie zu einem Vorfall häuslicher Gewalt. Der Mann, Jimmy, soll seine Frau geschlagen haben und flüchtet, als die Polizisten eintreffen. Sarchie und Butler nehmen Jimmy fest. Im Zoo hat eine Frau, Jane, ihr Baby in das Löwengehege geworfen, in dem wegen Malerarbeiten zum Glück die Tiere gerade weggesperrt waren. Sarchie will mit dem Maler sprechen und geht in das Gehege. Der Maler ist weg, dafür tauchen zwei Löwen auf. Sarchie kann sich gerade noch retten. Jane wird von dem Priester Mendoza in eine psychiatrische Anstalt gebracht.

Sarchie und Butler fahren zu einem Haus, das nach Aussage der Bewohner "besessen" sein soll. Ein Geist lebe im Keller, seitdem dort Malerarbeiten durchgeführt wurden. Sarchie findet die Leiche eines Malers, Griggs. In dessen Wohnung entdecken sie Fotos, auf denen auch Jane zu sehen ist, und dass er mit Jimmy und einem gewissen Santino beim Militär war. Sarchie kehrt noch einmal zu Jimmy's Wohnung zurück und findet dort die Videos von der Helmkamera im Irak. Die Szene vom Filmanfang zeigt im Weiteren einen Schwarm Fledermäuse, dann einige Schriftzeichen an einer Wand. Santino steht stoisch vor dieser Wand und betrachtet die Zeichen. Sarchie entdeckt, dass diese Schriftzeichen auch in Jimmy's Wohnung, in dem besessenen Haus und im Löwengehege aufgemalt waren und von Santino und Griggs übermalt wurden. Die Schriftzeichen waren mit Santinos Blut geschrieben und führen die Polizisten schließlich in dessen Wohnung.

Während der weiteren Ermittlungen verbündet Sarchie sich mit dem unkonventionellen Mendoza, der sich gut mit Exorzismus auskennt, um Licht ins Dunkel zu bringen. Der Priester kennt nach eigener Aussage das „wahre Böse“, welches für „menschliche Maßstäbe“ unerklärlich sei, es handle sich um ein „Tor“ durch welches das Böse in die irdische Welt gelangen kann. Nach anfänglicher Skepsis lässt sich Sarchie auf den Priester ein. Sie lauern Santino vor seiner Wohnung auf, doch dieser kann sie überlisten. Sarchie und Mendoza nehmen Jimmy fest, der sich auch dort aufhält. Santino kann Butler überwältigen und tötet ihn. Jane entkommt währenddessen aus der Anstalt und stürzt sich zu Tode.

Sarchies Tochter und Frau werden von Santino entführt. Dieser stellt sich Sarchie, verrät aber nicht den Aufenthaltsort der beiden. Santino ist von einem Dämon besessen. Mendoza führt mit Sarchies Hilfe einen großen Exorzismus durch. Als der Dämon ausgetrieben ist, verrät Santino den Aufenthaltsort von Sarchies Tochter und Frau, die gerettet werden können.

 

It Follows

Erscheinungsjahr 2014

Handlung:

Ein Mädchen flieht vor Angst aus ihrem Haus und fährt an den Strand, wo sie ihren Eltern unter Tränen am Telefon erzählt, dass sie sie liebt. Am Morgen stellt sich heraus, dass sie brutal ermordet worden ist.

Die 19-jährige Jaime „Jay“ Height, eine unbeschwerte College-Studentin aus Michigan, geht mit einem Jungen namens Hugh ins Kino. Als Hugh eine junge Frau am Eingang entdeckt, fragt er Jay, ob sie diese sehen könne, aber sie sieht niemanden am Eingang stehen. Hugh bekommt plötzlich panische Angst und bittet Jay, das Kino wieder zu verlassen. An einem anderen Tag haben Hugh und Jay wieder ein Date, bei dem sie in seinem Auto Sex haben, bevor er sie mit Chloroform betäubt. Jay wacht danach an einen Rollstuhl gefesselt auf und erblickt den panischen Hugh, der ihr nun erklärt, dass sie ab jetzt unter einem Fluch steht. Sie werde von einem Wesen verfolgt, das in verschiedenen bekannten oder auch unbekannten Gestalten auftritt und sie tötet, sobald sie von ihm berührt wird. Der Fluch würde danach wieder auf die Person zurückspringen, von der sie ihn übernommen hat. Um das zu verhindern, muss sie den Fluch weitergeben, indem sie mit jemandem schläft, um davon erlöst zu werden. Damit sie ihm auch glaubt, wartet er mit der gefesselten Jay im Rollstuhl, bis das Wesen erscheint. Es läuft nun in Gestalt einer nackten Frau langsam auf sie zu. Kurz bevor es sie ergreifen kann, flüchtet Hugh mit Jay. Danach fährt er sie nach Hause, wirft sie aus dem Auto und verschwindet. Sie muss nun herausfinden, wie sie dem Fluch entkommen kann.

In der Schule begegnet Jay einer alten Frau in einem Nachthemd, die sich ihr langsam nähert. Sie flieht zu ihrer Schwester Kelly. Jays Schwester und ihre Freunde Yara und Paul, der seit ihrer Kindheit ein Auge auf Jay geworfen hat, beschließen nun ihr zu helfen und in der Nacht Wache zu halten.

In der Nacht wird das Küchenfenster eingeschlagen, und Jay bittet Paul nachzusehen. Als er es untersucht, ist aber niemand zu sehen. Während Paul sich weiter umsieht und das Haus nach einem Einbrecher absucht, sieht Jay in der Küche eine halbnackte Frau auf sie zukommen. Die anderen können sie aber nicht sehen. Jay flieht daraufhin in ihr Zimmer. Als das Wesen in Gestalt eines großen Mannes mit ausgestochenen Augen das Zimmer betritt, springt Jay aus dem Fenster und fährt mit ihrem Fahrrad zu einem nahe gelegenen Spielplatz, die anderen folgen ihr. Jay beschließt nun, nach Hugh zu suchen.

Da Hugh spurlos verschwunden ist, holt Greg, Jays und Kellys Nachbar, sein Auto und fährt mit ihnen zu Hughs Haus, das er unter falschem Namen angemietet hat. Beim Durchstöbern seiner Sachen entdecken sie ein High-School-Foto von Hugh. Mit Hilfe des Fotos finden sie nun heraus, welche High-School er besucht hat. Dort angekommen, erfahren sie mit Hilfe des Jahrbuches, dass die Schule ihn kennt und sein wirklicher Name Jeff Redmond ist. Dabei erhalten sie die Adresse seiner Mutter, wo er wirklich wohnt. Die Gruppe fährt nun zu dieser Adresse, um Jeff endlich zu finden und ihn zur Rede stellen zu können. Er erklärt ihnen, dass er glaubt, er habe den Fluch von einem One-Night-Stand und dass nur die Verfluchten das Wesen sehen können, auch wenn sie den Fluch bereits weitergegeben haben. Dabei bekräftigt er nochmals, dass Jay mit jemandem schlafen müsse, um den Fluch weiterzugeben. Er rät ihnen nun, für eine Weile zu verschwinden, Abstand zu bekommen und Zeit zu gewinnen, um einen Plan zu entwickeln. Die Gruppe fährt daraufhin gemeinsam zu Gregs Haus am See, wo Jay lernt, eine Waffe zu benutzen. Doch der Fluch holt Jay schließlich ein und das Wesen greift sie an. Dies bekommt Paul mit, der sich einen Stuhl schnappt und auf das für ihn unsichtbare Ding einschlägt. Auch die anderen, mit Ausnahme von Greg, der ein Stück weit entfernt ist, bekommen dies nun mit. Die Freunde laufen daraufhin zum nahegelegenen Schuppen. Jay schnappt sich die dort versteckte Waffe und schießt auf das Ding, um es kurzzeitig kampfunfähig zu machen. Danach blockieren sie die Tür von innen. Als es durch die Tür bricht, um hinein zu gelangen, flüchtet Jay aus dem Schuppen, springt in Gregs Auto und fährt davon. Dabei kommt sie von der Straße ab und stürzt mit dem Auto in ein Maisfeld. Sie wacht im Krankenhaus mit einem gebrochenen Arm auf, umgeben von ihrer Mutter, ihrer Schwester und den Freunden.

Im Krankenhaus schläft Jay nun mit Greg, weil er möchte, dass sie den Fluch an ihn weitergibt. Greg will aber dennoch nicht so recht daran glauben, dass es diesen Fluch wirklich gibt, denn den Angriff auf Jay hatte er nicht direkt miterlebt. Später beobachtet Jay vom Fenster aus, wie das Wesen in Gestalt von Greg eine Fensterscheibe seines Hauses zerschlägt, um hinein zu gelangen. Sie versucht nun, den echten Greg über das Telefon zu warnen, aber er antwortet nicht. Jay läuft daraufhin in Gregs Haus und findet das Ding in Gestalt seiner halbnackten Mutter vor, wie es an seine Zimmertür klopft. Als Greg darauf reagiert und die Tür öffnet, springt das Wesen auf ihn und scheint ihn zu vergewaltigen. Dabei stirbt Greg und Jay ist nun wieder gezwungen zu flüchten, weil der Fluch zu ihr zurückkehren wird. Sie flüchtet in den Wald und verbringt die Nacht am nahe gelegenen See. Am nächsten Morgen beobachtet Jay drei junge Männer auf einem Boot. Sie zieht sich aus und geht ins Wasser.

Jay kehrt nach Hause zurück, wo Paul sie besucht. Er fragt Jay, warum sie Greg gewählt hat. Sie antwortet ihm, dass Greg es so wollte, weil er keine Angst hatte, aber sie hätte es nicht tun dürfen. Paul bietet ihr an, mit ihm zu schlafen, um den Fluch an ihn zu übertragen. Jay aber weigert sich.

Jay und ihre Freunde planen nun, das Wesen anzulocken und in einem verlassenen Schwimmbad mit einem Stromschlag zu töten. Sie packen dazu alle im Haus befindlichen elektrischen Geräte ins Auto. Bei der Abfahrt sieht Jay das Wesen in Gestalt eines nackten alten Mannes auf dem Hausdach stehen. Im Schwimmbad angekommen, verteilen sie die elektrischen Geräte und schließen sie an Steckdosen an. Als das Wesen nach einiger Zeit erscheint und sich dem Beckenrand nähert, erkennt Jay, dass es das Aussehen ihres Vaters angenommen hat. Statt aber in das Schwimmbecken zu gehen, nimmt es die elektrischen Geräte und wirft sie zu Jay ins Wasser, um sie damit zu töten. Paul versucht daher es zu erschießen, kann jedoch sein Ziel nicht sehen. Er beginnt blind auf das unsichtbare Ziel zu feuern, wobei er Yara mit einem Schuss versehentlich am Bein verletzt. Kelly wirft daraufhin eine Decke über das Ding, sodass Paul ihm in den Kopf schießen kann. Das Wesen fällt nun zu Jay in das Schwimmbecken und zieht sie unter Wasser. Paul schießt daraufhin in Jays Richtung und trifft das Wesen schließlich nochmals in den Kopf, wodurch es von Jay ablässt und diese aus dem Becken steigen kann. Paul fragt sie danach, ob sie das Ding noch sehen könne und es tot ist. Jay nähert sich dem Schwimmbecken, das sich nun langsam mit Blut füllt.

Nach diesen schrecklichen Ereignissen schläft Jay nun doch mit Paul. Danach fährt er auf dem Weg nach Hause durch einen heruntergekommen Stadtteil an Prostituierten vorbei. Einige Zeit später schlendern Jay und Paul Hand in Hand die Straße entlang, während sich jemand im Hintergrund langsam nähert.

 

Ouija – Spiel nicht mit dem Teufel

Erscheinungsjahr 2014 (mittlerweile 2 Teile 2017)

Handlung:

Die jungen Mädchen Laine und Debbie experimentieren zu Hause mit einem Ouija-Brett und versuchen erfolglos, damit einen Geist zu kontaktieren.

In der Gegenwart entdeckt Debbie auf dem Dachboden ein altes Ouija-Brett von den Vormietern. Kurz darauf geschehen merkwürdige Dinge im Haus und Debbie beschließt, die Geschehnisse in einem Videotagebuch festzuhalten. Als Debbie am Abend weitere merkwürdige Dinge um sich herum wahrnimmt, schaut sie durch das Glas der Ouija-Planchette, woraufhin ihr Auge weiß wird und sie sich mit einer Lichterkette im Hausflur erhängt.

Ihre beste Freundin Laine kann Debbies Tod nicht akzeptieren. Als sie in Debbies Zimmer das Ouija-Brett findet, will sie mit Debbies Geist kommunizieren. Laine überredet ihre Freunde Trevor und Isabelle mit ihr zu spielen, da man laut der Regeln nicht alleine spielen darf. Während sie sich zu dem Haus von Debbie begeben will, stellt sie fest, dass sich ihre kleine Schwester Sarah wieder mit einem älteren Jungen treffen will und nimmt sie kurzerhand mit zu Debbies Haus. Dort angekommen stellen die vier fest, dass Pete, der Freund von Debbie, sich ebenfalls in das Haus geschlichen hat.

Nachdem die fünf Protagonisten angefangen haben zu spielen, bekommen sie eine Nachricht mit „Hi Friend“. In ihrem Glauben, dass es sich um Debbie handelt, verabschieden sie sich ein letztes Mal von ihr und gehen nach Hause. Daraufhin erscheint jedem von ihnen im Laufe des nächsten Tages die Botschaft „Hi Friend“. Schnell merken sie, dass die vermeintliche Debbie kommunizieren will und somit begeben sie sich erneut in das Haus um das Ouija-Brett zu benutzen. Dieses Mal erkennen sie dabei jedoch schnell, dass das Wesen, mit dem sie Kontakt aufgenommen haben, nicht Debbie ist, sondern ein kleines Mädchen mit zugenähtem Mund, das die Gruppe anscheinend vor der bösartigen Mutter warnen will. Panisch verlassen sie gemeinsam das Haus und gehen nach Hause. Als Isabelle dort angekommen ist, will sie sich ein Bad einlassen und ihre Zähne mit Zahnseide reinigen, als plötzlich auch ihr Mund zu genäht ist. Dann wird sie von einer unsichtbaren Macht auf das Waschbecken geschlagen und stirbt. Laine und die anderen erfahren mit der Zeit, dass in Debbies Haus vor vielen Jahren eine Frau ihre Tochter, Doris, getötet hat. Sie machen Doris' Schwester Paulina ausfindig, die seit Jahren in einer psychiatrischen Klinik lebt. Paulina informiert sie, dass ihre Mutter häufig mit Geistern in Kontakt getreten war, außerdem hätte sie Doris den Mund zugenäht. Sie erklärt weiter, dass Doris' Leiche noch im Keller des Hauses liege und dass man die Fäden aus dem Mund der Leiche entfernen müsse, damit alles ein Ende finde. Nach Auffindung der Leiche in einem verborgenen Altarraum im Keller und der Entfernung der Fäden wird die Mutter von Doris Geist zerstört. Die Gruppe denkt, dass nun alles vorbei ist.

Als Pete aber auch von einer unsichtbaren Macht umgebracht wird, erkennen sie, das es noch nicht vorbei ist. Es stellt sich heraus, dass Paulina den Geistern verfallen war und dass ihre Mutter Laine und den Rest der Gruppe nur warnen wollte. Verzweifelt fragen Laine und Sarah ihre Haushälterin um Rat, wie man den Geist aufhalten kann. Diese erklärt, dass man die Überreste und das Ouija-Brett verbrennen muss. Also gehen Laine und Sarah ein letztes Mal in Debbies Haus, wo sie auch Trevor treffen wollen, doch wurde dieser schon von Doris' Geist im Swimmingpool umgebracht. Im Keller wird Sarah dann in den geheimen Altarraum geschleift und von Doris bedrängt. Damit Sarah Zeit hat, spielt Laine alleine Ouija, denn so muss Doris sich ihr widmen. Als Doris dabei ist, Macht über Laine zu ergreifen und sie somit auch zu töten, kommt ihr der Geist von Debbie zu Hilfe. Im selben Moment schafft es Sarah mit den sterblichen Überresten von Doris aus dem Raum und wirft diese zusammen mit dem Ouija-Brett in den Kellerofen. Einige Tage später kommt Laine Abends vom Bad in ihr Zimmer und entdeckt den Zeiger des Ouija-Bretts. Sie schaut hindurch und der Film endet.

 

The Visit

Erscheinungsjahr 2015

Handlung:

Um ihrer alleinerziehenden Mutter Loretta Jamison eine Kreuzfahrt mit ihrem neuen Freund Miguel zu ermöglichen, nehmen ihre 15-jährige Tochter Rebecca und ihr 13-jähriger Sohn Tyler die Einladung ihrer Großeltern an, eine Woche bei ihnen auf dem Land zu verbringen. 15 Jahre zuvor war Loretta im Streit um ihren Freund Corin – ihr vormaliger Englischlehrer, der auch der Vater der beiden Kinder ist – von zu Hause ausgezogen und hatte den Kontakt zu ihren Eltern abgebrochen; auf Kontaktversuche hatte sie bisher nie reagiert. Da sie ihre Großeltern daher bislang noch nicht kennengelernt haben, wollen Rebecca und Tyler die gemeinsame Zeit auf Video festhalten. Sie reisen allein mit dem Zug von Philadelphia nach Masonville, Pennsylvania, wo sie von Oma Marja Bella und Opa Fredrick Spencer am Bahnhof erwartet werden. Im abgelegenen Farmhaus der Großeltern kommen sich die vier schnell näher und verstehen sich zunächst gut miteinander.

Doch schon bald müssen die Kinder feststellen, dass irgendetwas mit ihren Großeltern nicht in Ordnung ist. Eine ihrer Regeln besagt, dass die Kinder ihr Zimmer nach 21.30 Uhr nicht mehr verlassen dürfen. Als Rebecca aber bereits in der ersten Nacht in die Küche schleichen will, um sich ein paar Kekse zu holen, beobachtet sie, wie sich die Großmutter heftig erbricht. Am nächsten Tag darauf angesprochen, versucht der Großvater sie zu beruhigen; die Großmutter habe lediglich einen Magen-Darm-Infekt gehabt. Der Großvater seinerseits geht derweil regelmäßig in die Scheune und verlässt diese kurz darauf wieder. Tyler erkundet das Scheuneninnere und entdeckt einen Berg vollgemachter Windeln. Die Großmutter entgegnet ihm auf Nachfrage, dass der Großvater inkontinent sei, es ihm aber peinlich wäre und er die Windeln regelmäßig auf dem Feld verbrenne. Die Vorfälle werden von Tag zu Tag immer abstruser und unheimlicher, doch die Großeltern finden für das Verhalten des jeweils anderen stets eine scheinbar vernünftige Erklärung, sodass sich die Situation immer wieder entspannt.

Nachdem die Kinder bei der Auswertung eines Videos jedoch erkennen müssen, dass die Großmutter sich in der Nacht zuvor mit einem Küchenmesser Zutritt zum Zimmer der Kinder verschaffen wollte, kontaktieren sie umgehend ihre Mutter, und bitten sie, sie schnellstmöglich abzuholen. Ihre Mutter glaubt jedoch an eine Überreaktion der Kinder. Als sie dann jedoch per Webcam die Großeltern zu Gesicht bekommt, muss sie voll Entsetzen feststellen, dass es zwei völlig fremde Menschen sind. Sie fordert Rebecca und Tyler dazu auf, das Haus sofort zu verlassen, doch die Kinder werden daran gehindert und stattdessen zu einem gemeinsamen Gesellschaftsspiel gezwungen. Rebecca kann sich unter einem Vorwand entfernen und macht sich auf die Suche nach den tatsächlichen Großeltern, die sie im Haus gefangen glaubt. Im Keller, den die Kinder bis dahin nicht betreten durften, entdeckt sie zunächst Kleidung einer Nervenheilanstalt, in der die Großeltern als ehrenamtliche Betreuer tätig waren, und schließlich die Leichen jener. Kurz darauf wird sie vom falschen Großvater überwältigt und in das Schlafzimmer der Großeltern gesperrt. Dort muss sie sich eines Angriffs der falschen Großmutter erwehren, die von Rebecca mit einer Spiegelscherbe erstochen wird. Anschließend überwältigt sie zusammen mit Tyler den falschen Großvater. Als beide Kinder aus dem Haus laufen, erscheint die Mutter mit der alarmierten Polizei.

In der Endszene rappt Tyler humorvoll über die vergangenen Erlebnisse.

 

Lights Out

Erscheinungsjahr 2016

Handlung:

Die Handlung beginnt abends in einer Lagerhalle, in der der geschiedene Vater Paul noch am Arbeiten ist, als sein Sohn Martin anruft und berichtet, dass seine Mutter Sophie wieder Selbstgespräche führt. Währenddessen bemerkt eine Kollegin beim Ausschalten des Lichts eine Frauensilhouette, die allerdings bei Licht verschwindet. Verängstigt will sie ihrem Chef davon berichten, der sie jedoch nach Hause schickt. Nach dem Telefonat wirft er kurz darauf selbst einen Blick in die Halle, wo er von der Frau attackiert wird. Er kann in sein Büro flüchten, wo allerdings das Licht ausgeht. Kurz darauf wird er von der Gestalt in die Dunkelheit gezogen und grausam getötet.

Kurze Zeit später wird Rebecca, die vor Jahren den Kontakt zu ihrer Mutter Sophie abbrach und nun ein eigenes, selbständiges Leben führt, vom Jugendamt kontaktiert. Ihr Halbbruder Martin ist bereits mehrere Male in der Schule eingeschlafen und wirkt verstört. Er erzählt Rebecca von den Selbstgesprächen ihrer Mutter, die seit ihrer Kindheit an Depressionen leidet, und von einer gewissen Diana, mit der sie immerzu redet. Dies erinnert Rebecca an ihre eigene, verdrängte Kindheit, in der auch sie panische Angst vor der dunklen Frauengestalt in ihrem Haus hatte. Um ihren Halbbruder zu schützen, nimmt sie Martin trotz verzweifelten Protests ihrer Mutter Sophie zu sich nach Hause. In der Nacht erscheint die Frau in ihrer Wohnung und attackiert sie. Bei eingeschaltetem Licht verbringen die beiden die restliche Nacht. Am Morgen entdeckt sie, eingeritzt in den Holzboden, den Namen „Diana“.

Kurz darauf kommt eine Vertreterin des Jugendamtes zu Rebecca und bringt Martin zurück nach Hause, wo Rebecca ihre Mutter zusammen mit ihrem Freund Bret später am Tag zur Rede stellen will. Es ist allerdings niemand zu Hause und im ganzen Haus ist es dunkel. Im Arbeitszimmer stößt sie auf ein Foto ihrer Mutter mit einem anderen Mädchen, das man nicht erkennt. Zudem entdeckt sie eine Kiste mit medizinischen Unterlagen und einem Gesprächsprotokoll, das 1984 in einer psychiatrischen Klinik aufgenommen wurde. Rebecca ist schockiert und nimmt die Kiste an sich. Als sie in Martins Zimmer geht, wird sie wieder von der Frau attackiert, die ihr befiehlt, sich fernzuhalten. Nur durch Bret, der durch ihre Hilfeschreie alarmiert wird, kann sie ihr entkommen.

Zu Hause durchforstet Rebecca die Unterlagen. Sie findet heraus, dass ihre Mutter Diana als Kind in der psychiatrischen Klinik kennengelernt hatte. Diana war mit 13 Jahren nackt im Keller eines Hauses gefunden worden, ihr Vater hatte Suizid begangen. Sie litt an einer seltenen Hautkrankheit, die es für sie schmerzhaft und nahezu unmöglich machte, ins Licht zu gehen. Zudem hatte sie Wutausbrüche und nahm Sophie ganz für sich ein. Schließlich wurde sie einer experimentellen Therapie unterzogen, bei der sie 1200 Watt starkem Licht ausgesetzt wurde und starb. Der Fall wurde vertuscht und Sophie versuchte, Diana zu vergessen, was ihr aber nicht gelang. Durch eine mysteriöse Verbindung scheint Diana in der Dunkelheit weiter zu existieren.

Als Martin nach einer erneuten Attacke Dianas zu Rebecca flüchtet, beschließen die beiden, die Verbindung zwischen Sophie und Diana endgültig zu trennen. Sie fahren zu ihr und Rebecca versucht, mit ihrer Mutter zu reden. Diese blockt allerdings ab und stellt Rebecca als verrückt hin. Zudem macht sie ihrer Tochter Vorwürfe, sie habe sie im Stich gelassen, nachdem Rebeccas Vater die beiden verlassen hatte. Aufgebracht sperrt sich Sophie in ihrem Zimmer ein, lässt Rebecca aber unbemerkt einen Zettel zukommen auf dem steht „Ich brauche Hilfe“. Rebecca und Bret beschließen, die Nacht beim Brennen sämtlicher Lichter im Haus zu verbringen. Diana bewirkt allerdings, dass mitten in der Nacht der Strom ausfällt, sodass sie sich nur noch mit Taschenlampen und Kerzen durchs Haus bewegen können. Als Rebecca und Martin bei den Sicherungen im Keller sind, sperrt Diana die Tür zu.

Die beiden entfachen ein Feuer im Ofen und finden eine Stablampe mit Schwarzlicht, mit der sich Rebecca im Keller umsieht. Sie findet an die Wände geschriebene Sätze von Diana, sowie Schaufensterpuppen, deren Gesichter entstellt wurden. Plötzlich wird sie von Diana überrascht, der das Schwarzlicht nichts anhaben kann. Erst Martin kann sie mit der Taschenlampe vertreiben. Auch Bret, der den beiden zur Hilfe kommen will, wird von Diana attackiert, schafft es aber, aus dem Haus zu flüchten und die Polizei zu rufen. Als diese eintrifft, können Rebecca und Martin aus dem Keller befreit werden, allerdings tötet Diana beide Polizisten.

Rebecca schickt Martin mit Bret nach draußen in Sicherheit und möchte ihre Mutter aus dem Schlafzimmer retten. Sophie hatte davor bereits einen Kampf mit Diana ausgetragen, da sie diese immer beschworen hatte, ihren Kindern nichts zu tun. Rebecca wird einmal mehr von Diana aus dem Hinterhalt attackiert und vom 1. Stock geschleudert. Diana droht Rebecca, sie dort hinzubringen, wo sie auch ihren Vater hingebracht habe. In diesem Moment erscheint ihre Mutter mit einer Pistole, die sie auf Diana richtet, die sie damit jedoch nicht verletzen kann. Da Sophie die einzige Verbindung ist, die eigentlich tote Diana noch in der Welt der Sterblichen hält, hält sie sich anschließend die Pistole selbst an den Kopf. Diana versucht noch, Sophie aufzuhalten, doch diese erschießt sich, womit auch Diana verschwindet. Als Rebecca aus dem Haus kommt, versprich Bret ihr und Martin, nun Waisen, immer für sie da zu sein.

 

Get Out

Erscheinungsjahr 2017

Handlung:

Der afroamerikanische New Yorker Fotograf Chris Washington und seine weiße Freundin Rose Armitage, die seit rund fünf Monaten zusammen sind, besuchen erstmals gemeinsam Rose' Familie auf deren abgelegenem Landsitz: Vater Dean, Neurochirurg, Mutter Missy, Psychiaterin, und Bruder Jeremy, Medizinstudent. Rose gesteht Chris, sie noch nicht über seine Hautfarbe aufgeklärt zu haben, setzt aber beruhigend hinzu, keiner von ihnen sei rassistisch. Der freundliche Empfang scheint dies zu bestätigen. Bald jedoch beginnt man Druck auf Chris auszuüben. Dean bedrängt ihn, das Rauchen aufzugeben; Missy ist bereit, dies mit ihrer bewährten Hypnosetechnik umgehend zu realisieren; der angetrunkene Jeremy will, indem er Chris' Sportlichkeit lobt, ein Kräftemessen provozieren; irgendjemand im Haus kappt wiederholt das Ladekabel von Chris' Smartphone – und gefährdet damit seinen einzigen Kontakt zur Außenwelt, speziell zu seinem besten Freund, dem TSA-Mitarbeiter Rod, der ihn vor diesem Besuch gewarnt hatte.

In der Nacht steht Chris heimlich auf, um im Freien zu rauchen. Das Hausmädchen Georgina und der Gärtner Walter – beide Afroamerikaner und beide, laut Dean, schon Dienstpersonal von dessen Eltern – stören ihn dabei so massiv, dass er ins Haus zurückkehrt. Missy hält ihn auf und bittet ihn, im Sessel ihr gegenüber Platz zu nehmen. Beständig mit einem Löffel in ihrer Teetasse klimpernd, ruft sie in ihm die Erinnerung wach an die Nacht, als seine Mutter bei einem Unfall mit Fahrerflucht starb und er, auf sie wartend, unfähig war zu handeln, paralysiert – wie jetzt. Erwachend hält Chris das Ganze für einen Alptraum. Als Walter sich jedoch bei ihm für die nächtliche Störung entschuldigt und er bei sich selbst Abneigung gegen Zigaretten feststellt, glaubt er, Missy sei es tatsächlich darum gegangen, ihn per Hypnose vom Rauchen zu kurieren.

Am Vormittag reisen zahlreiche weitere Gäste an, überwiegend alte Freunde von Rose' Großvater, die sich traditionell einmal im Jahr hier treffen. Chris wird den fast durchweg betagten weißen Paaren vorgestellt und von ihnen merkwürdig taxiert. Erleichtert sucht er die Nähe des einzigen Afroamerikaners, Logan King, der eine deutlich ältere weiße Frau begleitet. Chris glaubt ihn sogar zu kennen, doch seine konservative Kleidung irritiert ihn ebenso wie sein unnatürliches Verhalten; nicht einmal mit der Ghettofaust weiß er etwas anzufangen. Als Chris mit dem Smartphone unbemerkt ein Foto von ihm machen will, löst der Blitz aus, worauf Logans Nase blutet und er mit dem Schrei „Hau ab!“ auf Chris losgeht. Dieser zieht sich mit Rose auf einen Spaziergang zurück, in dessen Ergebnis sie beschließen abzureisen. In ihrer Abwesenheit leitet Dean eine als Bingo getarnte Auktion, als deren Gewinner Jim Hudson hervorgeht, ein erblindeter, im Rollstuhl sitzender Galerist – der einzige weiße Gast, mit dem Chris zuvor ein substanzielles Gespräch führen konnte.

Während er packt, sendet Chris das Foto von Logan an Rod, der ihn als Andre Hayworth aus ihrer Neighborhood identifiziert. Rod wiederholt seine Vermutung, Chris sei Weißen in die Hände gefallen, die Schwarze einer Gehirnwäsche unterziehen, um sie als Sexsklaven zu halten. Als die Verbindung zu Chris abbricht und Rod auf eine Vermisstenanzeige von Andre stößt, wendet er sich an die Kriminalpolizei, wird aber für seine These ausgelacht. Chris hat unterdessen brisante Fotos von Rose gefunden, die sie mit Ex-Liebhabern zeigen, allesamt Schwarze. Er drängt zum Aufbruch, doch die Familie hält ihn zurück. Als auch Rose sich offen gegen ihn stellt, versucht er zu fliehen. Von Missys Löffelklimpern paralysiert, kann er Jeremys Attacke nichts entgegensetzen, fällt auf den Hinterkopf und verliert das Bewusstsein. In einem fensterlosen Raum, gefesselt an einen Sessel, kommt er wieder zu sich. Ein Video, mit Rose' Großvater als Sprecher, klärt ihn über die Vorgänge in diesem Haus auf: Man verhilft alten und behinderten Verwandten und Bekannten zu erhöhter Lebensdauer und -qualität, indem deren Gehirn in den Körper eines gekidnappten jungen, gesunden Schwarzen transplantiert wird. In Chris' Fall soll der blinde Galerist wieder sehen können, während er als Opfer für den Rest seines Lebens „im versunkenen Bereich“ dahindämmert.

Chris ist allerdings nicht so wehr- und willenlos, wie es scheint. Er hat sich etwas von dem Füllmaterial des Sessels in die Ohren gesteckt, damit das aus dem Fernseher kommende Löffelklimpern nicht wirkt. Als Jeremy ihn zur Hirntransplantation abholen will, schlägt Chris ihn nieder. Um zu entkommen, tötet er Dean, Missy und den erneut auftauchenden Jeremy. Mit dessen Wagen versucht er zu fliehen, fährt aber versehentlich Georgina an. Chris hält inne, sich der besonderen Umstände beim Unfalltod seiner Mutter bewusst werdend, und lädt sie ins Auto. Georgina, in die das Gehirn von Rose' Großmutter transplantiert wurde, erwacht plötzlich, attackiert Chris und stirbt beim dadurch verursachten Unfall. Rose, erst jetzt alarmiert, schießt auf Chris, ohne ihn zu treffen. Plötzlich taucht Walter auf, in den das Gehirn des Großvaters transplantiert wurde, und greift Chris an. Dieser zückt sein Smartphone und löst die Kamera mit Blitz aus, woraufhin Walter – wie zuvor Logan – aus dem „versunkenen Bereich“ gerissen wird. Er sagt Rose, er wolle Chris erschießen; sie gibt ihm das Gewehr, doch er schießt auf sie und dann auf sich selbst. Chris versucht daraufhin, die schwer verletzte Rose zu erwürgen, lässt aber schließlich von ihr ab. Als ein vermeintliches Polizeifahrzeug auftaucht, will Chris sich stellen, doch es ist Rod im Wagen der Flugsicherheitsbehörde, der gekommen ist, um seinen Freund zu retten.

 

Tanz der Teufel

Erscheinungsjahr 1981 (gibt mittlerweile eine Neuverfilmung mir gefällt die alte besser)

Handlung:

Eine Gruppe Jugendlicher fährt zum Urlaub in eine Waldhütte in Tennessee. Im Keller finden sie ein altes, mysteriöses Buch, das Necronomicon Ex-Mortis (auch Naturon Demonto), sowie ein Tonbandgerät, auf dem uralte Beschwörungsformeln aufgenommen sind, die beim Abspielen sogleich ihre Wirkung zeigen: Im Wald rings um die Hütte erhebt sich „das Böse“. Dämonische Kräfte beginnen die Gruppe zu dezimieren, indem sie nacheinander die Körper der Menschen als Wirte nutzen und in dieser Gestalt auf die Jugendlichen losgehen. Nur Ash kann sich schließlich erfolgreich durch die Zerstörung des Buchs der Angreifer erwehren, auch wenn sein weiteres Schicksal ungewiss bleibt, wie die Endsequenz nahelegt.

 

Bedeviled - Das Böse geht online

Erscheinungsdatum: 2017

Handlung:

Teenagerin Nikki wird tot in ihrem Zuhause aufgefunden, scheinbar ist sie an einem durch Schock ausgelösten Herzinfarkt gestorben. In Wahrheit hatte sie aber eine neue App für ihr Smartphone heruntergeladen, die sich als weit weniger freundlich herausstellte als gedacht: Mr. Bedevil ist kein freundliches Computerprogramm wie Siri, Cortana & Co., sondern ein übernatürliches Wesen, das seine Opfer dank Informationen aus Handy und sozialen Netzwerken noch umso effektiver quälen kann. Doch davon wissen ihre Mitschüler Alice , Gavin , Haley  und Dan  sowie ihr Freund Cody  nichts und laden Mr. Bedevil ebenfalls herunter, als sie nach Nikkis Tod eine mysteriöse Einladung - von ihrem Smartphone gesendet - erhalten – und werden bald ebenfalls von der dämonischen App heimgesucht…

 

Ghost Ship

Erscheinungsjahr 2002

Handlung:

In der Eröffnungsszene feiert und tanzt eine große Schar Menschen der gehobenen Klasse in den 1960er Jahren auf dem italienischen Luxusliner Antonia Graza. Sowohl im großen Saal als auch auf dem Vordeck erfreuen sich die Menschen an der Musik. Katie Harwoods, ein junges, alleinreisendes Mädchen, sitzt allein am Rande und wird durch einen Offizier mit einem Buchstaben-Spiel aufgeheitert. Als der Kapitän sie entdeckt, fordert er sie zum Tanzen auf. Die nächste Szene zeigt die Hand einer Person, die einen Hebel umlegt. Daraufhin zieht eine Seilwinde ein dünnes Stahlseil auf, das ein Quadrat um die Gäste bildet. Als es fast vollständig aufgewickelt ist, reißt es abrupt von den Halterungen an der Reling ab und bahnt sich unaufhaltsam seinen Weg quer über das Vordeck; die Gäste werden allesamt in zwei Teile geschnitten und sinken tot zu Boden. Einzig Katie hat aufgrund ihrer geringen Körpergröße überlebt und schreit entsetzt auf.

Vierzig Jahre später kontaktiert Pilot Jack Ferriman in einer Bar das Bergungsteam der Arctic Warrior um Captain Sean Murphy; er hat bei einem Erkundungsflug vor der Küste Alaskas ein herrenlos herumtreibendes Schiff gesichtet und bietet an, sie dorthin zu bringen. Obwohl die Gruppe gerade erst von einer sechsmonatigen Bergungstour zurück ist und ihr Schiff nicht mehr im allerbesten Zustand ist, willigen sie ein, in der Hoffnung, die Bergungsrechte für das „Geisterschiff“ zu bekommen und reich zu werden.

Nach einiger Zeit auf See entdecken sie die seit dem 21. Mai 1962 vermisste Antonia Graza, die unsichtbar für das Radar plötzlich vor der Arctic Warrior auftaucht. Bei strömendem Regen machen die Entdecker ihre ersten Schritte auf dem wie aus dem Nichts erschienenen Schiff. Von diesem Zeitpunkt an scheint sie das Unglück zu verfolgen. Sie hören Stimmen und Teammitglied Maureen sieht während eines Beinaheunfalls erstmals „ein kleines Mädchen“ – Katie. Zudem müssen sie feststellen, dass der Luxusliner zwar immer noch imposant, aber dem Untergang geweiht ist. Das Schiff ist leck, der Maschinenraum geflutet, alle Maschinen unbrauchbar und zudem klemmt das Ruder. In einigen Tagen wird das Schiff zudem mit seinem gegenwärtigen Kurs auf ein Riff auflaufen und endgültig sinken. Zudem kann die Arctic Warrior mit ihrer reduzierten Maschinenkraft die Antonia Graza nicht ziehen. Als sie den Liner am nächsten Tag erneut betreten, um sich noch einmal umzusehen, finden sie einen Laderaum voller Goldbarren, und sie entschließen sich, die Antonia Graza aufzugeben und nur das Gold zu bergen. Während Mechaniker Santos den Motor klarmacht, öffnet sich hinter ihm wie von Geisterhand das Ventil einer Propangasflasche; als Steuermann Greer den Motor startet, explodiert die Arctic Warrior. Santos wird getötet, und die restliche Crew ist auf dem dem Untergang geweihten „Geisterschiff“ gefangen. Wenn sie überleben wollen, müssen sie nun also die Antonia Graza retten.

Das Team macht sich daran, das Leck im Rumpf der Antonia Graza und das Ruder zu reparieren, um sie vor dem Untergang zu bewahren. Die Crewmitglieder entdecken auf ihren Streifzügen auch die Leichen einiger Männer, die noch nicht lange tot sein können, und finden eine Digitaluhr, wie es sie 1962 noch nicht gab. Sie sind also nicht die Ersten, die das Schiff entdeckt haben. Von den Geistern des Kapitäns und Katie Harwoods werden Maureen und Murphy darüber aufgeklärt, dass einige Besatzungsmitglieder der Antonia Graza damals alle Passagiere und die restliche Besatzung brutal ermordeten, kurz nachdem ein einzelner Überlebender und die Ladung Goldbarren von einem anderen havarierten Schiff, der Loreley, geborgen worden waren. Der Überlebende entpuppte sich als ein übernatürliches Wesen, das die Sängerin Francesca und ihre Komplizen dazu brachte, sich zum Massenmord zu verschwören, wobei Francesca die Rädelsführerin war und zuletzt auch ihre Komplizen umbrachte. Den Toten brannte der Unbekannte ein Mal ein, über das er sie kontrollieren kann. Einzig der jungen Katie konnte er nicht das notwendige „Mal“ anheften, da sie bei ihrem Tod noch ohne Sünde war. Somit ist sie die Einzige, die er nicht kontrollieren kann. Der geistgewordene Kapitän klärt Sean Murphy darüber auf, wer der Gerettete von der Loreley war, woraufhin dieser verzweifelt versucht, seine Crew zu erreichen.

Derweil beginnt der geheimnisvolle Unbekannte mit dem „Ernten“ der neu auf das Schiff gekommenen Seelen: Greer wird vom Geist Francescas verführt und stürzt in einen Aufzugsschacht; Murphy sieht plötzlich überall den getöteten Santos und versucht schließlich, von Halluzinationen getrieben, Maureen zu töten, woraufhin seine Crew ihn in einen leeren Wassertank sperrt. Nachdem sie durch Katie die Wahrheit über das Geschehen vor vierzig Jahren erfahren hat, will Maureen Murphy befreien, findet den Tank jedoch geflutet und Murphy tot vor. Aus seiner Hand gleitet das Foto des geheimnisvollen Überlebenden, der für all die Ereignisse verantwortlich ist: Es ist Jack Ferriman. Und dieser tötet nun erbarmungslos jeden aus ihrer Besatzung, der für ihn keinen Nutzen mehr hat.

Nachdem er all ihre Kameraden getötet hat, stellt Ferriman Maureen im Maschinenraum der Antonia Graza und enthüllt seine wahre Natur. Er ist ein Diener des Teufels, den er „Boss“ nennt. Nach einem Leben voller Sünden ist er dazu verdammt, sündige Seelen auf Geisterschiffen zu sammeln und sie, sobald diese voll sind, in Schiffsladungen in der Hölle abzuliefern. Immer wieder führt er Bergungsteams auf die Antonia Graza, um das Schiff seetüchtig zu halten und zugleich noch weitere Seelen zu sammeln. Maureen, die den frisch reparierten Rumpf mit Sprengladungen versehen hat, um das Schiff endgültig zu versenken, wird von Ferriman in einen Kampf verwickelt. Sie kann schließlich, im Kampf unterlegen, gerade noch rechtzeitig die Sprengladung auslösen und die Antonia Graza damit versenken. Ferriman wird von der Explosion zerrissen. Vom Geist Katies geführt kann Maureen das Schiff rechtzeitig verlassen. Um sie herum steigen die auf dem Schiff gefangenen Seelen auf und entfliehen ins Jenseits, womit Ferriman versagt hat. Auch Katie ist nun frei und verschwindet nach einem stummen Abschied. Maureen, die einzige Überlebende des Untergangs der Antonia Graza, wird später von einem weiteren Luxusliner entdeckt und gerettet. Beim Verlassen des Schiffes im Hafen sieht sie vom Krankenwagen aus zu ihrem Entsetzen Ferriman mit seinen Kisten voller Goldbarren das Schiff besteigen, um einen neuen „Auftrag“ zu beginnen. Maureen kann es nicht verhindern, die Türen des Krankenwagens schließen sich.

 

Im Zeichen der Libelle

Erscheinungsjahr 2002

Handlung:

Die Chicagoer Ärztin Emily Darrow war im Rahmen eines mehrmonatigen humanitären Einsatzes einer Organisation bei einem Busunfall in Venezuela gestorben, als ihr Bus in einen Fluss stürzte. Emilys Ehemann Joe, ebenfalls Arzt, kann selbst nach vielen Monaten ihren Tod nicht überwinden. Es ist, als ob ihn Emily verzweifelt über den Tod hinweg zu erreichen versuchte. Ihr Papagei spielt verrückt, Dinge fallen scheinbar zufällig herab, Bücher schlagen sich mit einem Luftzug auf. Die Kinder aus ihrer Station (Krebspatienten) träumen von ihr nach Nahtod-Erfahrungen oder malen seltsame Kreuze, und er selbst hat Visionen, in denen selbst ein kürzlich verstorbener Patient versucht, ihm etwas zu sagen. Immer wieder erscheint bei den Zeichen und Visionen dieses seltsam wellige Kreuz, eine Libelle, Wasser und ein Regenbogen. Sein Umfeld deutet seine Bemühungen, diesen Spuren nachzugehen, als unbewältigte Trauer und sorgt für die Begegnung mit einer Psychotherapeutin. Vom Dienst im Krankenhaus wird er suspendiert.

Schließlich findet er heraus, dass dieses Kreuz die Stelle auf der Landkarte markiert, wo seine Frau hin wollte: zu einem Wasserfall mit einem Regenbogen. Ist Emily noch am Leben? Ihr Leichnam wurde nie gefunden. Joe Darrow begibt sich selbst nach Venezuela und entdeckt tatsächlich mit einem Führer den Wasserfall mit dem Regenbogen. Als er am Gräberfeld der Bustoten das Foto seiner Frau zeigt, erkennen Eingeborene seine Frau und diskutieren, ob sie ihn ins Dorf mitnehmen sollen. Während der Führer zum Aufbruch drängt, rennt Joe los. Er ertrinkt fast selbst im Fluss, als er das abgestürzte Wrack des Busses findet und den Geist seiner gestorben Frau sieht, ist er dem Tod sehr nahe. Doch er kann gerettet werden. Nach seiner Rettung läuft er weiter ins Dorf, das eigentlich für Touristen gesperrt ist.

Die Einheimischen dort erkennen auf dem Foto Emily wieder und übergeben ihm ein weißes weibliches Baby namens Libelle, das ein Muttermal in Form einer Libelle am Fuß hat. Seine Frau hatte das Dorf erreicht und das Kind geboren, bevor sie starb. Joe kehrt mit seiner Tochter in die USA zurück, wo sie zu einem Ebenbild ihrer Mutter heranwächst.

 

Nine Lives

Erscheinungsjahr 2002

Handlung:

Tim wird 21 und das soll mit einer großen Party gefeiert werden. Zu ihm gesellen sich acht weitere Freunde, mit denen er auf dem Familienanwesen in Schottland feiern möchte. Zu dumm nur, dass sich noch ein ungeladener zehnter Gast im Haus befindet. Auf diesen werden die Freunde das erste Mal aufmerksam, nachdem sie gemeinsam gegessen haben, und ein lauter Schrei durch die Gänge des alten Gemäuers hallt. Als schließlich alle Freunde am „Tatort“ eintreffen, können sie lediglich den Tod ihrer Freundin Jo feststellen. Der einzige, der fehlt, ist Jos Freund Tom.

Sie finden auch ihn bald, allerdings mit entleerten Augenhöhlen. Und so finden schließlich die letzten Überlebenden des Massakers, Emma und Andy schließlich heraus, dass der Geist des rachsüchtigen Schotten Murray im Haus umgeht. Dieser wurde in der Vergangenheit von Tims Vorfahren von seinem Anwesen vertrieben, weigerte sich jedoch zu gehen, daraufhin wurden ihm seine Augen herausgerissen.

Nach jedem Mord wandert der Geist des alten in den Körper des nächsten, meist den Mörder des vorherigen Wirtskörpers. Am Ende wird Tom von Emma ermordet, woraufhin Andy annimmt, dass der Geist Murrays sich nun in deren Körper befindet. Dieser hat sich in einem Zimmer verbarrikadiert, gegen dessen Tür Emma unaufhaltsam schlägt und um Einlass schreit. Um zu verhindern, dass Andy sie töten muss und der Geist dann auf ihn übergeht, nimmt sie sich selbst das Leben.

 

Gothika

Erscheinungsjahr 2003

Handlung:

Die Psychiaterin Dr. Miranda Grey arbeitet in einer psychiatrischen Klinik, wo sie derzeit mit einem besonders schwierigen Fall beschäftigt ist. Ihre Patientin Chloe behauptet, dass sie vom Teufel vergewaltigt wird. Miranda glaubt jedoch nicht an übernatürliche Phänomene und sucht stattdessen nach rationalen Erklärungen. Als sie nachts während eines starken Gewitters auf dem Weg nach Hause ist, muss sie wegen einer Straßensperre einen Umweg fahren. Hinter einer Brücke sieht sie plötzlich ein Mädchen mitten auf der Straße stehen und lenkt ihr Auto in den Graben. Sie geht auf das Mädchen zu und bietet ihre Hilfe an. Doch dann geht die junge Frau plötzlich in Flammen auf und Miranda erleidet einen Schock.

Als sie drei Tage später das Bewusstsein wiedererlangt, befindet sie sich in einer Zelle der Nervenklinik, aber nicht als Ärztin, sondern als Patientin. In der ungewohnten Situation, mit der sie überraschend konfrontiert wird, verliert sie zunehmend die Kontrolle über sich selbst. Aber der größte Schock steht ihr noch bevor. Ihr Kollege Pete Graham erzählt ihr, dass ihr Mann Doug, der Leiter der Klinik, ermordet worden sei. Chloe zeigt ihr einen Zeitungsbericht, der darauf hindeutet, dass Miranda die Täterin ist. Diese leidet jedoch seit der Szene an der Brücke an Gedächtnisverlust und kann sich an nichts erinnern. Sie versucht alle davon zu überzeugen, dass sie weder schuldig noch verrückt ist.

Aber die sonst so rational agierende Medizinerin verzweifelt immer mehr, als sich die unerklärlichen Ereignisse häufen. Auf der Glaswand ihrer Zelle erscheint plötzlich die Botschaft „Not alone“ (Nicht allein). In der Gemeinschaftsdusche der Anstalt sieht sie das rätselhafte Mädchen wieder. Dort werden ihr auch Schnittwunden am Arm zugefügt, die als selbstverletzendes Verhalten fehlinterpretiert und beim Verhör zu einem Indiz für ihre Täterschaft werden. Denn diese Schnittwunden bilden ebenfalls die Worte „Not alone“, die mit Blut an eine Tür am Tatort geschrieben waren.

Der Fall wird noch mysteriöser, als Miranda bei einem Gespräch mit Dr. Parsons ein Foto findet, das das Mädchen von der Straße zeigt. Parsons erklärt ihr, dass es sich um seine Tochter Rachel handelt, die aber bereits vor einigen Jahren gestorben ist. Miranda sieht also einen Geist, auch wenn das jeglicher Logik widerspricht. Aber Rachels Geist ist so real, dass er ihre Zellentür öffnet. In einem Zeitungsbericht, der auf einem Computermonitor erscheint, liest sie, dass Rachel durch Selbstmord ums Leben kam. Auf ihrer Flucht kommt Miranda an Chloes Zelle vorbei. Dort sieht sie, wie ihre ehemalige Patientin von einem Mann vergewaltigt wird. Der Täter trägt eine auffällige Tätowierung auf der Brust. Das Bild zeigt eine Frau, die mit Ketten gefesselt und von Flammen umgeben ist. Miranda wird eingefangen und in eine andere Zelle verlegt. Sie erzählt Pete von der Vergewaltigungsszene in Chloes Zelle und dem Tattoo. Er erklärt ihr, dass es sich um die sogenannte Anima sola handelt, die das Leiden im Fegefeuer darstellt.

Auch in der neuen Zelle kommt Miranda nicht zur Ruhe. Während des Freigangs spricht sie mit Chloe und erfährt, dass auch sie bald vergewaltigt werden soll. Kurze Zeit später wird Miranda in ihrer Zelle von einem Geist heimgesucht, der sie gegen die Wände schleudert. Die Angestellten, die auf einem Überwachungsmonitor nur die sich gegen die Wände hin und her werfende Miranda sehen, glauben an einen Suizidversuch und eilen zu ihr. Als sie versuchen, Miranda ruhigzustellen, kann sich die Psychiaterin losreißen und mit den Schlüsseln einer Angestellten fliehen. Vom Portier der Klinik erhält sie heimlich einen Autoschlüssel und rast davon.

Nach einem Beinahe-Zusammenstoß mit einem Lastwagen und einer erneuten Konfrontation mit Rachels Geist kommt sie erstmals seit dem Mord an Doug in ihr Haus zurück. Dort erlebt sie grausame Visionen. Im Flur sieht sie, wie sie selbst ihren Mann mit einer Axt erschlägt. Wenige Augenblicke später sieht sie sich in einer Badewanne voller Blut. Dann fährt sie (von Rachels Geist geleitet) zu einem Schuppen in Willow Creek, der ihrem Mann Doug gehörte. Dort findet sie im Keller eine Szenerie, die an ein Filmset erinnert. Neben einem großen Bett stehen zwei Scheinwerfer, ein Camcorder und ein Koffer voller Spritzen. Die Aufzeichnung der Kamera zeigt Doug, wie er auf dem Bett ein Mädchen vergewaltigt und tötet. Als Miranda vor einem hereinkommenden Polizisten flüchten will, erscheint aus einer dunklen Ecke ein eingesperrtes Mädchen.

Sie kehrt zurück in die Klinik und gerät zwischen die Fronten. Einerseits hat sie ein potenzielles Opfer gerettet, andererseits gilt sie immer noch als Verdächtige in einem Mordfall. Dr. Parsons verrät ihr, dass auch er im Traum seine verstorbene Tochter in Flammen gesehen hat. Rachels Vater und Miranda haben also die gleiche Vision. Es wird immer klarer, dass es neben Doug noch einen zweiten Täter geben muss. Darüber spricht sie auch mit Sheriff Bob, der mit Doug befreundet war. Als Miranda ein psychologisches Profil dieses Komplizen erstellt, wird deutlich, dass die Beschreibung auf Bob passt. Dieser offenbart sich dann auch plötzlich und im anschließenden Handgemenge wird das Anima-sola-Tattoo auf seiner Brust sichtbar. Die Psychiaterin flieht in ein Büro. Dort sieht auch Bob Rachels Geist. Nachdem er zuvor versucht hat, Miranda zu erschießen und dabei eine Gasleitung getroffen hat, schießt Bob auf Rachels Geist und trifft dabei einen Monitor. Dieser fängt Feuer, das ausströmende Gas entzündet sich und in der Verpuffung fängt auch Bob Feuer. Um ihn endgültig zu töten, erschießt Miranda ihn mit einer Handfeuerwaffe.

Ein Jahr später sind Miranda und Chloe wieder auf freiem Fuß. Nachdem sich die Psychiaterin von ihrer ehemaligen Patientin verabschiedet hat, sieht sie mitten auf der Straße einen Jungen, der sich als Geist entpuppt, als ein Feuerwehrwagen durch ihn hindurch fährt. Ein Plakat erklärt ihn als vermisst.

 

White Noise – Schreie aus dem Jenseits

Erscheinungsjahr 2005

Handlung:

Der Architekt Jonathan Rivers ist in zweiter Ehe mit der schwangeren Bestsellerautorin Anna verheiratet. Komplettiert wird das junge Glück durch Jonathans Sohn Mike aus erster Ehe. Doch dann verschwindet Anna spurlos und wird einige Monate später tot aus einem See geborgen. Die Polizei vermutet, dass sie bei dem Versuch, einen Reifen an ihrem Wagen zu wechseln, ausgerutscht und ertrunken ist.

Noch bevor Annas Leiche gefunden wird, verfolgt ein Mann namens Raymond Price den verwirrten Jonathan bis in sein Büro. Jonathan stellt ihn zur Rede. Raymond erzählt, dass Anna tot sei, er sie aber gesehen habe und dass er Kontakt mit Toten aufnehmen kann. Er biete Jonathan an, sich bei ihm zu melden, wenn er bereit dazu ist und übergibt seine Visitenkarte. Kurz darauf geschehen merkwürdige Dinge in Jonathans Leben: Er erhält Anrufe, die laut Display seines Handys von Annas Mobiltelefon stammen, obwohl dieses sicher zu Hause verwahrt ist. Zudem hört Jonathan auf seinem Anrufbeantworter Annas Stimme und in seiner Gegenwart spielen Elektrogeräte wie sein Radio und ein Fahrstuhl plötzlich verrückt.

Jonathan wendet sich daraufhin an Raymond, der ihm von EVP, dem Electronic Voice Phenomenon, erzählt, das es den Toten ermöglicht, Nachrichten aus dem Jenseits zu schicken, die auf Medien wie Videorekorder und Tonbänder aufgezeichnet werden. Raymond besitzt eine komplette Ausrüstung technischer Geräte und hat bereits zahlreiche Botschaften aus dem Jenseits archiviert, auch von Anna, die versucht, mit Jonathan Kontakt aufzunehmen. In Raymonds Haus lernt Jonathan zudem die Bibliothekarin Sarah kennen, die eine Botschaft von ihrem verstorbenen Verlobten erhalten hat. Als sich Jonathan die kaum verständliche Botschaft von Anna anhört, empfängt er plötzlich fremde Stimmen, die ihn sehr aggressiv beschimpfen.

Wieder zu Hause lässt Jonathan tagelang Tonbänder laufen und hört auf den Aufzeichnungen tatsächlich Annas Stimme. Kurz darauf erhält er einen Anruf von Raymond, der ihn bittet, sofort zu kommen, doch als Jonathan bei Raymond eintrifft, findet er diesen ermordet auf.

Jonathan beschließt daraufhin, Raymonds Werk fortzuführen und legt sich eine technische Ausrüstung zu, doch es gelingt ihm zunächst nicht, Tonbandaufnahmen oder Videoaufzeichnungen aus dem Jenseits zu empfangen. Verzweifelt wendet sich Jonathan an ein Medium, an eine hellseherisch begabte Frau, die ihn eindringlich vor EVP warnt, da böse Mächte dabei am Werk seien, und ihm zudem mitteilt, dass sie bei dem Versuch, mit Anna Kontakt aufzunehmen, immer die Willow Avenue vor sich sieht. Jonathan versteht diese Botschaft jedoch nicht und versucht weiter, Nachrichten aus dem Jenseits zu erhalten, indem er Tonbänder und Videoaufnahmegeräte laufen lässt.

Tatsächlich erhält Jonathan bald Botschaften und kann einer jungen Frau eine Nachricht von deren verstorbener Großmutter überbringen. Doch obwohl Jonathan die Botschaft der Großmutter seit einer Woche empfängt, ist diese erst zwei Tage zuvor verstorben. Kurz darauf sieht Jonathan auf einem seiner Videobänder zunächst Anna und dann eine sterbende Frau. Im Hintergrund erkennt er drei Schatten, die wie Männer aussehen und hört die Worte „Willow Avenue“. Daraufhin fährt Jonathan in die Willow Avenue und entdeckt dort ein verunglücktes Auto, in dem sich die Frau, die er auf dem Videoband gesehen hat, und ihr Baby befinden. Es gelingt ihm, das Baby zu retten, doch die Frau stirbt.

Jonathan ist nun davon überzeugt, dass ihm Anna aus dem Jenseits Bilder von zukünftigen Todesfällen schickt, die er verhindern soll. Als er Raymonds Klientenliste durchsieht, stellt er fest, dass sowohl die verstorbene Großmutter als auch die bei dem Unfall getötete Frau regelmäßig bei Raymond waren, um Kontakt mit Verstorbenen aufzunehmen. Zudem findet Jonathan in der Klientenliste den Namen einer Frau, die seit Tagen vermisst wird und vermutlich Opfer einer Entführung wurde. Mit seinem Wissen kann sich Jonathan nur an Sarah wenden. Als sich die beiden weitere Videobänder ansehen, entdecken sie tatsächlich Bilder der vermissten Frau, die im Sterben liegt. Plötzlich erscheinen auf dem Bildschirm auch Bilder, die eine sterbende Sarah und erneut die drei Schatten zeigen, die Jonathan beschimpfen und ihn auffordern, sich nicht länger einzumischen. Auch Annas Stimme ist zu hören, die immer wieder die Worte „geh sofort!“ wiederholt.

Da Jonathan weiß, dass Sarah etwas zustoßen wird, versucht er sie zu bewachen, doch er kann nicht verhindern, dass sie auf mysteriöse Weise einen Balkon hinunterstürzt und schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert wird. Danach sieht sich Jonathan weitere Videoaufzeichnungen an und erkennt Bilder von einem Lagerhaus am See, in dessen Nähe auch Annas Leiche aus dem Wasser gezogen wurde. Er hinterlässt eine Nachricht für Detective Smits, der in den Fällen von Raymonds Ermordung und Sarahs Sturz ermittelt, und fährt zu dem Lagerhaus, in dem er ebenfalls eine technische Ausrüstung für EVP entdeckt. Immer wieder sieht er Anna vor sich, die ihn auffordert, sofort zu gehen. Schließlich findet er die entführte Frau, die sich in der Gewalt eines Mannes befindet, den Jonathan bei zufälligen Begegnungen zu Beginn in einem Fahrstuhl bereits gesehen hat. Er gesteht, auch Anna ermordet zu haben, und zwar in „deren“ Auftrag. Plötzlich tauchen die drei Schatten auf und greifen Jonathan an. Als wenig später die Polizei eintrifft, können sie die Frau retten, doch Jonathan ist tot.

Kurz nach Jonathans Beerdigung hört sein Sohn Mike die Stimme seines Vaters im Autoradio. Jonathan bittet Mike auf diesem Weg um Verzeihung. Auf der Beerdigung ist auch Sarah, die seit dem Sturz im Rollstuhl sitzt. Plötzlich wird auch sie von den Schatten angegriffen. In der letzten Einstellung des Filmes sind Jonathans und Annas Gesichter kurzfristig auf einem Fernsehschirm zu erkennen.

 

13 Geister

Erscheinungsjahr 2001

Handlung:

Der 57-jährige Cyrus Kriticos jagt mithilfe modernster Technologie und einem Team von Spezialisten Geister. Besondere Brillen ermöglichen es, die toten Seelen sichtbar zu machen. Elf Geister hat Cyrus bereits gefangen. Der zwölfte Geist befindet sich auf einem Schrottplatz – zwar wird man seiner habhaft, jedoch sterben bei der Aktion viele Mitglieder des Teams. Cyrus Kriticos bleibt blutend und reglos auf einem Autowrack liegen.

Ein Anwalt eröffnet dem Mathematiklehrer Arthur Kriticos, dass sein Onkel Cyrus gestorben sei. Zudem wird Arthur mitgeteilt, dass er das Haus seines Onkels geerbt habe und dieses sofort in Besitz nehmen könne. Arthur käme ein solches Erbe sehr gelegen, da er mit Tochter Kathy, Sohn Bobby und Kindermädchen Maggie in einer viel zu kleinen Wohnung lebt. Seine Frau kam vor sechs Monaten bei einem Wohnungsbrand ums Leben, zudem plagen ihn Geldsorgen. Er steigt mit seinen Kindern und dem Kindermädchen ins Auto, um dem Wagen des Anwalts zu folgen. Nach Sonnenuntergang erreichen sie das einsam gelegene Haus. Vor dem Eingang wartet Dennis Rafkin, der eingelassen werden will, da er von den Stadtwerken sei. Tatsächlich ist Rafkin ein ehemaliger, medial begabter Mitarbeiter von Cyros Kriticos – er will sich das Geld holen, welches dieser ihm angeblich schuldig geblieben ist.

Kathy, Bobby und Maggie sind äußerst angetan von dem Gebäude, das wie ein extravagantes Museum wirkt und dessen Wände aus Glas bestehen. Auf den Scheiben befinden sich seltsame Schriftzüge. Dennis Rafkin begibt sich unter einem Vorwand in den Keller, wo schmerzhafte Visionen von ihm Besitz ergreifen. Außerdem erkennt er mit seiner Spezialbrille jene gefährlichen Geister, die hier gefangen gehalten werden. Entsetzt läuft er zu Arthur und dem Anwalt, um ihnen seine wahre Identität zu offenbaren und um sie zu warnen. Arthur ist beunruhigt, aber der Anwalt tut Rafkins Äußerungen als Gerede ab. Der Anwalt begibt sich allein in den Keller, wo er einen Geldkoffer entdeckt. Als er diesen an sich nimmt, setzt er einen Mechanismus in Gang, der das Haus versiegelt und die Glaswände verschiebt. Verfolgt von einem Geist weicht der Anwalt zurück, dabei wird sein Körper von einer sich schließenden Glastür durchtrennt.

Die anderen sind inzwischen auf der Suche nach Bobby, der sich in dem labyrinthartigen Gebäude verlaufen hat. Nach und nach kommen die im Keller gefangenen Geister frei. Kathy wird attackiert und verletzt. Arthur gelingt es nicht, seiner Tochter zu helfen. Doch plötzlich taucht Kalina Oretzia auf, die den Geist zurückdrängt.

Kalina Oretzia behauptet, durch eine Öffnung ins Haus gelangt zu sein, die nun wieder verschlossen sei. Sie zeigt den anderen das Arkanum, ein Buch das der Sterndeuter Basileus im 15. Jahrhundert geschrieben hat und eine Maschine beschreibt, mit der man in die Zukunft sehen kann. Cyrus habe diese Maschine gebaut – das ganze Haus sei diese Maschine. Die Texte auf den Glaswänden seien in lateinischer Schrift verfasste Bannsprüche, die Geister zurückhalten. Die Maschine transformiere die Energie der Geister, um das Ocularis Infernum (Auge der Hölle) zu öffnen. Arthur erfährt zu seinem Entsetzen, es handle sich bei einem der Geister um seine verstorbene Ehefrau. Cyrus benötige zudem einen 13. Geist – dafür sei Arthur vorgesehen.

Während des Gesprächs verschwindet auch Kathy, und wiederum greifen die Geister an. Dennis Rafkin rettet Arthur das Leben, er selbst wird jedoch getötet. Unvermittelt erscheint der verstorben geglaubte Cyrus Kriticos. Er hatte den eigenen Tod lediglich vorgetäuscht und wartet jetzt darauf, dass Arthur stirbt. Dessen Seele benötigt er, um das Auge der Hölle endgültig öffnen zu können. Kalina Oretzia stellt sich indes als Cyrus‘ heimliche Geliebte heraus, sie hat alles für ihn vorbereitet. Dennoch wird sie von Cyrus in eine Falle gelockt und getötet.

Arthur findet Bobby und Kathy, die auf einer schmalen Plattform niederknien; die beiden werden von riesigen, beweglichen Klingen umschwirrt. In seiner Verzweiflung springt er zu seinen Kindern und legt schützend die Arme um sie.

Das Kindermädchen Maggie entdeckt eine Art Steuerkonsole sowie ein Tonband, von welchem die Bannsprüche stammen. Sie drückt wahllos Knöpfe und reißt das Band heraus, woraufhin die Mechanik außer Kontrolle gerät und die Bannsprüche verstummen. Die Geister stürzen sich auf Cyrus Kriticos und töten ihn. Als die Mechanik kollabiert, kommen auch die rotierenden Klingen zum Stillstand. Arthur kann sich mit seinen Kindern an einen sicheren Platz retten. Die Maschine wird zerstört, und die toten Seelen sind frei. Arthurs verstorbene Frau erscheint als strahlender Geist, bevor auch sie entschwindet.

 

Crimson Peak

Erscheinungsjahr 2015

Handlung:

Die junge Edith Cushing kann den Tod ihrer Mutter lange nicht überwinden, besonders weil sie als Kind von deren Geist heimgesucht wurde, der ihr sagte, sie solle sich, wenn die Zeit gekommen sei, vor Crimson Peak hüten. Fortan glaubt sie an Geister und betätigt sich als Autorin von Gruselgeschichten. Edith ist gebildet und begabt, wird allerdings als Schriftstellerin in der Männerwelt um 1900 argwöhnisch beäugt. Sie lebt mit ihrem Vater Carter Cushing, einem Bauunternehmer, in Buffalo. Als eines Tages dort der schottische Adelige Thomas Sharpe auftaucht, der knapp bei Kasse ist, wickelt er die junge Frau mit seiner charmanten Art um den Finger. Ihr Vater ist zwar misstrauisch, doch Edith ist Hals über Kopf in den geheimnisvollen Mann verliebt. Nach dem fragwürdigen Tod des Vaters flüchtet sich Edith in die Arme ihrer neuen Liebe und heiratet Thomas.

Die Beiden ziehen in ein heruntergekommenes Schloss namens Allerdale Hall in den Highlands Nordenglands, das der Stammsitz seiner Familie ist. Hier lebt auch Thomas’ Schwester Lucille. Thomas arbeitet Tag und Nacht an seiner neuesten Erfindung. Edith fühlt sich bald einsam und verlassen in ihrem neuen Leben und in dem kalten Haus. Allerdale Hall entpuppt sich für Edith als Albtraum. Da das Herrenhaus auf einem Tonvorkommen erbaut wurde, und dadurch immer weiter einsinkt, quillt zeitweise eine rote Masse aus den Wänden des Hauses, weswegen das Haus zu bluten und atmen scheint. Nachts kehren die Geister der Vergangenheit in das Haus zurück, die Edith allerdings nicht ängstigen, sondern schützen wollen. Eines Nachts wird ihr von einer Stimme geraten, das Haus zu verlassen, da dort eine tödliche Bedrohung herrsche. Bald erfährt Edith auch, dass das Haus von Ortsansässigen "Crimson Peak" (englisch für "blutrote Spitze") genannt wird.

Im Laufe des Films findet Edith heraus, dass Lucille und Thomas in Kindertagen ihre Mutter umgebracht haben und dass Thomas vor ihr außerdem bereits dreimal verheiratet war. Die Frauen hatte er nur geheiratet, um mit deren Geld seine wahnwitzigen Erfindungen zu finanzieren. Sobald ihre Vermögen aufgebraucht waren, kamen alle drei auf mysteriöse Weise ums Leben. Durch die Aufzeichnungen einer der Frauen erfährt Edith schließlich, dass dies durch von Lucille vergifteten Tee passiert ist. Daraufhin startet sie einen Fluchtversuch, der allerdings misslingt und von dem an sie kaum noch laufen kann.

Eines Nachts beobachtet Edith ihren Mann Thomas beim Inzest mit seiner Schwester Lucille und wird daraufhin von Lucille aus dem ersten Stock in die Eingangshalle geworfen. Dabei wird sie schwer verletzt. Ein überraschend eintreffender Jugendfreund Ediths, Dr. Alan McMichael, rettet ihr das Leben. Er hatte den Verdacht gehabt, dass Edith angegriffen werden könnte, und kommt, um sie zu retten. Als er mit Edith fliehen will, wird er auf Lucilles Befehl hin von Thomas niedergestochen. Während Thomas Alan im Keller töten soll, will Lucille Edith dazu zwingen, den Rest ihres Vermögens aus den Vereinigten Staaten auf das Sharpe-Konto überweisen zu lassen. Thomas wendet sich aber aus Liebe zu Edith gegen seine Schwester, die ihn tötet und daraufhin auf Edith losgeht. Edith kann Lucille jedoch mithilfe von Thomas' Geist überwältigen und mit dem verletzten Alan aus Crimson Peak entkommen.

 

The Forest

Erscheinungsjahr 2016

Handlung:

Die Amerikanerin Sara Price erhält einen Anruf aus Japan, wonach ihre Zwillingsschwester Jess den Aokigahara-Wald am Rande des Fuji betreten haben soll und nie wieder heraus gekommen sein soll. Die Polizei glaubt nun, dass sie tot sei. Gegen den Willen ihres Verlobten fliegt Sara nach Japan, da sie nicht an Jess’ Tod glaubt.

In ihrem Hotel in der Nähe des Aokigahara-Waldes trifft Sara auf den Journalisten Aiden. Dieser bietet ihr an, gemeinsam mit einem japanischen Guide den Wald zu betreten, um sich auf die Suche nach Jess zu machen, was Sara annimmt. Zu dritt betreten sie schließlich den Aokigahara-Wald und finden schon bald Jess’ Zelt, welches Sara sofort erkennt. Bei Einbruch der Nacht verlässt der Guide sie wieder, Aiden bleibt jedoch bei Sara. Nachts nimmt Sara Geräusche wahr und macht sich auf eigene Faust auf den Weg, um deren Ursprung zu erforschen. Sie trifft auf ein japanisches Mädchen welches sich als Hoshiko vorstellt. Diese gibt an, Jess zu kennen und warnt Sara, Aiden nicht zu vertrauen. Als Aiden plötzlich auftaucht, verschwindet das Mädchen wieder.

Am nächsten Morgen machen sich Aiden und Sara weiter auf die Suche nach Jess. Sara traut Aiden nach ihrer Begegnung mit Hoshiko nicht mehr ganz und fordert ihn auf ihr sein Handy zu geben. Nachdem sie dort Bilder von Jess findet, rennt sie weg von Aiden, tief in den Wald hinein. Während ihrer Flucht fällt sie jedoch in eine Höhle und wird bewusstlos. Als sie wieder erwacht, ist Hoshiko an ihrer Seite. Nun stellt sich heraus, dass Hoshiko in Wirklichkeit ein Yūrei, also eine Art Dämon, ist. Sara flüchtet und trifft, nun zu ihrer Erleichterung, wieder auf Aiden.

Aiden bringt Sara zu einer alten Hütte, welche er eigenen Angaben zufolge gefunden hat, als er nach ihr gesucht hat. Als Sara die Hütte betritt, glaubt sie Jess’ Schreie aus dem Keller wahrzunehmen. Da sie nun sicher ist, dass Aiden ihre Schwester entführt hat und auch eine Gefahr für sie selbst darstellt, benutzt sie kurzerhand ein Küchenmesser, um ihn zu töten. Während Aiden stirbt, realisiert Sara jedoch, dass die Schreie aus dem Keller und auch das Bild auf Aidens Handy nur Halluzinationen waren.

Sara betritt den Keller der Hütte, wo sie eine verstörende Vision hat. Dabei verletzt sie sich und verliert eine Menge Blut. Als sie im Sterben liegt, wird Sara von einer Gruppe Yūrei tief in den Wald geschleppt. Gleichzeitig wird gezeigt, wie Jess, welche am Leben ist, von einem Suchtrupp gefunden wird.

 

Texas Chainsaw Massacre

Erscheinungsjahr 2003

Handlung:

Der Film spielt im Sommer des Jahres 1973. Fünf Jugendliche – Erin, Kemper, Andy, Pepper und Morgan – befinden sich auf der Rückreise von Mexiko nach Dallas. Auf dem Weg zu einem Lynyrd-Skynyrd-Konzert läuft ihnen auf einer einsamen Landstraße in Texas ein Mädchen vor das Auto. Hilfsbereit nehmen sie das völlig verstörte Mädchen mit, das kurz darauf plötzlich einen Revolver zieht und sich in den Kopf schießt. Ihre letzten Worte lauten: „Ihr werdet alle sterben!“

Von der örtlichen Tankstellenbetreiberin zu einer einsamen Mühle gelotst, finden Erin und ihre Freunde wenig später in deren näheren Umgebung ein verlottertes Haus, in dem nur ein alter, beinamputierter Mann im Rollstuhl zu wohnen scheint. Als Kemper jedoch unerlaubt dessen Domizil betritt, taucht aus dem Nichts Thomas auf, ein geisteskranker Hüne mit einer Maske aus menschlicher Haut (Leatherface), und beginnt, mit einer Kettensäge unbarmherzig Jagd auf die Jugendlichen zu machen. Die Familie des seit seiner Kindheit durch eine Hautkrankheit entstellten Thomas, zu der auch der Sheriff zählt, sowie die übrigen Bewohner des Ortes treiben die Opfer immer wieder in die Hände des Angreifers.

Erin kann sich in ein Schlachthaus mit dem Namen Blair Meat Company retten und Leatherface dort verstümmeln. Vor der Tankstelle gelingt es ihr, ein Auto zu stehlen und den Sheriff mit diesem zu überfahren. Schließlich kann Erin als einzige der fünf Freunde entkommen.

 

The Cabin in the Woods

Erscheinungsjahr 2012

Handlung:

Fünf junge Leute, die schüchterne Dana, Jules und ihr Freund Curt, Holden und der stets kiffende Marty, wollen in einer einsamen Hütte Urlaub machen. Ohne ihr Wissen wurden aber sowohl die Vorbereitungen der Reise von einer geheimen Organisation bzw. Behörde akribisch geplant als auch das Verhalten der Studenten auf geschickte Art und Weise beeinflusst. Von Mitarbeitern der Organisation werden sie rund um die Uhr mit im Haus versteckten Kameras beobachtet und durch verborgene Mechanismen wie Gas- und Hormondüsen manipuliert, während die Angestellten der rätselhaften Behörde versuchen, ihre offensichtliche Anspannung mit Humor und Geschmacklosigkeiten zu überdecken. So finden die Protagonisten den Keller, der mit seltsamen, antiken Dingen gefüllt ist. Das Vorlesen aus einem Tagebuch führt schließlich dazu, dass die Organisation eine Zombiefamilie freilässt, die sich auf den Weg macht, die Jugendlichen zu töten. Jules wird der Kopf abgetrennt und Marty verschleppt. Die drei Verbliebenen flüchten im Wohnmobil. Als sie den Tunnel passieren wollen, der der einzige Zugang zu dem Gebiet um die Hütte ist, stürzt dieser durch eine von der Organisation in letzter Sekunde ausgelöste Sprengung ein. Als Curt versucht, mit dem Motorrad über einen Graben zu springen und Hilfe zu holen, zerschellt er an einem unsichtbaren Kraftfeld. Dana und Holden erkennen, dass sie gefangen sind, und kehren mit dem Wohnmobil zum Haus zurück. Dabei wird Holden von einem Zombie getötet. Der Camper stürzt ins Wasser und Dana kann sich ans Ufer retten.

In der Zentrale der Organisation wird in diesem Moment das durch die Tötungen ausgeführte Ritual für beendet erklärt, da alle bis auf Dana ermordet wurden bzw. umgekommen sind; da Danas Tod für den Erfolg ihres Vorhabens nicht notwendig zu sein scheint, beginnt man zu feiern. Doch Marty, der überraschend überlebte, taucht plötzlich auf und rettet Dana vor einem weiteren Zombieangriff und flüchtet mit ihr über einen geheimen Zugang, den er entdeckt hat, in die unterirdische Zentrale der Organisation. Dort treffen sie auf eine Vielzahl unterschiedlicher Horrorwesen, die von der Organisation gefangen gehalten werden. Bei den Mitarbeitern bricht Panik aus, da das sogenannte Ritual, das jährlich abgehalten wird und dazu dient, die Kreaturen unter der Erde zu besänftigen, überall sonst gescheitert ist und nun alles von ihnen abhängt. Das Ritual sieht vor, dass zuerst die „Schlampe“ sterben muss und die „Jungfrau“ (Dana) als letzte übrig bleiben muss. Dabei ist egal, ob sie dann stirbt oder lebendig bleibt. Als bewaffnete Männer ausrücken, um Marty und Dana zu töten, befreien diese, in die Enge getrieben, die Horrorgeschöpfe, die nun durch die Gänge der Zentrale ziehen und Menschen töten. Marty und Dana können im Chaos bis in die unterste Etage vordringen, wo sie auf die Anführerin der Organisation treffen. Von ihr erfahren sie die Wahrheit über die Hütte im Wald und das gesamte Vorhaben. In der Erde leben demnach die grauenvollen „uralten Götter“, die durch die ritualisierte Tötung von vier bis fünf Menschen besänftigt werden müssen, damit die Menschheit weiterbestehen kann. Die Anführerin versucht Dana zu überreden, Marty zu töten, um das Ritual vor Sonnenaufgang abzuschließen. Dana ist kurz davor, ihr zu gehorchen, da entbrennt ein Kampf, in dem Dana von einem Werwolf schwer verwundet und die Anführerin von einem Mitglied der Zombiefamilie getötet wird. In dem Wissen, dass das Ritual nicht abgeschlossen ist, erwarten Dana und Marty danach das bevorstehende Erwachen der Götter, nachdem sie entschieden haben, dass die Menschheit es unter diesen Umständen verdient habe, ausgelöscht zu werden. Dann stürzen der unterirdische Tempelraum und die Hütte ein und eine riesige Hand greift aus der Tiefe empor und senkt sich in Richtung der Kamera.

 

The Darkness

Erscheinungsdatum: 2016

Handlung:

Der Urlaub am Grand Canyon geht für die Taylors zu Ende, die vierköpfige Familie begibt sich wieder nach Hause in die eigenen vier Wände. Dabei ahnen sie nicht, dass sich in ihrem Gepäck ein übernatürliches Souvenir verbirgt, welches sie direkt in ihre traute Heimat führen. Doch daheim angekommen, wird ihnen schnell klar, dass sie einen ungebetenen Gast aus dem Urlaub mitgebracht haben. Sohnemann Michael verhält sich zunehmend merkwürdig. Er reagiert aggressiv, hinterlässt Dreck und Schmutz im Zimmer seiner Schwester Stephanie und jagt ihr damit Angst ein. Doch auch seinen Eltern Peter  und Bronny  lehrt er das Fürchten mit seinem unnatürlichen Verhalten. Schon bald häufen sich im Hause der Taylors die mysteriösen Ereignisse, die die Familienmitglieder in immer größere Gefahr bringen.

 

Before I Wake

Erscheinungsdatum: 2016

Handlung:

Jessie  und Mark  haben ihren kleinen Sohn Sean  bei einem Unfall verloren. Doch mit der tiefsitzenden Trauer, die ihre Ehe bedroht, soll es endlich vorbei sein, weswegen sich das Paar entschließt, den achtjährigen Cody zu adoptieren. Für das Paar bedeutet die Adoption eine zweite Chance im Leben. Doch ihr neuer Schützling hat ein schweres Kreuz zu tragen. Cody hat Angst davor, einzuschlafen, weil ihn dann eine unheimliche Gestalt heimsuchen komme. Jessie und Mark halten das für Unfug, aber als Cody doch mal einschläft, erleben sie ihr blaues Wunder: Was immer der Kleine träumt, wird wahr! Doch bei ein paar Schmetterlingen soll es nicht lange bleiben und schon bald bedrohen finstere Gestalten die junge Familie…

 

Don't Knock Twice

Erscheinungsdatum: 2016

Handlung:

Chloe  und ihr Freund Danny klopfen zweimal an die Tür eines verlassenen Hauses und schon haben sie den Salat: Eine rachsüchtige Hexe eröffnet die Jagd, wenig später verschwindet Danny spurlos. Chloes Mutter Jess , die ihre Tochter vor vielen Jahren in einer Pflegefamilie unterbrachte, will ihr helfen…

 

Emelie

Erscheinungsjahr 2015

Handlung:

Nachdem ihr Babysitter überraschend ausfiel, wissen Dan  und Joyce nicht, was sie tun sollen, um doch noch ungestört ihren Jahrestag feiern zu können. Doch da springt zum Glück Emilie , eine Freundin der Stammbabysitterin, ein. Das soll sich als großer Fehler herausstellen, denn die Nacht nimmt eine dramatische Entwicklung für die Kinder...

 

The Devil's Hand

Erscheinungsdatum: 2014

Handlung:

In der streng gläubigen Kleinstadt New Bethlehem gibt es eine alte Prophezeiung. Sechs Mädchen wurden am sechsten Tag des sechsten Monats geboren, Mary ist eine von ihnen. Sobald die Jugendlichen ihr 18. Lebensjahr erreichen, wird in eine von ihnen der Teufel fahren. Die anderen müssen sterben. Selbst der örtliche Pfarrer glaubt an diese Geschichte und verbreitet damit Angst und Schrecken bei den Eltern der Amisch-Gemeinde . Als der Tag näherrückt, verschwindet ein Mädchen nach dem anderen. Die Verbliebenen rotten sich trotz des gegenseitigen Misstrauens zusammen, um der drohenden Gefahr gemeinsam zu begegnen. Versucht tatsächlich der Antichrist Besitz von ihnen zu ergreifen oder haben doch irdische Mächte ihre Finger bei den mysteriösen Vorkommnissen im Spiel?

 

We Are Still Here – Haus des Grauens

Erscheinungsjahr 2015

Handlung:

1979, Neuengland: Nachdem ihr Sohn Bobby bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist, beschließen Anne und Paul Sacchetti, ein neues Leben auf dem Land zu beginnen, durch das sie sich eine gewisse Distanz zu den vorangegangenen Ereignissen erhoffen. Besonders Paul sieht in diesem „Neustart“ eine Chance für seine Frau Anne, die in eine tiefe Depression verfallen ist. Als ihr neues Zuhause soll ein gemütlich anmutendes Landhaus herhalten, doch schon kurz nach Eintreffen der Sacchettis hat Anne das Gefühl einer fremden Präsenz und glaubt, Bobby sei präsent. Nur wenig später warnt sie eine Nachbarin namens Cat davor, das Haus zu verlassen. Das Gebäude sei im 19. Jahrhundert durch die Familie der Dagmars erbaut worden, welche dort ein Bestattungsunternehmen betrieben. Als jedoch offengelegt wurde, dass die Dagmars die zur Beerdigung bestimmten Verstorbenen verkauften und leere Särge begruben, wurden sie Berichten zufolge aus der Stadt gejagt.

Vom Gesagten unbeirrt, lädt Anne ihre Freunde May und Jacob Lewis ein, zwei Spiritualisten, die dabei helfen sollen, die mutmaßlich übernatürlichen Vorkommnisse, die Anne zunehmend widerfahren, aufzuklären. Beide Paare machen sich jedoch zunächst in ein nahe gelegenes Restaurant auf; bald darauf treffen beim Haus Harry, der Sohn der Lewis’, und dessen Freundin Daniella ein. Nur wenig später, nach Betreten des Gebäudes und auf dem Weg in den Keller, wird Harry vor den Augen Daniellas von einer Erscheinung getötet. Daniella flieht entsetzt, kommt aber schließlich ebenfalls ums Leben. Als sich die in der Stadt befindlichen Sacchettis und Lewis nach dem Essen auf den Nachhauseweg machen wollen und das Etablissement gerade verlassen haben, betritt es Dave McCabe, Ehegatte von Cat, die die Sacchettis auf das Haus und deren frühere Bewohner angesprochen hatte, tötet eine Kellnerin und führt ein aggressives Gespräch mit dem Barkeeper, in dem er darauf verweist, dass ein alle 30 Jahre anfallendes Ritual ansteht, in dem einer bösen, unter dem Dagmar-Haus weilenden Macht ein Opfer gebracht werden muss. Ansonsten drohe der Stadt die Vernichtung.

Wieder im Haus, kann Jacob Paul davon überzeugen, eine Séance mit ihm abzuhalten. Sie endet, als der Geist Lassander Dagmars, ehemaliger Herr des Hauses, Besitz von Jacob ergreift und Paul nun berichtet, dass er und seine Familie das Dorf damals nie verlassen hätten, sondern von dessen Bewohnern ermordet wurden. Übermannt von Wut, treibt Lassanders Geist Jacob in den Selbstmord. Seine Frau May versucht zu flüchten, wird aber vor dem Haus von Dave McCabe umgebracht, der die Stätte mit zahlreichen Gleichgesinnten aufgesucht hat, um dem sich jährenden Opferritus nachzukommen. Die Sacchettis empfangen derweil die Stimme ihres Sohnes Bobby, der sie auffordert, sich in Sicherheit zu bringen. Anne und Paul eilen ins Obergeschoss, während die aufgebrachte Menge damit beginnt, ins Haus einzudringen. Als es ihnen gelingt, sehen sie sich den Geistern der Lassander-Familie gegenüber, die jeden töten, bis nur noch Dave übrig ist. Dieser versucht nun ein letztes Mal, die Sacchettis zu töten, ehe er von Lassanders Geist niedergestreckt wird, der nach Daves Tod zusammen mit den übrigen Geistern seiner Familienmitglieder aus dem Hause weicht. Benommen und immer noch in der Annahme, ihr Sohn Bobby sei zugegen, begibt sich Anne, gefolgt von Paul, in den Keller. Zuletzt ist Paul zu sehen, der auf der Kellertreppe steht und mit leichtem Grinsen sagt: „Hey, Bobby.“

 

The Remains

Erscheinungsdatum: 2016

Handlung:

In dem Horrorfilm The Remains von Thomas Della Bella zieht eine Familie in ein altes viktorianisches Haus. Dort stoßen die Familienmitglieder auf Antiquitäten, auf denen ein Fluch zu lasten scheint.

 

Der verbotene Schlüssel

Erscheinungsjahr 2005

Handlung:

Caroline arbeitet in New Orleans als Hospiz-Pflegerin, kündigt jedoch, weil sie die Bedingungen im Hospiz als unmenschlich empfindet und sich intensiver um ihre Patienten kümmern will. Vom Erbschaftsanwalt Luke wird sie überredet, eine Stelle in einem abgelegenen Haus in den louisianischen Sümpfen anzutreten.

Dort lebt die herrische Violet mit ihrem gelähmten Mann Ben. Schon bald merkt Caroline, dass in dem Haus etwas nicht stimmt. Ben signalisiert ihr, dass er gegen seinen Willen mithilfe eines Hoodoo-Fluchs festgehalten wird. Ein Fluchtversuch misslingt, und Caroline weiht Luke in ihre Pläne ein. Dieser stellt sich jedoch als Verbündeter Violets heraus. Luke und Violet entpuppen sich als die ehemaligen Dienstboten des alten Hauses Papa Justify und Mama Cecile. Sie hatten vor 90 Jahren, als sie dabei ertappt wurden, Hoodoo-Zauber auszuüben, ihre Körper mit denen der Kinder der Familie des Hauses getauscht, woraufhin diese von ihren eigenen Eltern – im falschen Körper – gelyncht worden waren. Seitdem lebten sie als das Geschwisterpaar im Haus ihrer einstigen Dienstherren, bis sie 1962 erneut ihre Körper mit dem Ehepaar Ben und Violet tauschten, die damals das Haus kaufen wollten. Und auch jetzt hat Papa Justify mittels Magie bereits als Ben den Körper mit Luke getauscht.

Allein zu diesem Zweck wurde auch Caroline in das Haus gelockt: um als Nachfolgerin der alternden Violet, also Mama Cecile, zu dienen. Der Geist-Transfer gelingt durch ein Hoodoo-Ritual, und die hilflose Caroline wird, nun im Körper der nach einem Kampf gelähmten Violet gefangen, von einem Ambulanzwagen abtransportiert. Hiermit endet der Film: das Böse siegt; was nun aus Carolines Geist in Violets gelähmtem Körper wird, kann nur ein Sequel klären.

 

The Descent – Abgrund des Grauens

Erscheinungsjahr 2005

Handlung:

Der Film handelt von einer Höhlenexpedition sechs befreundeter Frauen in den amerikanischen Appalachen. Eine der Freundinnen, Sarah, verarbeitet noch das Trauma eines Autounfalls im vorherigen Jahr, bei dem ihr Ehemann und ihre Tochter ums Leben kamen, sie aber überlebte. Seitdem hat sie einen wiederkehrenden Tagtraum von ihrer eine Geburtstagstorte mit fünf Kerzen auspustenden Tochter. Als Anführerin der Gruppe organisiert Juno den Ausflug, an dem außerdem Beth, die begeisterte Extremsportlerin Holly und die beiden Schwestern Rebecca und Sam van Ney teilnehmen.

Nach einer Nacht in einer Berghütte führt Juno die fünf Freundinnen zum Eingang eines Höhlensystems, von dem sie glauben, es seien die touristisch erschlossenen Boreham Caverns. Sie seilen sich ab und durchqueren bald darauf einzeln einen engen Tunnel. Sarah bleibt schließlich als letzte in der Röhre stecken und bekommt eine klaustrophobische Panikattacke, wobei ihr wieder ihre Tochter erscheint. Beth robbt zurück zu Sarah und versucht sie zu beruhigen, doch der Gang wird instabil und stürzt unmittelbar, nachdem Sarah sich befreit hat und die beiden den Gang fluchtartig verlassen haben, in sich zusammen.

Da ihnen der Rückweg versperrt ist, räumt Juno in einem darauffolgenden Streit ein, dass sie sich nicht in den Boreham Caverns, sondern in einem unerforschten und unbenannten Höhlensystem befinden, das sie mit ihren Freundinnen gemeinsam entdecken wollte. Doch ihre Freundinnen werfen ihr vor, egoistisch gehandelt zu haben, indem sie bezüglich der Höhle gelogen hatte.

Als sie bei der Durchquerung der Höhle auf eine tiefe Spalte im Gestein treffen und sich auf die andere Seite abseilen müssen, entdeckt Rebecca einen Kletterhaken, der aber schon etwa 100 Jahre alt ist. Als Letzte seilt sich Juno auf die andere Seite, vorher löst sie jedoch noch ein Seil, da sie es noch brauchen würden. Der alte Kletterhaken hält die Last aber nicht aus und so stürzt Juno ab, aber ihre Freundinnen können ihr Seil noch halten, wobei sich Rebecca jedoch die Hand am herabrutschenden Seil aufreißt. Als Holly daraufhin Phosphorreflexionen im Gestein für Tageslicht hält und unachtsam den Tunnel entlanghastet, stürzt sie metertief in einen Spalt und bricht sich das Bein. Die Freundinnen seilen sich zu ihr ab und schienen das Bein der vor Schmerzen schreienden Holly. Sarah entfernt sich vom Unfallort in eine Nebenhöhle, als sie glaubt, ein Kinderlachen zu hören. Sie entdeckt einen rostigen Helm und kurz darauf taucht in weiter Entfernung eine bleiche Gestalt im Lichtkegel ihrer Taschenlampe auf, die sich rasch entfernt. Ihre Freundinnen glauben Sarahs Erzählungen nicht und versuchen, sie mit dem Hinweis auf ein Trugbild zu beruhigen.

Als sie Höhlenzeichnungen finden, erkennen sie, dass es einen zweiten Ausgang geben muss und beschließen, diesen im endlosen System von Gängen, Felsrissen und Höhlen zu suchen. Es stellt sich aber heraus, dass sie nicht alleine sind, nachdem sie ein merkwürdiges Wesen entdeckt haben. In dem Höhlensystem leben seltsame, ebenso hässliche wie blinde Crawler, Menschen gar nicht so unähnlich, aber vollkommen an das Leben in der Dunkelheit angepasst. Sie orientieren sich durch Schall. Ihr einziges Ziel: Frischfleisch! Für die Frauen beginnt ein erbitterter Kampf ums Überleben, in dem nicht nur die Crawler ihre Feinde sind, sondern auch gegenseitiges Misstrauen, die allgegenwärtige Dunkelheit und Paranoia.

Schon beim ersten Kampf gegen die heranstürmenden Crawler wird Holly tödlich verletzt: Ein Crawler springt auf sie und beißt ihr in den Hals. Die anderen fliehen, nur Juno bleibt zurück und tötet einen Crawler, der sich Hollys Leiche holen will. Als sie unmittelbar danach ein Geräusch hinter sich hört, dreht sie sich, einen weiteren Crawler erwartend und den Eispickel noch in der Hand, blitzschnell um. Doch das Geräusch kam nicht von einem Crawler, sondern von ihrer herbeieilenden Freundin Beth, der sie noch in der Körperdrehung den Eispickel durch den Hals gerammt hat. Die beiden schauen sich in die Augen und sind fassungslos über das eben Geschehene. Nachdem ihr Beth, um Hilfe flehend, ihre Kette vom Hals gerissen hat, läuft Juno noch unter Schock stehend weg. Währenddessen befinden sich Rebecca und Sam in einem anderen Gang und hören einen Crawler. Sie legen sich zusammen in einen Felsspalt und verharren dort, bis der Crawler verschwindet. Dieser hört Juno nach Sarah rufen und klettert in ihre Richtung.

Sarah befindet sich währenddessen in einem Teil der Höhle, der den Crawlern als Speisekammer dient. Sie muss mit ansehen, wie sich die Crawler auf Holly stürzen und sie fressen. Als sie weg sind, baut sie sich eine Fackel und sucht nach einem Ausgang. Sie findet jedoch die sterbende Beth, welche sie vor Juno warnt. Sie übergibt Sarah die Kette, welche Juno von Sarahs Ehemann bekam, und verlangt von ihr, sie von ihren Schmerzen zu erlösen, woraufhin Sarah sie mit einem Stein auf den Kopf erschlägt.

Juno trifft auf Sam und Rebecca, die gerade von einem Crawler angegriffen wurden. Sie versuchen, einen Ausgang zu finden. Sam läuft aufgeregt und voller Angst davon und will sich über einen tiefen Spalt im Gestein abseilen, als ihr ein Crawler plötzlich gegenübersteht und ihr mit bloßen Händen die Kehle zerreißt. Sie schafft es mit letzter Kraft, den Crawler mit dem Messer zu verletzen, sodass er ins Wasser stürzt, während Juno und Rebecca alles mit ansehen müssen. Rebecca wird daraufhin zurück in den Schacht gezogen und bei lebendigem Leib angefressen. Juno springt daraufhin ins Wasser und macht den darin liegenden Crawler endgültig unschädlich. Sie wird von Sarah aus dem Wasser gezogen. Sarah erkundigt sich nach den anderen, speziell nach Beth. Sie fragt Juno, ob sie sie hat sterben sehen, was Juno mit Nicken bestätigt.

Die zwei hören eine Gruppe heraneilender Crawler. Sie liefern sich einen erbitterten Kampf mit ihnen und können einige töten. Sarah zeigt Juno die Kette von Beth, schlägt ihr einen Eispickel in die Wade und lässt sie bei den Crawlern zurück. Sie selbst rennt weg, stürzt aber in einen Schacht. Sie sieht Tageslicht, klettert den Schacht hinauf bis an die Erdoberfläche und flieht immer noch in Panik mit ihrem Auto. Doch dann erkennt sie, dass das nur ein Traum war, denn sie liegt noch immer in dem Schacht. In der Schlusssequenz bildet sie sich ein, mit ihrer Tochter und einer Geburtstagstorte in der Höhle zu sitzen; als die Kamera herauszoomt zeigt sich jedoch, dass sie in Wirklichkeit im Kreis gelaufen ist und wieder an dem am Anfang eingestürzten Eingangsschacht gelandet ist. Man hört das Heulen von Crawlern, die mutmaßlich in Sarahs Richtung unterwegs sind, und der Film endet.

 

The Boy

Erscheinungsjahr 2016

Handlung:

Die junge Greta aus Montana trennt sich aus ihrer unglücklichen Beziehung mit Cole, kurz bevor sie eine befristete Stelle als Kindermädchen für die britische Heelshire-Familie bekommt. In der Heelshire-Residenz wird Greta Brahms vorgestellt, Mr. und Mrs. Heelshires angeblichem Sohn.

Bei Brahms handelt es sich, statt eines Kindes, um eine Porzellanpuppe, die nur wie ein echtes Kind von ihren Eltern behandelt wird. Mrs. Heelshire erzählt, dass Brahms schon viele Kindermädchen hatte, sie allerdings alle von ihm abgelehnt wurden. Bevor die Heelshires in den Urlaub fahren, geben sie Greta eine Liste mit Regeln, die sie befolgen muss, da Brahms kein normales Kind sei.

Zunächst ignoriert Greta die Regeln für Brahms und nimmt die Warnungen der Heelshires nicht ernst. Im Laufe ihres Aufenthaltes bei den Heelshires freundet sie sich stattdessen mit dem Lieferanten der Lebensmittel namens Malcolm an. Dieser erzählt ihr viel von der Familie, auch, dass der eigentliche Brahms bei einem Brand im Jahre 1991, im Alter von acht Jahren, verstarb.

Je länger Greta die Regeln nicht befolgt, desto mehr seltsame Dinge geschehen im Haus. Sie hört Kinderschluchzen im Hintergrund, Brahms verschwindet urplötzlich und taucht woanders wieder auf. Irgendwann glaubt sie schließlich, dass Brahms Geist in der Porzellanpuppe weiterlebt. Die Heelshires schreiben in der Zeit einen Abschiedsbrief an ihren Sohn, ehe sie in einen See springen, um dort Selbstmord zu begehen.

Greta vertraut sich Malcom an und sagt ihm, dass sie denkt, dass Brahms noch lebt. Beunruhigt erklärt Malcom ihr, dass Brahms früher mit einem Mädchen gespielt hat und sie eines Tages ermordet aufgefunden wurde. Er rät ihr, das Haus zu verlassen, aber Greta fühlt sich für Brahms verantwortlich, da sie schon einmal eine Fehlgeburt erlitten hatte.

Eines Abends taucht plötzlich Gretas Exfreund auf, der Gretas Aufenthaltsort herausgefunden hat und sie zurückgewinnen will. Greta weigert sich, mit ihm zu gehen, und bittet Brahms um Hilfe in der Hoffnung, er könne ihr als Geist helfen. Cole liest später eine in Blut geschriebene Nachricht, dass er verschwinden soll. Er glaubt Greta nicht, dass das Brahms war, und zertrümmert in seiner Wut das Gesicht der Porzellanpuppe.

Unmittelbar zerspringt ein Spiegel im Raum und es erscheint ein erwachsener Mann mit einer Porzellanmaske. Es zeigt sich, dass es sich um den echten Brahms handelt, der die ganze Zeit versteckt hinter den Mauern des Hauses lebte. Brahms tötet Cole mit einer Scherbe der zerbrochenen Porzellanpuppe und verfolgt Greta und Malcolm durch das ganze Haus. Sie flüchten schließlich auf den Dachboden, wo sie den Raum entdecken, in dem Brahms lebte. Auf seinem Bett ist eine Strohpuppe, die ein Kleid und Schmuck von Greta trägt und sie symbolisieren soll. Brahms schreit, dass er Malcom umbringen will, falls Greta ihn verlassen sollte.

Sie kehrt zu Brahms zurück, nimmt einen Schraubenzieher aus dem Schrank und steckt ihn in ihre Hosentasche. Greta verspricht Brahms, dass sie ihn nicht verlassen wird, und befiehlt ihm ins Bett zu gehen. Brahms bittet um einen Gute-Nacht-Kuss und versucht dabei Greta auf sein Bett zu zerren, doch Greta rammt den Schraubenzieher in Brahms’ Magen, wird von ihm allerdings gegen die Wand gedrückt und fast erwürgt. Greta rammt ihm den Schraubenzieher tiefer hinein und schafft es mit Malcom zu fliehen.

Der Film endet mit der Szene, in der eine Hand die Scherben der Porzellanpuppe wieder zusammenfügt. Brahms überlebt.

 

Wrong Turn

Erscheinungsjahr 2003 (1.Teil, gibt 7 Teile)

Handlung:

Ein Pärchen, das zum Klettern in die Wälder von West Virginia gefahren ist, kommt dort auf mysteriöse Weise ums Leben. Es wird jedoch deutlich nahegelegt, dass jemand die Seile und Sicherungssysteme der Kletterer manipuliert und diese getötet hat.

Ein paar Jahre später gerät der Medizinstudent Chris auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch in einen Verkehrsstau auf dem Highway. Um nicht zu spät zum Termin zu erscheinen, beschließt er eine Abkürzung durch die Wälder zu nehmen, welche er auf einer alten Landkarte bei einer Tankstelle entdeckt. Auf einem schmalen Feldweg betrachtet er abgelenkt einen toten Hirsch und stößt dabei mit dem stehenden Geländewagen einer Gruppe von jungen Leuten, die sich verfahren haben, zusammen. Schnell finden sie heraus, dass jemand absichtlich einen Stacheldraht über die Straße gespannt hat, schieben dies aber nur auf die „Gastfreundlichkeit“ der Südstaaten. Niemand wird bei dem Unfall ernsthaft verletzt, aber da beide Fahrzeuge fahruntüchtig sind, machen sich Chris, Jessie, Scott und Carly zu Fuß auf den Weg, um Hilfe zu holen. Francine und Evan bleiben beim Wagen, kiffen und haben Sex. Zunächst ist die Suche der vier anderen erfolglos, bis sie auf eine abgelegene Hütte stoßen. Entsetzt stellen sie fest, dass in Bad und Küche in Einmachgläsern Leichenteile gelagert werden.

Während sie zu fliehen versuchen, kehren die drei kannibalistischen Hausbewohner zurück, um die Leiche von Francine, die ja am Unfallort zurückgebliebenen war, vor den Augen ihrer versteckten Freunde zu zerstückeln. Während der Flucht wird Scott durch drei Pfeile getötet und die drei anderen finden einen Aussichtsturm und dort ein altes, aber funktionstüchtiges Funkgerät. Nachdem sie einen Funknotruf haben absetzen können, wird der hölzerne Aussichtsturm von den „Missgeburten“ in Brand gesteckt. In letzter Minute können sie sich durch einen Sprung aus dem Fenster in die Bäume in Sicherheit bringen. Carly wird auf den Bäumen von „Three Finger“, der ebenfalls auf die Bäume geklettert war, von hinten enthauptet. Chris und Jessie töten einen der Kannibalen, danach gelingt es ihnen, zu flüchten. Jessie wird später gefangen und in die Hütte verschleppt. Währenddessen läuft Chris auf die Straße und kann einen Polizisten anhalten, der auf der Suche nach den Personen ist, die den Hilferuf über Funk abgesetzt haben. Während Chris mit dem Polizisten redet, wird der Gesetzeshüter tödlich von einem Pfeil ins Auge getroffen. Einer der drei Kannibalen setzt sich ans Steuer des Streifenwagens und fährt mitsamt der Leiche des Polizisten und Chris, der sich mittlerweile unter das Auto gerollt hat und dort festklammert, zurück zu seinem Wohnort. Dort angekommen beginnen die drei Kannibalen, während sie Jessie schon gefesselt haben, den Polizisten zu verstümmeln, währenddessen entfacht Chris ein Feuer und fährt mit dem Streifenwagen frontal in das Haus hinein. Die Kannibalen werden von Chris und Jessie nach einem aufreibenden Kampf besiegt und getötet. Chris und Jessie sprengen dann das Haus mit zwei Benzinkanistern in die Luft. Mit dem Auto der Mörder fliehen die beiden Überlebenden aus dem Wald. Unterwegs stoppen sie kurz an der Tankstelle, wo Chris die Landkarte mit der Abkürzung von der Wand reißt und an sich nimmt.

Am Ende des Films sieht man, wie ein Polizist die ausgebrannte Hütte betritt. Nachdem er in der Ruine eine verkohlte Leiche entdeckt hat, wird er hinterrücks von „Three Finger“, der das Feuer überlebt hat, angegriffen und getötet.

 

Hostel

Erscheinungsjahr 2005 ( 1.Teil gibt 3 Teile)

Handlung:

Der Film handelt von den kalifornischen Rucksacktouristen Paxton und Josh, die mit dem Isländer Oli, den sie in Frankreich kennengelernt haben, durch Europa reisen und sexuellen Abenteuern mit ausländischen Frauen nicht abgeneigt sind. In der niederländischen Stadt Amsterdam wird ihnen von einem Mann eine Herberge in der Slowakei empfohlen, in der einheimische Frauen ausländischen Touristen entsprechende Wünsche erfüllen sollen. Dort angekommen, feiern Josh, Paxton und Oli in ihrer ersten Nacht mit zwei jungen Frauen in einer Bar. Als Josh zwischendurch an die frische Luft geht, wird er von einer Bande krimineller Kinder bedrängt. Ein niederländischer Geschäftsmann, den das Trio auf der Zugfahrt in den Ort kennengelernt hat, kommt ihm zu Hilfe. Die beiden gehen zurück in die Bar, wo sie sich noch einige Zeit lang freundlich unterhalten.

Am nächsten Tag ist Oli spurlos verschwunden. Während die zwei Freunde über den Verbleib ihres Begleiters rätseln und nach ihm suchen, erfährt der Zuschauer, dass Oli zwischenzeitlich von einem unbekannten Mann ermordet und zerstückelt worden ist. Der Ort des Geschehens entpuppt sich als ein Folterkeller; in einem Nebenraum beginnt der Täter mit der Folterung eines gefesselten asiatischen Mädchens, das die drei Jungs am Abend zuvor zusammen mit deren Freundin Kana im Hostel kennengelernt haben. Josh und Paxton feiern in der darauffolgenden Nacht erneut eine Party, am nächsten Morgen ist auch Josh verschwunden. Er wacht in einem Kellerraum voller Folterwerkzeuge auf. Der niederländische Geschäftsmann, der zuvor so freundlich zu Josh gewesen war, foltert und ermordet ihn auf grausame Weise.

Auf der Suche nach seinem Freund wird Paxton von einem Mädchen in eine heruntergekommene Fabrik gelockt und erfährt dort, in was für eine Sache er verwickelt wurde: In den Kellern dieser ehemaligen Fabrik werden entführte Touristen von reichen Geschäftsleuten gegen Geld gequält, gefoltert und getötet. Paxton wird gefangen genommen, um ebenfalls zu Tode gefoltert zu werden. Zunächst gelingt es ihm, seine Folterung zu verzögern, da er auf Spanisch an das Gewissen seines spanischstämmigen Peinigers appelliert (In der englischen Originalversion ist es ein deutscher Peiniger, an den Paxton auf Deutsch appelliert). Schließlich wird er jedoch durch einen Knebel ruhig gestellt. Als der Folterer ihn mit einer Kettensäge quälen will, verletzt sich dieser durch eine Verkettung unglücklicher Umstände selbst damit. Paxton nutzt die Gelegenheit, um seinen Peiniger mit dessen eigener Waffe zu erschießen. Er befreit sich aus seinen Handschellen und humpelt nun in der Einheitskleidung der Folterer, die er seinem Peiniger abgenommen hat, aus der Folterkammer.

Auf seiner Flucht durch das Fabrikgebäude bietet sich Paxton ein Bild des Grauens nach dem anderen: In einer Kammer, in der er sich kurzzeitig verstecken muss, findet er einen Haufen Leichenteile, die auf einem Rollwagen gestapelt sind. Diese werden von einem Mann, den Paxton schließlich tötet, in einem Fabrikofen verbrannt. Kurz darauf gerät er in einen Raum, der offensichtlich als Umkleide dient. Ein Geschäftsmann tritt ein und hält Paxton ebenfalls für einen Kunden. Da jeder Drahtzieher und Kunde ein Hunde-Tattoo auf seinem Arm hat, will der Mann dieses bei Paxton sehen. Da beide jedoch gestört werden, kann Paxton dies abwenden. Auf seiner weiteren Flucht rettet er Kana, die er in den Tagen zuvor im Hostel kennengelernt hat. Sie entkommen mit einem Auto, mit dem Paxton absichtlich zwei Mädchen überfährt, die der Bande als Lockvögel dienen, sowie den slowakischen Tippgeber, den er und seine getöteten Freunde in Amsterdam getroffen haben. Mit der Hilfe der Bande krimineller Kinder gelingt es Paxton und Kana, die Männer, die sie mit einem anderen Auto verfolgen, abzuschütteln.

Die beiden gelangen an den örtlichen Bahnhof. Dort stürzt sich die Japanerin vor einen vorbeifahrenden Zug, nachdem sie in einer Glasscheibe ihr entstelltes Gesicht gesehen hat. Die daraus entstandene Verwirrung nutzt Paxton, um seine Flucht fortzusetzen, und steigt in einen Zug. Dort erkennt er den niederländischen Geschäftsmann, der Josh ermordet hat. Als dieser an einer österreichischen Bahnstation aussteigt, folgt Paxton ihm auf die Bahnhofstoilette. Während der Niederländer auf der Toilette sitzt, schiebt Paxton ihm eine Visitenkarte der Folter-Organisation unter der Trennwand durch, die er aus dem Umkleideraum in der Fabrik entwendet hat. Als dieser die Karte erkennt und erschrocken nach ihr greift, packt Paxton seine Hand und schneidet ihm mit einem Skalpell die zwei Finger ab, die auch Paxton aufgrund der Folter fehlen. Anschließend tötet er den Niederländer, steigt in den Zug und fährt davon.

 

The Vatican Tapes

Erscheinungsdatum: 2015

Handlung:

Das Leben der 27-jährigen Angela Holmes (Olivia Taylor Dudley) ändert sich nach einem Unfall schlagartig. War sie zuvor eine ruhige junge Frau, die niemandem etwas zuleide tun konnte, verhält sie sich nach ihrer vermeintlich harmlosen Verletzung zusehends unberechenbar und wird zur Gefahr für ihre Umwelt. In ihrer Nähe kommt es zu seltsamen Unfällen, Menschen werden verletzt oder sterben gar. Nachdem die Schulmedizin nicht helfen kann, wird der örtliche Priester, Pater Lozano (Michael Peña), mit der Untersuchung des Falls betraut. Sein Urteil: Angela ist besessen und nur Exorzisten können jetzt noch helfen. Der Vatikan schickt Vikar Imani (Djimon Hounsou) und Kardinal Bruun (Peter Andersson), um die junge Frau von ihrem Dämon zu befreien. Doch die Geistlichen stoßen bald an ihre Grenzen. Sie haben es mit einer satanischen Macht zu tun, die deutlich widerständiger ist, als sie zunächst dachten. Doch so schnell geben sie den Kampf um Angelas Seele nicht auf…

 

Molly Hartley

Erscheinungsjahr 2008

Handlung:

In der Anfangsszene sieht man ein junges Mädchen, wie sie sich heimlich in einer Holzhütte im Wald mit ihrem Freund trifft. Er möchte ihr eine Kette schenken, da sie bald Geburtstag hat. Unterbrochen werden sie von dem Vater des Mädchens, der sie gleich darauf mit zu sich ins Auto nimmt und davonfährt. Während der Fahrt streiten sich die beiden, und mittendrin erwähnt der Vater, dass er ihr das nicht antun kann. Er kann sie nicht altern sehen und beteuert immer wieder, während er das Gaspedal bis zum Boden durchdrückt, dass sie nicht geholt werden darf. Von wem er spricht, wird nicht aufgeklärt. Die beiden rasen einen Abhang hinunter und werden von einem herannahenden LKW so gerammt, dass sie einen schweren Unfall erleiden. Beide überleben den Totalcrash, allerdings hat sich der Vater nicht besonnen. Er greift nach einer Glasscherbe und es wird deutlich, dass er seine Tochter noch im Autowrack ermordet.

Szenenwechsel: Molly Hartley (Haley Bennett) erlebte eine schreckliche Vergangenheit: Ihre eigene Mutter wollte sie, in religiösem Unglauben gefangen, mit einer Schere erstechen. Nachdem die Mutter in der Anstalt Clayton aufgenommen und als schwer geistesgestört geführt wird, sind Molly und ihr Vater in eine andere Stadt gezogen, um ein neues Leben zu beginnen.

Molly besucht eine neue Schule, bei der sie nicht nur einen Termin beim Direktor, sondern auch eine Verabredung mit der schuleigenen Psychologin, Mrs. Emerson, wahrnehmen muss. Letzteres verweigert sie vorerst. Molly hört Stimmen in ihrem Kopf, aufgrund jener sie bei der Psychologin angemeldet war.

Im Laufe der Zeit findet Molly eine Freundin in der kirchenfanatischen Alexis und der Rebellin Leah, welche ebenso bei der Psychologin gemeldet ist. Hinzu kommt noch ein Mitschüler, Joseph Young, der Sohn eines reichen Unternehmers der Stadt, mit dem Molly sich ebenfalls anfreundet und schon bald romantische Gefühle zu ihm aufbaut, was auf Gegenseitigkeit beruht. Allerdings erzählt sie niemandem von ihren Stimmen im Kopf.

Doch mit der Zeit häufen sich die Ereignisse; zu den Stimmen in ihrem Kopf kommen nun auch noch Trugbilder hinzu; Molly sieht immer wieder ihre Mutter, die kommt, um sie erneut zu töten, mit den Worten „Ich lasse nicht zu, dass sie dich holen, bald ist es so weit“, und Molly vermutet, dass dies etwas mit ihrem anstehenden 18. Geburtstag zu tun hat. Des Weiteren klagt Molly immer wieder über Wahnvorstellungen, Kopfschmerzen und starken Schwindel, bis bei ihr schließlich im Krankenhaus ein Tumor im Kopf entdeckt wird, der ihre Leiden verursachen soll. Molly erhofft sich Besserung, nachdem die Operation erfolgreich verlaufen ist, aber das Gegenteil ist der Fall: Die Halluzinationen werden immer schlimmer und bald weiß sie nicht mehr, was die Wirklichkeit und was Irrealität ist.

Jedoch entspricht alles, was sie sieht, der Wahrheit. Erkenntlich wird dies, als ihre Mutter zum wiederholten Male bei ihr auftaucht: Es entbricht ein Streit zwischen Mutter und Tochter, und Molly stößt ihre Mutter letzten Endes aus Notwehr die Treppe hinunter. Der Sturz trifft Mrs. Hartley tödlich. Doch vor ihrem Tod hat Mollys Mutter ihr etwas erzählt: Sie sei auf einer Toilette zur Welt gekommen, allerdings totgeboren. Mollys Eltern wären nicht schnell genug im Krankenhaus gewesen, und Mollys Mutter hätte schon einige Fehlgeburten vor ihr gehabt. Beide Eltern hätten sich in diesem Moment nichts mehr gewünscht, als dass Molly ein gesundes Kind werde. Es tauchte eine geheimnisvolle Frau auf (im Film sieht man nur einen Faltenrock), die den Eltern das Leben ihres Kindes versprach. Im Gegenzug allerdings müssten diese einwilligen, das wiederbelebte Kind nach 18 Jahren zurückzugeben, als Tausch für die bevorstehenden 18 Jahre. Molly erfährt, dass ihre Eltern genau dies getan haben, und nun soll Molly an ihrem 18. Geburtstag zurückgeholt werden. Molly erfährt somit, dass ihr Vater ihr das all die Jahre verheimlicht hat und ihre Mutter sie stets schützen wollte.

In Panik läuft sie zu Alexis und bittet sie um Hilfe. Alexis bringt sie in eine Kirche und versucht Molly zu helfen, indem sie sie taufen will. "Es gibt immer eine Wahl" sagt Alexis zu ihr und Molly will zum Glauben übertreten. Allerdings enthüllt Alexis, dass ihre Oma als Krankenschwester in der Clayton-Anstalt, in der Mollys Mutter eingeliefert wurde, tätig ist und somit weiß, wer Molly wirklich ist. Alexis versucht, Molly im Folgenden zu töten, um ihrer selbst willen. Molly ist erschrocken. Wieder kommt es zum Kampf, bei dem auch Alexis tödlich verletzt wird.

In ihrer Not bleibt Molly nur noch der Weg zu Joseph, dem sie, vermeintlich zufällig, über den Weg läuft. Er nimmt sie mit und fährt sie zu sich. Joseph versichert ihr, dass er ihr die Geschichte glaubt. Er will Geld holen, um gemeinsam mit Molly zu flüchten, während sie im Auto warten soll. Nachdem er ausgestiegen ist, beschließt Molly, ihre Psychologin anzurufen. Sie wählt die Nummer von einer Karte, die Mrs. Emerson ihr persönlich gab, mit dem Handy von Joseph. Sie zögert, als sie sieht, dass die Nummer bereits eingespeichert ist, hinterlässt aber dennoch eine Nachricht bei Mrs. Emerson. Kurz nachdem sie aufgelegt hat, wird sie von Joseph ins Haus gerufen.

Als Molly Joseph findet, sieht sie keine gepackten Koffer: Molly findet sich in einem Raum wieder, in dem Joseph einen kleinen Tisch mit einem Kuchen hergerichtet hat. „Alles Gute zum Geburtstag“, sagt er zu ihr. Molly sieht auf die im Raum hängende Uhr; noch hat sie nicht Geburtstag.

Molly ahnt bereits, dass etwas nicht stimmt, da geht die Tür hinter ihr auf und Mrs. Emerson, die Psychologin, tritt ein, gefolgt von einem Handlanger, der Mollys zugerichteten Vater mit sich führt. Mrs. Emerson erzählt Molly abermals die Geschichte ihrer Geburt, während sich draußen vor den Fenstern allmählich Schatten versammeln. Molly begreift, dass Joseph ihr eine Falle gestellt hat und ein Teil der Verschwörung ist, ebenso wie Mrs. Emerson.

Mrs. Emerson lädt Molly ein, ein Teil von ihrer Gemeinschaft zu werden. Sie verspricht ihr große Macht, da sie eine der Auserwählten sei. Molly lehnt ihr Angebot ab, allerdings verweist Mrs. Emerson darauf, dass einst ihre Eltern diesen Pakt mit ihr eingegangen sind und jener nicht gebrochen werden kann, außer vielleicht wenn derjenige, der den Pakt geschlossen hat, stirbt. Im Folgenden überlässt Mrs. Emerson Molly die Entscheidung. Sie legt ihr ein Messer vor die Füße und verrät, dass Molly ihren Vater umbringen muss, um selbst die Freiheit zu erlangen. Molly ergreift das Messer und ihr Vater bittet sie inständig, sein Leben für sie zu opfern. In dem Moment schlägt die Uhr zur Stunde Null und Molly erinnert sich an Alexis´ Worte: „Es gibt immer eine Wahl“ - woraufhin Molly nicht ihrem Vater, sondern sich selbst das Messer in die Brust stößt.

In den darauffolgenden Szenen wird Mollys Abschluss an der Schule gezeigt. Auch Joseph ist im Bild. Sie spricht vor ihren Mitschülern zum Abschluss als Jahrgangsbeste von einem Wandel ihrer Generation, den die Welt noch nicht gesehen hat. Danach gehen sie und Joseph zu einem bereitstehenden Auto. Auf dem Weg dorthin kommt ihnen Mrs. Emerson entgegen, die Molly nur ein „Man sieht sich“ zuflüstert, danach steigen Molly und Joseph ins Auto und Mrs. Emerson geht zurück zum Schulgebäude.

Die Abschlussszene zeigt Mr. Hartley im Krankenhaus, eingesperrt in einem Zimmer. Seine zitternden Beine, die verschränkten Arme und ein Arzt, der die Krankenakte vorliest, machen deutlich, dass er nun ebenfalls ein Fall für die Clayton-Anstalt geworden ist und nun jede Hilfe braucht. Der Arzt spricht zu Molly, aber Molly lehnt jede Hilfe ihrerseits ab und der Film endet mit Mollys Ablehnung.

 

Jessabelle – Die Vorhersehung

Erscheinungsjahr 2014

Handlung:

Die schwangere Jessabelle „Jessie“ Laurent ist mit ihren Verlobten Mark mit dem Auto auf dem Heimweg. Als Mark gerade nicht aufpasst, fährt ein LKW in ihr Auto. Mark stirbt und Jessie erleidet eine Fehlgeburt und ist ab sofort auf einen Rollstuhl angewiesen.

Zwei Monate später ist Jessie gezwungen, zu ihrem Vater Leon nach Louisiana zu ziehen. Sie hat ihn seit ihrer Kindheit nicht mehr gesehen, da ihre Mutter an einem Gehirntumor starb und er sie zu ihrer Tante gab. Jessie schläft fortan im ehemaligen Schlafzimmer ihrer verstorbenen Mutter. Eines Tages findet Jessie eine Schachtel mit drei Videobändern, auf denen sich ihre hochschwangere Mutter gefilmt hat und ihr zum 18. Geburtstag gratuliert und ihr die Karten legt. Sie sagt, sie habe es von ihrem Freund Moses beigebracht bekommen. Erschrocken stellt ihre Mutter fest, dass Jessie laut der Karten bald sterben wird, macht sich darüber aber kaum Sorgen.

Jessie plagen von da an furchteinflößende Albträume. Wiederholt träumt sie von einer dunkelhaarigen Frau, die in ihrem Rollstuhl sitzt, sie bedroht oder töten will. Auf die Frage hin, wer diese Frau sei, antwortet sie immer: „Jessabelle!“. Obwohl ihr Vater immer wieder betont, dass Jessie sich die Videobänder nicht ansehen soll, hört sie nicht auf ihn, da sie so ihre verstorbene Mutter kennenlernen soll. Leon nimmt ihr die Videobänder weg und will sie im Garten verbrennen, doch im Schuppen fängt sein Hemd selbst Feuer und der Schuppen schließt sich von selbst zu. Schreiend und weinend muss Jessie zusehen, wie ihr Vater stirbt, ohne ihm zu Hilfe kommen zu können.

Auf der Beerdigung ihres Vaters trifft Jessie auf ihren Kindheitsfreund Preston. Dieser ist mittlerweile unglücklich verheiratet und lebt in einer ärmlichen Wohnwagensiedlung. Er unterstützt Jessie und sieht sich auch mit ihr die verbliebenen Videobänder an. Sie vertraut ihm das Mysterium um „Jessabelle“ an und will herausfinden, wer dieses Wesen ist. Die beiden entdecken am anderen Ende des Sees, der das Grundstück vom Wald trennt, ein kleines Grab, auf dem „Jessabelle“ und Jessies Geburtstag steht. Jessie und Preston melden, dass sich in diesem Grab auch eine Kindsleiche befindet und bitten den Sheriff der Stadt, eine DNA-Probe zu machen. Es stellt sich heraus, dass dieses Kind schwarz war und vermutlich brutal ermordet wurde.

Allein sieht sich Jessie das letzte und vierte Videoband an, in dem ihre Mutter ihr immer wieder weinend vorhersagt, dass Jessie angeblich tot sei und dass sich Jessabelle das holen wird, was ihr zusteht. Kates Geist erscheint im Schlafzimmer und offenbart Jessie die Wahrheit: „Jessabelle“ war ihre leibliche Tochter und die von Moses, und ist aus deren gemeinsamen Affäre entstanden. Wütend über die Affäre hat Leon Jessabelle umgebracht und, um die Schande zu vertuschen, ein weißes Baby, nämlich Jessie, adoptiert und fortan so getan, als wäre es deren leibliches Kind. Der Geist von Jessabelle erscheint und tötet Jessie, indem sie diese an ihren Rollstuhl fesselt und in den See schmeißt. Kurz bevor Jessie ertrinkt, dringt Jessabelle in ihren Körper ein und lebt fortan in ihrem weiter.

 

The Nightmare

Erscheinungsdatum 2015

Handlung:

Bizarr, erschreckend und unheimlich! THE NIGHTMARE ist eine der angsteinflößendsten Dokumentationen, die je gedreht wurden. In diesem Film wird ein äußerst kurioses Schlafereignis zum Mittelpunkt gemacht an dem knapp 6% aller Menschen auf unserem Erdball leiden: Schlaflähmung. Während dieses Zustands berichten Betroffene von vollständiger Bewegungsunfähigkeit und Begegnungen mit Geistern, Schattenwesen und sogar Außerirdischen. ROOM 237-Regisseur RODNEY ASCHER zeichnet für diesen filmischen Albtraum verantwortlich und verarbeitet quasi eigene Erfahrungen. Das macht er ganz geschickt, denn THE NIGHTMARE bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen Dokumentation und Horrorfilm – ist aber am Ende mehr Horror als Doku. ASCHER reißt das Thema nur an, taucht aber nicht tiefgründiger ein. So bekommt der Zuschauer zwar gruslige Erfahrungsberichte von acht Leidtragenden zu sehen; wissenschaftliche Hintergründe werden jedoch nicht gegeben. Das ist bedauerlich, wird der Filmfan am Ende mit unnötig vielen Fragen im Unklaren gelassen. Immerhin sorgt THE NIGHTMARE für reichlich Gänsehaut, denn viele Erfahrungsberichte werden in Form kurzer Gruselszenen unheilvoll nachgespielt. Wer wohldosierte Schauer sucht, ist mit THE NIGHTMARE gut beraten!

 

Haus der 1000 Leichen

Erscheinungsjahr 2003

Handlung:

Vier Jugendliche sind mit dem Auto auf den Straßen Amerikas unterwegs. Als ihnen das Benzin ausgeht, sind sie gezwungen, an der Tankstelle von Captain Spaulding zu halten, der nebenbei auch noch ein Monstrositäten-Museum, bzw. eine Freakshow betreibt. Jerry beschließt, für sich und seine Freunde Eintrittskarten für dieses Museum zu kaufen. Dabei erzählt ihnen Captain Spaulding, der vor allem durch seine eigenartige Kleidung auffällt, indem er beruflich ein Clownskostüm trägt, von dem ehemaligen ortsansässigen Serienkiller Dr. Satan. Jerry ist davon begeistert und überredet die anderen, sich auf die Suche nach einem Baum zu machen, an dem Dr. Satan vorgeblich gehängt wurde. Auf dem Weg dorthin nehmen sie eine attraktive Anhalterin in ihrem Auto mit und landen wegen einer Autopanne im Haus der Familie Firefly, deren Mitglieder anfangs zwar seltsam, aber nicht bedrohlich wirken.

In der Nacht von Halloween werden die Jugendlichen von den Psychopathen gefoltert und ermordet. Haus der 1000 Leichen nimmt ein Ende, das sich mit dem Anfang des Films zu einer Art Spirale zusammenschließt und darauf schließen lässt, dass das Morden weitergehen wird.

 

From Hell

Erscheinungsjahr 2001

Handlung:

Der Polizeiinspektor Frederick Abberline lebt Ende des 19. Jahrhunderts (1888) in London. Er verlor seine Ehefrau und seinen Sohn und konsumiert Opium, um im Rauschzustand Visionen der von ihm aufzuklärenden Fälle zu bekommen.

Abberline untersucht die Morde an Prostituierten im Londoner Stadtteil Whitechapel, die Jack the Ripper beging. Dabei lernt er Mary Kelly kennen, die die Opfer gut kannte. Kelly und Abberline kommen sich näher.

Eine Verschwörung der Freimaurer, deren Mitglied Abberlines Vorgesetzter Sir Charles Warren ist, behindert die Ermittlungen. Abberline findet trotzdem heraus, dass hinter den Morden der Adelige Sir William Gull steckt. Dieser ist der Arzt der königlichen Familie und ebenfalls Mitglied der Freimaurerloge. Durch diverse Anhaltspunkte hatte sich bereits zuvor herausgestellt, dass der Mörder wohlhabend und mit umfassenden anatomischen Kenntnissen ausgestattet sein muss. Gull wollte die Existenz der ehelichen Tochter Alice des Thronfolgers Albert Victor mit einer Frau niederen Standes vertuschen, da deren Kinder Anspruch auf den englischen Thron gehabt hätten. Alle ermordeten Frauen waren bei der Trauung anwesend und hatten deshalb Kenntnis von Alices wahrer Identität. Als Strafe für seine Taten unterziehen die Freimaurer Gull einer primitiven Form der Lobotomie.

Um Mary vor den Freimaurern zu schützen, entschließt sich Abberline, der als Einziger Gulls Irrtum erkennt, es jedoch offiziell unter Verschluss behält, seinem Leben ein Ende zu setzen, indem er eine Überdosis Opium einnimmt. Mary Kelly dagegen ist in ihre irische Heimat geflüchtet, um Alice großzuziehen. In seiner letzten Vision sieht Abberline Mary Kelly, die mit der älter gewordenen Alice in einem Haus am Wasser lebt. Nachdem er aus der Vision aufwacht, stirbt er.

 

Mockingbird

Erscheinungsdatum: 2014

Handlung:

Drei Menschen und  bekommen eines Tages seltsame bunte Geschenke mit Schleifchen vor die Haustür gelegt. Das Präsent enthält eine ganz normale Videokamera. Was einige für einen Spaß oder ein willkommenes Geschenk halten, um ein paar Urlaubsvideos mit der Familie zu drehen, entwickelt sich indes zu einem tödlichen Spiel. Ein irrer Clown verlangt in rätselhaften Briefen von seinen Opfern, alle schauderhaften Erlebnisse festzuhalten, die ihnen durch seine sadistischen Anweisungen widerfahren. Sollten sie seinen Anweisungen nicht Folge leisten, droht Tod und Verderben…

 

Seance – Das Grauen

Erscheinungsjahr 2001

Handlung:

Jun, ein Medium stellt spirituell Kontakte zu Verstorbenen her. Eines Tages bittet die Polizei sie um Hilfe. Ein Mädchen wurde gekidnapped. Jun spürt die Präsenz des Mädchens in ihrem Haus und findet dieses tot in einem der Ausrüstungskoffer ihres Mannes vor. Ihre Seele findet keine Ruhe und das Grauen nimmt seinen Lauf …

 

Horsemen

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Detective Aidan Breslin hat nach dem Krebstod seiner Frau alle Mühe, mit seinem Leben, seiner Arbeit und der Erziehung seiner beiden Söhne Alex und Sean zurechtzukommen.

Als auf der Eisfläche eines zugefrorenen Sees die Zähne eines älteren Mannes unter einer Servierhaube gefunden werden, wird Breslin als forensischer Odontologe zum Tatort gerufen und mit dem Fall betraut. Auffällig am Tatort ist, dass rund um den See herum vier Bäume, einer pro Himmelsrichtung, mit dem Schriftzug „Come And See“ (deutsch: „Komm und sieh“) in roter Farbe versehen wurden.

Kurze Zeit später wird Mary Anne Spitz' Leiche von deren Adoptivtochter Kristin gefunden, die in einem Metallrahmen für Body-Suspension hängt, deren Unterleib aufgeschlitzt und deren Lunge durchstochen wurde, so dass sie letztlich an ihrem eigenen Blut ertrank. An den Wänden befinden sich erneut dieselben vier Schriftzüge, die bereits am ersten Tatort zu lesen waren. Breslin muss nun von einem Serienmord ausgehen und befürchtet weitere Opfer.

Seine Befürchtungen bewahrheiten sich, als ein drittes Opfer, Garrison Jacobs, gefunden wird, das denselben SM-Praktiken ausgesetzt wurde und dessen Fundort die bekannten Schriftzüge aufweist.

Breslin wird klar, dass es sich bei den vorgefundenen Schriftzügen um ein Zitat aus der Bibel handelt. Es ist der Offenbarung des Johannes entnommen, in der die Reiter der Apokalypse angekündigt werden. Zugleich gelingt es dem ermittelnden Detective, den Hersteller der Metallrahmen als einen örtlichen Tätowierer zu identifizieren. Dieser sagt aus, er habe auf eine anonyme Bestellung hin vier Metallrahmen angefertigt.

Kristin meldet sich bei Breslin und gesteht ihm bei einem Spaziergang im Park, sie habe ihre schwangere Mutter getötet und ihr ihren Fetus entnommen. Damit wollte sie ihren Vater bestrafen, der sich sexuell an ihr vergangen hat. In ihrem Kinderzimmer finden sie Videoaufzeichnungen von den gewaltsamen Toden von Garrison Jacobs und Mary Anne Spitz.

Obwohl sich Kristin in Haft befindet, halten die Morde an. Dies stimmt mit den Ergebnissen der Spurensicherung überein, nach deren Erkenntnissen es sich um vier Täter handelte – analog zu den vier apokalyptischen Reitern.

Während seiner Ermittlungen entdeckt Breslin als Gemeinsamkeit, dass sich sämtliche Opfer bei Annette Richardson in Gruppentherapie befanden. Da auch Breslins Sohn Alex nach dem Tod seiner Mutter die Therapie bei Annette Richardson aufsuchte und Breslin befürchtet, die Täter hätten die Zähne beim ersten Mordopfer platziert, um sicherzugehen, dass er als forensischer Odontologe mit dem Fall betraut wird, sieht er seine Söhne als nächste Opfer der Serientäter.

Breslin begibt sich daher auf direktem Wege zu Seans Schule, nur um telefonisch zu erfahren, dass der zu Breslins Haus geschickte Kollege Stingray dort niedergeschlagen wurde. Nachdem Breslin sich um Stingray gekümmert und ärztliche Hilfe angefordert hat, betritt er Alex' Zimmer, um nach seinem Sohn zu sehen. Dieser ist nicht zuhause, allerdings muss Breslin entsetzt feststellen, dass Alex nicht das Opfer eines Serientäters geworden ist, sondern selbst zu den Serientätern zählt.

Breslin macht sich auf den Weg, um seinen Sohn im städtischen Theater zu treffen, wird dort jedoch mit einer Injektion betäubt und kommt erst wieder zu sich, als sein Sohn sich bereits verletzt hat und in einem Metallrahmen hängt. Er berichtet seinem Vater, dass er seinen Freitod über eine Videokamera ins Internet überträgt und dies das Zeichen für die Online-Community ist, sich gegen ihre Familien zu erheben.

Es gelingt Breslin, sich von seinen Handschellen zu befreien, seinen Sohn aus dem Metallrahmen zu lösen und ihm damit das Leben zu retten.

 

Hellraiser

Erscheinungsjahr 1987 (1.Teil, gibt 5 Teile)

Handlung:

Frank kauft in einem Café im Orient einen mit Ornamenten verzierten Würfel von einem hageren Mann. Zurück in seinem Haus in der westlichen Zivilisation untersucht er den Würfel und entdeckt einen Mechanismus: Er öffnet ihn, verdreht ihn und setzt ihn wieder zusammen. Der Würfel öffnet das Tor zu einer anderen Dimension, in der Zenobiten (im Englischen „Cenobites“) genannte Wesen mit unvorstellbaren sinnlichen Erfahrungen experimentieren. Frank wird von den Zenobiten in ihrer Dimension gefangen.

Einen ungewissen Zeitraum später zieht der Bruder von Frank, Larry, mit seiner Frau Julia in das Haus ein. Beim Einzug geschieht ein Missgeschick: Larry verletzt sich an einem hervorstehenden Nagel und Blut tropft auf den Boden des Dachbodens. Dadurch beginnt Frank einen neuen Körper zu materialisieren und nimmt Kontakt zu seiner Schwägerin Julia auf. Mit dieser hatte er hinter dem Rücken seines Bruders eine Affäre. Der untote Frank zieht Julia in seinen Bann. Sein Körper besteht anfangs nur aus den Knochen und den wichtigsten Organen. Um sich wieder vollständig zu materialisieren und dadurch endgültig den Zenobiten entkommen zu können, braucht er mehr Blut.

Die manipulierte und beeinflusste Julia lockt Männer auf den Dachboden, tötet diese und lässt sie von Frank aussaugen. Mehr und mehr sieht Frank wie ein richtiger Mensch aus. Doch durch ein Missgeschick gerät der Würfel in die Hände von Kirstie, Larrys Tochter aus erster Ehe, die das Tor erneut öffnet. Sie bietet den Zenobiten ihre Hilfe an, den flüchtenden Frank zu verraten, damit die Zenobiten ihn wieder in ihre Welt holen können.

 

The Hills Have Eyes

Erscheinungsjahr 2006 (1.Teil es gibt 2 Teile)

Handlung:

Die Familie Carter reist mit ihrem Wohnwagen durch die USA. Am Tag als Ethel und Bob ihren Hochzeitstag feiern, fahren sie mit ihren Kindern Lynn, Brenda und Bobby durch die Wüste New Mexicos mit dem Ziel San Diego, Kalifornien. Mit auf der Reise sind Lynn's Mann Doug, die Tochter des Paares und die zwei Deutschen Schäferhunde Beauty und Beast. Als sie an einer Tankstelle fernab jeglicher Zivilisation tanken, empfiehlt ihnen der Tankwart eine Abkürzung, um Zeit zu sparen. Während des Tankens wird Bobbys roter Kapuzenpullover gestohlen und Bob entscheidet, die Abkürzung zu nehmen.

Im nun zu durchquerenden und verlassenen Wüstengebiet leben jedoch Bergarbeiter, deren Körper durch die atomaren Tests der US-Regierung in den 1950ern in diesem Gebiet entstellt sind. Die Bergleute versteckten sich damals in den Minen. Wütend über das zerstörte Land schlossen sie einen Pakt mit dem Tankstellenbesitzer, der ahnungslosen Opfern die angebliche Abkürzung zeigt. Die Mutanten überfallen ihre Opfer und fressen sie, und im Gegenzug erhält der Tankwart die Besitztümer der Opfer.

Die Reifen des Wohnwagengespanns der Carters werden folglich von der mutierten Familie mittels Nagelband zerschlitzt, wodurch sie an der Weiterfahrt gehindert werden. Während Vater Bob Handfeuerwaffen verteilt, vereinbart die Familie, dass Bob und Doug den Wohnwagen verlassen, um Hilfe zu holen. Bob geht zur Tankstelle zurück, während Doug in die entgegengesetzte Richtung läuft und dabei einen ehemaligen Atomkrater entdeckt, den er jedoch nicht als solchen erkennt; in dem Krater befinden sich etliche Autowracks.

Währenddessen rennt Beauty, einer der beiden Schäferhunde, einer Spur folgend in die Wüste, wo sie kurz darauf von Bobby aufgeschlitzt vorgefunden wird. Bobby fühlt sich verfolgt und will wieder zurück zum Wohnwagen rennen, stolpert aber und verliert das Bewusstsein. Beobachtet von einer jüngeren Mutantin namens Ruby, die seinen roten Kapuzenpullover trägt, geschieht ihm nichts. Er wird später von seiner Schwester Brenda gefunden und zurück zum Wohnwagen gebracht. Auch Doug kehrt mit Dingen, die er in den Autowracks gefunden hat, zum Wohnwagen zurück. Bob, der unterdessen die Tankstelle erreicht hat, wird Zeuge des Selbstmords des Tankstellenbesitzers. Er wird daraufhin von einem Mitglied der Mutanten in einem Auto bewusstlos geschlagen, verschleppt und in der Nähe des Wohnwagens der Carters als Ablenkungsmanöver an einem Baum in Brand gesteckt. Unterdessen kann Beast, der zweite Schäferhund der Carters, durch eine Unachtsamkeit der Mutanten weglaufen. Er flieht in das Dunkel der Nacht und zerfleischt Goggle, den Mutanten, der den Wohnwagen mit einem Fernglas beobachtet. Doug, Ethel, Lynne und Bobby eilen mit einem Feuerlöscher zum Baum. Brenda, die sich im Wohnwagen befindet, bekommt von den Geschehnissen nichts mit, weil sie zu diesem Zeitpunkt bereits von „Lizard“ und „Pluto“, zwei weiteren Mutanten, angegriffen und vergewaltigt wird. Ethel und Lynn, die zum Wohnwagen zurücklaufen und die Mutanten mit Brenda vorfinden, werden von diesen erschossen.

Die junge Mutantin Ruby rettet inzwischen das Baby von Doug und Lynn vor der Ermordung und flüchtet vor „Lizard“. Als er sie erreicht und das Baby umbringen will, kommt Doug, schlägt auf den Mutanten ein und schießt ihn mit der Schrotflinte an. In der Überzeugung, er habe Lizard umgebracht, erhält Doug das Kind von Ruby zurück. Lizard steht jedoch im Rücken von Doug wieder auf und will ihn mit der Schrotflinte erschießen, die Doug bei dem vermeintlich toten Mutanten liegenlassen hatte. Ruby läuft daraufhin sofort auf ihn zu und stürzt sich und ihn in eine Schlucht in den Tod. In der Zwischenzeit haben Brenda und Bobby, die beim Wohnwagen zurückgeblieben waren, den Wohnwagen zu einer tödlichen Gas-Falle umgebaut. Es gelingt ihnen, den Mutanten „Jupiter“ in den Wohnwagen zu locken, wo er die Falle auslöst. Die Explosion des mit Gas gefüllten Wohnwagens kann ihn allerdings nicht sofort töten - dies übernimmt dann Brenda mit einer Spitzhacke. Anschließend kommt Doug mit dem Baby und dem Hund zurück zum Wohnwagen und ist nun mit dem verbliebenen Rest der Familie Carter wieder vereint. Diese wird jedoch mit einem Fernglas von den Hügeln aus beobachtet.

 

Die Mothman Prophezeiungen

Erscheinungsjahr 2002

Handlung:

Der Journalist John Klein hat gerade mit seiner Frau Mary ein neues Haus gekauft. Auf dem Rückweg verliert Mary plötzlich die Kontrolle über den Wagen und muss nach dem Zusammenprall mit einem Baum ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bei der schwer verletzten Patientin diagnostizieren die Ärzte einen Tumor im Schläfenlappen, an dem sie kurze Zeit später stirbt. Aus ihren Aufzeichnungen erfährt John, dass seine Frau in letzter Zeit häufig Halluzinationen von einem Mottenmann hatte. Wahrscheinlich hatte die Erscheinung sie auch beim Unfall erschreckt.

Zwei Jahre später fährt John von Washington zu einem Interview mit einem Gouverneur nach Richmond. Unterwegs wird er jedoch von einer Panne gestoppt. Mitten in der Nacht will er Anwohner um Hilfe bitten, aber der Hausherr Gordon Smallwood bedroht ihn mit einem Gewehr. Der herbeigerufenen Polizistin Connie Mills erzählt er, dass John ihn schon die dritte Nacht in Folge besuche. Der Journalist weiß jedoch noch nicht einmal, wo er sich befindet. Als er erfährt, dass er nach zwei Stunden Fahrt im 600 Kilometer entfernten Ort Point Pleasant an der Grenze zwischen West Virginia und Ohio sein soll, kann er sich dies in keiner Weise erklären. Außerdem ist sein Auto nach Aussage eines Kfz-Mechanikers unbeschädigt.

Daraufhin beschließt John, der Sache nachzugehen. Bei seinen Recherchen in Point Pleasant erfährt er, dass es in den letzten Monaten zahlreiche unerklärliche Phänomene in dem Ort gab. Für Unsicherheit sorgt vor allem ein Unbekannter, der in anonymen Telefonanrufen unter dem Pseudonym Indrid Cold vor Katastrophen warnt. Während eines Gesprächs zwischen John und Connie meldet sich ein Anrufer mit Gordons Stimme, der behauptet, Indrid Cold sei bei ihm. Als John mit dem Unbekannten spricht, stellt er überrascht fest, dass dieser einige persönliche Dinge über ihn weiß. Es stellt sich jedoch heraus, dass Gordon gar nicht angerufen hat und dass die Stimme nicht von einem Menschen stammt.

John will in Chicago mit dem Parapsychologen und Physiker Dr. Alexander Leek – Palindrom für (John A.) Keel – sprechen, aber der verweigert jede Auskunft und warnt ihn nur. Gordon verliert seinen Arbeitsplatz in einer Chemiefabrik und wird einige Tage später im Wald tot aufgefunden. Obwohl der Tod nach forensischen Erkenntnissen mindestens acht Stunden zurückliegt, hat John nur eine Stunde vorher noch einen Anruf von ihm erhalten. Als John erneut bei Dr. Leek nachfragt, erzählt der Wissenschaftler ihm, dass er vor einigen Jahren bereits seltsame Prophezeiungen gehört habe. Niemand nahm seine Warnungen ernst, alle hielten ihn für verrückt. Eine der Aussagen handelte von einer Katastrophe am Ohio River. John weiß, dass sich am Ufer die Chemiefabrik befindet und stellt eine Verbindung zu Gordon her. Vergeblich versucht John, den Gouverneur davon abzuhalten, diese Fabrik zu besuchen, weil er eine Explosion befürchtet. Als John in einer Bar einen Brief erhält, der einen Anruf seiner verstorbenen Frau am Weihnachtsabend ankündigt, fährt er schnell nach Hause. Wenige Minuten vor dem erwarteten Anruf meldet sich auch Connie, um ihn nach Ohio einzuladen, aber John will zunächst Marys Anruf abwarten. Kurz darauf klingelt das Telefon wieder und verstummt auch nicht, als John das Kabel aus der Steckdose reißt.

John macht sich wieder auf den Weg nach Point Pleasant. Als er an einer Brücke über den Ohio ankommt, sieht er vor sich einen Verkehrsstau. Dann wird ihm schlagartig klar, dass dies der Ort der prophezeiten Katastrophe sein wird, und schon lösen sich die ersten Aufhängungen der Brücke. Er versucht verzweifelt, die anderen Autofahrer zu warnen und entdeckt auch Connies Streifenwagen. Er kann nicht verhindern, dass ihr Wagen mit der Brücke abstürzt, aber er rettet die Polizistin aus dem Fluss. Für 36 weitere Menschen kommt jedoch jede Hilfe zu spät. Die Ursachen für die Katastrophe sowie die im Film aufgeworfenen Fragen nach der Identität und den Motiven Indrid Colds bleiben ungeklärt.

 

See No Evil

Erscheinungsjahr 2006 (1.Teil, gibt 2 Teile)

Handlung:

Der Polizist Williams trifft mit seinem Kollegen bei einem Haus ein, aus dem Nachbarn laute Schreie gehört haben. Als sie den Tatort betreten, finden sie eine Frau, deren Augen aus den Augenhöhlen entnommen wurden. In dem Moment greift der gestörte Mörder Jacob Goodnight Williams’ Kollegen mit einer Axt an und hackt ihm den Arm ab. Williams kann sich retten, indem er Jacob in den Hinterkopf schießt.

Vier Jahre später werden acht Strafgefangene von den Gefängnisvorsitzenden ausgewählt, unter Williams’ Aufsicht das alte Blackwell-Hotel zu renovieren. Bei guter Arbeit wird ihnen eine vorzeitige Entlassung in Aussicht gestellt. Kira, welche aufgrund des Besitzes von Drogen hinter Gittern sitzt, trifft hier auf ihren alten Dealer Michael. Jedoch merken die Straftäter schon in der ersten Nacht, dass in dem Haus ein Verrückter herumläuft. Kurz nachdem Richie und Tye einen Obdachlosen finden, dessen Augen fehlen, wird Richie mit einem Haken in den Fahrstuhl gezerrt. Nach und nach ermordet der Killer die Besucher des Gebäudes und entfernt all seinen Opfern die Augen. Als Williams eine Beschreibung des Mörders hört, wird ihm klar, dass es sich um Goodnight handeln muss, der vermeintlich von ihm erschossen wurde. Kurz darauf wird jedoch auch er von dem Killer mit einem Haken getötet.

Da Kira über verschiedene christliche Tätowierungen verfügt, lässt Goodnight sie am Leben und sperrt sie in einen Hundekäfig ein. Als Tye und Christine Kira befreien wollen, kommt ihnen Goodnights Mutter dazwischen. Während Tye von Goodnight erdrückt wird, hofft Kira auf Rettung. Doch die Mutter zeigt ihr wahres Gesicht: Sie hat ihren Sohn in dessen Kindheit einer harten Strafe unterzogen und als „Soldat Gottes“ ausgebildet, der die Menschheit von „allem Schmutz“ befreien sollte. Als sie Kira töten will, wendet sich Goodnight gegen seine Mutter und spießt sie auf.

Schließlich können Christine, Michael und Kira Goodnight überwältigen und aus dem 8. Stock des Hotels werfen. Goodnight linkes Auge wird beim Fall aufgespießt und beim Aufprall platzt sein Herz auf. Während des Abspanns uriniert ein Hund in sein Auge.

 

Besessen

Erscheinungsjahr 2012

Handlung:

Auch Dämonen haben eine Vorliebe für Jahrestage: 40 Jahre ist es her, dass in einem Haus in Boston ein Dämon Besitz von einer jungen Frau nahm und nur mit Mühe wieder vertrieben werden konnte. 2012 nun zieht die junge Studentin Alex Froshiber nach den Semesterferien in eine neue WG. Doch schon bald merkt sie, dass etwas nicht stimmt. Der Besuch bei einer Wahrsagerin bringt die Wahrheit, auch wenn sie sich später an nichts erinnern will: Alex wird von dem Dämon heimgesucht, der vor Jahrzehnten schon einmal den Versuch startete, auf die Welt zu kommen.
Kann kirchlicher Beistand wieder helfen, auch wenn die Überlebenschancen des Exorzismus zu Null tendieren?

 

House at the End of the Street

Erscheinungsjahr 2012

Handlung:

Die frisch geschiedene Sarah und ihre Tochter Elissa finden in einem kleinen eleganten ländlichen Ort das Haus ihrer Träume. Von Anfang an wissen die beiden, dass im Nachbarhaus Jahre zuvor eine Tochter ihre Eltern tötete und verschwand – ihr Bruder Ryan wurde bereits mit sieben Jahren aus der Familie verstoßen, weil er für einen früheren Unfall verantwortlich gemacht wurde, bei welchem die Tochter bleibende Schäden davongetragen hatte und danach nicht mehr dieselbe war.

Nach dem Tod der Eltern nimmt Ryan das Elternhaus wieder in Besitz. Gegen den Willen ihrer Mutter beginnt Elissa eine Beziehung mit dem zurückgezogen lebenden Ryan. Was keiner ahnt: Die vermeintliche Tochter, Carrie Ann, lebt in Gefangenschaft im Luftschutzkeller des Elternhauses und wird dort von Ryan versorgt. Carrie Ann scheint immer noch sehr aggressiv zu sein und kann nur durch Spritzen beruhigt werden. Dennoch versucht sie immer wieder zu fliehen, was ihr eines Tages auch gelingt. Sie erreicht das Haus von Sarah und Elissa, kann aber noch rechtzeitig wieder von Ryan eingefangen und zurückgebracht werden. Als Carrie Ann erneut versucht zu fliehen, wird sie versehentlich von Ryan getötet, als er versucht sie ruhigzustellen, damit sie nicht entdeckt wird. Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, dass Ryan sich eine Carrie Ann halten muss, weil sie der Lebensmittelpunkt der Familie gewesen ist. Die echte Carrie Ann bleibt unterdessen weiter verschwunden. Nach dem Tod der ersten entführten Frau findet Ryan in einem Diner eine neue junge Frau, die er entführt und in den Luftschutzkeller bringt.

Als auf dem Musikfest der Schule eine Gruppe Jugendlicher Ryans Auto demoliert und danach auch ihn angreift, setzt er sich zur Wehr, wobei er einem Angreifer ein Bein bricht. Anschließend läuft er weg. Die jugendlichen Angreifer fahren daraufhin zu Ryans Haus, da sie es für seine einzige Versteckmöglichkeit halten. Auch Elissa fährt mit Ryans zurückgelassenem Auto zu dessen Haus, wo die Jugendlichen gerade einen Molotowcocktail durch eine Glasscheibe geworfen haben. Elissa betritt allein das Haus und es gelingt ihr, die Flammen zu ersticken.

Nach der Brandbekämpfung fällt ihr Blick zufällig auf den Mülleimer, in welchem sich sowohl eine Tampon- als auch eine Verpackung für blaue Kontaktlinsen befinden. Kurz darauf hört sie Geräusche aus dem Keller kommen. Die Geräusche kommen von einem alten Trockner, welchen sie abstellt. Dabei fällt ihr ein Scharnier unter dem Vorleger auf dem Boden auf, welchen sie zur Seite legt. Unter dem Vorleger befindet sich eine Wendeltreppe. Sie geht nach unten und gelangt zu einer versperrten Tür. Da sie jedoch Ryans Schlüsselbund hat, kann sie diese aufsperren. Sie betritt den Raum und wird plötzlich von der für Carrie Ann gehaltenen jungen Frau angegriffen. In diesem Moment erscheint auch Ryan – und bittet Elissa, oben auf ihn zu warten, damit er ihr alles erklären kann. Während sie auf ihn wartet, durchwühlt sie nochmals den Müll und findet zusätzlich zu den Tampons und den Kontaktlinsen auch noch den Studentenausweis einer jungen Frau.

Langsam begreift sie den Ernst der Lage. Ryan bittet sie deshalb, niemanden von Carrie Ann zu erzählen. Als sie zustimmt, Ryan jedoch sagt, dass sie gehen müsse, schlägt sie dieser von hinten nieder. Als sie wieder zu sich kommt, ist sie gefesselt und mit der Studentin zusammen in dem geheimen Kellerraum eingesperrt. Da Ryan jedoch nur eine Carrie Ann haben will (zu welcher Elissa werden soll), will er sich der bewusstlosen Studentin entledigen und trägt sie aus dem Raum. Kurz darauf läutet jedoch ein Polizist und teilt ihm mit, dass er am folgenden Tag seine Aussage zu seiner Schlägerei machen müsse. Zudem fragt er, ob Ryan Elissa gesehen habe, was dieser verneint. Nachdem der Polizist das Haus wieder verlassen hat, ruft er jedoch Elissa an. Ihr Handy, das ihr aus der Tasche gefallen ist, klingelt in Ryans Küche. Daraufhin löscht Ryan das Licht, und der Polizist betritt mit gezogener Waffe wieder das Haus und macht sich auf die Suche nach Elissa.

Als er gerade in den Keller hinuntersteigen will, wird er von Ryan überrascht, fällt die Treppe hinunter und verliert seine Waffe. Ryan rammt ihm mehrere Male ein Messer in den Bauch, bis er regungslos liegenbleibt. Während des Kampfes der beiden konnte sich Elissa von ihren Fesseln befreien. Als Ryan wieder den Raum betritt, in dem sie gefangen gehalten wird, kann sie in die Garage fliehen. Sie will mit dem Auto entkommen, doch steckt der Schlüssel nicht. Ryan holt sie ein, betäubt sie mit Chloroform und legt sie in den Kofferraum.

Jedoch schellt es abermals an der Türe. Es ist Elissas Mutter, die verzweifelt ihre Tochter sucht. Ryan gibt vor, sie nicht gesehen zu haben. Als die Mutter aber ein Geräusch aus dem Keller hört, läuft sie dorthin. Als sie vor der versperrten Garagentür steht, rammt Ryan auch ihr ein Messer in den Bauch. Elissa hat sich mittlerweile aus dem Kofferraum befreit und im Keller versteckt. Ryan sucht nach ihr und versucht, sie wieder zu fangen. Elissa kann sich jedoch losreißen, entdeckt die Waffe des Polizisten und schießt damit auf Ryan, doch geht dieser rechtzeitig in Deckung. Außerdem schaltet er den Strom ab. Elissa hat aber die Taschenlampe des Polizisten und trifft Ryan, als er versucht, sie mit dem Messer anzugreifen.

Als sie dem anscheinend toten Ryan die Schlüssel für die Kellertüre aus der Tasche wegnehmen will, greift dieser nach ihrer Hand und versucht, sie mit dem Messer zu verletzen. Doch kann ihre Mutter ihn mit einem Hammer zu Boden strecken. Ryan überlebt knapp mit zwei Schusswunden und kommt in eine psychiatrische Anstalt.

Am Ende des Films stellt sich heraus, dass die Schwester von Ryan im Kindesalter bei dem Unfall beim Spielen nicht nur ums Leben kam, sondern ihre Eltern Ryan auch zwangen, die Rolle von Carrie Ann anzunehmen. Tat er das nicht, wurde er gezüchtigt. Er wurde mit denselben Methoden (Beruhigungsspritzen, Hausarrest) behandelt, wie er es mit den jungen Frauen tat. Es ist nun klar, dass nicht Carrie Ann, sondern Ryan die Eltern getötet hatte. Außerdem erfährt man, dass der Polizist von dem Todesfall seiner Schwester (welche Ryans Vater im Wald vergraben hat) wusste und die Familie gedeckt hat.

 

The Box – Du bist das Experiment

Erscheinungsjahr 2009

Handlung:

Die Handlung spielt in den 1970er Jahren. Eines Morgens steht ein Paket vor dem Haus der Familie Lewis, in dem sich eine mysteriöse Holzkiste mit einem roten Knopf befindet. Am Nachmittag erhält Mutter Norma Besuch vom geheimnisvollen und entstellten Arlington Steward, der die Funktionsweise der Box erklärt. Der fremde Mann bietet Norma und Arthur eine Million Dollar in bar an, wenn sie in den nächsten 24 Stunden den Knopf drücken. Jedoch wird mit dem Betätigen des Knopfes irgendwo auf dem Planeten ein Mensch sterben, den Norma und Arthur nicht kennen. Die Familie befindet sich plötzlich in einer finanziellen Misere: Vater Arthur, der ein Mitarbeiter der NASA ist, wird die Aufnahme in das Astronauten-Programm überraschend verwehrt, während Mutter Norma erfährt, dass die Schule ihres Sohnes Walter die Vergünstigungen der Gebühren streichen will. Norma kann der Versuchung nicht widerstehen und drückt kurz vor Ablauf der Frist den Knopf. Arlington Steward erscheint erneut vor der Haustür und übergibt der Familie den Koffer mit der einen Million Dollar in bar. Er nimmt die Box wieder mit und erklärt, dass nach einer Neuprogrammierung einer anderen Familie ein weiteres unmoralisches Angebot unterbreitet wird.

Auf Grund einer zweideutigen Bemerkung des unheilvollen Fremden glauben Norma und Arthur, dass sie diejenigen sein werden, die als nächste sterben. Es stellt sich heraus, dass Arlington Steward ein Ex-NASA-Mitarbeiter ist, der vor Jahren vom Blitz getroffen und eigentlich getötet wurde. Durch diesen Blitzeinschlag sind höhere Mächte in den Körper des Wissenschaftlers gefahren, der nun in deren Auftrag verschiedene Menschen vor eine unmoralische Wahl stellt. Durch dieses Verfahren wollen diese höheren Mächte herausfinden, ob die menschliche Zivilisation es wert ist, weiter am Leben zu bleiben. Sollten sich genügend Personen finden, die der Versuchung widerstehen, hat die Menschheit eine Zukunft.

Mitarbeiter von Arlington Steward entführen Normas und Arthurs Sohn Walter und machen ihn blind und taub. Daraufhin stattet Arlington der Familie Lewis einen weiteren Besuch ab und stellt das Ehepaar erneut vor eine Wahl. Entweder erschießt Arthur seine Frau Norma, oder ihr gemeinsamer Sohn Walter wird auf ewig blind und taub bleiben. Da sie ihrem Sohn dieses Leid ersparen will, überredet Norma ihren Mann, sie zu erschießen. In dem Moment, als Arthur den Abzug der Waffe drückt, sieht man, wie ein anderes Ehepaar den Knopf der Holzkiste betätigt, woraufhin Walter von seinen Behinderungen befreit wird.

Arthur wird von der Polizei festgenommen, kurz darauf jedoch an schwarz gekleidete Männer übergeben, die ihm die Handschellen wieder abnehmen lassen. Er wird zu einer schwarzen Limousine geführt, wo ihm gesagt wird, dass für ihn und seinen Sohn alles Nötige getan werde. Walter beobachtet vom Fenster aus, wie die Limousine mit Arthur davonfährt. Die Schlussszene zeigt nochmals den auf einer Straße im Wohnviertel stehenden Arlington Steward mit der Box in den Händen.

 

Shutter Island

Erscheinungsjahr 2010

Handlung:

Der US-Marshal Edward „Teddy“ Daniels untersucht im Jahr 1954 mit seinem Partner Chuck Aule das Verschwinden der Patientin Rachel Solando aus dem Ashecliffe Hospital für psychisch gestörte Schwerverbrecher, das auf der fiktiven Insel Shutter Island vor der Küste von Massachusetts liegt.

Während ein Hurrikan heraufzieht, der eine Rückkehr auf das Festland zunächst unmöglich macht, verfestigt sich bei Daniels der Verdacht, dass auf der Insel geheime Experimente an Patienten durchgeführt werden. Er wird von Albträumen und Halluzinationen geplagt, die sich vor allem um seine verstorbene Ehefrau und Erinnerungen an seine Zeit als US-Soldat im Zweiten Weltkrieg drehen, in dem er an der Befreiung des KZ Dachau beteiligt war. Darüber hinaus verschlimmern sich seine körperlichen Beschwerden, vor allem Kopfschmerzen, Übelkeit und Benommenheit. Von diesen Beschwerden geplagt, und aufgrund seiner auf eine Verschwörung hindeutenden Ermittlungen, wird er zunehmend paranoid. Die Nachforschungen deuten außerdem darauf hin, dass es neben den 66 registrierten Patienten einen weiteren Patienten gibt, der dort inkognito behandelt wird.

Daniels offenbart Aule, dass er sich aus persönlichen Gründen selbst für den Fall gemeldet hat: Er habe von seinem früheren Studienkollegen George Noyce erfahren, dass die USA, aufbauend auf den Menschenversuchen der Nazis, inzwischen selbst verheerende Experimente an Ahnungslosen durchführen, und will die Machenschaften aufdecken. Er habe bereits eine Spur, die nach Shutter Island führt. So sei ebendieser George Noyce wegen politischer bzw. kommunistischer Aktivitäten hier als Patient gelandet und psychisch manipuliert worden. Auch die Organisation, welche die Klinik finanziert, gebe Hinweise auf einen politischen Hintergrund. Andererseits soll Andrew Laeddis, der Hausmeister von Daniels früherem Wohnhaus, Patient in der Klinik sein. Daniels bezichtigt Laeddis, einen Brand in dessen Wohnung gelegt zu haben, bei dem seine Frau starb. Er vermutet, dass Laeddis der 67. Patient ist, und will den Mörder stellen.

Die entflohene Patientin taucht wieder auf, und der Auftrag ist damit eigentlich erledigt. Daniels hat aber bereits viele weitere Indizien für eine Verschwörung gesammelt und ermittelt zunächst mit Aule, dann im Alleingang weiter, da er nach einem Gespräch mit dem tatsächlich in der Klinik einsitzenden Patienten George Noyce auch Aule misstraut.

Schließlich findet er eine andere Frau, anscheinend die echte Rachel Solando, die sich in einer Höhle versteckt hält. Sie erzählt ihm, dass sie früher Ärztin in der Klinik gewesen und zur Patientin degradiert worden sei, nachdem sie Fragen zum wirklichen Wesen der Klinik gestellt hatte. Dort benutze man die inhaftierten Patienten zu Menschenversuchen und arbeite daran, sie mittels Gehirnwäschen, Psychopharmaka und schließlich Neurochirurgie zu nervenlosen, hemmungslos tötungsbereiten Wesen ohne Erinnerung zu machen, die man unter anderem als Agenten im Kalten Krieg einsetzen könne. Sie bezeichnet diese Patienten als „menschliche Monster“. Daniels sei bereits durch heimlich in Getränke und geschenkte Zigaretten gemischte Psychopharmaka von den Ärzten der Klinik vergiftet worden, und seine Halluzinationen seien dafür typische Symptome.

Da Daniels nun der Meinung ist, das Rätsel um Shutter Island gelüftet zu haben, sucht er seinen verschwundenen Polizeipartner, um ihn davor zu bewahren, als Versuchsobjekt auf der Insel zu bleiben. Er schlägt einen Wachmann nieder und dringt mit dessen Gewehr in den Leuchtturm ein, von dem er vermutet, dass dort die Menschenversuche durchgeführt werden.

Im obersten Raum des größtenteils leerstehenden Leuchtturms trifft Daniels auf den Chefarzt. Dazu erscheint auch der vermisste Aule, der sich aber als der Psychiater Dr. Sheehan vorstellt. Beide verkünden ihm, er selbst sei in Wirklichkeit der wahnkranke und extrem gefährliche 67. Patient Andrew Laeddis, ein ehemaliger Marshal, der an dissoziativer Identitätsstörung leidet. Er sei seit zwei Jahren auf Shutter Island in Behandlung, und Dr. Sheehan sei seit dieser Zeit sein behandelnder Psychiater. Zwei Tage lang habe man ihn einem radikalen, innovativen Rollenspiel unterzogen, um so eine transorbitale Lobotomie zu vermeiden, die ihm aufgrund seiner jüngsten Angriffe auf Personal und andere Patienten drohe.

In einem Rollenspiel habe er eine auf Wahnvorstellungen aufgebaute Scheinidentität ausleben sollen, mit der er sich vor einem unerträglichen Trauma schützt: Er hat seine manisch-depressive Ehefrau Dolores erschossen, nachdem diese ihre gemeinsamen drei Kinder im See vor dem eigenen Haus ertränkt hatte. Daniels ist überzeugt, er hätte den Mord an seinen Kindern verhindern können, wenn er rechtzeitig gegen die Krankheit seiner Frau Dolores eingeschritten wäre. Um die unerträgliche Wahrheit zu verdrängen, hat er einen Brand erfunden: Andrew Laeddis, der er selbst nicht mehr sein will, habe den Brand gelegt, und seine Frau sei dabei umgekommen. Rachel Solando ist ein Anagramm des Namens seiner Frau, wie auch Edward Daniels, sein Name als Marshal, ein Anagramm seines tatsächlichen Namens ist.

Seine tote Tochter Rachel sah er daher bei seinen Halluzinationen unter anderem als Opfer des KZ Dachau, an dessen Befreiung er als Soldat tatsächlich teilgenommen hatte, und er glaube nur, so die Ärzte, sich zu erinnern, dass er dort Wachleute erschossen habe, nachdem diese sich ergeben hatten. Dieses Kriegsverbrechen ist zwar unter der Bezeichnung Dachau-Massaker historisch belegt, allerdings ist laut Chefarzt unwahrscheinlich, dass Daniels/Laeddis an dem Massaker beteiligt war. Stattdessen verschiebe er die unerträgliche Erinnerung an die Erschießung seiner Frau nach Dachau und an andere Orte, genau wie sein Zuspätkommen im Angesicht der Leichen seiner Kinder. Ähnlich verdrehe und verschiebe er auch die Erinnerung an George Noyce, den er in Wahrheit brutal angegriffen habe, nachdem er ihn „Laeddis“ genannt hatte.

Die Begegnung mit der Frau in der Höhle, die für Daniels/Laeddis als Beweis für inhumane Machenschaften galt, sei eine Halluzination gewesen; und seine körperlichen Beschwerden seien nicht auf die Zuführung, sondern vielmehr auf den Entzug von Psychopharmaka zurückzuführen, die er während des Rollenspiels nicht mehr erhalten hat.

Zum Zuhören gezwungen, wehrt sich Daniels/Laeddis heftig gegen diese Enthüllungen. Nachdem er den Chefarzt mit einer Spielzeugpistole scheinbar erschossen hat und ihm seine Sicht der Dinge anscheinend unausweichlich als widersprüchlich vor Augen gehalten wird, bricht er bewusstlos zusammen.

In seinem Krankenzimmer erkennt er die Darstellungen der Ärzte als wahr an und meint, seine Erinnerung an eine verdrängte Realität wieder zuzulassen. Dadurch habe er nun nach deren Aussage einen entscheidenden Schritt hin zu seiner Heilung und somit Entlassung getan. An diesen Punkt sei er allerdings, wie er erfährt, schon früher im Verlauf seiner Therapie gekommen, bevor er stets wieder in seine Wahnvorstellungen zurückgekehrt sei und jegliche Erinnerung an seine Therapie verdrängt habe. Am Ende wird er eindringlich vor einem weiteren Rückfall gewarnt, denn im Falle eines solchen sei eine Lobotomie unausweichlich.

Am nächsten Tag spricht er seinen Arzt Dr. Sheehan wieder als Polizeipartner an, so als habe er das Geschehen im Leuchtturm erneut verdrängt. Sheehan signalisiert dies mit einem leichten Kopfschütteln dem wartenden Direktor und den übrigen Ärzten. In diesem Moment setzt sich die Gruppe in Bewegung, und Laeddis/Daniels erkennt chirurgische Instrumente, die ein Pfleger halb verborgen unter einem Tuch versteckt hält. Mit den Worten „Was wäre schlimmer: Zu leben wie ein Monster, oder als guter Mann zu sterben?“ erhebt er sich und geht mit den Pflegern und Ärzten freiwillig davon. Auf die Ansprache „Teddy“ von Dr. Sheehan reagiert Laeddis dabei nicht mehr.

 

Pay the Ghost

Erscheinungsdatum: 2015

Handlung:

 

Wegen der vielen Arbeit vernachlässigt der Englischprofessor Mike Lawford  seine Familie und verbringt zu wenig Zeit mit seinen Liebsten. Das Versprechen an Sohnemann Charlie will der Vater aber einhalten und so besuchen sie zusammen eine Halloweenparade. Was ein schöner Familienausflug werden sollte, mutiert zum totalen Albtraum, als der Junge von einem auf den anderen Moment verschwindet. Auch ein Jahr danach gibt es trotz intensiver Suche keinen Hinweis auf Charlies Aufenthaltsort. Und so wachsen Mikes Schuldgefühle, während ihn schreckliche Albträume heimsuchen. Doch so langsam glaubt der Vater, sein Kind versucht durch die bedrohlichen Bilder Kontakt zu ihm aufzunehmen. Gemeinsam mit seiner entfremdeten Frau Kristen  geht er der übernatürlichen Spur nach - mit dem Ergebnis, dass der Professor schon bald an seinem Verstand zweifelt. Könnte sein Sohn das Opfer eines rachsüchtigen Geistes geworden sein?

 

Paranormal Activity

Erscheinungsjahr 2007 ( 1.Teil es gibt 8Teile)

Handlung:

Mittelpunkt des im Herbst 2006 spielenden Films ist das junge Pärchen Micah und Katie, das in einem Haus in San Diego lebt. Als Katie, eine junge Studentin, durch nächtliche Geräusche verängstigt wird, nimmt Micah dies zum Anlass, eine Kamera zu kaufen und nachts u. a. auf ihr gemeinsames Bett zu richten, um damit etwaige paranormale Phänomene aufzeichnen zu können. Anders als Katie scheint er weniger verängstigt, als vielmehr fasziniert.

Ein hinzugezogenes Medium, Dr. Fredrichs, glaubt, in dem Haus tatsächlich eine Art Dämon wahrzunehmen, der speziell Katie heimsucht, weswegen ein Umzug keine Lösung des Problems wäre. Diese Erkenntnis begründet er mit der Schilderung Katies, schon seit ihrem achten Lebensjahr über mehrere Umzüge hinweg von paranormalen Ereignissen heimgesucht zu werden. Da er sich selbst für überfordert hält – seine Profession sei die Kommunikation mit Geistern, nicht mit Dämonen – empfiehlt er dem jungen Paar Kontakt mit dem Dämonologen Dr. Johann Averies aus Los Angeles aufzunehmen. Im Gegensatz zu Katie ist Micah davon allerdings nicht überzeugt und hält es für eine Spinnerei, was mehrfach zu Streitigkeiten zwischen den beiden führt.

In den darauffolgenden Nächten gelingt es Micah tatsächlich, Paranormales zu dokumentieren. So bewegt sich die Schlafzimmertür ohne ersichtlichen Grund, dumpfe Schläge sind im Haus zu hören, aber niemand zu finden, der Kronleuchter im Wohnzimmer bewegt sich. In einer Nacht steht Katie auf und verlässt das Schlafzimmer, nachdem sie über zwei Stunden ruhig stehend Micah beim Schlafen beobachtet hat. Als Micah kurze Zeit später erwacht und sich auf die Suche nach Katie macht, findet er sie trotz der Kälte draußen auf der Veranda. Als Micah ins Haus zurückgeht, hört er Schritte aus dem Schlafzimmer, nur um entsetzt festzustellen, dass der Fernseher rauscht, sich aber niemand im Schlafzimmer befindet. Am Morgen kann sich Katie an nichts mehr erinnern.

Nachdem ein Mikrofon Geräusche im Schlafzimmer aufgenommen hat, während das Paar sich in jener Nacht auf der Veranda befand, besorgt Micah ein Witchboard, um – entgegen der ausdrücklichen Warnung Dr. Fredrichs' – mit dem Wesen Kontakt aufzunehmen. Katie ist über dieses Verhalten verärgert und verlässt wütend das Haus, gefolgt von Micah. Während ihrer Abwesenheit ist die Kamera auf das im Wohnzimmer aufgebaute Witchboard gerichtet und dokumentiert einen aufkommenden Wind, den sich auf dem Brett bewegenden Zeiger und schließlich die Entzündung des Bretts. Im abends auf den Boden gestreuten Babypuder finden sich Fußspuren, und nachdem Micah durch Schritte auf den Dachboden gelockt wurde, findet er dort ein halbverbranntes Kinderfoto von Katie, von dem sie dachte, dass es in einem Hausbrand vor Jahren zerstört wurde. Daraufhin ist Katie so verängstigt, dass sie beschließt, Dr. Averies anzurufen. Da dieser aber nicht erreichbar ist, wendet sie sich erneut an Dr. Fredrichs, welcher verspricht, am nächsten Tag zu kommen. In der darauffolgenden Nacht wird die Tür plötzlich zugeschlagen und von außen dagegen gehämmert. Am Morgen wird ein Bild, welches die beiden zeigt, zerschlagen und nur das Gesicht von Micah zerkratzt. Der herbeigerufene Dr. Fredrichs nimmt eine extrem feindselige Kraft wahr und verlässt abrupt und verängstigt das Haus, nicht ohne noch einmal zu betonen, dass ein Auszug aus dem Haus nichts bringen würde.

Zwei Nächte später wird Katie plötzlich aus dem Bett gezerrt, über den Boden geschleift und kann nur unter großem Kraftaufwand von Micah befreit werden. Zurück bleibt eine Verletzung auf ihrem Rücken, die von Micah als Biss interpretiert wird. Mit den Nerven am Ende und völlig erschöpft beschließt das Paar, doch in ein Hotel zu ziehen. Gerade als Micah im Begriff ist, das Haus zu verlassen, besteht eine völlig ruhige Katie plötzlich darauf, doch noch im Haus zu übernachten. Außerdem ist sie der Meinung, dass jetzt „alles wieder gut“ werden würde. In der 21. Nacht steht Katie gegen 1:26 Uhr unvermittelt auf, beobachtet Micah fast zwei Stunden völlig regungslos beim Schlafen und geht gegen 3:16 Uhr in die untere Etage. Der von ihren Schreien aufgeschreckte Micah stürzt daraufhin aus dem Zimmer, um ihr zu Hilfe zu eilen. Im Bild ist weiterhin nur das Schlafzimmer zu sehen und man hört einen Kampf, dem plötzliche Stille folgt. Nach einer Weile hört man schwere Schritte die Treppe hinaufkommen und plötzlich wird Micah quer durch den Raum gegen die Kamera geschleudert. Die umgestoßene Kamera zeigt eine Katie im blutdurchtränkten Top, die langsam auf den leblosen Körper ihres Lebensgefährten zugeht und an ihm riecht, während sie über ihm kauert. Nachdem sie in die Kamera gelächelt hat, stürzt sie mit einem dämonischen Gesichtsausdruck auf diese zu und das Bild wird schwarz. Daraufhin wird im Epilog eingeblendet, dass die Polizei die Leiche Micahs am 11. Oktober 2006 fand und Katie seither nie wieder gesehen wurde.

 

Paranormal Investigations

Erscheinungsjahr 2007 (1.Teil es gibt 10 Teile)

Handlung:

Weil vor 20 Jahren im Haus von Seth Masterson eine ganze Familie getötet wurde, geben die Geister der Opfer keine Ruhe. Darum versucht Seth Masterson mit Hilfe der Geisterjägerin Carter Simms dem Spuk ein Ende zu setzen. Da Seth Masterson das alles dokumentieren will, holt er die junge Journalistin Yvette Sandoval und den Kameramann Colin Green mit an Bord. Erste unheimliche Begegnungen bleiben nicht aus, doch als Mary Young, die bei den Untersuchungen dabei sein will, auftaucht, nimmt der Spuk bedrohliche Formen an.

 

Poltergeist

Erscheinungsjahr 1982 (seid 2015 gibt es eine Neuverfilmung, die einzige wo ich sagen muss gefällt mir besser als das Original)

Handlung:

Die Familie Freeling lebt als mehr oder minder typisch amerikanische Familie in der kalifornischen Fertigbausiedlung Cuesta Verde. Die Anfangsszene des Films zeigt die Familie nachts in ihrem Haus. Alle schlafen friedlich bis auf die 5-jährige Carol Anne, die es im Haus umtreibt und schließlich unter den Augen der inzwischen erwachten Familienmitglieder mit dem nach Sendeschluss rauschenden Fernsehbild ein lautes Gespräch führt. Dieses Verhalten als Schlafwandel abtuend, denken sich die Eltern Diane und Steven nichts weiter und übersehen zunächst auch andere ungewöhnliche Anzeichen wie z. B. den Tod von Carol Annes Kanarienvogel am Morgen darauf. In der folgenden Nacht wird Carol Anne, die wieder einmal mit dem rauschenden Fernseher – diesmal im Schlafzimmer der Eltern – in einen Dialog tritt, Zeuge eines paranormalen Schauspiels: Ein Lichtband greift in der Form einer Hand aus dem Fernseher nach ihr und rauscht schließlich aus dem Fernseher heraus in die gegenüberliegende Wand worauf das Gebäude erbebt. Die Eltern werden aus dem Schlaf gerüttelt, doch die Frage, was passiert sei, beantwortet Carol Anne lapidar mit „Sie sind hier“.

Von nun an stellen sich im Haus zunächst recht harmlose Spukerscheinungen ein: Essbesteck wird verbogen, Gläser zerspringen, Stühle bewegen sich von selbst, der Haushund apportiert vor die Wandstelle, in die das Lichtband Stunden vorher eintauchte. Ein paar Tage später zieht ein starkes Gewitter auf, das seltsame Wolkenformationen mit sich bringt. In dieser Unwetternacht kommt es zum Großausbruch paranormalen Geschehens: Ein Baum im Garten erwacht zum Leben, durchbricht das Kinderzimmerfenster und ergreift Carol Annes älteren Bruder Robbie. Während seine Eltern und seine ältere Schwester Dana im Garten verzweifelt versuchen, Robbie dem Baum zu entreißen, wird die im Haus zurückgelassene Carol Anne in ihren Kleiderschrank gezogen, aus dem ein grell-unnatürliches Licht strömt. Der Baum wird schließlich von einem plötzlich auftauchenden Tornado aus dem Garten ausgerissen. Steve gelingt es in letzter Sekunde, Robbie zu befreien. Carol Anne ist spurlos verschwunden, während sich im verwüsteten Kinderzimmer ein furchterregender Spuk einnistet, der alle Familienmitglieder dazu bringt, das Zimmer furchtsam zu meiden. Nur durch die Hilfe des Fernsehers können die Eltern Carol Annes Stimme hören, das Kind aber nicht sehen.

Ratlos und resigniert wenden sich die Freelings an ein Wissenschaftlerteam, dessen anfängliche Skepsis bei der Führung durchs Haus überaus schnell weicht. Zusammen mit den Wissenschaftlern widerfahren den Freelings nun eine Reihe von Spukphänomenen, seien es Beißattacken aus dem Nichts, ein Blitzgewitter an der Wohnzimmerdecke, von der teils uralte, teils moderne Habseligkeiten von Fremden herabregnen, oder leuchtende, schemenhafte Geister, die die Treppe vom Kinderzimmer herunter wandeln. Einem Wissenschaftler entfleucht sogar ein Steak, das unerwartet vor Maden auseinanderquillt, und gleich darauf gaukelt ihm eine Erscheinung im Spiegel vor, sein Gesicht löse sich in Fleischfetzen auf. Schließlich ziehen die ebenfalls entnervten Wissenschaftler Tangina Barrons als Medium zu Rate, auf deren Betreiben sogleich Kontakt mit der verschwundenen Carol Anne aufgenommen wird und es wenig später in einer turbulenten Rettungsaktion gar gelingt, Carol Anne wieder zurück in die diesseitige Welt zu holen: Dabei begibt sich Mutter Diane über den Kinderzimmerkleiderschrank, der eine Art etabliertes Tor zur Zwischenwelt darstellt, auf „die andere Seite“ und rettet Carol Anne, wobei ein Fehler Stevens fast zum Misslingen der Aktion führt und ihn – mit glimpflichem Ausgang – Bekanntschaft machen lässt mit einer sehr starken, bösen Erscheinung im Haus, die Tangina schlicht „die Bestie“ nennt.

Nach Carol Annes Rettung hat der Spuk scheinbar ein Ende, die Freelings wähnen den Terror überstanden und planen gebeutelt ihren Umzug. Doch in ihrer letzten Nacht im Haus bricht der Spuk mit bisher unerreichter Härte erneut aus: Wieder trachtet die Bestie nach den Kindern und versucht diese in Gestalt eines gigantischen Schlunds, der sich wieder im Kleiderschrank des Kinderzimmers auftut, auf „die andere Seite“ zu ziehen. Nach mehreren furchtbaren Erscheinungen beginnt das Haus schließlich zu kollabieren, während im Garten Särge aus dem Boden schießen. Bei der panischen Flucht von dem Anwesen gelingt es Diane schließlich, die beiden Kinder dem Schlund zu entreißen. Steven erkennt derweil endlich den Sinn hinter den erst kurz zurückliegenden Aussagen seines Arbeitgebers, eines Immobilienmaklers: Das Haus und die ganze Siedlung wurden auf einem Friedhof erbaut, von dem zuvor nur die Grabsteine umgesetzt worden waren, und nun widerfährt den Freelings die Rache der immer noch unter ihrem Heim begrabenen Seelen. Mit dieser Einsicht flieht die Familie aus Cuesta Verde, wobei das Haus der Freelings implodiert und verschwindet. Sie kommen vorübergehend in einem Hotel unter, wo Steven als erste Amtshandlung den Fernseher vor die Zimmertür verbannt.

 

Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt

Erscheinungsjahr 1979 (1. Teil es gibt 7 Teile)

Handlung:

Im Jahr 2122 ist das Raumschiff Nostromo, ein Erzfrachter der Firma Weyland-Yutani, nach einer langen Reise durch den Weltraum auf dem Rückweg zur Erde, als es ein Funksignal von einem weitab vom Heimatkurs liegenden, scheinbar unbewohnten Himmelskörper bei Zeta2 Reticuli auffängt.

MU/TH/UR (gesprochen wie das englische „mother“, übersetzt: „Mutter“) 182, der Zentralcomputer des Raumschiffs, ändert selbstständig den Kurs und weckt die Besatzung, die sich bis dahin im Kälteschlaf befunden hat. Das Signal wird zunächst als Notsignal interpretiert. Aufgrund eines allgemeinen Protokolls ist man dazu verpflichtet, dem Sender Hilfe zu leisten.

Die Crew landet auf dem unwirtlichen Planetoiden (Acheron) LV-426, um der Ursache des Funksignals auf den Grund zu gehen. Zunächst entdeckt sie das Wrack eines außerirdischen Raumschiffs und in dessen Innerem das versteinerte Skelett des anscheinend einzigen Besatzungsmitgliedes. In einem weiteren Gewölbe findet Kane, ein Besatzungsmitglied der Nostromo, eine Ansammlung großer, eiförmiger Gebilde. Zwischenzeitlich kommt beim dritten Offizier Ellen Ripley, die an Bord des Landefahrzeugs das aufgefangene Signal analysiert, der Verdacht auf, es handle sich bei dem Signal eher um ein Warn- als um ein Notsignal. Doch der Wissenschaftsoffizier Ash geht nicht auf ihre Bedenken ein. Neugierig nähert sich Kane einem der Gebilde, in dessen Innerem sich etwas bewegt. Das Ei öffnet sich, etwas schießt heraus, durchbricht Kanes Helmvisier und umklammert seinen Kopf. Dallas und Lambert bringen Kane zum Landefahrzeug zurück. Ripley verweigert ihnen unter Berufung auf die Quarantänevorschriften den Zugang, doch Ash öffnet die Zugangsschleuse und lässt sie herein. Auf der Krankenstation gelingt es nicht, den Fremdorganismus zu entfernen, da dieser seinen Schwanz um Kanes Hals gewickelt hat und bei einem Entfernungsversuch das Opfer zu erwürgen droht. Zudem scheint das Blut des Organismus aus einer unbekannten, hochkonzentrierten Säure zu bestehen, die vom Operationstisch tropft, sich durch den Boden mehrerer Etagen des Raumschiffs frisst und droht, die Außenhülle des Raumschiffs zu durchdringen. Nach einer gewissen Zeit bemerken Dallas, Ash und Ripley, dass der Fremdorganismus tot von seinem Opfer abgefallen ist.

Die Crew macht sich auf den Rückweg zur Erde. Kane erwacht und scheint sich erholt zu haben. Kurze Zeit später bricht unerwartet und gewaltsam ein kleines Wesen aus dem Brustkorb von Kane, der ihm als Wirt diente, und verschwindet in den düsteren, labyrinthartigen Gängen des Schiffes. Kane wird dabei getötet. Die schockierte Crew entschließt sich, das Wesen zu jagen. Es stellt sich heraus, dass es sich häutet und enorm schnell wächst. Bei der Suche nach ihm tötet es zunächst Brett. Parker vermutet, dass es sich im Luftschacht fortbewegt. Dallas steigt in diesen ein und versucht, das Biest mit einem Flammenwerfer zur Luftschleuse zu treiben, von wo es ins All geschleudert werden soll. Aber auch er wird angegriffen und getötet.

Ripley nutzt ihre neue Position als ranghöchster Offizier dazu, den Hauptcomputer „Mutter“ zur scheinbaren Unfähigkeit des Wissenschaftsoffiziers Ash und zu den Zielen der Mission zu befragen. Sie erfährt, dass der Abstecher zu dem Planetoiden geplant und vorrangig war. Weyland-Yutani beabsichtigte, das extraterrestrische Wesen („Alien“), von dessen Existenz die Gesellschaft offensichtlich wusste, zur Erde bringen zu lassen. Als Ash versucht, Ripley gewaltsam zum Schweigen zu bringen, was die herbeieilenden Parker und Lambert verhindern können, zeigt sich, dass er ein Android ist. Nach seiner Zerstörung kurzzeitig reaktiviert, bestätigt Ash den Plan und bringt seine Bewunderung für die Perfektion der fremden Spezies zum Ausdruck. Davon angewidert beschließen Ripley, Parker und Lambert, das Schiff aufzugeben und mit dem Rettungsfahrzeug zu fliehen. Bei der Vorbereitung der Flucht werden Parker und Lambert jedoch vom Alien getötet.

Die einzige Überlebende der Nostromo ist Ripley. In einem letzten verzweifelten Versuch, die scheinbar unbesiegbare Bestie zu töten, aktiviert sie den Selbstzerstörungsmechanismus des Raumfrachters. Während der ohrenbetäubende Countdown läuft, muss Ripley auf ihrer Flucht wieder umkehren, weil das Alien ihr den Weg versperrt. Ihr Versuch, den Selbstzerstörungsmechanismus außer Kraft zu setzen, scheitert knapp, aber sie kann schließlich doch mit dem Bordkater Jones im Rettungsfahrzeug Narcissus entkommen. Aus der Ferne sieht Ripley mit an, wie die Nostromo durch eine gigantische Explosion zerstört wird. Jedoch ist die Erleichterung nur von kurzer Dauer – das Alien ist nicht etwa vernichtet, sondern kauert in einer Nische des Rettungsfahrzeugs. Am Ende gelingt es Ripley, das Alien durch Öffnen der Ausstiegsluke und die dadurch entstehende explosive Dekompression aus dem Rettungsfahrzeug zu schleudern. In der Hoffnung auf eine ferne Rettung begibt sich Ripley in die Kälteschlafkapsel.

 

Predator

Erscheinungsjahr 1987 (1.Teil es gibt 5 Teile)

Handlung:

Von einem unbekannten Raumschiff wird ein Objekt abgeworfen, das in die Atmosphäre der Erde eintritt und einen Feuerschweif hinterlässt.

Eine US-Spezialeinheit trifft im Dschungel Mittelamerikas ein. Der Anführer der Sechs-Mann-Rettungstruppe, Major „Dutch“ Schaefer, wird von General Phillips über den bevorstehenden Einsatz informiert: eine Mission zur Rettung eines Ministers, dessen Helikopter „auf der falschen Seite der Grenze“ von Rebellen abgeschossen wurde und der jetzt gefangengehalten wird. Dutchs ungutes Gefühl verstärkt sich, als der General ihm eröffnet, dass Major George Dillon, ein ehemaliger Weggefährte Schaefers und jetzt CIA-Agent, den Einsatz leiten wird. In Gesprächen zwischen Dutch und Dillon wird deutlich, dass sich beide aus dem Vietnamkrieg kennen und dass Dutchs Männer einen Ehrenkodex haben, der es ihnen verbietet, staatliche Mordaufträge durchzuführen.

Kurz nachdem Dutchs Team zusammen mit Dillon hinter der Grenze abgesetzt worden ist, stoßen sie auf den abgeschossenen Transporthubschrauber. Außerdem finden sie Spuren von Rebellen, die von einigen Männern mit amerikanischer Ausrüstung verfolgt worden sein müssen. Das Misstrauen des Teams weicht bald Grauen, als sie drei Männer finden, die gehäutet und kopfüber an Bäumen hängen. Anhand einer Erkennungsmarke identifiziert Dutch sie als Green Berets. Deren Anführer Hopper kannte Dutch persönlich.

Während das Team sich dem Lager nähert, wird es von einem Wesen beobachtet, welches die Welt mittels einer Wärmesicht wahrnimmt.

Der Trupp erreicht das Lager der Rebellen, in dem auch sowjetische Nachrichtendienst-Offiziere nach streng geheimen CIA-Akten suchen. Dutch sieht die Erschießung einer Geisel und befiehlt das Lager anzugreifen. Bei dem folgenden Feuergefecht werden alle Rebellen mit Ausnahme einer Frau namens Anna getötet. Das Team muss außerdem feststellen, dass alle Geiseln tot sind und diese allem Anschein nach der CIA angehört haben. Die Handfeuerwaffen im Lager waren für eine von den Russen gelenkte Operation der Rebellen gedacht, was Dillon Dutch bestätigt, als dieser ihn zur Rede stellt. Die „Rettungsmission“ war nur ein Vorwand, da Dillon klar war, dass Dutch den Job sonst niemals angenommen hätte.

Bei der Kontaktaufnahme mit der Luftaufklärung stellt sich heraus, dass der einzige Weg zur Grenze durch ein enges Tal führt. Dillon besteht darauf, Anna als Gefangene mitzunehmen.

Kurz darauf unternimmt Anna einen Fluchtversuch und wird von Hawkins verfolgt. Als der sie einholt, muss sie mit Entsetzen mit ansehen, wie er von einem fast unsichtbaren Wesen getötet und dann in den Dschungel verschleppt wird, wobei aber die Eingeweide und Waffenausrüstung zurückgelassen werden. Zunächst versucht der Trupp, Hawkins Leiche zu finden, doch dabei kommt Blain ums Leben. Schließlich erzählt Anna den Männern, dass diese Ereignisse sich bereits über Jahre ereignet haben: Wann immer es im Jahr am heißesten ist, fordert ein dämonisch anmutender Trophäenjäger blutige und grausam zugerichtete Opfer unter der männlichen Bevölkerung.

Für die Nacht errichtet die Truppe eine verminte Verteidigungsstellung. Trotzdem gelingt es dem unsichtbaren Jäger, sich den Leichnam von Blain zu holen. Auch der Versuch, den Predator am nächsten Tag zu fangen, endet in einem Desaster, bei dem Ramirez schwer verletzt wird. Dutch wird bewusst, dass der Gegner nicht menschlich ist und ihre Überlebenschance gering sind. Das Team teilt sich auf: Dutch und Billy versuchen den schwerverletzten Ramirez und Anna zum Helikoptertreffpunkt zu bringen, während Dillon und Mac Eliot den Predator töten wollen. Der übermenschlich kräftige Predator hat neben seiner chamäleonähnlichen Tarnung auch eine Plasma-Kanone mit Laseraufsatz an seinem Anzug. Er tötet einen nach dem anderen, bis nur noch Dutch und Anna am Leben sind. Dutch schickt Anna alleine zur vereinbarten Landezone. Sie ist für den Predator uninteressant, da er keine Unbewaffneten tötet. Auf der Flucht vor dem Jäger stürzt Dutch über den Rand eines Kliffs in einen Fluss. Völlig erschöpft schafft er es zum Ufer. Der Jäger verfolgt ihn, kann ihn aber nicht erkennen, da Dutch am ganzen Körper mit kaltem Schlamm bedeckt ist, dessen Wärmesignatur nicht von der Umgebung unterscheidbar ist.

Nachdem der Jäger verschwunden ist, bereitet Dutch sich auf das letzte Gefecht vor. Bei Anbruch der Nacht lockt er den Jäger mit Feuer an und bringt ihn mit improvisierten Waffen und Fallen in Bedrängnis, hierbei wird die Tarnvorrichtung des Predators zerstört. Als der Predator Dutch stellt, will er ihn im Nahkampf töten. Er entledigt sich freiwillig seiner Plasmakanone und zieht seinen Helm aus, was Dutch lakonisch mit „Du bist so abgrundtief hässlich“ (im Original: „You're one ugly motherfucker“) kommentiert. Dutch wird von dem Außerirdischen halbtot geprügelt. Schließlich lockt er ihn doch in eine Falle und verletzt den Predator lebensgefährlich. Der Jäger aktiviert jedoch als letzte Handlung den Zeitzünder eines Selbstzerstörungsmechanismus an seinem Handgelenk. Dutch kann sich in letzter Minute vor einer enormen Explosion (anscheinend eine Kernwaffe mit niedriger Sprengkraft, inklusive Atompilz und Nuklearer elektromagnetischer Impuls, der die Elektronik des Rettungshubschraubers beschädigt) retten und wird zusammen mit Anna von der Luftrettung aus dem Dschungel ausgeflogen.

 

I Spit on Your Grave

Erscheinungsjahr 2010

Handlung:

Die junge attraktive Schriftstellerin Jennifer Hills zieht in ein abgelegenes Waldhaus in Louisiana, um dort ihren zweiten Roman zu schreiben. Auf dem Weg dorthin hält sie an einer Tankstelle, wo sie sich kurz mit primitiven Hinterwäldlern um Johnny Miller unterhält. Nachdem sie weitergefahren ist, hängen diese zusammen ab, trinken Bier und gehen ihren Fantasien bezüglich der schönen jungen Frau nach. Dabei bezeichnen sie sie als Stadtschlampe oder Stadthure.

In der Nacht dringen Johnny und seine Freunde Stanley, Andy und Matthew in das Haus ein und beginnen sie zu quälen und zu erniedrigen. Um einer drohenden Vergewaltigung zu entkommen, sprüht sie einem der Männer Pfefferspray ins Gesicht und rennt panisch in den Wald. Als es hell geworden ist, trifft sie im Wald auf Earl und Sheriff Storch. Letzterer bietet ihr Hilfe an und fährt mit ihr zurück zu dem Haus, mit dem Vorwand, dieses zu durchsuchen. Er findet Marihuana und viel Alkohol, was er zum Anlass nimmt, „Verstärkung“ zu rufen. Darauf hin erscheinen wieder Johnny und seine Freunde. Sie wird von allen vergewaltigt, was Stanley mit seiner Kamera aufnimmt. Jennifer fällt irgendwann in Ohnmacht. Als sie wieder zu sich kommt, steht sie nackt und traumatisiert auf und stolpert orientierungslos durch den Wald. Belustigt beobachten Storch und die anderen, wie weit sie wohl kommt. Als Storch sie schließlich erschießen will, lässt Jennifer sich von einer Brücke in den Fluss fallen. Unwissend, ob sie lebt oder nicht, suchen sie über die nächsten Wochen die Ufer ab, um die Beweise zu vernichten. Ihre Suche bleibt erfolglos. Sheriff Storch, der zuhause eine schwangere Frau und eine Tochter hat, vernichtet zunächst den Film aus der Videokamera. Er fordert die anderen Männer auf, alles zu verbrennen, was auf die Anwesenheit der Frau hinweisen könnte. Dann kehren alle Männer wieder zu ihrem gewohnten Leben zurück.

Nach einem Monat tauchen bei den Tätern kleine Hinweise auf, die darauf schließen lassen, dass Jennifer noch lebt. Der alte leutselige Earl hat keine Ahnung von dem Verbrechen, dennoch könnte er den Behörden oder der Öffentlichkeit unabsichtlich Hinweise auf das Verbrechen geben. Daher ermordet Sheriff Storch ihn kaltblütig. Jennifer schickt Storch zunächst das Video mit ihrer Vergewaltigung (sie hatte es heimlich von Stanley entwendet) und beginnt dann ihren gnadenlosen Rachefeldzug. Sie nimmt zunächst den geistig behinderten Matthew gefangen und anschließend sind Andy und Stanley dran. Während letzterem gefesselt die Augen von Krähen ausgehackt werden, muss Andy mit seinem Gesicht in eine alkalische Lösung, bis er stirbt. Johnny wird bestialisch gefoltert und verblutet, nachdem sie ihn mit einer Heckenschere entmannt hat. Als nächstes entführt sie die Tochter des Sheriffs, indem sie sich als deren neue Lehrerin ausgibt. Schließlich entführt sie Sheriff Storch, den sie mit einer geladenen Schrotflinte penetriert. Über den Verbleib der Tochter, die der Sheriff suchte, äußert sich Hills nicht mehr. Über einen Mechanismus ist die Schrotflinte mit dem Arm des schlafenden Matthew verbunden, der das Gewehr beim Erwachen unabsichtlich auslöst und den Sheriff wie auch sich selbst tötet. Als Jennifer den Schuss hört, lächelt sie.

 

Martyrs

Erscheinungsjahr 2008

Handlung:

Im Jahr 1971 wird ein Mädchen namens Lucie in der Nähe eines Industriegebietes von der Polizei aufgelesen. Sie wurde, wie man in einer eingespielten Tatortbegehung sieht, in einem kleinen Raum mehrere Jahre lang festgehalten, konnte jedoch fliehen. Allerdings ist sie verstört und stark in sich gekehrt, sodass sie keine genaueren Angaben zu ihren Erlebnissen macht. Sie redet nur mit ihrer Freundin Anna, mit der sie zusammen in einem Waisenhaus aufwächst.

Fünfzehn Jahre später glaubt Lucie, ihre Peiniger in einem Zeitungsartikel wiedererkannt zu haben, und sucht das Haus auf, in dem die Familie wohnt. Sie erschießt die vierköpfige Familie mit einer Schrotflinte. Danach ruft Lucie ihre Freundin Anna an, die Lucies Anruf bereits erwartet. Lucie sollte die Familie an sich nur beobachten und sich Klarheit darüber verschaffen, ob es sich um die richtige Familie handelt. Durch einen Rückblick, eine Erinnerung Lucies, wird klar, dass die Mutter der Familie sie geschlagen und im Industriegebiet festgehalten hatte. Anna lässt sich die Adresse geben, doch als sie im Wald vor dem Haus ist, läuft ihr die verletzte Lucie in die Arme, die – in ihrer Halluzination – von einer grotesken, abgemagerten und stark entstellten weiblichen Gestalt angegriffen wird, die sie für eine Frau hält, die sie während ihrer Flucht gesehen, aber der sie nicht geholfen hat.

Als Anna die Leichen in ein Erdloch im Garten wirft, fällt ihr auf, dass die Mutter Gabrielle schwer verletzt überlebt hat. Anna versucht daher, ihr zur Flucht zu verhelfen. Lucie sieht das und erschlägt Gabrielle mit einem Hammer, die für einen Großteil ihres erlittenen Leids verantwortlich ist. Als das ihre Halluzination dennoch nicht beruhigt, schneidet sich Lucie die Kehle durch.

Anna findet am nächsten Tag zufällig einen geheimen Gang im Haus, der in ein unterirdisches Kellergefängnis führt, wo eine stark unterernährte und mit vielen Schnitten übersäte Frau im Dunkeln sitzt, die genau wie einst Lucie von den ehemaligen Bewohnern des Hauses gefangen gehalten wurde. Sie bringt sie an die Oberfläche, badet sie und entfernt das Metallkonstrukt, das die Augen bedeckt und mit Krampen in den Kopf genagelt wurde. Anschließend legt sie sich neben Anna schlafen.

Sie wacht am nächsten Tag wieder auf, weil die gerettete Frau stöhnende Geräusche macht, als sie versucht sich das Handgelenk zu zerschneiden. Als Anna sie davon abhalten will, wird die Frau von der Anführerin einer schwarzgekleideten, bewaffneten Truppe erschossen, die plötzlich das Haus stürmt und Anna in das Kellergefängnis bringt.

Im Kellergang werden ein kleiner Tisch und zwei Stühle aufgestellt, und nachdem sie gezwungen wurde, sich zu setzen, erscheint eine ältere, exzentrisch anmutende Dame, die Anna erklärt, dass Lucie nur ein „Opfer“ gewesen sei, das damals nur entwischte, weil die Organisation noch zu unorganisiert gewesen sei. Die Opfer werden eingesperrt, erleben ein Trauma und sehen Dinge in ihrer Fantasie, wie Lucie eine Tote, die ihr Schmerz zufügen wollte, oder Schaben, die über einem krabbeln, wie die Frau, die Anna gefunden hat. In einem kleinen Heft zeigt die ältere Frau Anna die Bilder von Märtyrern, die „transzendieren“ und alle noch lebten, als die Bilder gemacht wurden, und weist Anna an, in die Augen der Märtyrer zu schauen. Sie erklärt, dass Märtyrer nichts mit Religion zu tun haben, diese Menschen besonders seien und keine Opfer, aus denen die Welt ansonsten nur noch bestehe; dass sie es sogar mit Kindern versucht hätten, sich aber junge Frauen am ehesten zugänglich für die seelische Transformation eines authentischen Martyriums erwiesen hätten, jene von selbstloser Natur, die - einmal gebrochen - durch völlige Selbstaufgabe jedes Leiden gleichgültig über sich ergehen lassen, bis ihre Seele an einem gewissen Punkt den Körper verlässt und das Jenseits betritt, obwohl ihr Körper noch am Leben ist. Wenn man also in der Lage wäre, eine solche Person aus diesem Zustand wieder zurückzuholen, wäre es ihr möglich, vom Leben nach dem Tod zu berichten. Nachdem die Frau wieder geht, wird Anna betäubt.

Anschließend wird in schnellen Zeitsprüngen Annas „Vorbereitung“ auf ihre Begegnung mit dem Tod gezeigt, bei der sie angekettet in dem leeren, abgeschotteten und recht dunklen Raum von den neuen Bewohnern des Hauses schrittweise kahlgeschoren, zwangsernährt und immer wieder bis zur Bewusstlosigkeit geschlagen wird. Während der Übergriffe sprechen die Peiniger kein Wort mit Anna. Die Erinnerung an Lucie, die ihr sagt, wie sie denkt, dass Angst weggeht, lässt sie furchtlos werden. Nachdem sie schließlich mental wie körperlich gebrochen ist, wird sie bei lebendigem Leib gehäutet. Sie hat daraufhin tatsächlich eine Vision und verkündet mit letzter Kraft der herbeigerufenen älteren Frau ihre Eindrücke.

Die Mitglieder der Organisation, die diese Experimente macht, treffen daraufhin aus vielen Ländern im Haus ein, um zu erfahren, was Anna gesehen hat, da sie von den vier Überlebenden die bisher erste ist, die ihre Erlebnisse erzählt hat. Während die Leute im Foyer darauf warten, dass ihnen die ältere Frau davon berichtet, klopft ein Mann an die Tür des Badezimmers mit der älteren Frau darin, um sie abzuholen. Nach einem längeren Gespräch durch die geschlossene Tür sagt die ältere Frau: „Wissen Sie, was nach dem Tod kommt? Zweifeln Sie!“. Anschließend steckt sie einen Revolver in ihren Mund und drückt ab.

In der letzten Szene ist die lexikalische Definition von Märtyrer zu sehen: nom, adjectif; du grec „marturos“: témoin (in den deutschen Untertiteln: Substantiv; von griech. „marturos“: Zeuge). Abschließend wird noch einmal die verstorbene Anna gezeigt.

 

28 Days Later

Erscheinungsjahr 2002

Handlung:

Der Film spielt im England der Gegenwart. Im Prolog sind einige Fernsehbildschirme mit verschiedenen gewalttätigen Inhalten wie Straßenschlachten und Polizeieinsätzen zu sehen. Über eine Überwachungskamera wird gezeigt, wie eine Gruppe von Aktivisten nachts in die medizinische Abteilung einer Universität in Cambridge eindringt, um Schimpansen, denen die erwähnten Fernsehszenen offenbar zu Versuchszwecken gezeigt werden, zu befreien. Ein Forscher überrascht sie bei der Befreiungsaktion und löst den Alarm aus, wird jedoch festgehalten. Er versucht, die Aktivisten davon abzuhalten, die Käfige zu öffnen, da die Tiere mit „Wut“ infiziert seien, einem hochansteckenden, gefährlichen und tödlichen Virus. Die Infektion verwandele den Betroffenen innerhalb von zehn bis zwanzig Sekunden in einen des Sprechens unfähigen Rasenden ohne menschliche Vernunft, der jeden Nichtinfizierten sofort angreife und somit ebenfalls infiziere. Eine Aktivistin befreit kurz darauf einen Schimpansen, der sie anfällt und mit dem Virus infiziert, das sie sofort in eine solche Bestie verwandelt. Sie spuckt einem anderen Aktivisten wenige Sekunden später Blut ins Gesicht und überträgt damit das Virus auf ihn.

28 Tage später wacht der Fahrradkurier Jim nach einem Unfall mit einem LKW in der verlassenen Intensivstation des Londoner St Thomas’ Hospital aus dem Koma auf. Verwundert wandert er auf der Suche nach anderen Menschen durch die Gänge und Zimmer. Wie nach einem Überfall liegen überall umgestürzte Möbel, Klinikutensilien und Abfälle auf dem Boden. Völlig verstört läuft der junge Mann auf die Straße, doch London scheint ausgestorben; Tauben sind die einzigen sichtbaren Lebewesen.

Als die Dämmerung anbricht, sucht Jim, der noch immer an den Folgen seines Fahrradunfalls leidet, Unterschlupf in einer Kirche. Auf dem Boden türmen sich zu seinem Entsetzen Berge von Leichen. Ein plötzliches Geräusch macht ihn auf die Anwesenheit eines Priesters aufmerksam. Dessen blitzschnelle Bewegungen, blutunterlaufene Augen, krankhafte Zuckungen und mörderische Schreie lassen Jim zurück auf die Straße fliehen. Mehr und mehr Infizierte werden von dem Lärm angelockt und Jim läuft in Panik und Verwirrung durch die Straßen, verfolgt von einer immer größer werdenden Meute.

Die plötzliche Explosion einer Benzinbombe kündigt die Ankunft von Selena und Mark, zweier weiterer nichtinfizierter Überlebender, an. Nach einer gewagten Rettungsaktion, bei der viele der Verfolger und eine verlassene Tankstelle in Flammen aufgehen, bringen sie Jim in ein mit einem Rollgitter versehenes Kleingeschäft in einer Londoner U-Bahn-Station und beginnen, ihm die Wirkungsweise der Infektion zu erklären: Sie wird durch das Blut übertragen und befällt innerhalb von Sekunden den gesamten Organismus. Die Seuche hat sich inzwischen schon über ganz Großbritannien ausgebreitet, Selena berichtet von Vorfällen in Paris und New York. Niemand weiß, ob nicht sogar das Ende der gesamten Menschheit droht.

Selena und Mark stimmen widerwillig zu, den unter Schock stehenden Jim in den Stadtteil Deptford zu bringen, um dessen Eltern zu suchen. Jim entdeckt seinen Vater und seine Mutter tot auf einem Bett im Obergeschoss, wo diese mittels Schlaftabletten Suizid begangen haben. In ihrem Abschiedsbrief wünschen sie Jim, dass er nie mehr aus dem Koma aufwachen werde. Als sie dort übernachten, werden sie von infizierten Nachbarn angegriffen. Mark erleidet bei der Abwehr eine offene Wunde. Obwohl er noch keine Anzeichen einer Infizierung zeigt, tötet Selena ihn sofort mit ihrer Machete. Jim ist schockiert, doch Selena erklärt, dass es in solchen Fällen keinen anderen Weg gebe.

Sie fliehen aus Jims Haus, da laut Selena bald mehr Infizierte da sein werden, und entdecken bunte Lichter in einem Hochhausfenster, zu dem sie sich begeben. Nachdem sie einen aus Einkaufswagen errichteten Schutzwall überwunden haben, finden sie den verwitweten Frank und dessen Tochter Hannah, die sich notdürftig eingerichtet haben. Da deren Wasservorräte fast aufgebraucht sind, suchen auch sie dringend nach einem neuen Unterschlupf.

Am nächsten Morgen zeigt Frank ihnen mittels eines Kurbelempfängers ein sich immer wiederholendes, da aufgezeichnetes, Radiosignal. In der Nähe von Manchester, behauptet eine Soldatentruppe unter Führung eines gewissen Major Henry West, die Antwort auf die grausame Infektion gefunden zu haben, und lädt alle Überlebenden ein, sich ihnen anzuschließen. Frank wollte nicht alleine mit seiner Tochter aufbrechen, da er nicht wollte, dass Hannah alleine wäre, wenn ihm etwas zustieße. Da ihnen kein Ausweg bleibt, machen sich die Londoner Weggefährten in Franks Taxi auf die gefährliche Reise Richtung Norden. Die Flüchtlinge versorgen sich kostenlos in einem Supermarkt und fahren dann durch einen Tunnel, wogegen sich Jim ausspricht. Als Frank über die Autos fährt, die den Weg versperren, erleidet sein Wagen eine Reifenpanne. Während des Reifenwechsels strömen ihnen plötzlich Ratten entgegen, die vor Infizierten fliehen. Bevor die Infizierten die Gruppe erreichen, können sie den Reifen noch anbringen, einsteigen und weiterfahren.

Sie machen Rast an einem sicheren Ort an einem See in einem Park. Hier kommt es zu einer ersten körperlichen Annäherung zwischen Selena und Jim: Sie küsst ihn auf die Wange. Beim Übernachten im Freien schreckt Jim morgens hoch – allein. Die anderen scheinen ihn zurückgelassen zu haben. Diese Sequenz entpuppt sich kurz darauf als ein Alptraum, als Frank ihn aufweckt. Jim bedankt sich spontan: „Danke Dad“. Das Motiv der Furcht vor dem Verlassensein wird daraufhin wiederholt: Als Jim am Morgen wirklich erwacht, sieht er sich wiederum allein. Aber das Auto steht mit laufendem Motor in der Nähe. Die anderen haben schon gepackt und warten auf ihn.

Als sie schließlich am Stadtrand von Manchester ankommen, werden ihre Hoffnungen enttäuscht: Die gesamte Stadt steht in Flammen. Bei einer Straßensperre, wo auch einige tote Infizierte liegen, wird Frank infiziert, als von einem toten Infizierten ein Blutstropfen in sein Auge fällt. Verzweifelt versucht er, seine Tochter Hannah zu warnen, stößt sie weg, doch schon nach wenigen Sekunden will er die anderen – auch seine Tochter – angreifen. In diesem Moment fordert Selena Jim auf, Frank zu töten. Nach kurzem Zögern will Jim der Forderung nachkommen, doch im letzten Augenblick wird Frank von plötzlich auftauchenden Soldaten erschossen. Hannah ist am Boden zerstört und wird von Selena getröstet.

Jim, Selena und Hannah werden von den Soldaten in einem Militärfahrzeug in eine Villa auf dem Land gebracht, in welcher sich einige überlebende Militärs verschanzt haben. Dank eines Minenfeldes und einer Umzäunung kann ein Angriff einer großen Horde Infizierter zurückgeschlagen werden. Die Soldaten haben genug Vorräte und scheinen somit genau den Zufluchtsort zu bieten, den die Gruppe gesucht hat. Auf dem Gelände wird ein angeketteter Infizierter beobachtet; es soll herausgefunden werden, wie lange es dauert, bis Infizierte verhungern. Als ein Soldat Selena sexuell belästigt, erklärt Major Henry West Jim, dass er seinen Männern Frauen versprochen hat, um ihnen Hoffnung zu geben.

Jim versucht daraufhin, mit Selena und Hannah die Flucht zu ergreifen, wird aber von den Soldaten überwältigt und später in den Wald gebracht, um dort hingerichtet zu werden. Ihm gelingt jedoch die Flucht – allerdings in das von den Infizierten besiedelte Gebiet jenseits der Schutzmauer - für ihn faktisch ein Todesurteil. Verzweifelt und zu Tode erschöpft, sackt er zu Boden und bleibt auf dem Rücken liegen. Beim Blick in den Himmel sieht er ein Strahlflugzeug in großer Höhe – anscheinend ein Linienjet. Jim schöpft durch diesen Anblick neue Kraft und glaubt, nun wieder auf eine Zukunft hoffen zu dürfen. Er kehrt zurück in die Villa, und es gelingt ihm schließlich mit Hilfe des Infizierten, den er aus sicherer Entfernung befreit, die Soldaten zu töten. Der Infizierte tötet in rascher Geschwindigkeit einen Großteil der Soldaten direkt oder infiziert sie.

Nachdem Jim Selena in die Arme geschlossen und geküsst hat, gelingt es den dreien, mit dem Taxi zu fliehen. Dabei werden sie jedoch vom plötzlich auftauchenden Major Henry West überrascht, der im Taxi lauerte und Jim anschießt. Dieser sackt in Selenas Arme. Hannah, die sich bereits an das Steuer gesetzt hat, fährt mit Vollgas nach hinten, wo der Infizierte lauert. Dieser durchbricht die Heckscheibe des Wagens und zieht Major Henry West aus dem Wagen. Selena und Jim retten sich ins Auto. Die drei durchbrechen das Stahltor vor der Einfahrt und flüchten vom Gelände. In der nächsten Sequenz sieht man, wie die ausgebildete Apothekerin Selena in einem leerstehenden Raum versucht, Jim mit einer Spritze und Wiederbelebungsversuchen das Leben zu retten.

Der Film endet mit einem Epilog weitere 28 Tage später.

Wieder erwacht Jim scheinbar allein. Die Flüchtlinge leben in einem Haus auf dem Land. Sie haben einen riesigen, aus Stoff genähten Schriftzug, auf dem „Hello“ steht, ausgebreitet. Dieser wird von einem anscheinend regelmäßig vorbeifliegenden Aufklärungsflugzeug gesichtet, welches unterwegs ist, um nach Überlebenden zu suchen. Der Pilot fordert zur Rettung der Flüchtlinge einen Hubschrauber an. In dieser Endsequenz erscheinen Szenen, in denen infizierte Gestalten am Hunger sterben.

Ein Unterschied besteht zwischen der englischen Original- und der deutschen Synchronfassung: Als Jim und die beiden Frauen den Schriftzug „Hello“ auf der Wiese ausbreiten und das aus Finnland stammende Aufklärungsflugzeug (Typ Hawker Hunter, allerdings mit Zeichen der Royal Air Force) über sie hinwegfliegt, sagt der Pilot aus dem Off in sein Funkgerät in deutscher Sprache „Die Suche hat sich gelohnt“. In der englischen Fassung funkt er auf Finnisch „Lähetätkö helikopterin?“ („Können Sie einen Helikopter schicken?“).

 

Shining

Erscheinungsjahr 1980

Handlung:

Das Overlook-Hotel in den Bergen von Colorado wird wie jedes Jahr den Winter über geschlossen. Nur der als Hausmeister engagierte ehemalige Lehrer Jack Torrance, der in dieser Zeit auch einen Roman schreiben möchte, und seine Familie bleiben in dem Hotel zurück.

Der Film beginnt mit einer Kamerafahrt, die Jacks VW Käfer durch die herbstliche Bergwelt auf dem Weg zum Overlook verfolgt. Im Dialog werden nun das Vorstellungsgespräch einerseits und die Situation bei Jacks Frau Wendy und seinem Sohn Danny andererseits gezeigt. Hierbei wird zum ersten Mal auch Tony, der kleine Mann, der „in Dannys Mund wohnt“, vorgestellt. Tony spricht durch Dannys Mund und bewegt dessen rechten Zeigefinger; er sagt Danny, was geschehen wird. So sieht er voraus, dass Jack die Stelle als Hausmeister bekommt. Der Hotelmanager Ullman verschweigt Jack nicht, dass in einem Winter ein paar Jahre zuvor ein Hausmeister namens Delbert Grady seine Frau, seine zwei kleinen Töchter und sich selbst getötet hat, vermutlich in einem Anfall von Trapperfieber. Auch der Hinweis, dass das Hotel auf einem alten Indianerfriedhof erbaut worden sei, kann Jack nicht abhalten. Später hat Danny Visionen aus dem Overlook (zwei ermordete Mädchen, Ströme von Blut aus Fahrstuhltüren etc.), die er aber nicht zuordnen kann.

Bei der Fahrt ins Hotel spricht die Familie über einen Fall von Kannibalismus (die Siedlergruppe der Donner Party), der in der Nähe, in der Sierra Nevada, stattfand. Bei der Ankunft im Hotel werden den Torrances die Räumlichkeiten gezeigt sowie die letzten Einzelheiten erklärt, während Danny in einem Aufenthaltsraum Dart spielt und dabei das erste Mal die toten Zwillinge sieht.

Der Hotelkoch Hallorann zeigt Wendy und Danny die Küche sowie die Vorräte des Hotels und erkennt Dannys Fähigkeiten, Übersinnliches wahrzunehmen, da er sie selbst auch hat. Als er mit Danny allein ist, spricht er mit ihm darüber und nennt diese Fähigkeit das „Shining“; Danny berichtet ihm auch von Tony. Unerwartet erwähnt Danny von sich aus das Zimmer Nummer 237 und fragt nach Geschehnissen, die in diesem Zimmer stattgefunden hätten. Hallorann gibt keine Antwort und verbietet Danny eindringlich, Zimmer 237 zu betreten.

Kaum ist die Familie längere Zeit im Hotel, fangen die Schwierigkeiten an. Es beginnt damit, dass Jack Wendy aus der Hotelhalle vergrault, die er als eine Art Arbeitszimmer verwendet, weil er beim Schreiben nicht gestört werden möchte. Wendy und Danny erforschen daraufhin gemeinsam den riesigen Irrgarten vor dem Gebäude. Beim Spielen entdeckt Danny das verbotene Zimmer 237 und hat auch weitere Visionen: Die toten Mädchen stehen vor ihm und fordern ihn auf, mit ihnen zu spielen und zwar für „immer und immer und immer“. Erneut sieht er Blut aus den verschlossenen Fahrstuhltüren quellen, das die Gänge überflutet.

Jack berichtet Wendy aufgebracht davon, dass er geträumt habe, wie er sie und Danny zerstückelte. Danny betritt mit Würgemalen am Hals den Raum, was Wendy vermuten lässt, Jack sei dafür verantwortlich. Dieser verkriecht sich in den „Gold Room“, die Hotelbar. Zunächst sind weder Getränke noch Gesellschaft vorhanden, doch plötzlich erscheint ein Barkeeper namens Lloyd und schenkt Jack einen Drink ein. Die Männer scheinen miteinander vertraut zu sein und plaudern miteinander, wobei Jack erwähnt, er habe Danny vor mehreren Jahren versehentlich verletzt. Wendy betritt, mit einem Baseballschläger bewaffnet, die Bar. Der Mann hinter dem Tresen und alle Getränke sind wieder verschwunden. Es scheint, als hätte Jack wieder geträumt. Sie bittet ihn, im Zimmer 237 nachzuschauen, dort habe eine Frau laut Danny's Aussage diesem die Würgemale zugefügt.

Während Jack Zimmer 237 untersucht, hat Danny weitere Visionen. Im Zimmer angekommen, sieht Jack in der Badewanne eine junge, hübsche und nackte Frau. Sie geht langsam auf ihn zu und beide küssen sich innig. Als Jack jedoch in den Badezimmerspiegel schaut, hält er die verwesende Leiche einer alten Frau in den Armen. Diese kommt lachend auf ihn zu, und Jack flüchtet aus dem Zimmer. Gegenüber Wendy verschweigt er das Erlebnis und behauptet, Danny habe sich die Druckstellen am Hals selbst zugefügt.

Mittlerweile macht sich Hallorann, der zunehmend unruhig wird, nach einem fehlgeschlagenen Telefonat auf den Weg zum Hotel. Wendy möchte das Hotel wegen Dannys Zustand gerne verlassen, doch Jack ist nicht bereit, wegzugehen. Stattdessen kehrt er zurück in den „Gold Room“, der nun mit Menschen gefüllt ist, die im Stil der 1920er Jahre gekleidet sind. Hier trifft er einen Kellner, den er als den früheren Hausmeister Grady erkennt. Dieser bestreitet jedoch, seine Familie und sich selbst umgebracht zu haben. Er entgegnet Jack, dieser sei der Hausmeister und zwar „von Anfang an“. Er weist ihn darauf hin, dass Danny versuche, einen „Niggerkoch“ in die Angelegenheit zu ziehen und dass sein Sohn übernatürliche Fähigkeiten habe. Anschließend stiftet er Jack dazu an, seiner Familie eine „Lektion“ zu erteilen. Seine eigenen Töchter seien auch unartig gewesen und hätten sogar das Hotel anzünden wollen, weshalb er sie "zur Ordnung gerufen" habe.

Inzwischen versucht die nächstgelegene Polizeistation mit dem Hotel Funkkontakt aufzunehmen, woraufhin Jack die Anlage zerstört. Wendy entdeckt Jacks Manuskript und stellt erschrocken fest, dass alle Seiten nur mit dem sich wiederholenden Satz vollgeschrieben sind: “All work and no play makes Jack a dull boy.” (deutsch: „Nur Arbeit und kein Spielen macht Jack zu einem gelangweilten Jungen.“); In der deutschen Fassung: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.“ Jack überrascht Wendy und bedroht sie, die jedoch mit einem Baseballschläger bewaffnet ist. Danny hat Visionen vom Streit seiner Eltern und sieht dabei auch eine Zimmertür mit dem in Rot geschriebenen Wort „Redrum“. Als Jack versucht, Wendy den Baseballschläger abzunehmen, stößt sie gegen seinen Kopf, und er fällt rückwärts die Treppe hinunter, wobei er sich den Fuß verstaucht und bewusstlos wird. Als er allmählich wieder zu sich kommt, wird er gerade von Wendy in die Vorratskammer geschleift, wo es ihr gelingt, ihn einzusperren. Wendy will mit Danny zum Arzt fahren, muss jedoch feststellen, dass Jack nicht nur das Funkgerät, sondern auch das Schneemobil sabotiert hat.

Grady spricht zu Jack durch die verschlossene Tür der Vorratskammer, allerdings bleibt offen, ob sich Jack alles wieder nur einbildet. Er solle die Sache mit mehr Herz und Schärfe angehen, ansonsten würde er, Grady, sich Wendys Kreativität zu eigen machen. Jack gibt daraufhin sein Wort, die Tür öffnet sich.

Wendy hat sich inzwischen schlafen gelegt und wird von Danny aufgeweckt. Dieser spricht nur noch mit der rauen Stimme Tonys und wiederholt ständig das Wort „Redrum“. Dies hat er zuvor an die Badezimmertür geschrieben, genauso wie in seiner Vision. Erschrocken erkennt Wendy durch einen Blick in den Spiegel, dass dieses Wort rückwärts gelesen Murder („Mord“; in der deutschen Filmversion falsch mit „Mörder“ untertitelt) ergibt.

Jack dringt mit einer Axt bewaffnet in die Wohnung ein. Wendy und Danny schließen sich auf der Toilette ein. Danny flieht aus dem Fenster, durch dessen engen Spalt Wendy nicht hinausklettern kann. Gerade als die Tür nachgibt, trifft Hallorann auf einer Pistenraupe ein. Daraufhin wendet sich Jack zunächst diesem zu, was Wendy Zeit zur Flucht verschafft. Auf ihrem Weg nach draußen sieht sie Unheimliches, etwa das aus dem Fahrstuhl strömende Blut, Luftschlangen von einer imaginären Feier und einen Gast, der eine Kopfwunde hat und ihr zuraunt: „Großartige Party, nicht?“

Jack erschlägt Hallorann und verfolgt dann Danny, der in den verschneiten Irrgarten flieht, wo er Jack auf eine falsche Fährte lockt. Wendy und Danny fliehen mit der Pistenraupe, mit der Hallorann zuvor gekommen war, von der Hotelanlage. Jack erfriert im Irrgarten. Das Schlussbild zeigt Jack vorn auf einer Fotografie aus dem Jahr 1921 inmitten einer feiernden Menge, ausgestellt im „Gold Room“.

 

A Serbian Film

Erscheinungsjahr 2010

Handlung:

Miloš ist glücklich mit Marija verheiratet und hat einen jungen Sohn namens Petar. Sein Bruder Marko, der als korrupter serbischer Polizist sein Geld verdient, beneidet Miloš wegen seines harmonischen Familienlebens und ist heimlich in Marija verliebt. Da Miloš als ehemaliger Pornodarsteller keine Rente bezieht, werden seine Ersparnisse zunehmend knapp. Pornodarstellerin Lejla vermittelt Miloš daraufhin an den selbsternannten Kunst-Produzenten Vukmir weiter, welcher seine Filme allerdings nicht veröffentlicht, sondern gegen hohe Geldsummen privat verkauft.

Aufgrund seiner Fähigkeit, sogar ohne visuelle Stimuli eine Erektion zu erlangen, ist Miloš in der Szene als „The Filthy Stud“ bekannt, weswegen Vukmir besonders an seiner Besetzung interessiert ist. Bevor Miloš die Villa von Vukmir betritt, begegnet er einem älteren glatzköpfigen Mann, der von zwei Bodyguards begleitet wird. In der Villa erfährt Miloš von Vukmir keine näheren Informationen bezüglich des Filminhaltes, weswegen Bedenken aufkommen. Doch diese lösen sich auf, nachdem ihm eine hohe Geldsumme für die Teilnahme angeboten wird.

Am ersten Drehtag wird Miloš in ein Waisenhaus geführt, wo eine Szene für den Film gedreht werden soll. Mittels eines Ohrhörers werden Miloš Anweisungen gegeben, was er laut Drehbuch zu machen habe. Zunächst hat es den Anschein, dass es sich um einen herkömmlichen Pornofilm handelt, bis eine als Krankenschwester verkleidete Frau, welche vorher von einem anderen Mann geschlagen wurde, Miloš oral vor den Augen eines jungen Mädchens namens Jeca befriedigen soll. Dabei sind zwei Monitore in seinem Blickfeld zu sehen; der eine zeigt Jeca, während sie ein Eis isst, der andere wie sie sich die Lippen schminkt. Widerwillig und unter Androhung von Gewalt wird er dazu gezwungen, die Frau zu schlagen und den gewünschten Akt zu vollziehen.

Nachdem Miloš seinen Bruder Marko darum gebeten hat, nähere Informationen über Vukmir einzuholen, erfährt er, dass dieser ein ausgebildeter Psychologe und ein Produzent für Kindersendungen sei. Zudem habe Vukmir als Staatssicherheitsbeamter gedient. Miloš besucht Vukmir in seiner Villa, um erneut den Vertrag zu besprechen. Miloš gibt zu verstehen, dass er nicht damit einverstanden ist, dass im Film Kinder eingesetzt werden. Vukmir versucht daraufhin Miloš die künstlerischen Aspekte zu erklären und spielt ihm ein Video vor, in welchem ein Baby unmittelbar nach der Geburt vergewaltigt wird. Vukmir erklärt, dass es sich dabei um ein neues Genre namens Newborn-Porn handele.

Angewidert flüchtet Miloš mit seinem Auto, wird jedoch an einer Ampel von Vukmirs Ärztin angesprochen und verführt. Miloš erwacht in seiner Wohnung mit Verletzungen im Gesicht und am Körper. Er hat einen Blackout und besitzt zunächst keine zusammenhängenden Erinnerungen der letzten drei Tage. Zudem kann er weder seine Familie auffinden noch seinen Bruder telefonisch erreichen, weswegen er sich zunehmend Sorgen macht. Miloš verschafft sich Zutritt zu der Villa von Vukmir, welche leer zu stehen scheint. Er nimmt dort die Filmaufnahmen in Form von Magnetbändern und einen Camcorder an sich. Beim Anschauen der Bänder stellt Miloš fest, dass er die letzten Tage unter Drogen (Potenzmittel für Stiere) gesetzt wurde. Im Drogenrausch hatte er auf Anweisung des Regisseurs eine mit Handschellen gefesselte Frau vergewaltigt und ihr dabei den Kopf mit einer Machete abgetrennt. Ein zweites Video zeigt, wie er selbst von einem Leibwächter Vukmirs vergewaltigt wird. Ein weiteres zeigt einen Streit zwischen Lejla und Vukmir. Lejla ist nicht damit einverstanden, was mit Miloš geschieht. Kurz danach ist Lejla in einem Raum in Ketten gefesselt zu sehen, zuvor hat man ihr gewaltsam die Zähne gezogen. Sie wird von einem maskierten Mann zum Deepthroating gezwungen und anschließend zu Tode erstickt, indem ihr dabei die Nase zugehalten wird.

Für eine weitere Szene wird Miloš zu einem Haus geführt, in dem scheinbar eine ältere Frau zusammen mit Jeca wohnt. Die ältere Frau präsentiert sich als Großmutter von Jeca und lobt Miloš für den Mord an der Mutter ihrer Enkelin. Sie bittet anschließend Miloš darum, mit Jeca aus traditionellen Gründen zu schlafen. Obwohl Jeca dazu scheinbar bereit ist und Miloš unter Drogen steht, lehnt er ab. Miloš flieht, indem er durch ein geschlossenes Fenster springt. Später befindet sich Miloš in einer Gasse, wo er beobachtet, wie zwei Männer einer attraktiven jungen Frau hinterherpfeifen. Miloš wird von den beiden Männern dabei ertappt, wie er masturbiert. Er wird daraufhin von beiden Männern geschlagen, bis Raša auftaucht und die beiden Männer tötet. Miloš wird in eine große Halle gebracht, in der eine weitere Szene gedreht werden soll. Die Szene wird vom Regisseur des Snuff-Filmes als „Eine serbische Familie“ betitelt. Miloš wird von Vukmirs Ärztin mit einer Spritze unter Drogen gesetzt. Um sich zu wehren, rammt ihr Miloš eine Spritze in den Hals. Fluchtartig betritt er die große Halle. In der Mitte der Halle befindet sich ein Bett, wo zwei in Decken verhüllte Opfer liegen, eine erwachsene Frau und ein Kind. Zuerst vergewaltigt Miloš nach Anweisung die Frau, danach vergeht er sich an dem Kind. Währenddessen erscheint ein maskierter Mann, der offenbar Lejla umbrachte, und missbraucht die erwachsene Frau. Die zuvor verdeckten Gesichter werden nacheinander von Vukmir enthüllt und Miloš entdeckt, dass es sein eigener Sohn ist, den er missbraucht, während der andere Vergewaltiger sein eigener Bruder Marko ist und sich bewusst an Miloš’ Frau vergangen hat. Währenddessen kommt die Ärztin in die Halle, welche sichtlich stark unter Drogen steht. Sie blutet stark aus der Vagina, nachdem sie ein Stahlrohr als Dildo verwendet hat, und bricht vor den Augen der Anwesenden zusammen.

Miloš greift daraufhin wütend Vukmir an und schmettert seinen Kopf mehrmals auf den Boden, so dass dessen Schädel platzt. Marija greift Marko an und schlägt ihn mit einer Skulptur zu Tode. Miloš wird von mehreren Leibwächtern attackiert; dabei kann er einem von ihnen eine Pistole abnehmen. Er erschießt die Angreifer und rammt zuletzt seinen erigierten Penis in die leere Augenhöhle eines halbblinden Personenschützers. Anschließend kehrt er zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn nach Hause zurück. Gezeichnet von dem Erlebten merken Miloš und seine Frau, dass sie ihr Leben nicht werden fortsetzen können. Die Familie legt sich gemeinsam ins Bett. Miloš legt den Arm um seine Frau und tötet mit einem einzigen Schuss seine Frau, seinen Sohn und sich selbst. Als letzte Szene wird gezeigt, wie der glatzköpfige ältere Mann vom Anfang des Films zusammen mit einem Kameramann und einem Darsteller das Haus betritt und unmissverständlich das Kommando gibt, angefangen bei Miloš' Sohn, sich an den Leichen zu vergehen.

 

Final Destination

Erscheinungsjahr 2000

Handlung:

Alex soll mit seiner Schulklasse eine Klassenfahrt nach Paris machen. Als er kurz vor dem Start im Flugzeug sitzt, hat er plötzlich eine ungeheure Vorahnung: Er sieht lebhaft vor seinen Augen, wie das Flugzeug explodiert. Panisch wacht er auf und versucht, seine Mitschüler zum Aussteigen zu bewegen, woraufhin er vom Flugzeugpersonal des Flugzeuges verwiesen wird. Eine Lehrerin und einige wenige Schüler begleiten ihn, um mit dem nächsten Flug nachzukommen, wenn Alex sich beruhigt habe, während die anderen im Flugzeug bleiben. Im Flughafengebäude versuchen die anderen zu ergründen, was die genaue Ursache von Alex’ Panikattacke war, als man im Hintergrund durch die Panoramascheibe sieht, wie das eben startende Flugzeug tatsächlich in der Luft explodiert. Alle sind schockiert und nehmen zunächst Abstand von Alex.

Als nach einiger Zeit einige der Überlebenden des Fluges 180 auf grausame Weise sterben und Alex dabei stets in der Nähe war, gerät er zunehmend unter Verdacht. Alex ahnt schließlich die Zusammenhänge: Der Tod selbst steckt hinter den mysteriösen und skurrilen Todesfällen. Ihr Sterben war vorbestimmt, und Alex hat dies durch seine Vision verhindert. Er ist sich sicher, dass der Tod sie nun nacheinander doch noch holen will. Er versucht, dies zu verhindern, indem er die anderen warnt, macht sich jedoch noch verdächtiger und steht bald im Zentrum einer Ermittlung des FBI.

Als die Ursachen des Flugzeugabsturzes ans Licht kommen, entdeckt Alex darin auch die Reihenfolge, in der die Passagiere umkommen. Bald sind nur noch Alex, Clear und Carter am Leben. Als Clear ihrem Tod entkommt, glauben die drei, damit den Plan des Todes zunichtegemacht zu haben. Zusammen machen sie sechs Monate später Urlaub in Paris, wo Alex die Theorie aufstellt, dass die Reihenfolge nicht korrekt sein könnte und sie dem Tod doch nicht entkommen sind. Kurz darauf rettet Carter Alex vor einem Werbeschild, welches sich durch einen Unfall gelöst hatte, wird allerdings davon erschlagen, als es zurückfliegt. Bevor es auftrifft, endet der Film jedoch.

 

Scream – Schrei!

Erscheinungsjahr 1996 (1.Teil es gibt 4 Teile)

Handlung:

Die Schülerin Casey Becker macht sich gerade für einen Videoabend mit ihrem Freund zurecht. Da klingelt das Telefon und ein Mann meldet sich. Er will ein „Frage-und-Antwort-Spiel“ zum Thema Horrorfilme spielen. Casey Becker verliert das Spiel. Eine mit einer auffälligen weißen Maske (s. u. Trivia und ) getarnte Person („Ghostface“) tötet sie und ihren auf der Veranda gefesselten Freund. Als Caseys Eltern nach Hause kommen, entdecken sie an einem großen Baum vor der Haustür die ausgeweidete Leiche Caseys.

Die Einwohner von Caseys Heimatort Woodsboro sind schockiert, denn vor einem Jahr geschah bereits ein ähnlich grausiger Mord. Damals wurde die Mutter von Sidney Prescott, Maureen Prescott, vergewaltigt und ermordet aufgefunden. Die Klatschspaltenreporterin Gale Weathers, die ein erfolgreiches Buch über diesen Mord schrieb, hält den zum Tode verurteilten Tatverdächtigen für unschuldig und hofft nun, beide Morde aufklären zu können.

Sidney wird bald vom Mörder angerufen und verfolgt, entkommt ihm jedoch. Sie verdächtigt ihren Freund Billy, da dieser sofort nach dem Verschwinden des Mörders bei ihr erscheint, die Maske des Mörders noch im Haus liegt und ihm ein Handy aus der Tasche fällt, ein zu damaliger Zeit noch recht unüblicher Gegenstand, mit dem er sie zuvor angerufen haben könnte. Billy wird daraufhin eingesperrt, wird aber wieder freigelassen, weil er laut Anrufliste der Telefonbetreiber nicht angerufen hat – dafür trifft das auf den verschwundenen und unerreichbaren Vater von Sidney zu.

Nachdem Sidney dem Mörder nur knapp auf der Mädchentoilette der Schule entkommt, wird kurz darauf der Schuldirektor in seinem Büro mit mehreren Messerstichen von diesem getötet.

Wegen der anscheinend wachsenden Bedrohung durch den Killer wird eine Ausgangssperre verhängt und die Schule fällt bis auf weiteres aus. Die Teenager halten sich nicht an die Ausgangssperre der Polizei und veranstalten eine Party. Als Sidneys beste Freundin Tatum von Stu losgeschickt wird, um Alkohol zu holen, erwartet der Mörder sie in der Garage. Tatum denkt zuerst, einer der Teenager hätte sich verkleidet. Der Maskierte startet allerdings einen Mordversuch auf sie. Tatum versucht, durch die Katzenklappe im Garagentor zu entkommen, bleibt jedoch stecken. Der Mörder fährt daraufhin das Tor hoch und tötet so das Mädchen. Die Jugendlichen trinken währenddessen Bier und schauen sich gemeinsam einige Horrorklassiker auf Video an. Mitten in „Halloween“ erläutert dann Videofreak Randy die Regeln, die man beachten muss, um in einem Horrorfilm zu überleben. Folgendes sollte man vermeiden: 1. Sex, 2. Alkohol oder Drogen und 3. zu sagen, man komme gleich zurück.

Sidney kehrt zum Haus zurück, dort sieht sie Hilfssheriff Dewey in der Tür, der zwischenzeitlich mit der Reporterin Gale angebandelt hat. Doch er bricht mit einem Messer im Rücken zusammen und Ghostface steht in der Türe. Sidney kann sich ins Polizeiauto von Dewey retten und will fliehen. Allerdings besitzt der Mörder die Schlüssel und dringt in das Auto ein. Sidney schnappt sich Deweys Pistole und flieht ins Haus. Sie schließt Randy und Stu aus dem Haus aus, die sich gegenseitig beschuldigen, der Killer zu sein. Plötzlich steigt der verletzte Billy die Treppe herab, den der Zuschauer zu diesem Zeitpunkt bereits für tot hält, da dieser, nachdem er zuvor mit Sidney geschlafen hat, von Ghostface erstochen wurde. Sidney wird offenbart, dass Billy und Stu die Mörder sind und alle Beweise auf Sidneys Vater lenken, der zum Todestag seiner Frau durchgedreht sein soll. Sie haben – nach eigener Aussage – auch Sidneys Mutter getötet, weil sie eine Affäre mit Billys Vater hatte, die zur Scheidung seiner Eltern führte. Allerdings brauchten sie für die anderen Morde keine Gründe. Plötzlich betritt Gale die Küche. Gemeinsam gelingt es Gale und Sidney, die Mörder zu töten.

Gale berichtet über die Blutnacht im Landhaus im Fernsehen. Dewey, Sidney, Randy und Gale sind noch einmal mit dem Schrecken davongekommen.

 

REC

Erscheinungsjahr 2007 (1.Teil es gibt 4Teile)

Handlung:

Ein zweiköpfiges Reporterteam, bestehend aus Moderatorin Ángela Vidal und Kameramann Pablo, durch dessen Kameralinse sich der Film erschließt, verbringt zwecks der Produktion einer Folge der Fernsehdokumentation „Während Sie schlafen“ eine Nacht auf einer Feuerwache in der spanischen Großstadt Barcelona. Als das Feuerwehrteam zu einem Rettungseinsatz in die Innenstadt gerufen wird, wird es von Ángela und Pablo begleitet. In einem Mehrfamilienhaus wurden laute Schreie einer Frau gehört. Als das Feuerwehrteam dort eintrifft, findet es eine blutüberströmte alte Frau vor, die einen der ebenfalls anwesenden Polizeibeamten attackiert und mit einem Biss in den Hals stark blutend verletzt. Als der zweite Polizeibeamte sowie ein Feuerwehrmann ihren verletzten Kollegen aus dem Gebäude bringen wollen, werden sie in der Eingangshalle von den anderen Bewohnern des Hauses davon unterrichtet, dass die spanische Gesundheitsbehörde das gesamte Wohnhaus inzwischen komplett durch Polizei und Militär hat abriegeln lassen und jedem untersagt, das Haus zu verlassen oder zu betreten. Während der Polizist und der Feuerwehrmann Manu versuchen, die Anwohner zu beruhigen, stürzt auf einmal der bei der kranken Frau verbliebene Feuerwehrmann durch das Treppenhaus hinab in die Halle. Panik bricht aus. Der Polizist, Manu und das Reporterteam Ángela und Pablo gehen zurück in das zweite Stockwerk, wo sie von der aggressiv-verstörten alten Frau attackiert werden, die schließlich durch den Polizisten in Notwehr erschossen wird. Da sie trotz der Verletzten das Haus nicht verlassen dürfen, beginnen Ángela und Pablo, die Bewohner des Hauses nacheinander zu interviewen. Ein kleines Mädchen namens Jennifer erzählt dabei von ihrem Hund Max, der einen Tag zuvor wegen einer Krankheit zum Tierarzt musste, und dass sie selbst unter einer Angina leide und dringend Medizin brauche. Die Verletzten werden unterdessen in einem Nebenzimmer so gut wie möglich behandelt.

Als ein Beamter der Gesundheitsbehörde in Schutzkleidung das Gebäude betritt, um die Verletzten zu verarzten und von allen Anwesenden Blutproben zur weiteren Untersuchung zu entnehmen, beginnt die Situation zu eskalieren. Die beiden verwundeten Beamten im Nebenzimmer verwandeln sich plötzlich in aggressive, blutrünstige Wesen und attackieren die Umstehenden. Da sie zunächst noch mit Handschellen angekettet sind, flüchten sich die Anwesenden aus dem Zimmer zurück in die Eingangshalle, müssen jedoch einen vermeintlich gebissenen Hausbewohner zurücklassen. In der Eingangshalle erklärt ihnen der Beamte, dass es sich um eine Infektion handelt, die Menschen höchst aggressiv werden lässt und bei Bissen durch Speichel übertragen wird. Die Dauer der Inkubationszeit hängt dabei von der jeweiligen Blutgruppe ab. Der Experte erklärt zudem, dass einen Tag zuvor ein Hund in eine Tierklinik gebracht wurde, wo eine unbekannte Infektion ihn zu einem wilden und aggressiven Tier werden ließ, das alle anderen Tiere in der Klinik angriff. Der Hund musste betäubt und schließlich eingeschläfert werden, konnte aber über einen Chip im Ohr zum besagten Wohnhaus zurückverfolgt werden, woraufhin die Gesundheitsbehörde es unter Quarantäne stellte.

In dem Moment, in dem die Hausbewohner erkennen, dass es sich um Jennifers Hund Max handelt, spuckt das Mädchen ihrer Mutter blutigen Auswurf ins Gesicht und rennt in das zweite Stockwerk. Aus Sicherheitsgründen wird die Mutter daraufhin mit Handschellen an die Treppe gekettet und der noch verbleibende Polizist, Feuerwehrmann Manu und Kameramann Pablo folgen Jennifer nach oben. In der Wohnung der alten Frau müssen sie feststellen, dass ihre Leiche verschwunden ist. Als der Polizist auf Jennifer trifft, versucht er zunächst noch, beruhigend auf sie einzureden, wird jedoch von ihr gebissen. Manu und Pablo laufen daraufhin zurück in die Eingangshalle, wo die zuvor noch im Nebenzimmer eingesperrten Infizierten dabei sind, ein Rolltor aufzubrechen und kurz davor stehen, in die Eingangshalle des Wohnhauses einzudringen, wo Jennifers Mutter angekettet ist. Da der von Jennifer attackierte Polizist die Schlüssel für die Handschellen hatte, mit denen Jennifers Mutter an die Treppe angebunden ist, müssen sie diese auf ihrer Flucht nach oben zurücklassen. Ángela, Pablo, Manu und ein Bewohner des Hauses fliehen in eine der Wohnungen, während die Mutter in der Eingangshalle zurückbleibt und von den Infizierten angegriffen wird. Nach und nach wurden alle Bewohner des Mietshauses gebissen und infiziert. In der Wohnung offenbart der Beamte, dass er ebenfalls verletzt und damit infiziert worden ist. Er schließt sich selbst im Badezimmer ein, um niemanden zu gefährden. Währenddessen erzählt der letzte Hausbewohner, in dessen Wohnung alle geflüchtet sind, dass es einen Schlüssel zu einem Ausgang im Keller des Gebäudes gibt, welcher wohl der Gesundheitsbehörde nicht bekannt und daher auch nicht abgeriegelt und versperrt sein dürfte. Der Schlüssel zu diesem Ausgang befindet sich jedoch in einer der Wohnungen. Plötzlich bricht der Beamte aus dem Badezimmer aus und verletzt den letzten Bewohner des Hauses, so dass Ángela, Pablo und Manu wieder fliehen müssen. Zwar finden sie den Schlüssel, doch werden sie im Treppenhaus von den anderen Infizierten angegriffen, wobei Manu verletzt wird. Ángela und Pablo sind nun auf sich alleine gestellt. Ihnen wird der Weg in Richtung Keller von den Infizierten abgeschnitten, so dass ihnen nur die Flucht in die oberen Stockwerke bleibt.

Die beiden flüchten in die letzte verbleibende und vermeintlich leer stehende Wohnung unter dem Dach. Unterdessen fällt der Strom aus, so dass sie im Dunklen sind. Um dennoch sehen zu können, schaltet Pablo das Licht an der Kamera ein. In der Wohnung entdecken sie verstreute Zeitungsartikel, schriftliche Aufzeichnungen, medizinische Unterlagen sowie eine Tonbandaufnahme, aus denen hervorgeht, dass in der verlassenen Wohnung ein Mitarbeiter des Vatikans lebte, der mit der Forschung nach einem Virus beauftragt war, das als biologische Ursache vermeintlicher Besessenheit verdächtigt wurde. Dieses Virus wurde bei einem jungen portugiesischen Mädchen entdeckt, das vom Mitarbeiter des Vatikans entführt und in die Wohnung gebracht wurde, um dort Experimente an ihr durchzuführen, einen Impfstoff zu entwickeln und es zu heilen. Das Virus mutierte jedoch und wurde ansteckend, weshalb der Geistliche fliehen musste. Das Mädchen aber ließ er auf dem Dachboden zurück, wo es sich noch immer befindet. Als sich dann eine Luke zum Dachboden unvermittelt öffnet, versucht Pablo mit der Kamera vorsichtig in den Dachboden hinein zu leuchten, um etwas erkennen zu können, doch springt plötzlich ein kleiner Junge hervor und zerstört dabei das Licht an der Kamera. Schließlich befindet sich auch das monströs-deformierte Mädchen in der Wohnung mit Ángela und Pablo. Dieser schaltet die Kamera in den Nachtsichtmodus, um unerkannt etwas sehen zu können. Während sie sich still in einer Ecke verstecken, ist die Deformierte in der Küche und durchwühlt Schränke und Regale ohne sich der Gegenwart der beiden bewusst zu sein. Als Pablo jedoch versucht zu fliehen und dabei versehentlich lärmt, wird er angegriffen und die Kamera fällt zu Boden. Die letzte Einstellung zeigt Ángela, die verängstigt auf dem Boden liegt und mit ihren Händen nach der Kamera sucht.

Dann ist zu sehen, wie Ángela nach hinten gezogen wird. Der Film endet.

 

Misery

Erscheinungsjahr: 1990

Handlung:

Paul Sheldon, ein erfolgreicher Romanautor, beendet sein neuestes Buch in einer entlegenen Hütte in den Bergen im Clear Creek County, Colorado. Er ist als Autor der Misery-Saga bekannt. Als der Roman fertig ist, macht er sich mit dem Manuskript auf den Nachhauseweg nach New York City. Wegen eines Schneesturms kommt er von der Straße ab und wird schwer verletzt. Eine Frau namens Annie Wilkes rettet Paul aus dem Autowrack und nimmt ihn bei sich im Haus auf, in dem sie zurückgezogen mit einem Schwein namens Misery lebt. Die ehemalige Krankenschwester stellt sich als „sein größter Fan“ vor. Da der Schneesturm jeglichen Kontakt nach außen unterbrochen hat, versucht sie selbst, ihn gesund zu pflegen.

Zum Dank lässt Paul sie einen Blick auf das Manuskript seines neuen Buchs werfen, was sie begeistert. Doch sie ist entsetzt über die vulgäre Sprache der Protagonisten. Nachdem Annie zunächst liebenswürdig und schrullig erschien, lernt Sheldon schnell ihre andere Seite kennen: Annie bekommt auf einmal Wutanfälle und teilt dem entsetzten Sheldon mit, dass sie niemandem seinetwegen Bescheid gegeben habe und er ihr hilflos ausgeliefert sei. Sie zwingt ihn, sein Manuskript zu verbrennen, in Kenntnis von Pauls Aberglauben, niemals Kopien seiner Original-Manuskripte zu machen. Als sie dann auch noch das vorerst letzte Buch der Misery-Reihe liest, in dem Paul die Romanheldin sterben lässt, stellt sie ihn aggressiv zur Rede. Da ihr klar ist, dass kein weiterer Misery-Roman vorgesehen ist, lässt Annie ihren Zorn an dem von ihr ans Bett gefesselten Paul aus und zwingt ihn, die Misery-Saga fortzusetzen.

Paul kann sich mittlerweile mittels eines Rollstuhls wenigstens im Zimmer bewegen. Die Tür zu seinem Zimmer wird von Annie abgeschlossen. Paul gelingt es jedoch, mittels einer zufällig auf dem Boden liegenden Haarklammer die Tür zu öffnen. Neben umfangreichen Medikamentenvorräten entdeckt er Hinweise auf Morde an ihrem Vater, einer Schwesternschülerin und einem Kinderarzt. Annie wurde als Oberschwester der Säuglingsstation eingesetzt und später wegen Tötungsfällen an Babys verhaftet. Paul entwendet ein Messer, um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Trotz seiner Vorsicht kommt Annie hinter seine Absichten und bricht ihm daraufhin mit einem Vorschlaghammer die Füße, um ihn an weiteren Fluchtversuchen zu hindern.

Inzwischen hat auch der Sheriff Verdacht geschöpft, findet Annies Biographie in den Medien und wird, nachdem er Paul in ihrem Keller gefunden hat, von Annie erschossen. Als Annie Paul unterbreitet, dass sie sich zusammen mit ihm das Leben nehmen will, bittet er um etwas Zeit, um den Roman für die Nachwelt zu vollenden. Danach wolle er mit ihr das Ereignis feiern, bevor sie beide gemeinsam den Freitod wählen. Als es soweit ist, verbrennt Paul das erzwungene Manuskript und tötet Annie in einem heftigen Kampf.

18 Monate später sieht man Paul Sheldon in New York. Er kann wieder laufen, wenn auch hinkend. Er trifft sich mit seiner Verlegerin im Restaurant und lehnt einen Tatsachenroman über seine schrecklichen Erlebnisse mit Annie Wilkes ab: „Ich soll den schlimmsten Horror meines Lebens rauskramen, nur damit wir ein paar Mäuse machen?“. Er erzählt ihr, dass er manchmal noch glaube, Annie in anderen Menschen zu erkennen, obwohl er wisse, dass sie tot ist. Dies geschieht auch, als eine Kellnerin auftaucht, die ihm sagt, dass sie sein größter Fan sei. Sheldon kann das auf Grund seiner Erfahrung nur mit einem gequälten Lächeln quittieren.

 

Devil – Fahrstuhl zur Hölle

Erscheinungsjahr: 2010

Handlung:

Ein Mann springt aus dem 35. Stockwerk eines Hochhauses. Kurz darauf bleibt im selben Haus ein Aufzug stecken, in dem sich der Aushilfs-Sicherheitsmann Ben, der Mechaniker und ehemalige Soldat Tony, der Matratzenverkäufer Vince, die junge Frau Sarah und eine ältere Dame befinden.

Das Licht fällt in beliebigen Abständen für jeweils wenige Sekunden aus. Als es beim ersten Mal wieder angeht, hat Sarah plötzlich eine Bisswunde am Rücken und die im Fahrstuhl gefangenen Personen beginnen, einander zu verdächtigen. Als das Licht das zweite Mal erlischt, liegt danach die Leiche von Vince auf dem Boden, der mit einer Scherbe des Fahrstuhlspiegels getötet wurde.

Die Sicherheitsleute im Kontrollraum, die über die Sicherheitskamera alles verfolgen, können mit den Eingesperrten nur sprechen und sie beobachten, jedoch nicht hören, was diese sagen. Auch ein Mechaniker, der den Fahrstuhl reparieren will, stirbt, als seine Abstiegssicherung versagt. Außerdem erleidet einer der Wachmänner, der nach der Sicherung im Keller sehen will, einen Stromschlag und wird dabei schwer verletzt.

Zwischenzeitlich wird der Abschiedsbrief des Selbstmörders gefunden, in dem er schreibt, dass sich die dunkle Präsenz des Teufels nähert. Als das dritte Mal der Strom im Aufzug ausfällt, wird die ältere Dame mit einem Stromkabel stranguliert aufgefunden. Während des vierten Stromausfalls wird das Genick von Ben gebrochen.

Die einzigen Überlebenden, Tony und Sarah, verdächtigen einander und wollen mit einer Spiegelscherbe aufeinander losgehen, was jedoch Detective Bowden im Kontrollraum mit seiner Geschichte über seine besiegte Alkoholsucht abwenden kann. Diese begann, nachdem seine Frau und sein Kind bei einem Unfall mit Fahrerflucht ums Leben gekommen waren. Der Flüchtige ließ damals nur einen Waschstraßencoupon zurück, auf dem „I'm so sorry“ („Es tut mir so leid“) geschrieben stand.

Als nun das letzte Mal das Licht ausgeht, liegt Sarah aufgeschlitzt und verblutend auf dem Boden. Während Tony versucht, die Blutung zu stillen, manifestiert sich der Teufel in der Person der älteren Dame. Der Fahrstuhl stürzt plötzlich in die Tiefe, bremst aber noch vor den Federsicherungen auf dem Boden ab. Nach einem kurzen Dialog beichtet Tony mittels Funkgerät, dass er vor fünf Jahren bei einem Unfall mit Todesfolge Fahrerflucht begangen hat. Detective Bowden erkennt, dass es sich um den Tod seiner Frau und seines Sohnes gehandelt hat und vergibt innerlich dem Schuldigen. Der Teufel lässt von Tony ab.

Die Feuerwehr schafft es schließlich, den Fahrstuhl zu öffnen, der Teufel in seiner Inkarnation als alte Dame aber ist verschwunden. Tony ist der einzige Überlebende im Fahrstuhl. Detective Bowden, dessen Familie er auf dem Gewissen hat, fährt ihn alleine zum Polizeirevier und führt einen Monolog, in dem er erzählt, dass er die letzten fünf Jahre überlegte, was er sagen oder tun würde, wenn er den Verursacher des tödlichen Unfalles fände. Tony wird nun klar, dass er die Familie des Polizisten auf dem Gewissen hat.

 

Don’t Breathe

Erscheinungsjahr 2016

Handlung:

Rocky, Alex und Money sind drei Kleinkriminelle, welche in Detroit leben und ihr Geld verdienen, indem sie zusammen in Häuser einbrechen und das Diebesgut im Nachhinein verkaufen. Da Alex' Vater eine Sicherheitsfirma betreibt, sind die Gefahrenmeldeanlagen der Häuser für sie kein Problem. Sie erhalten einen Tipp, wonach sich im Haus eines blinden Veteranen eine Geldsumme von 300.000 US-Dollar befinden soll. Das Geld habe dieser als Entschädigung bekommen, nachdem eine Frau namens Cindy Roberts vor mehreren Jahren versehentlich seine Tochter überfahren hatte. Rocky, Alex und Money planen, nachts in das Haus einzubrechen, um sich das Geld zu schnappen.

Am Abend des Einbruchs verabreichen sie dem Hund des alten Mannes eine Droge, wonach dieser bewusstlos wird. Rocky zertrümmert eine kleine Fensterscheibe und so gelangen die drei in das Haus. Dort suchen sie vergeblich nach dem Bargeld, bis sie an eine verschlossene Tür geraten, hinter welcher sie das Geld vermuten. Money schießt auf das Schloss der Türe, was den blinden Veteran aufweckt. Dieser erkennt trotz seiner Sehbehinderung die Lage, entwendet Money gekonnt dessen Pistole und erschießt ihn damit. Rocky gerät in Panik und versteckt sich in einem Kleiderschrank, aus welchem sie den blinden Mann beobachten kann. Sie sieht, wie dieser einen versteckten Tresor öffnet und seinen Geldbestand überprüft. Nachdem der alte Mann das Zimmer verlässt, nehmen sich Alex und Rocky das Geld und versuchen zu flüchten.

Dabei geraten sie über eine Tür in den Keller des Hauses, wo sie in einer Art selbstgebauten Weichzelle eine gefesselte und geknebelte Frau vorfinden. Die Frau stellt sich als Cindy Roberts, welche vor Jahren die Tochter des Mannes überfahren hatte, heraus und wird von Alex und Rocky befreit. Die drei versuchen nun, zusammen das Haus zu verlassen, werden jedoch wieder von dem blinden Mann überrascht. Dieser schießt mit Moneys Pistole auf Alex und Rocky, trifft dabei jedoch versehentlich Cindy. Rocky und Alex flüchten daraufhin in den Keller. Als der blinde Mann bemerkt, dass er statt der Einbrecher seine Gefangene tödlich getroffen hat, ist er außer sich vor Wut und stellt im Keller den Strom ab. Alex schafft es, den Mann mit einem Hieb orientierungslos zu schlagen, woraufhin er und Rocky schleunigst den Keller verlassen.

Sie bemerken schnell, dass alle Ausgänge des Hauses versperrt sind und versuchen stattdessen, über das Belüftungssystem zu fliehen. Währenddessen ist der Hund wieder aufgewacht und attackiert Alex. Der blinde Mann nutzt diese Gelegenheit, um Alex zu überwältigen und in einen Abstellraum zu schleppen. Auch Rocky wird von dem Hund durch die Schächte des Belüftungssystems gejagt und kurze Zeit später von dem Mann gefasst.

Rocky erwacht gefesselt im Keller des Hauses, wo der blinde Mann ihr schließlich erklärt, dass Cindy schwanger mit seinem Kind war. Er habe Cindy geschwängert, weil diese seine einzige Tochter umgebracht hatte. Da Cindy jedoch nun auch tot sei, sei es Rocky, die ihm nun ein Kind schulde. Der Mann versucht, Rocky künstlich zu befruchten, wird dabei aber im letzten Moment von Alex überwältigt und in Handschellen gelegt.

Da sich im ganzen Haus ihr Blut befindet, wollen Rocky und Alex nicht die Polizei alarmieren und versuchen, nochmals durch die Eingangstür des Hauses zu fliehen. Der blinde Mann kann sich in der Zwischenzeit jedoch von den Handschellen befreien und erschießt Alex, während Rocky zu ihrem Auto rennt. Sie wird dabei wieder vom Hund des Mannes gejagt, schafft es aber, diesen im Kofferraum des Autos einzusperren. In diesem Moment attackiert sie wieder der blinde Mann, welchen sie jedoch durch das Auslösen der Alarmanlage des Hauses ablenken kann. Sie greift sich ein Brecheisen und prügelt so lange auf den orientierungslosen Mann ein, bis dieser bewusstlos zusammenbricht. Rocky flieht anschließend, kurz bevor die Polizei am Haus des Mannes eintrifft.

Mit dem erbeuteten Geld plant Rocky nun, Detroit zu verlassen und nach Los Angeles zu reisen. Kurz bevor sie einen Zug Richtung Los Angeles besteigt, sieht sie in den Nachrichten, dass der blinde Mann inzwischen außer Lebensgefahr ist und den Behörden nichts von Rocky oder dem gestohlenen Geld erzählt hat.

 

The Others

Erscheinungsjahr 2001

Handlung:

Im Jahr 1945 wohnt Grace Stewart mit ihren beiden Kindern Anne und Nicholas in einem abgelegenen Landhaus auf der Kanalinsel Jersey, während ihr Mann Charles vor eineinhalb Jahren für England in den Krieg gezogen ist. Die Kinder, die in bigotter Manier erzogen werden, leiden an einer Lichtallergie und dürfen deshalb niemals dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Ein Thema des Hausunterrichts, den Grace abhält, ist der Limbus, ein mythologischer Ort, an den dem Volksglauben nach Seelen nach ihrem Tod gelangen und bleiben sollten, die ohne eigenes Verschulden vom Himmel ausgeschlossen wurden.

Das gesamte Personal des Hauses ist eines Tages ohne Nachricht verschwunden, so engagiert Grace in der Woche darauf die Haushälterin Mrs. Mills, den Gärtner Mr. Tuttle und die stumme Dienstbotin Lydia, die an ihrer Tür klingeln, als neues Personal. Grace stellt klar, dass in allen Räumen, in denen sich die Kinder aufhalten, stets die Vorhänge zugezogen und die Türen nach Betreten eines Raumes immer abgeschlossen werden müssen.

Den Alltag stören zunehmend unerklärliche Vorfälle: Türen öffnen und schließen sich von selbst, das Klavier erklingt wie von Geisterhand, unerklärbare Schritte hallen durch das Haus. Anne erzählt Grace sogar von einem gleichaltrigen Kind namens Victor und einer mysteriösen alten Frau, die sich häufiger mit ihr unterhalten haben soll.

Kurz darauf entdeckt Grace ein altes Fotoalbum mit Abbildungen Verstorbener, die kurz nach ihrem Ableben ein letztes Mal fotografiert wurden. Erschüttert verlässt Grace das Haus, um den Pfarrer der nahen Gemeinde wegen der vermeintlichen Heimsuchung durch übernatürliche Kräfte um Hilfe zu bitten. Doch Grace verirrt sich stattdessen im dichten Nebel und trifft dabei überraschenderweise ihren aus dem Krieg heimkehrenden Ehemann Charles.

Während dieser seltsam abwesend wirkt und sich in das eheliche Schlafzimmer zurückzieht, kommt es zwischen Grace und ihrer Tochter zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung: Grace sieht eine unbekannte Greisin in Annes Erstkommunionskleid und geht auf diese los – tatsächlich handelt es sich aber um ihre Tochter Anne, die aufgrund der Attacke ihrer Mutter nun erst recht verstört ist.

Erschöpft sucht Grace ihren Mann auf und macht ihm heftige Vorwürfe dafür, dass er in den Krieg gezogen sei und seine Familie im Stich gelassen habe. Daraufhin verbringen beide eine Liebesnacht miteinander; am nächsten Morgen ist Charles allerdings ohne Abschied wieder spurlos verschwunden.

Von nun an eskaliert die Situation: Sämtliche Vorhänge im Haus sind plötzlich verschwunden, was Grace und ihre Kinder in Panik versetzt. In der folgenden Nacht schleichen sich die Kinder neugierig aus dem Haus. Zu ihrem Entsetzen finden sie im Garten drei Grabsteine mit den Namen der Angestellten Mrs. Mills, Mr. Tuttle und Lydia. Zur selben Zeit stößt Grace im Haus auf ein Totenbild vom Dezember 1891 mit der Abbildung ihrer drei Hausangestellten.

Wenig später werden Anne und Nicholas Zeugen einer Séance mit jener mysteriösen alten Frau als Medium, die bereits mehrmals Kontakt zu Anne gesucht hatte. Es stellt sich überraschend heraus, dass „die Anderen“ keine Geister, sondern tatsächlich Menschen aus Fleisch und Blut sind. Grace und ihre Kinder hingegen sind bereits tot, waren sich aber bislang über ihren eigenen Zustand nicht bewusst.

Die Belastung, sich ohne ihren Mann um ihre kranken Kinder kümmern zu müssen, und die daraus entstandene Isolation hatten Grace in den Wahnsinn und zur Verzweiflungstat getrieben, beide Kinder mit ihren Kissen zu ersticken und sich daraufhin selbst zu erschießen. Seitdem wohnten sie als Geister im Haus, das inzwischen an eine andere Familie verkauft worden war, die auch für die unerklärlichen Geräusche und das Entfernen der Vorhänge verantwortlich war, für Grace und ihre Kinder aber unsichtbar blieb. Der im Krieg gefallene Charles war als Geist zurückgekehrt, um Abschied von seinen Lieben zu nehmen, bevor er wieder an den Ort seines Todes, an die Front des inzwischen beendeten Krieges, zurückkehren musste.

Auch das Auftauchen der einst an Tuberkulose verstorbenen Hausangestellten findet nun eine Erklärung: Die Drei hatten Grace und die Kinder schonend auf die „veränderten Umstände“ einstimmen und quasi als Lotsen ins Jenseits dienen wollen, waren aber an Graces Ignoranz und Sturheit gescheitert.

Graces Gottvertrauen hat zwar gelitten, dafür aber gewinnt sie die Zuneigung ihrer Tochter zurück; auch wird die Liebe zu beiden Kindern und dem Haus noch stärker als zuvor. Während Mrs. Mills für alle eine „gute Tasse Tee“ zubereitet, betonen Grace und ihre Kinder mit dem wiederholt gemeinsam ausgesprochenen Satz „Dieses Haus gehört uns!“ den ungebrochenen Besitzanspruch auf ihr Zuhause, das nun zu ihrem persönlichen Limbus wird.

Derweil verlässt die Familie der Lebenden das Anwesen, das daraufhin mit einem Schild am Tor wieder zum Verkauf angeboten wird.

 

The Hallow

Erscheinungsjahr 2015

Handlung:

Der Londoner Wissenschaftler Adam Hitchens zieht mit seiner Frau Clare und ihrem gemeinsamen Baby in eine abgelegene Region Irlands. Er soll dort für den Unternehmer Paul Williams Forschungen im Wald anstellen. Clare widmet sich der Herrichtung des neuen Familiensitzes.

Die Anwohner sind von Adams Arbeit nicht begeistert, da im Wald angeblich dämonische Kreaturen hausen, die nicht gestört werden dürfen. Ihr sonderbarer Nachbar Colm warnt sie vor den rachsüchtigen Waldgeistern. Ungeachtet der Warnung fühlt sich die Familie zunehmend wohler in ihrem neuen Zuhause. Erst als sich die merkwürdigen Ereignisse überschlagen, erkennen Adam und Clare, dass etwas nach dem Leben ihres Kindes trachtet.

 

Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders

Erscheinungsjahr 2006

Handlung:

Frankreich im 18. Jahrhundert: Ein junger Mann wird in der südfranzösischen Stadt Grasse aus seiner Kerkerzelle auf den Balkon des Rathauses gezerrt, vor dem die aufgebrachte Stadtbevölkerung auf dem Marktplatz auf die Vollstreckung seines Todesurteils wegen mehrfachen Mordes wartet.

Eine Rückblende führt auf den bestialisch stinkenden Markt von Paris, wo am 17. Juli 1738 eine Fischhändlerin unter ihrem Verkaufstisch einen Sohn zur Welt bringt. Die Mutter kümmert sich nicht um ihn, lässt ihn nackt und unversorgt im Abfall liegen und vermutet, er sei eine „Halb“- oder Totgeburt wie zahlreiche ihrer Kinder zuvor. Als aber das Baby, durch den Gestank seiner Umgebung zum Leben erweckt, plötzlich zu schreien beginnt und die Marktbesucher das blutige Bündel entdecken, versucht die Mutter vergeblich vor der empörten Menge zu fliehen. Sie wird des versuchten Kindesmords bezichtigt, zum Tode durch den Strang verurteilt und hingerichtet.

Das Kind kommt in staatliche Obhut, erhält den Namen Jean-Baptiste Grenouille und landet im Heim von Madame Gaillard, die Pflegekinder gegen Bezahlung aufnimmt. Als einer der Heimjungen sich dem Baby mit der Hand nähert, um zu prüfen, ob es noch am Leben sei, ergreift es unvermittelt dessen Zeigefinger, zieht ihn kraftvoll an sich und beginnt intensiv daran zu riechen. Den Kindern kommt das Baby unheimlich vor und sie beschließen, den kleinen Grenouille mit einer Decke zu ersticken. Aber wieder macht er sich durch lautes Schreien bemerkbar, sodass ihn Madame Gaillard gerade noch rechtzeitig retten kann. So wächst er heran, wird älter und erschließt sich die Welt fast ausschließlich über seinen Geruchssinn. Bald wird er sich seines großen Talents bewusst, auch Düfte aus größerer Entfernung mit seiner Nase aufnehmen und differenzieren zu können. Mit sechs Jahren hat er seine Umgebung olfaktorisch bereits bis ins kleinste Detail erschlossen.

Mit dreizehn Jahren verschachert ihn Madame Gaillard an den brutalen Gerber Grimal. Nachdem sie Grenouille abgegeben hat und froh ist, diesen geheimnisvollen, merkwürdigen Jungen losgeworden zu sein, wird ihr kurz darauf in einer Gasse von zwei Raubmördern die Kehle aufgeschlitzt.

Nachdem Grenouille sich im Gerbereibetrieb lange bewährt hatte, darf er dessen Ware in die Stadt ausliefern. In den Straßen von Paris begegnet ihm ein Universum von Düften. Grenouilles Geruchssinn verfeinert sich und er entdeckt, dass der Duft eines jungen Mädchens, das Mirabellen verkauft, es ihm besonders angetan hat. Grenouille folgt dem Mädchen, es erschrickt und will schreien, aber er hält ihr den Mund zu, da in diesem Augenblick Passanten vorbeikommen und er damit Gefahr läuft, entdeckt zu werden. Als er seine Hand kurz darauf wieder von ihrem Mund löst, sieht er, dass er das Mädchen unwillentlich erstickt hat. Er entkleidet sie, saugt mit der Nase gierig das Aroma der Toten in sich auf und gerät in große Verzweiflung, als er gewahr wird, dass mit ihrem Tod auch ihr Duft verschwindet.

Der erfolgreiche Parfümeur Pelissier hat ein Parfum mit dem Namen „Amor et Psyche“ auf den Markt gebracht. Daraufhin wird sein Konkurrent, der abgehalfterte italienische Parfümeur Giuseppe Baldini vom Grafen Véramont beauftragt, ebenfalls einen neuen Duft zu kreieren, und der solle genauso gut sein wie „Amor et Psyche“. Baldini zieht sich in sein Laboratorium zurück, um den Duft zu kopieren, und lässt sich dabei von einem bereits heimlich erworbenen Fläschchen seines Rivalen inspirieren. Er versucht zu ergründen, welche Essenzen darin verborgen sind, und deren Mixtur und Formel zu erfassen, scheitert allerdings daran.

In diesem Moment erscheint Grenouille, der den Auftrag hat, bei Baldini eine Ladung Leder abzuliefern. Gegen den skeptischen Widerstand Baldinis gelingt es ihm auf Anhieb, den Duft von „Amor und Psyche“ zu analysieren und anschließend sogar ein wesentlich besseres Parfum daraus zu machen. Er bittet den verblüfften Baldini, bei ihm in die Lehre gehen zu können. Baldini lehnt das zunächst arrogant ab, erscheint jedoch anderstags bei Grimal und erwirbt Grenouille für 50 Francs. Auch Grimal ist es nicht vergönnt, sich lange über diesen Verkauf zu freuen: Nach einem Wirtshausbesuch stolpert er betrunken, schlägt sich den Kopf auf und stürzt in die Seine.

Grenouille verhilft der Duftstoffhandlung Baldinis mit seinem Gespür für einfallsreiche Parfumkreationen zu neuem Glanz. Von seinem Lehrmeister erwirbt er das Wissen von den harmonischen Akkorden der Düfte und erfährt von der Legende eines gewissen „perfekten Parfums“, dessen 13. Essenz nie ermittelt werden konnte. Auch das zur Herstellung von Düften übliche Verfahren der Destillation erlernt Grenouille, muss jedoch bald deren Grenzen erkennen, als es ihm nicht gelingt, aus Glas, Kupfer oder Baldinis Katze Düfte zu destillieren. Als er zutiefst enttäuscht erkrankt, erzählt ihm Baldini von der südfranzösischen Stadt Grasse, in der die besten Parfümeure der Welt arbeiten und das Geheimnis der Konservierung von Düften durch Enfleurage kennen. Grenouille erholt sich durch diese Hoffnung von seiner Krankheit und verlässt Paris mit einem Gesellenbrief, den ihm Baldini (im Tausch gegen 100 neue Parfümformeln) verfasst. Während Grenouille morgens nach Süden zieht, stürzt das auf einer Brücke der Seine befindliche Haus Baldinis in der Nacht ein und begräbt Baldini, dessen Frau und seine gesamte Habe im Fluss.

Auf dem Plomb du Cantal, einem Berg im Zentralmassiv, entdeckt Grenouille eine Höhle, in der er sich in völliger Abgeschiedenheit für lange Zeit einrichtet. Fern von allen störenden Düften der Außenwelt findet er dort zu seinem Entsetzen heraus, dass er selbst keinen Eigengeruch besitzt. Er setzt seine Reise nach Grasse fort, wird unterwegs von einer Kutsche mit einem Mädchen überholt und bemerkt an ihr einen Duft, der ebenso köstlich ist, wie der der getöteten Mirabellenverkäuferin in Paris. Grenouille folgt der schönen Laure nach Grasse bis zu ihrem Haus. Es gelingt ihm, Arbeit als Geselle im kleinen Parfümeur-Atelier der Witwe Arnulfi und ihres Gesellen Dominique Druot zu finden. Hier erlernt Grenouille die Kunst der Enfleurage, und bald schon entsteht in ihm der Wunsch, Methoden zu entwickeln, mit denen er den Duft des rothaarigen Mädchens konservieren kann.

Zu diesem Zweck durchstreift Grenouille die Gegend um Grasse. Mehrere Mädchen werden von ihm erschlagen und später nackt aufgefunden. Aus ihren Düften will er dreizehn Essenzen gewinnen, die ihm als Grundlage für „das perfekte Parfum“ dienen sollen.

Die Öffentlichkeit ist über die Morde entsetzt. Als auch eine Ausgangssperre dem Töten keinen Einhalt gebieten kann, wird ein Bischof herbeigerufen, der den unbekannten Mörder exkommuniziert. Noch während der Zeremonie wird die Ergreifung des vermeintlichen Täters in einer nahe gelegenen Stadt verkündet. Antoine Richis, Laures Vater, der die Widersprüche in dem unter Folter erzwungenen Geständnis des Festgenommenen bemerkt, traut dem Frieden aber noch nicht. Er versetzt sich in die Position des Mörders und kommt zum Schluss, dass es sich bei ihm um einen Sammler von schönen Jungfrauen handeln muss, dem gerade Laure, als das schönste Mädchen weit und breit, in seiner Sammlung noch fehle. Von panischer Angst getrieben, inszeniert Richis eine Reise nach Grenoble, um Laure zu vermählen, damit sie nicht mehr ins „Beuteschema“ des Mörders passt. Bis zur Vermählung soll sie zu ihrer Sicherheit in ein Kloster gebracht werden. Grenouille folgt Vater und Tochter. Es gelingt ihm trotz Richis Ablenkungsmanövern, Laures Aufenthaltsort in einem Gasthof ausfindig zu machen und sie umzubringen. So gelingt es ihm ihren Duft, die 13. Ingredienz für seine Essenz, mit Hilfe der Enfleurage zu stehlen. Kurz nach diesem Verbrechen spürt man ihn auf und nimmt ihn gefangen.

Das Motiv für seine Morde verrät er vor den Gesetzesvertretern jedoch nicht. In der Folterkammer gesteht er lediglich, er habe die Mädchen „gebraucht“. Er wird verurteilt und soll am 17. April 1766 hingerichtet werden, indem ihm, auf ein Holzkreuz gefesselt, sämtliche Knochen mit einer schweren Eisenstange zertrümmert werden sollen. Die Exekution aber verwandelt sich in ihr Gegenteil, denn Grenouille schafft es, mit Hilfe seines nunmehr „perfekten Parfüms“ die Sympathie und Liebe der Zuschauer für ihn (und dann auch füreinander) zu wecken. Von zärtlicher Zuneigung ergriffen, entkleidet sich Jung und Alt und fällt in einer Liebesorgie „dem Engel“ Grenouille zu Füßen. Selbst Richis, eben noch hasserfüllt auf gnadenlose Rache aus, umarmt den Mörder seiner Tochter, nennt ihn seinen Sohn und bittet Grenouille reumütig um Verzeihung. Der erinnert sich angesichts der allgemeinen Verbrüderung wehmütig an das Mirabellenmädchen von einst, wendet sich schließlich weinend ab und verlässt im Morgengrauen die Stadt. Statt seiner wird wenig später der unschuldige Parfümeur Dominique Druot hingerichtet, der unter Folter seine angeblichen Taten gesteht, nachdem in seinem Schuppen die dort von Grenouille vergrabenen Kleider und abgeschnittenen Haare der getöteten Mädchen aufgefunden wurden.

Grenouille aber kehrt an seinen Geburtsort zurück, den Markt von Paris, wo er sich nachts zu den Ärmsten der Armen begibt und vor ihren Augen mit seinem restlichen Parfüm übergießt. Auch hier sind die eben noch keifenden und zerstrittenen Obdachlosen von Grenouilles Liebe ausströmendem Parfum so entflammt, dass sie sich begeistert auf ihn stürzen und ihn vollständig verspeisen, bis nur noch seine Kleider übrig bleiben, die am nächsten Tag von anderen Menschen mitgenommen werden.

 

Night of the Living Dead

Erscheinungsjahr 1968

Handlung:

Die Geschwister Barbara und Johnny besuchen das Grab ihres Vaters. Auf dem Friedhof werden sie von einem unheimlichen, blassen Mann grundlos attackiert. Johnny wird von diesem Mann zu Boden geworfen und bleibt regungslos liegen. Nun versucht der Mann, Barbara anzugreifen. Diese flüchtet in Panik und muss dabei ihren Bruder zurücklassen.

Nachdem sie versucht hat, mit dem Wagen zu entkommen, jedoch mit diesem einen Unfall hat, erreicht sie schließlich ein nahegelegenes, scheinbar verlassenes Farmhaus, in dem sie sich versteckt. Dort entdeckt sie die Leiche einer Frau, deren Gesicht grausam zugerichtet ist. Kurz danach trifft der Afroamerikaner Ben dort ein, der sich ebenfalls auf der Flucht befindet, dessen Fluchtauto aber nun einen leeren Tank hat. Er findet eine völlig verstörte Barbara vor, die beginnt, den Verstand zu verlieren. Ben erzählt von seiner Flucht, auf der er viele Männer gesehen hat, die sich ähnlich verhalten haben wie der auf dem Friedhof. Auch das Farmhaus wird ständig von ihnen attackiert. Ben muss einige von ihnen töten.

Nachdem sie das Haus notdürftig gesichert haben, bemerken Barbara und Ben fünf Personen, die sich im Keller verbarrikadiert haben. Es handelt sich um Harry und Helen Cooper sowie deren Tochter, die von einem Untoten gebissen wurde und nun krank und geschwächt von ihren Eltern gepflegt werden muss, und um das junge Paar Tom und Judy.

Schnell kommt es zum Konflikt zwischen Harry und Ben. Ben ist wütend darüber, dass sich die Gruppe so lange im Keller versteckt hat, statt ihm beim Sichern des Hauses zu helfen. Auch über das weitere Vorgehen gibt es Streit: Während Ben lieber im Erdgeschoss des Farmhauses bleiben möchte, um beobachten zu können, was außerhalb des Hauses vor sich geht, und um jederzeit fliehen zu können, möchte sich Harry unbedingt im Keller verstecken und dort einfach auf Hilfe warten. Ben erscheint als Mann der Tat, der versucht, aktiv die Situation zu meistern und auch die anderen zu retten, während Harry sich ausschließlich um sein eigenes Wohl und das seiner Familie kümmert.

Aus dem Radio wie aus dem Fernsehen erfahren sie, dass aus noch unbekannten Gründen kürzlich Verstorbene begonnen haben, sich zu erheben und Menschen angreifen, um deren Fleisch zu essen. Wenig später richten sich alle Vermutungen auf die Venus-Raumsonde, die nach einjähriger, erfolgreicher Mission auf dem Rückweg zur Erde unerwartet eine unbekannte, hochintensive Strahlung mitbrachte, woraufhin Wissenschaftler diese vor deren Landung in der Erdatmosphäre sprengten. Diese geheimnisvolle, unaufhörlich steigende Strahlung ist mutmaßlich für die wiederbelebenden „Mutationen“ verantwortlich und wirkt sich anscheinend auf die Gehirne der frisch Verstorbenen aus. Die dadurch entstandenen Untoten können lediglich durch die Zerstörung ihres Gehirns gestoppt werden. Die Wiederauferstehung frischer Leichen könne zudem nur mittels Leichenverbrennung gestoppt werden. Überdies wird im Fernsehen gezeigt, dass sich eine Bürgerwehr formiert hat.

Ben, Tom und – da sie sich als stark emotionalisierte Frau nicht von ihrem Geliebten trennen kann – auch Judy versuchen, Bens Auto an einer nahe gelegenen Zapfsäule zu betanken, um dann zum nächsten Ort zu fahren. Dabei kommen Tom und Judy durch eine Explosion ums Leben, Bens Auto wird zerstört. Die Zombies fressen die Leichen der beiden, und Ben schafft es nur knapp wieder ins Farmhaus zurück – knapp unter anderem auch deshalb, weil Harry Cooper ihm aus Furcht nicht öffnet.

Die Streitigkeiten eskalieren nun so sehr, dass Ben schließlich auf Harry Cooper schießt und dieser in seinem ausgedehnten Todeskampf die Treppe zum Keller hinunterstürzt. Dort hat sich seine Tochter inzwischen in einen Zombie verwandelt und frisst Harry teilweise auf. Helen Cooper entdeckt diese grausame Szene. Obwohl sie sich durchaus noch retten könnte, kann sie angesichts ihrer Tochter nicht rechtzeitig an eine Flucht denken. Sie wird von dem Zombie, der einmal ihre Tochter war, mit einer Maurerkelle erstochen.

Inzwischen hat die Zahl der Untoten, die versuchen, in das Farmhaus einzudringen, so sehr zugenommen, dass sie es schaffen, die verbarrikadierten Fenster und Türen im Erdgeschoss einzudrücken. Barbara wird von dem Zombie, der ehemals ihr Bruder war, in die bluthungrige Meute von Untoten gezerrt. Ben, der vorher den Keller als Aufenthaltsort vehement ablehnte, kann sich nur knapp in den Keller flüchten, muss dort den ehemaligen Coopers, die sich gerade in Zombies verwandelt haben, in die Köpfe schießen und nun allein auf Rettung hoffen.

Am nächsten Morgen hat sich die zombiejagende Bürgerwehr, die vorher im Fernsehen zu sehen war, bis zum Farmhaus vorgekämpft. Als Ben sie hört, kommt er aus seinem Kellerversteck heraus und schaut aus einem Fenster. Als die Zombiejäger ihn sehen, halten sie ihn für einen Untoten und schießen ihm in den Kopf. Während des Abspanns ist zu sehen, wie Bens Leiche mit Fleischerhaken auf einen Scheiterhaufen brennender Zombies gezogen wird.

 

Dawn of the Dead

Erscheinungsjahr 1978 (1. Teil es gibt 5 Teile und eine Neuverfilmung)

Handlung:

Seit den Ereignissen, die in Romeros Die Nacht der lebenden Toten geschildert wurden, ist einige Zeit vergangen. Doch die Situation ist alles andere als unter Kontrolle. Zombies, umherwandelnde Untote auf der Suche nach ihrer Nahrung, warmem Menschenfleisch, ziehen durchs Land und bevölkern die Straßen der Städte. Ein Biss von ihnen führt rasch zum Tode, und die Toten erheben sich wieder als Zombies. Unter den noch lebenden Menschen herrscht Chaos. Gesetzlose plündern und morden. Das Kriegsrecht wird ausgerufen. Eine wirksame Strategie gegen die Zombies gibt es nicht, weil sich viele aus ethischen Gründen den Notmaßnahmen widersetzen. Polizei und Armee gehen mit aller Härte gegen die zügellose Gewalt vor, während immer mehr Menschen ohne Rücksicht auf andere nur noch ihr Leben retten wollen.

Stephen Andrews, mit dem Hubschrauber fliegender Verkehrsberichterstatter des Fernsehsenders WGON TV, seine schwangere Freundin Francine Parker, Mitarbeiterin desselben Fernsehsenders, und zwei Beamte eines SWAT-Teams, Roger DeMarco und Peter Washington, fliehen gemeinsam im Helikopter. Auf ihrer Flucht landen sie bei einem Zwischenstopp auf dem Dach eines verlassenen Einkaufszentrums.

Schnell erkennen sie die strategisch günstige Lage des Gebäudes mit seinen zahlreichen Vorräten und unbewachten Geschäften. Sie verbarrikadieren sich im Innern des Einkaufszentrums und töten die darin umherirrenden Untoten endgültig, indem sie das Gehirn durch Kopfschuss zerstören. Die Leichen schaffen sie in einen Kühlraum des Einkaufszentrums. Als ihnen das Gebäude sicher genug erscheint, richten sie sich häuslich ein und versorgen sich aus den Geschäften mit allen nötigen Waren. Über Fernsehen und Radio werden sie Zeugen der fortschreitenden Ausrottung der Menschheit, bis auch die letzten Medien den Sendebetrieb einstellen.

Beim Sichern der Außentüren wird Roger von Zombies gebissen und stirbt wenige Tage später. Sein Freund Peter muss ihn in dem Moment, als er sich als Zombie wieder erhebt, mit einem Kopfschuss endgültig töten.

Etwa drei Monate später wird das Einkaufszentrum von einer Rockerbande gestürmt und geplündert. Die Gruppe ist unschlüssig, ob sie das Zentrum mit den Marodeuren teilen oder gegen sie verteidigen soll. Sie entscheiden sich, die Türen zu den Geschäften zu verschließen und sich zu verstecken, bis die Rocker wieder verschwunden sind. Aber Stephen beobachtet, wie die Bande trotzdem in die Geschäfte eindringt, schießt auf sie, wird verwundet und schließlich von Zombies angefallen. Auch er verwandelt sich daraufhin in einen Untoten und führt eine große Gruppe Zombies zum Versteck seiner ehemaligen Gefährten. Nachdem einige ihrer Kumpane einen schrecklichen Tod gefunden haben, begreifen die Marodeure, dass sie sich übernommen haben, und ziehen ab. Sie lassen das Einkaufszentrum mit weit geöffneten Eingangs- und Geschäftstüren und voller Untoter zurück.

Francine und Peter fliehen in der völlig ausweglos gewordenen Lage. Mit dem Hubschrauber fliegen sie ohne Ziel und mit fast leerem Tank in die Morgendämmerung, während das Einkaufszentrum, von den Untoten bevölkert, hinter ihnen zurückbleibt.

 

Carrie – Des Satans jüngste Tochter

Erscheinungsjahr 1976 (gibt eine Neuverfilmung)

Handlung:

Die sechzehnjährige Carrie White wohnt bei ihrer Mutter Margaret. Sie ist schüchtern und wird in der Schule gehänselt. Als Carrie unter der Dusche nach dem Sportunterricht ihre erste Menstruation bekommt, gerät sie in Panik, weil sie über den Vorgang nicht aufgeklärt ist. Ihre Mitschülerinnen sind amüsiert und machen ihr eine höchst peinlich-demütigende Szene, bis schließlich die Sportlehrerin eingreift. Ein Gespräch beim Direktor der Schule zusammen mit der Sportlehrerin verläuft für Carrie allerdings wenig hilfreich.

Carries Mutter, die einem extremen religiösen Wahn verfallen ist, seit Carries Vater sie verlassen hat, hält das Blut für ein Ergebnis „sündiger“ sexueller Fantasien des Mädchens und Carries gesamte körperliche Entwicklung zur Frau, z. B. ihre herabwertend Kissen genannten Brüste, für einen Ausdruck von Sünde und Schande. Margaret sperrt Carrie in einer kleinen Kammer ein. Carrie wird in den nächsten Tagen in der Schule von den anderen Mädchen weiter gedemütigt. Lediglich die Mitschülerin Sue Snell unternimmt Versuche, Carrie zu verteidigen, und um sie aufzubauen, bittet sie ihren Freund, mit Carrie als Partnerin zum Abschlussball der Schule zu gehen. Auch die Sportlehrerin unterstützt Carrie darin, selbstbewusster zu werden und ihre Weiblichkeit zu entwickeln, außerdem geht sie hart gegen die Demütigungen vor. Sie lässt die anderen Mädchen antreten und zur Strafe ein hartes sportliches Straftraining nach der Schule absolvieren. Besonders die Schülerin Chris entwickelt dabei Rachegelüste gegen Carrie.

Carrie entwickelt, je mehr sie ihre Schüchternheit abzuschütteln versucht, zunehmend telekinetische Fähigkeiten. Einen Schüler, der sie beleidigt, lässt sie vom Fahrrad fallen. Ihre Mutter, die alles versucht, um sie vom Ball fernzuhalten, hält sie durch ihre telekinetischen Kräfte auf Distanz. Ungeachtet des beschwörenden Geschreis der Mutter näht sich Carrie ein schönes Kleid für den Ball und kümmert sich um eine schönere Frisur.

Chris aber verwirklicht während des Schulballs einen weiteren Plan, um Carrie zu demütigen. Sie lässt Carrie zur Ballkönigin wählen, indem sie die Stimmzettel ihrer Mitschüler durch eigens präparierte Stimmzettel austauschen lässt, und im Augenblick der Krönung wird Carrie, obwohl Sue versucht, sie im letzten Augenblick zu warnen, mit Schweineblut übergossen. Die meisten Anwesenden lachen, und Tommy wird vom herunterfallenden Eimer getroffen. In ihrer Scham, ihrer Wut und ihrem Schmerz dreht Carrie durch, schließt mit ihren telekinetischen Fähigkeiten die Halle, in der das Fest stattfindet, hermetisch ab und tötet in einem Amoklauf ihre Lehrer und die meisten ihrer Mitschüler; nur Sue, die von der Sportlehrerin aus der Halle geworfen wurde, entgeht der Katastrophe. Chris und ihr Freund versuchen anschließend, Carrie zu überfahren, scheitern jedoch ebenfalls an deren telekinetischen Kräften und kommen ums Leben.

Carrie kehrt nach Hause zurück. Margaret, die nun überzeugt ist, dass ihre Tochter eine Hexe ist, nimmt sie zum Beten in die Arme und sticht ihr darauf mit einem Messer in den Rücken. In Notwehr richtet Carrie ihre Mutter regelrecht hin, indem sie zahlreiche Messer und scharfe Gegenstände mit ihrer Kraft auf sie wirft. Kurz darauf stürzt das Haus ein und fängt Feuer. Die schwer verletzte Carrie schleppt sich mit dem Leichnam ihrer Mutter in eine kleine Kammer des Hauses und stirbt.

Die traumatisierte Sue überlebt als Einzige ihrer Schule. Sie hat einen Albtraum, in dem sie sich an Carries Grab befindet, um Blumen niederzulegen. Carries blutige Hand greift aus dem Grab nach ihr. Als die Hand Sue packt, wacht sie schreiend in den Armen ihrer Mutter auf.

 

Der weiße Hai

Erscheinungsjahr 1975 (1.Teil es gibt 4 Teile)

Handlung:

Nachdem im Badeort Amity eine Schwimmerin durch einen Haiangriff getötet wird, drängt Polizeichef Martin Brody auf eine Schließung der Strände. Die Stadtverwaltung möchte dies verhindern, da sie befürchtet, Gerüchte um einen menschenfressenden Hai könnten dem Tourismus schaden, besonders da die Badesaison in Amity mit dem Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli bevorsteht und die ansässigen Geschäfte und Hoteliers auf die Touristen angewiesen sind.

Als mit einem Jungen ein weiterer Schwimmer getötet wird und dessen Mutter großes Aufsehen in den lokalen Medien erzeugt, beruft die Stadtverwaltung eine Krisensitzung in der Stadthalle ein. Hierbei erläutert Brody seine Pläne zur Sicherung der Badegäste: zusätzliche Hai-Späher, das Hinzuziehen von Matt Hooper vom Ozeanografischen Institut und vor allem das Schließen der Badestrände. Als es hierbei zu Protesten unter den Anwesenden kommt, bietet der einheimische Haijäger Quint an, den Hai für 10.000 Dollar zu erlegen, worauf sich jedoch die Stadträte zunächst nicht einigen können.

Die Mutter des getöteten Jungen setzt eine Tötungsprämie von 3.000 Dollar aus, wodurch es zu einer regelrechten Hetzjagd auf Haie kommt. Nach kurzer Zeit wird ein von Ben Gardner getöteter Hai als der gesuchte „Killer-Hai“ präsentiert. Bei genauerer Untersuchung stellt Hooper jedoch fest, dass der Gebissradius bei den Wunden der getöteten Opfer größer ist. Da der Bürgermeister eine nähere Untersuchung verbietet, schleichen sich Hooper und Brody nachts alleine an den Kai, um den dort aufgebahrten Hai aufzuschneiden. In dessen Mageninhalt finden sie jedoch keine Hinweise auf einen getöteten Menschen, was die Vermutung bestätigt, dass der gesuchte Hai noch immer lebt.

Nachts suchen die beiden mit Hoopers Boot die Gegend nach dem Hai ab und finden Gardners Boot demoliert im Meer treibend. Hooper taucht unter das Boot, um es zu untersuchen, und findet dort die angefressene Leiche von Gardner. Sie kehren zurück nach Amity, um den Bürgermeister davon abzuhalten, am morgigen 4. Juli die Strände zu öffnen, da der Hai offensichtlich noch immer aktiv ist.

Am nächsten Tag werden trotz aller Warnungen die Badestrände von Amity unter erheblichen Sicherheitsvorkehrungen geöffnet. Nach anfänglichem Zögern entschließen sich die meisten Badegäste, schwimmen zu gehen. Kurze Zeit später melden die Hai-Späher eine Haifischflosse und unter den Badegästen entsteht eine Massenpanik, bei der auch Menschen verletzt werden. Es stellt sich jedoch heraus, dass es ein Streich von zwei Kindern mit einer nachgemachten Haifischflosse war. Als sich die Situation beruhigt, wird aus einer kleinen Bucht nahe dem Strand erneut das Erscheinen einer Haifischflosse gemeldet. Obwohl Brody zuerst von Hysterie ausgeht, geht er der Sache nach, auch da sein ältester Sohn Michael sich mit anderen Kindern in der Bucht auf einem Boot befindet. Diesmal ist es der echte Hai, und ein Ruderer, der den Kindern helfen will, wird attackiert und getötet, während sich die anderen Badegäste ans Ufer retten können. Nun sind die Behörden gezwungen, zu handeln. Auf Drängen Brodys wird das Angebot des erfahrenen Haijägers Quint angenommen, den Hai zu töten.

Mit dem Meeresbiologen Hooper, der den Hai lediglich erforschen möchte, und mit Brody bricht Quint auf, um den Hai aufzuspüren und zu erlegen. Am ersten Tag verteilen die drei Männer Fischabfälle, um den Hai anzulocken. Zwar beißt etwas am Haken einer Angel an, doch die Leine wird kurz vor dem Einholen durchgebissen. Am nächsten Tag sichten sie den Hai zum ersten Mal: Es ist ein weißer Hai, deutlich größer als das von Gardner gefangene Exemplar. Quint versucht, ihn auf traditionelle Art zu harpunieren, wobei am Seilende luftgefüllte Fässer befestigt sind, die den Hai am Tauchen hindern und ihn somit ermüden sollen. Der Hai erweist sich jedoch als ungewöhnlich kräftig und ausdauernd. Er zieht das Boot aufs Meer hinaus und greift es zwischendurch immer wieder an. Quint, ein ehemaliger Marine-Kriegsveteran, der den Untergang der USS Indianapolis überlebte und bis zu seiner Rettung im Wasser treibend zusehen musste, wie seine Kameraden von Haien angegriffen wurden, ist vom Jagdfieber besessen und belastet den Motor seines Boots bis an die Grenzen. Brody will per Funk Hilfe rufen, doch Quint zerstört das Funkgerät.

Als das Boot mit Motorschaden liegenbleibt, wird Hooper in einem Hai-Käfig ins Wasser gelassen, um den Hai von dort aus mit einer Harpune zu töten. Doch stattdessen zerstört der Hai den Käfig, Hooper kann in letzter Sekunde entkommen und sich unter Wasser verstecken. In der Zwischenzeit liegt das Boot durch die Attacken des Hais tiefer im Wasser. Plötzlich springt er aus dem Wasser und landet auf dem Heck des Bootes. Dieses kippt nach hinten und Quint rutscht, nachdem Brody ihm vergeblich zu helfen versucht, ins offene Maul des Hais, der ihn unter Wasser zieht und tötet. Schließlich gelingt es Brody, das Tier zu töten: Er schiebt ihm eine Druckluftflasche zwischen die Zähne und bringt diese durch einen gezielten Gewehrschuss zur Explosion, kurz bevor das leckgeschlagene Boot untergeht. Zusammen mit dem aufgetauchten Hooper schwimmt er auf den luftgefüllten Fässern zurück an Land.

 

The Purge – Die Säuberung

Erscheinungsjahr 2013 (1.Teil von zz. 3 Teilen)

Handlung:

Im Jahr 2022 regieren in den Vereinigten Staaten die „Neuen Gründerväter Amerikas“. Um die Kriminalitätsraten und Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten, führt die Regierung – diesbezüglich erfolgreich – eine alljährliche „Purge-Nacht“ durch, in der alle Verbrechen inklusive Mord legal sind. Von 19:00 Uhr abends bis 7:00 Uhr des Folgetages sind die Notrufsysteme von Polizei, Feuerwehr und Krankenhäusern nicht erreichbar. Die einzigen Regeln sind, dass hohe Regierungsbeamte ab „Stufe 10“ nicht in Mitleidenschaft gezogen und nur Waffen bis „Stufe 4“ eingesetzt werden dürfen.

James Sandin ist im Vertrieb einer Firma für Sicherheitstechnik angestellt und durch den Verkauf von Sicherheitssystemen für die „Purge-Nacht“ zu Reichtum gekommen. Er lebt mit seiner Frau Mary und den beiden Kindern Zoey und Charlie in einem großen Anwesen. Pünktlich um 19:00 Uhr am 21. März sichert Sandin sein Haus und verschließt alle Türen und Fenster mit Schutzschilden. Zoey wird in ihrem Zimmer von ihrem Freund Henry überrascht, der sich kurz vor der Aktivierung der Sicherheitseinrichtungen in das Haus geschlichen hat. Henry wird von Zoeys Vater nicht akzeptiert, da dieser ihn als zu alt für Zoey erachtet. Er überzeugt Zoey, dass ihr Vater ihn in dieser Nacht nicht aus dem Haus werfen werde und es so mit Zoeys Vater zu einem klärenden Gespräch der beiden Männer kommen könne.

James und seine Familie beobachten die Ereignisse um das Haus über Überwachungskameras an mehreren Bildschirmen. Als Charlie allein im Zimmer ist, beobachtet er einen stark blutenden Fremden, der um Hilfe ruft, da er verfolgt werde. Daraufhin deaktiviert Charlie das Sicherheitssystem und lässt den Fremden ins Haus. Nachdem James das System reaktiviert hat, bedroht er den Fremden mit einer Waffe und will ihn schnellstmöglich wieder aus dem Haus drängen. In diesem Augenblick erscheint Henry und schießt entgegen seiner Ankündigung auf James, um sich des Vaters seiner Freundin ungestraft zu entledigen. James schießt zurück und trifft Henry in die Brust. Zoey verschwindet, nachdem Henry in ihrem Zimmer seinen Verletzungen erliegt. In dem Getümmel kann der Fremde entkommen und sich in dem weiträumigen Haus verstecken. James bringt Mary und Charlie zurück in den Überwachungsraum und geht auf die Suche nach dem Fremden und seiner Tochter.

Kurz darauf erscheinen die Verfolger des Fremden, die ihn als ihr diesjähriges Opfer ausersehen haben, vor dem Haus und stellen der Familie über die Sicherheitskameras ein Ultimatum: Entweder die Sandins übergeben die Zielperson, bevor Verstärkung eintrifft, oder sie werden mit schwerem Gerät in das Haus eindringen und alle Personen darin töten. Charlie entdeckt den Fremden schließlich und führt ihn mit Hilfe eines selbstkonstruierten Spielzeugroboters zu einem Geheimversteck. Als auch Zoey sich dort verstecken will, wird sie von dem Fremden als Geisel genommen. James und Mary gelingt es, den Fremden zu überwältigen, doch sie bringen es nicht übers Herz, ihn an seine Verfolger auszuliefern.

Nach Ablauf der gegebenen Frist bricht der maskierte Mob in das Haus ein und liefert sich einen blutigen Kampf mit den Sandins. Viele der Eindringlinge werden getötet. Dennoch gelingt es dem Rädelsführer, James mit einem Kampfmesser zu erstechen, wird seinerseits aber später von Zoey erschossen. Die restlichen Eindringlinge werden von den Nachbarn der Sandins, die ihnen scheinbar zur Hilfe eilen, getötet. Es stellt sich jedoch heraus, dass diese ebenfalls nur gekommen sind, um sich an der neureichen Familie zu rächen. Als sie gerade dabei sind, die wehrlose Frau und deren Kinder zu fesseln, kommt ihnen der fremde Mann, der sich noch immer in ihrem Haus versteckt hält, zu Hilfe und tötet einen der Nachbarn. Mary erhält die Chance, die restlichen Nachbarn umzubringen, doch sie will das Morden beenden. Die überlebenden Nachbarn und der Fremde verbringen den Rest der Nacht im Haus der Sandins.

Als die „Purge-Nacht“ um sieben Uhr morgens offiziell zu Ende geht, wirft Mary die Nachbarn aus dem Haus. Sie bedankt sich bei dem Fremden, welcher daraufhin fortgeht. Die drei überlebenden Sandins verlassen ebenfalls das Haus, während aus dem Off das Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in der Siedlung zu hören ist.

Der Abspann ist mit Nachrichtenmeldungen unterlegt, welche die diesjährige „Purge-Nacht“ mit ihren bisher höchsten Todes- bzw. „Säuberungszahlen“ als extrem erfolgreich einstufen und darauf hinweisen, dass in genau einem Jahr die nächste „Säuberung“ folgen werde.

 

 

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