Bloody Mary

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Die 2 Geschichten über Bloody Mary zu ihren Lebzeiten:

 

1.

Mary wurde vor einhundert Jahren der Hexerei bezichtigt, wegen Durchführung schwarzer Künste zum Tode  verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Seltener spricht man von einer Kindermörderin, deren Drang zu Morden über ihr Ableben hinausgeht. Meist wird  dieser Variante ein lokaler Hintergrund verpasst. In moderneren Variationen wurde sie in einen Autounfall verwickelt, bei dem ihr Gesicht schrecklich verstümmelt wurde, so dass sie sich niemals mehr vor einen Spiegel begab, um ihr hässliches Antlitz zu erblicken.  Der Unfallverursacher wurde nach der Flucht vom Unfallort niemals identifiziert und zur Rechenschaft gezogen, worauf Mary bittere Rache schwor.  In einigen Abwandlungen soll Mary während des Unfalls schwanger gewesen sein und ihr Kind verloren haben. Dies bezieht sich auf Formen des Rituals, bei dem man in den Spiegel „Bloody Mary. Ich habe dein Kind“ spricht.

 

2.


Mary wurde 1865 in London geboren. Sie hatte lange schwarze Haare,

die ihr bis zur Taille reichten. Ihre Augen waren Himmelblau, was damals

selten war. Ihr Vater war Arzt, deshalb konnte Mary zur Schule gehen. Als

sie 12 wurde, brach sie plötzlich zusammen. Ihr Vater untersuchte sie

und stellte fest, das sie Krebs hatte. Als sie 16 wurde konnte sie nicht

mehr aufstehen.

Am 24.08.1881 lag sie "tot" in ihrem Bett. Sie wurde in ihrem weißen

Sonntagskleid begraben. Damals konnte man noch nicht feststellen, ob

jemand wirklich tot war oder es sich um einen Scheintot handelte.

Daher band man immerr eine Schnur an eine Glocke und das andere Ende

band man um einen Finger der Toten.

Da Marys Mutter so sehr trauerte und kaum zu beruihgen war, gab ihr

ihr Mann (der Arzt) starke Schlaftabletten damit sie wenigsten gut schlafen könne.

Daraufhin ging der Vater in eine Taverne um seinen Kummer mit Alkohol zu tränken, als er

danach am Grab von Mary vorbei kam sah er zu seinem Entsetzen das die Glocke am Boden lag.

Er bagann sofort den Sarg auszubuddeln und stellte fest, das es zu spät war.

Mary war bitter erstickt, der Sargdeckel komplett zerkratzt und mit Blut beschmiert.

Mary hatte bei ihrem Verzweifelten Versuch raus zu kommen ihr Nägel

durch das kratzen am Sargdeckel abgebrochen.

Daher der Name: Bloody Mary;

Die Beschwörung von Bloody Mary:

„Sie erscheint dir, wenn du ihren Namen mehrmals in einen von Kerzen beleuchteten Spiegel sprichst“

Wenigstens ähnlich hat diesen Satz jeder schon einmal gehört. Meist auf Partys oder am Lagerfeuer, bei dem man sich düstere Legenden erzählt. Doch was ist dran an der Geschichte der verfluchten Frau, die durch den Spiegel kommt? Die Sage selbst existiert mittlerweile in unzähligen Varianten. Die amerikanische Erzählforscherin Janet Langlois konnte bereits 1978 mehr als 100 Variationen des Rituals identifizieren, dass sich in der Durchführung  genauso unterscheidet wie das erwartete Ergebnis dessen.

Die Namensliste scheint schier unendlich. Überwiegend ist der Geist als "Bloody Mary" bekannt, seltener sind die Namen "Bloody Bones", "Hell Mary", "Mary Worth", "Mary Worthington", "Mary Whales", "Mary Johnson", "Mary Lou", "Mary Jane". 

Die Anzahl der Kerzen variiert ebenso wie die “richtige” Beschwörungsformel zur Anrufung des Geistes,  die mal gesungen, gesummt, geflüstert oder einfach aufgesagt werden muss.

Einzelnachweise:

Nach der Durchführung des Rituals, bei dem man im Spiegel seinen Alterungsprozess bewundern kann, berichtete ein Junge seiner Schwester, dass es nicht funktioniert habe. Nach dem Aussprechen des dritten "Bloody Mary" habe er sich nicht älter werden sehen. Lediglich seine Haut färbte sich schwarz wie die eines Afroamerikaners, so beschrieb er. Ein Jahr später wurde der Junge Opfer eines schweren Verkehrsunfalls, bei dem er und zwei weitere Insassen des Wagens verbrannten.

Im zweiten Fall, in dem es um dasselbe Ritual geht, berichtete ein weiterer Junge vom fehlgeschlagenen Ergebnis. Dieser beging später aus persönlichen Gründen Selbstmord. Was nichts mit dem Ritual zu tun haben dürfte, aber Rückschlüsse darauf zulässt, warum er sich nicht altern sah.

 

Weiteren Berichten zufolge hat das Ritual noch weitere Auswirkungen. Mary tötet die Person, die sie gerufen hat, kratzt ihr die Augen aus, macht sie verrückt oder zieht sie mit in den Spiegel.

Selbst wenn alles nur eine urbane Legende sein sollte, birgt das Spiegelritual durchaus psychische Gefahren. Den Nachforschungen Patty A. Wilson zufolge leiden viele danach an hysterischen Anfällen oder der Angst vor dem Spiegel.

 

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